Tandoori-Seitan auf Römersalat mit Zitronen-Minz-Joghurt

Die vielfältigen Kochmöglichkeiten mit Seitan sind einfach fantastisch. Seitan besitzt eine fleischähnliche Konsistenz und wird aus Weizeneiweiß, dem so genannten „Gluten“ hergestellt. Seitan kann man in Bioläden und Reformhäusern eingeschweißt als Fertigprodukt zur Weiterverarbeitung kaufen, mit etwas Übung aber auch ganz leicht selbst machen. Seitan selbst hat kaum Eigengeschmack. Daher eignen sich intensive Gewürzmischungen, wie zum Besipiel indisches Tandoori, ganz hervorragend für die Seitan-Zubereitung. Auch die Tandoori-Gewürzmischung kann man fertig kaufen, jedoch auch ganz einfach selbst zusammen stellen. Dieses Tandoori-Seitan ist den klassischen Fleischspießen verblüffend ähnlich. Der Geschmack ist würzig-edel und wird bestimmt von Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer und Chili. Zusammen mit zitronig-minzigem Joghurt-Dressing unwiderstehlich!

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Sahnige Sojahack-Lauchsuppe

Dies ist ein Rezept, von dem ich sehr lange Zeit dachte, dass man es nicht vegetarisch und schon gar nicht vegan kochen kann. Zumindest nicht so, dass es so lecker wie das Original schmeckt. Schließlich sind nebst Lauch „Sahne – Hackfleich – Käse“ die ursprünglichen Hauptzutaten dieses Gerichts. Das fand ich sehr schade, weil ich mich nach dieser deftigen und geschmacklich intensiven Suppe immer wieder Mal gesehnt habe. Außerdem ist es nach wie vor die optimale „Party-Suppe für Gäste“. Doch diese vegane Variation mit Sojahack, Pflanzensahne und Hefeflocken steht dem Original in nichts nach. Die nächste Party findet also wieder in der Küche statt!
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Semmelknödel mit Rahmschwammerl

Und da sag‘ noch einer die vegane Küche wäre nicht deftig und sättigend. Mit Schmankerln wie diesem Rahmschwammerl-Gericht bin ich groß geworden. Noch heute erinnern mich Semmelknödel an meine schönsten Kindheitstage und dass ich sie heute vegan zubereiten kann, freut mich um so mehr. Den Unterschied zur vegetarischen Zubereitung würde übrigens keiner merken – nicht mal ein bayerischer Knödelkönig!
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„Leas Leckerste“ – Tofubällchen, die süchtig machen…

Ob heiß oder kalt, ob als Snack, zu Spaghetti, in Eintöpfen, für die Gartenparty und ganz besonders für Kids – diese Tofubällchen sind absolute Allrounder und der Hit, wo immer sie verspeist werden. Wen immer ich auch habe probieren lassen, war begeistert – selbst Tofuhasser – und das will was heissen. Außen knusprig, ihnen zart & saftig – das sind Leas Leckerste!
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Quesadilla wird Vegadilla

Aus Quesadillas werden Vegadillas und das ohne große Mühe und ohne jegliche Geschmackseinbußen gegenüber dem bekannten und beliebten Original. Die Vegadillas sind besonders sättigend und schmecken dank der frischen Zutaten einfach herrlich. Für meine Vegadillas benutze ich rote Bohnen, knackige Tomaten und eine reife Avocado. Die weichen, großen Tortilla-Fladen kaufe ich jedoch als Fertigprodukt im Supermarkt. Dort gibt es sie seit Kurzem sogar in der Vollkorn-Variante! Mit Chili, Zitrone und Zwiebeln gewürzt und mit Lea’s besonderer „Käse“soße zubereitet, gehören sie zu meinen veganen Lieblingsrezepten. Dass in diesem Rezept kein Käse zum Einsatz kommt, hat im Übrigen noch nie irgend jemand geschmacklich bemerkt.  Zum Artikel

Knusprige Süßkartoffel-Wedges mit zweierlei Dip

Manchmal geht halt nix über leckere Fritten! Diesmal in Form von gekräuterten Süßkartoffel-Wedges. Heiß und kross aus dem Ofen müssen sie kommen, am besten mit leckeren Dips. Ich konnte mich nicht so richtig entscheiden, ob ich die Süßkartoffel-Wedges eher mit feurig-süß-saurer Chilisauce oder mit frischer Frühlingszwiebel-Veganaise zubereiten soll. Daher hab ich einfach Beides gemacht und dann abwechselnd scharf und erfrischend kühl gedippt. Ein Traum und so einfach zu machen. Zum Artikel

Beluga-Berglinseneintopf mit Thymian

Ab und zu habe ich richtig Lust darauf, deftig und würzig zu essen. Dann bereite ich mir sehr gerne diesen Beluga-Berglinseneintopf mit frischem Thymian und dunklem Bauernbrot zu. Für mich ist das eine sehr schöne Abwechslung zu vielen Linsengerichten, die mit Curry und Kokosmilch zubereitet werden. Dieser Beluga-Berglinseneintopf ist sozusagen das europäischen Pendant dazu. Die sehr aromatischen Berglinsen und die feinen, nussigen Belugalinsen sind geschmacklich eine intensive Kombination und erhalten durch frische Petersilie, Bohnenkraut und Thymian einen rustikalen Touch. Wer übrigens keinen Thymian zur Verfügung hat oder das Rezept variieren möchte, kann den Eintopf auch mit frischem Rosmarin zubereiten. Beides ergibt ein tolles Essen mit extrem viel Eiweiß-Power bei sehr wenig Fettgehalt – also der Sportwagen unter den Eintöpfen sozusagen. Zum Artikel

Taboulé: Couscous mit Tomaten, Gurke und Minze

Taboulé klingt sehr französisch, kommt aber ursprünglich aus dem Libanon (Tabouleh). Im Gegensatz zum Original, bereite ich Taboulé nicht mit Bulgur sondern mit Couscous zu und verwende etwas weniger Petersilie, als im Orient üblich. Couscous ist ein hervorragender Eiweiß- und Magnesium-Lieferant und im Handumdrehen zubereitet. Taboulé ist außerdem ein tolles Gericht zum Mitnehmen ins Büro: zitronig-leicht und minzig-frisch. Zum Artikel

Hummus

Hummus gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten und beliebtesten Gerichten des Nahen Ostens. Der Variantenreichtum in der Darreichung der Kichererbsen-Paste ist schier endlos. Ich liebe Hummus zum Frühstück als Brotaufstrich und zum Dippen von Gemüse, aber schätze den köstlichen Snack auch für Zwischendurch oder Abends in geselliger Runde. Hauptzutaten von Hummus sind Kichererbsen und Sesammus, auch Tahin genannt. Kichererbsen haben mit „belustigtem Kichern“ übrigens nichts zu tun. Der Wortteil „Kicher“ ist auf das Lateinische „Cicer“ zurück zuführen, was wiederum „Erbse“ bedeutet. Kichererbsen sind wörtlich übersetzt also keine komischen Erbsen, sondern ErbsenErbsen – komisch, nicht wahr. Zum Artikel