Blumenkohlsuppe mit sautierten Steinpilzen und Knusperbrösel

Blumenkohlsuppe mit Steinpilzen und knusprigen Butterbröseln

So toll wie Blumenkohl schon aussieht, wenn man ihn frisch auf dem Markt kauft, so lecker cremig schmeckt die Suppe. Sie bedarf jedoch immer eines besonderen Toppings bzw. “Pepp”, um nicht zu “eintönig” zu schmecken, da sie etwas zurückhaltend im Aroma ist. Ich versuche daher zwischen süß (Agavendicksaft) und sauer (Zitrone) eine spannende innere Balance der Suppe herzustellen und ihr zum Schluss ein besonderes Geschmackshighlight zu verleihen. Heute besteht dieses aus angebratenen Steinpilzen und knusprigen Butterbröseln. Die kräftigen Steinpilze passen großartig zum feinen, sahnigen Blumenkohlsüppchen und die Brösel sorgen für eine runde Gesamtkonsistenz.

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten für die Suppe

Ein frischer Blumenkohl

  • 2 EL neutrales Pflanzenöl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel | ca. 70-80 Gramm
  • 1 Stück Sellerie | ca. 300 Gramm
  • 2 kleine oder eine große Kartoffel | ca. 150 Gramm
  • 1 Blumenkohl | ca. 750-800 Gramm gewogen mit Blattgrün
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 0,9 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Weißwein zum Ablöschen | kann durch Brühe ersetzt werden
  • Weißer Pfeffer und Salz | Achtung beim Salz, da ja bereits Gemüsebrühe verwendet wird
  • Etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 150 ml Soja Cuisine oder Reis Cuisine | Vegetarier können Sahne benutzen
  • 1-2 EL frischer Zitronensaft | Menge je nach individuellem Geschmack

Zutaten für das Topping

  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 15-20 Gramm getrocknete Steinpilze | frische Steinpilze sind natürlich ein Traum!
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Ein Zweig frischer Rosmarin
  • 2 EL vegane Butter | zum Beispiel Alsan – Vegetarier können “normale” Butter verwenden
  • 2 EL Semmelbrösel oder Paniermehl

Wenn getrocknete Steinpilze für dieses Rezept verwendet werden, sollten diese mindestens eine Stunde im kalten Wasser eingeweicht werden. Die getrockneten Steinpilze dafür in eine Schale geben und mit Wasser übergießen. Vor dem Anbraten später, muss das Wasser abgegossen werden und die Pilze sollten nochmals sorgfältig und vorsichtig mit klarem Wasser gespült werden.

Tipp: Die eingeweichten Steinpilze mit einem Küchenkrepp vor dem späteren Braten vorsichtig etwas trocken tupfen, damit die Pilze in der Pfanne nicht wässern.

Zwiebel und Kartoffel schälen, Sellerie entrinden und jeweils in Würfel/Stücke schneiden. Die Blätter vom Blumenkohl entfernen. Die Röschen mit einem Messer grob vom inneren Strunk schneiden und die Röschen so zerkleinern, dass diese gut angebraten werden können.

Pflanzenöl erhitzen und alle Zutaten kurz scharf anbraten. Mit einem EL Agavendicksaft im Topf karamellisieren lassen und das Ganze mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Danach 0,75 ml Gemüsebrühe hinzufügen, aufkochen lassen und auf mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Wer keinen Weißwein verwenden möchte, löscht die Suppe direkt mit der Brühe ab.

In der Zwischenzeit kann das Topping vorbereitet werden. Dafür ein EL vegane Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und ca. 2 EL Semmelbrösel bzw. Paniermehl darin anbraten. Beim Braten aufpassen, dass die Brösel nicht verbrennen, aber trotzdem schön dunkel, also kross werden. Dafür mit einem Kochlöffel die Brösel in der Pfanne während des Bratens “in Bewegung halten”. Danach die Brösel in einem Schüsselchen zur Seite stellen.

Die Steinpilze zusammen mit einer klein gehackten Knoblauchzehe in ebenfalls einem EL veganer Butter anbraten. Dabei einen kleinen Zweig Rosmarin mit braten oder etwas getrockneten Rosmarin über die Pilze streuen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor Ende der Bratzeit etwas frische Petersilie kleingehackt hinzugeben (ca. 7 Blättchen – ganz nach Geschmack). Die Pilze kurz etwas warm stellen.

Nun Soja Cuisine oder Reis Cuisine (bzw. Sahne/Vegetarier) zur Suppe hinzufügen und diese mit dem Schneidstab pürieren. Die pürierte Suppe im Anschluss daran nochmals durch ein feines Sieb geben.

Je nach Wunsch nun die restlichen 150 ml Brühe hinzufügen. Es kommt dabei individuell darauf an, wie dünnflüssig oder dickflüssig mann die Suppe mag.

Tipp: Achtung, zu dünnflüssig sollte die Suppe nicht werden. Etwas “Sämigkeit” ist durchaus erwünscht, da sonst die Pilze “abtauchen” und nicht schön als Topping auf der Suppe aufliegen.

Die Suppe jetzt final abschmecken. Dafür weißen Pfeffer, Salz, Muskat und Zitrone nutzen. Anschließend nochmals erhitzen, mit Steinpilzen “belegen” und mit den krossen Butterbröseln bestreuen.

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