Baba Ghanoush – Auberginen-Sesam-Dip

Würde ich Baba Ghanoush nicht wegen des großartigen Geschmacks zubereiten, ich würde es allein schon wegen des tollen Namens tun. Baba Ghanoush kommt ursprünglich aus dem arabischen Raum – aus dem Libanon und aus Syrien, ist aber auch in Ägypten sehr beliebt. Die köstliche Auberginen-Sesam Paste bereite ich meinen Gästen als Vorspeise mit frischem, warmen Fladenbrot zu, mache sie als Snack oder Dip oder ich gönne mit diesen Traum von Aufstrich einfach selbst zum Frühstück. Das Rezept ist schichtweg simpel und gelingt immer.

Zutaten

  • 1-2 EL Olivenöl
  • Eine große oder zwei kleine Auberginen
  • Eine kleine Knoblauchzehe
  • 1-2 EL Tahin | Sesammus
  • 3 EL geröstete helle Sesamkörner
  • Saft von einer halben Zitrone | oder etwas mehr – ganz nach Geschmack
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 0,5 – 1 gestrichener TL Kumin | wird auch „Kreuzkümmel“ genannt
  • Salz, bunter Pfeffer
  • Frische Petersilie
  • Schwarze Sesamkörner zur Deko
  • Wer mag: ein paar Granatapfelkerne

Zubereitung

Ofen auf 220 Grad vorheizen

Die Aubergine(n) halbieren und mit den Schnittflächen nach unten in eine mit Olivenöl gefettete, feuerfeste Form geben. Die Auberginen-„Rücken“ mit dem Messer mehrmals anpiecksen.
Die Aubergine im Ofen ca. 40 Minuten garen lassen. Die Aubergine sollte dann bereits verlockend duften und das Fruchtfleisch sollte ganz weich geworden sein. Die Schale schrumpelt ein wenig.

Während dessen: 3 EL Sesamkörner in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten.

Auberginen-Hälften aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und in den Mixer geben. Nun die gerösteten Sesamkörner, eine kleine Knoblauchzehe, 1-2 EL Tahini, etwas Zitrone, Kumin, Salz & Pfeffer sowie etwas Petersilie in den Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren. Dann das Baba Ghanoush gegebenen Falls mit noch etwas Zitrone, ein klein wenig Olivenöl, Salz, Pfeffer oder Agavendicksaft final abschmecken.

Baba Ghanoush mit frischer Petersilie und schwarzen und/oder hellen Sesamkörnern bestreut und mit Olivenöl beträufelt, servieren. Ich streue auch sehr gerne zusätzlich Granatapfelkerne auf das Baba Ghanoush. Das sieht nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch gut und ist obendrein noch sehr gesund.

Dazu passt hervorragend sebstgemachtes Fladenbrot.

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19 Gedanken zu „Baba Ghanoush – Auberginen-Sesam-Dip

  1. Christina

    Hmmmm, war das lecker! Vielen Dank, dass du diesen Gaumenschmaus mit uns teilst.

    1. Lea Beitragsautor

      Aber gerne doch Christina, dafür ist meine kleiner veganer „Genuss-Bog“ ja da 😉 Freue mich, dass es Dir geschmeckt hat. Wenn Du Baba Ghanoush magst, solltest Du unbedingt auch mal die weiße Bohnenpaste & Hummus probieren – das gibt’s bei mir häufig zum Frühstück mit Avocado, Kresse und/oder Sprossen! Viel Spaß, bis bald Deine Lea

      1. Christina

        Vielen Dank für den Tipp. Die weiße Bohnenpaste probiere ich als nächstes aus! Heute gabs erneut dein leckeres Baba Ghanoush. Hmmmmm….dazu fällt mir eine Formulierung ein, die eine Freundin mal gebrauchte und treffender kann man es nicht beschreiben: Es fühlt sich an wie eine Party im Mund:-)

        1. Lea Beitragsautor

          Hi Christina, na dann bin ich gespannt, wie Dir die Bohnenpaste schmeckt. Ich werde sie mir auch gleich heute zum Frühstück machen. Ich mag sie extrem gerne – vor allem auf dunklem Brot mit Avocado drauf und Sprossen…Leckaaa-Alarm 🙂 schreib‘ mir, wie’s geschmeckt hat, alles Liebe, Deine Lea

  2. Katrin

    Die Creme ist fantastisch! Wir haben dazu selbstgebackenes Brot gegessen . Ich habe ziemlich viel davon gemacht aber selbst 1 Tag später war noch alles super lecker und die Creme wässerte auch nicht aus. 🙂

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Katrin, schön zu hören, dass das Rezept so gut ankommt. Ich liebe es auch 🙂

  3. Pingback: Fladenbrot aus der Pfanne mit Auberginen-Sesam-Creme | rezeptepenny

  4. Andrea_Hoffzele

    Hallo Lea,
    Ich hab schon gefühlte 1000 Varianten von Auberginencreme gemacht!
    Dein Rezept wurde für simplen Brotaufstrich und als Wrapfüllung getetest: es gehört auf jeden Fall zu dem Top Five!

