Clean Eating/ Frühstücke

Buchweizen-Porridge mit Heidelbeeren, Kokos und saisonalem Obst

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Cremiges Porridge ohne Gluten? Mit Buchweizen kein Problem! Denn ganz anders als der Name vermuten lässt, hat Buchweizen nichts mit herkömmlichen Weizen gemein. Die dreieckigen, glutenfreien Körnchen sind kein kein Getreide, sondern stammen von einem “Knöterich-Gewächs”. Das so genannte “Pseudo-Getreide” kam einst aus der südrussischen Steppe zu uns und ist heute noch in Russland wie auch in Polen sehr beliebt. Bei uns ist es immer noch wenig bekannt. Dabei ist Buchweizen mit seinem hohen Eiweißanteil ein wahres Superfood für die glutenfreie, vegane Küche. Es enthält über 10% hochwertiges Eiweiß, vor allem Lysin, sowie Vitamin E, B1, B2, aber auch Kalium, Eisen und Kieselsäure. Daher ist Buchweizen besonders gut für unsere Knochen, sorgt aber auch für schöne Haut, Haare und Fingernägel. Ich mache mir sehr gerne Buchweizen-Porride. Ihr könnt das Rezept beliebig variieren. Mein Tipp: Vermischt Buchweizenporride mit pürierten Beeren. Hier in diesem Rezept habe ich Heidelbeeren benutzt, aber Ihr könnt auch Himbeeren oder Erdbeeren benutzen. Denn das Buchweizenporridge selbst hat eine leicht graue Farbe, was nicht so hübsch ist. Vermischt mit farbigem Fruchtpüree sieht es dann aber nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch ganz fantastisch. Tut Euch was Gutes und probiert das Porridge mit viel saisonalem Obst aus. So kommt Ihr fantastisch gestärkt und genussvoll in den Tag, Eure Lea.

Zutaten für 2 Portionen

  • 200 g Buchweizen
  • 100 g Heidelbeeren + ein paar Heidelbeeren zum Garnieren
  • 2 El Chiasamen
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 50 ml Pflanzendrink (z.B. ungezuckerter Mandeldrinkh oder Reisdrink)
  • 1/2 Banane
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 2 EL Zitronensaft
  • Abrieb von einer unbehandelten BioZitrone
  • 40 g geschrotete Leinsamen
  • 100 g Kokosraspeln
  • Obst für das Topping saisonal wählen, hier verwendet: 1 Feige, 6 Zuckeraprikosen, 2 Kiwis, einige Heidelbeeren und 80 Gramm Brombeeren, 2 EL Kürbiskerne, 1 EL geschälte Hanfsamen

Zubereitung (Buchweizen über Nacht einweichen + 15- 20 Minuten)

200 g Buchweizen über Nacht in klarem Wasser mit 2 EL Zitronensaft einweichen lassen.

100 g Heidelbeeren waschen und zusammen mit 2 EL Agavendicksaft und 2 EL Chiasamen im Mixer pürieren. Heidebeermus anschließend 10 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.

Einweichwasser des Buchweizens abgießen und Buchweizen in einem engmaschigen Sieb gründlich unter fließendem Wasser spülen.

Die Zesten einer unbehandelten Biozitrone abziehen.

Eingeweichten Buchweizen zusammen mit 50 ml Pflanzendrink, 2 EL Agavendicksaft, einer halben geschälten Banane, gemahlener Vanille, den Zitronenzesten und 2 EL Zitronensaft im Mixer pürieren. Die Konsistenz des Buchweizenbreis kann mit Pflanzendrink anschließend noch beliebig gestreckt werden. Anschließend 40 g geschrotete Leinsamen unterheben.

100 g Kokosraspel ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Die Hälfte der Kokosraspel ebenfalls unter das Buchweizenporridge heben.

Buchweizenbrei auf zwei Schalen aufteilen. Das Heidelbeermus in das Porridge kreisförmig einrühren. Die restlichen Kokosflocken über das Porridge verteilen. Porridge mit saisonalem Obst und Nüssen nach Belieben garnieren. Ich habe zusätzlich noch einen Esslöffel geschälte Hanfsamen über dieses Powerfrühstück gegeben.

Buchweizen-Heidelbeer-Porridge mit gerösteten Kokosraspeln. Als Topping habe ich Heidelbeeren, Brombeeren, eine Feige sowie Aprikosen und Kiwis gewählt.

Ihr könnt dieses leckere Porridge mit saisonalem Obst, Nüssen, Kernen und Superfoods beliebig zubereiten.

Tipp: Wie auf den Fotos hier zu sehen, schneide ich Kiwis sehr gerne sternförmig auf. Es sieht einfach toll aus, wenn man die “Kiwi-Sterne” so zum Müsli oder Porridge gibt. Man kann das Fruchtfleisch dann einfach mit dem Löffel direkt aus der Schale heben und genießen. Ich habe mir die notwendige Schneidetechnik aus diesem Youtube-Tutorial abgeguckt. Es ist einfach und klappt prima. Probiert es unbedingt mal aus!

