Basilikumpesto frisch zubereitet

Es gibt wenige Dinge, die so einfach herzustellen und zugleich geschmacklich so großartig sind, wie frisches Baslikum-Pesto. Frische Pasta dazu, vielleicht noch ein paar getrocknete Tomaten, ein paar Oliven oder eingelegte Artischockenherzen und fertig ist ein großartiges Pastagericht. Daher habe ich die notwendigen Zutaten auch fast immer zu Hause. Das Wort „Pesto“ stammt übrigens vom italienischen Wort „pestare“ ab, was soviel wie „zerstampfen“ heißt. Denn das italienische Original-Rezept ist weit über 100 Jahre alt und Pesto wurde früher im Mörser hergestellt. Bei mir kommen die Zutaten heute frisch und knackig in den Mixer und dann direkt auf den Teller. Bella Italia!

Zutaten für 125-150 ml Pesto | reicht für 4 Portionen Pasta (500 Gramm)

  • 1 Topf oder zwei Bund frisches Basilikum | mit „Topf“ meine ich die klassische Supermarkt-Kräutertopf-Variante
  • 1 Knoblauchzehe
  • Ein Viertel Chilischote rot & scharf
  • 1 gehäufter EL Hefeflocken
  • 8-9 EL hochwertiges, natives Olivenöl
  • 3 EL geröstete Pinienkerne
  • 1 Spritzer frische Zitrone
  • Meersalz und Pfeffer

Tipp: Wenn ich zeitgleich zu diesem Pesto bereits die Pasta bzw. Nudeln, vorbereite, dann koche ich zuerst die Pasta bissfest und ersetze beim Pesto 3 EL Olivenöl durch 3 EL „Pasta-Wasser“. Das machte das Ganze ein klein weniger fettig, aber auch wunderbar sämig.

Zubereitung

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und dabei immer wieder wenden und bewegen, so dass sie rundum schön goldbraun rösten, aber nicht anbrennen. Eine Zehe Knoblauch abziehen und durch eine Knoblauchpresse gedrückt später zu den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Zwei Bund oder einen klassischen „Basilikumtopf“ nehmen, Basilikum abschneiden bzw. gut abwaschen.

Alle oben aufgelisteten Zutaten in einem Mixer zu einer sämigen Masse verarbeiten. Je nach individuellem Empfinden ein-zwei EL Olivenöl mehr oder weniger nehmen. Ich mag das Pesto nicht zu arg stückelig, sondern eher flüssig. Wer es trockener mag, nimmt einfach weniger Öl. Das Pesto schmecke ich mit etwas frischer Zitrone ab.

Dieses Pesto kann direkt mit frischer Pasta vermengt serviert werden. Dazu passt Rucola-Salat mit Balsamico-Dressing!

Das Pesto hält im Einweckglas etwa 5 Tage im Kühlschrank.

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3 Gedanken zu „Basilikumpesto frisch zubereitet

  1. Ursula

    Was macht man und frau, wenn man in Urlaub fahren will, und noch einen riesigen, tollen Basilikumtopf zuhause hat?
    Man sucht sich ein Rezept auf Leas Blog, wo man diesen gut verwenden kann. Und was eignet sich besser als ein Basilikumpesto? Besonders wenn es so genial schmeckt wie dieses?!
    Also, es schmeckt genial, das wird sicher etwas, was ich mir auf Vorrat anlege und einfriere, so toll finde ich es.
    Erstmal wird aber bald damit das Partyzupfbrot gebacken. Bisher habe ich es als Pesto zu Zucchininudelpasta gegessen und es war köstlich.
    Auch als Brotaufstrich eignet es sich schon super. 🙂

  2. Elke

    Hallo liebe Lea,

    heute hatte ich Lust auf deine Kürbisravioli aus deinem Kochbuch.
    Da ja momentan aber keine Kürbis Saison ist, habe ich die Ravioli einfach mit deinem super köstlichen Pesto Rosso gefüllt. Dazu gab es dann dieses sehr leckere Basilikum Pesto, wobei ich jedoch nicht genug Basilikum daheim hatte. Deswegen habe ich noch Rucola dazu gegeben und das war sehr geschmackvoll. Das leicht nussig-scharfe des Rucola und der tolle Geschmack des Basilikum haben richtig gut zusammen harmoniert 🙂
    Die Ravioli waren einfach lecker. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich keine Nudelmaschine habe und somit den Teig per Hand ausgerollt habe. Aber das hat sich voll und ganz gelohnt 🙂

    Sonnige Grüße
    Elke

    P.S. Habe gerade Spargeln vom Hofladen mitgenommen für dein Spargel-Quinotto. Anstatt Bärlauch (bin gegen Knoblauch allergisch und somit esse ich auch keinen Bärlauch) werde ich das Rezept mit Rucola ausprobieren. Ich werde dir berichten wie es geschmeckt hat 🙂

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Elke,
      also Hut ab, wenn Du den Teig so richtig er Hand ausgerollt hast! Uih, das war sicherlich viel Arbeit. Freut mich daher um so mehr zu hören, dass Dir die Ravioli so gut geschmeckt haben 🙂 Bin gespannt auf Dein Feedback zum Spargel-Bärlauch-Quinotto 🙂 herzlichst, Deine Lea

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