    Liebe Grüße
    Andrea

  5. Ursula

    Mh, normalerweise liebe ich Baba-Ganoush, aber irgendwie hat mir das Rezept nicht so super geschmeckt. Dabei sind das ja quasi die Standardzutaten für diese Paste. Ich muss der Wahrheit die Ehre geben, ich hatte keinen Zitronensaft mehr, ob das den Geschmack so geändert hat?
    Wer weiß, ich werd´s vielleicht einfach nochmal ausprobieren 🙂 Denn irgendwie war meine Paste auch sehr fest. Fast Geleeartig.
    Liebe Grüße,
    Ursula

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Ursula,
      ich glaube, der Zitronensaft macht wirklich viel aus. Das solltest Du unbedingt nochmal probieren. Außerdem kommt es natürlich auch auf die Auberginen an. Nicht alle schmecken gleich Vielleicht waren die ein wenig bitter? Das Rezept ist ein Klassiker, daran dürfte es eigentlich nicht liegen. Versuche mal, ein bisschen weniger Tahini zu nehmen und viel Zitronensaft. Ich hoffe, Du gibst diesem köstlichen Dip und Aufstrich noch eine Chance, denn die hat er wirklich verdient 🙂 Liebe Grüße Lea

  6. Ulli Barth

    Hallo Lea,

    vielen Dank für das tolle Blog!

    Da man über Geschmack ja nicht streiten kann 😉 nur meine Meinung zu Baba Ghanoush:
    Ich persönlich finde, dass dem Rezept (wie auch beim Hummus) mehr Tahin und vor allem Knoblauch gut tut.
    Dann erreicht es auch den Geschmack, den ich aus Israel und von guten arabischen Restaurants kenne. So, wie in diesem Rezept, erinnert es mich an die verbreiteten deutschen Bedenken, „nach Knoblauch zu riechen“, wenn man mehr Knoblauch verwendet.

    Ganz wichtig ist aber, dass der typische -ich nenne es mal Räuchergeschmack- obwohl es nicht ganz korrekt ist, nicht erreicht werden kann, wenn die Auberginen aus dem Ofen kommen!
    Ich empfehle dringend (sofern ein Gasherd vorhanden ist) die Auberginen in Alufolie zu wickeln, einige Male mit dem Messer oder der Gabel einzustechen und direkt in die Gasflamme hineinzulegen. Regelmässig wenden. Wenn die Auberginen von allen Seiten sehr weich sind, von der Flamme nehmen, halbieren und das Fleisch mit dem Löffel oder Schaber entnehmen. Dabei darf gerne etwas von dem scheinbar angebrannten Schalen verwandt werden, denn genau das gibt nach dem Zerkleinern mit dem Pürrierstab das „rauchige“ Aroma!
    Wie auch immer: Es ist alles Geschmacksache.

    Aber Dein Blog ist wirklich toll! 🙂 Weiter so!

    Herzliche Grüße aus Hamburg

    Ulli Barth

  7. Kiri

    Hat mir sehr gut geschmeckt und das nächste Mal probiere ich die Kombi mit dem Granatapfel 🙂

  8. Maylin

    …das Rezept ist sehr lecker – auch ohne Kreuzkümmel, leider das einzige Gewürz, wo mir vom Geruch schon übel wird. 😉 Ich habe alternativ einen Hauch Chili dran gemacht, das hat mir auch gut gefallen. Viele Grüße!

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Maylin,
      das freut mich sehr! Man kann mit den Gewürzen ja immer ganz individuelle Kombis zusammen stellen. Kreuzkümmel ist wirklich sehr eigen vom Geschmack – entweder man liebt es oder man hasst es 🙂 Und Chili ist natürlich auch sehr lecker, zuwink Lea

  9. Naanie

    Vielen Dank für den Kumin Tipp. Hab ein anderes Rezept damit gerettet. Übrigens mit Joghurt, dann auch sehr lecker.

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