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11 Kommentare

  • Reply
    Juke
    29. März 2018 at 23:55

    Ich habe kürzlich zum ersten Mal Buchweizen gekauft und ihn erstmal in süßer Form, als Aufleuf, meiner Familie vorgesetzt. Das kam gut an. Als zweites habe ich – nur für mich – dieses Porridge probiert. Da war der rohe Buchweizen nicht so nach meinem Geschmack. Deshalb habe ich ihn dann doch noch kurz erhitzt, das fand ich besser. aber durch das Quellen und Pürieren gart das superschnell, prima!
    Da gerade keine Blaubeersaison ist, musste ich auch da improvisieren. War auch lecker, aber ich werde es auf alle Fälle auch noch mit Blaubeeren ausprobieren!

  • Reply
    Dagmar
    9. Februar 2018 at 01:23

    Hallo Lea,
    ich werde grad zum Porridge-Junkie und will es gern mit Buchweizen probieren. So bin ich auch auf der Suche nach leckeren Rezepten auf deiner wunderschönen Seite gelandet! Jetzt habe ich eine Frage zu deinem Rezept: wird der Buchweizen gar nicht mehr gekocht? Oder habe ich etwas überlesen?
    Viele Grüße
    Dagmar

    • Reply
      Lea
      10. Februar 2018 at 15:55

      Hallo Dagmar,
      lieben Dank für Deine Nachfrage 🙂 Nein, da hast Du nichts übersehen: wenn Du den Buchweizen gespült über Nacht einweichst, muss er nicht mehr gekocht werden. Allerdings empfiehlt sich für dieses Rezept ein sehr leistungsstarker Mixer, damit der Frühstücksbrei schön cremig wird. Du kannst die Konsistenz dann mit Pflanzendrink beliebig strecken.
      Hab’ ein schönes Wochenende & lass’ es Dir schmecken,
      herzlichst Lea

  • Reply
    Marty
    21. November 2017 at 10:15

    Hallo Lea,
    das ist mal eine tolle Alternative zu Haferflocken. Mag ich auch sehr gern. Ich habe die Buchweizen nicht mehr püriert. Ich mag es wenn es im Mund noch körnig ist. Und man kann es so vielfältig zubereiten. Ich mag es wenn ich noch Ingwer in das Obst untermische. Danke für den Tipp

    • Reply
      Lea
      21. November 2017 at 21:25

      Hi Marty,
      klar, man kann die Buchweizenkörnchen auch ganz lassen und hat dann ein bisschen was “zum Beißen” 🙂 Gute Idee und herzlichen Dank für Dein tolles Feedback <3 Schöne Grüße die Lea 🙂

  • Reply
    Oliver
    14. März 2017 at 10:15

    Aaaaalso, nach der Zubereitung des Porridge dachte ich, davon soll ich satt werden???
    Allerdings ist die Menge doch absolut ausreichend und sättigend. Und nebenbei auch sehr lecker. Morgen früh gibt es die zweite Portion. Danke!

    • Reply
      Lea
      14. März 2017 at 10:19

      Hi Oliver, super!! Ja, ist total sättigend und sooo gesund 🙂 zuwink Lea

  • Reply
    Claudia
    6. Februar 2017 at 22:33

    hallo, versteh ich richtig wenn man buchweizen einweicht muss dieser nicht mehr gekocht werden?
    wenn ich den buchweizen kochen möchte, muss man den aber nicht einweichen, oder? dies wäre mir neu!
    lg claudia

    • Reply
      Lea
      7. Februar 2017 at 10:32

      Hallo Claudia,
      ja, völlig richtig, genau so ist es. Es handelt sich hier um ein roh-veganes Rezept, bei dem der Buchweizen eingeweicht und ungekocht verarbeitet wird. Aber selbstverständlich brauchst Du den Buchweizen nicht einweichen, wenn du ihn kochst. Auf diese Weise habe ich das Porridge allerdings noch nicht gemacht. Bin gespannt, wie das wird. Schreib’ mir dazu gerne 😉
      Liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    meta
    31. Juli 2016 at 12:39

    Hallo, sag mal, kann ich auch Buchweizen-Pops nehmen, oder sind die weniger gesund?
    Die müsste man nicht vorher einweichen…
    Vielen Dank,
    Meta:)

    • Reply
      Lea
      31. Juli 2016 at 13:05

      Hallo Meta,
      Buchweizenpops sind zwar auch lecker, aber funktionieren für dieses Rezept leider nicht, da es ja ein Porridge-Rezept ist, also ein “Frühstücksbrei” entsteht. Du kannst aber ein paar Pops im Anschluss drüber streuen, wenn Du magst.
      Liebe Grüße Lea