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Hauptgerichte

Asia Rezepte/ Hauptgerichte

Vegane Poke Bowl mit Erdnuss-Tofu

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Habt Ihr schon mal eine vegane Poke Bowl gegessen? Ich selbst bin ein riesiger Fan dieser herrlichen Sushi-Reisbowls, die eigentlich in nicht-veganer Form ein hawaiianisches Nationalgericht sind. Das hawaiianische Wort „Poke“ bedeutet soviel wie „klein schneiden“. Eine Original-Poke Bowl besteht aus Sushi-Reis und rohen Fischstücken, Sojasoße, Sesamöl, Ingwer, Sesamkörnern und Frühlingszwiebeln. Aber natürlich gibt es hunderte Varianten davon. Ich liebe die vegane Variante aus warmem Sushi-Klebereis kombiniert mit allem, wonach mir gerade ist. Diese extrem leckere Poke Bowl hier habe ich mit Erdnuss-Tofu verfeinert, welchen ich im Ofen gebacken habe. Dazu gebe ich knackige Edamame, frische Gurken-Spaghetti, geraspeltes Rotkraut, scharfe Radieschenscheiben, cremige Avocado-Stücke und viel frischen Koriander. Eine Poke Bowl hat zwei ganz entscheidende Vorteile: Sie schmeckt warm wie kalt einfach super gut, so dass sie sich optimal zum Mitnehmen für unterwegs eignet. Außerdem könnt Ihr alles zu einer Bowl zusammenstellen, was gerade bei Euch im Kühlschrank ist. Und probiert unbedingt den Erdnuss-Tofu aus! Der macht richtig süchtig. Lasst es Euch also gut gehen, Eure Lea. Weiterlesen…

Winter/ Weihnachtsrezepte

Maronen-Nussbraten mit Steinpilzsoße

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Jedes Jahr sind Weihnachten und die darauf folgenden Feiertage ein wunderschöner Anlass, Familie, Freunde und Bekannte mit einem köstlichen Essen so richtig zu verwöhnen. Zugleich ist das auch eine prima Gelegenheit, einmal mehr zu zeigen, dass Genuss keinerlei tierischer Zutaten bedarf. Dieser leckere vegane Maronen-Nussbraten wird Euch und Eure Liebsten so richtig begeistern. Er ist saftig, aromatisch und herrlich festlich. In diesem Rezept zeige ich Euch außerdem, wie Ihr eine vegane Bratensoße zubereitet. Sie ist absolut perfekt und geht ganz einfach, versprochen! Wer mich schon kennt, weiß, dass ich bei meinen Weihnachtsrezepten immer besonders darauf achte, saisonale Zutaten zu verwenden und ein Gericht zu präsentieren, das sich gut vorbereiten lässt. Denn wer möchte schon die ganze Zeit in der Küche stehen, wenn die Gäste da sind und gute Stimmung herrscht? Ihr könnt den Maronen-Nussbraten am Vortag zubereiten und Tags darauf vor dem Servieren einfach nochmals erwärmen. Die Bratensoße natürlich ebenso. Sie lässt sich außerdem problemlos einfrieren. Wenn also die Gäste kommen, braucht Ihr nur noch den Rosenkohl in den Ofen zu schieben, Braten und Soße erwärmen sowie die Tagliatelle bissfest kochen. Schon kann das Fest beginnen!

Ich wünsche Euch allen ein traumhaft schönes und vor allem auch köstliches Weihnachtsfest. Für mich ist das “Fest der Liebe” immer ein wichtiges Ereignis, um einmal mehr zu verdeutlichen, dass “Liebe” Mitgefühl ALLEN Geschöpfen gegenüber bedeutet. Wenn Ihr diese umfassende Liebe und den Respekt auch den Tieren gegenüber lebt, kommt sie garantiert zu Euch zurück! In Form von Frieden für die Seele, einem wunderbaren Gefühl des “Eins-Seins” mit der Welt und der Gewissheit, selbst wieder einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben, unsere Welt Schritt um Schritt friedvoller und lebenswerter zu machen.

In diesem Sinne: Frohe vegane Weihnachten und alles Liebe für Euch, Eure Lea Weiterlesen…

Clean Eating/ Kohlrezepte

Knusprige Fladenbrote mit Rosenkohl

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Rosenkohl ist immer eine gute Idee. Ob im Ofen geröstet, als Risotto, mit Pasta oder wie hier, auf knusprigen kleinen Fladenbroten mit einem cremigen Belag. Dieses Gericht erinnert geschmacklich an Flammkuchen und ist dank des Räuchertofus und der verwendeten Schalotte schön deftig und herzhaft. Genau das Richtige für die kalte, graue Jahreszeit. Ich backe die knusprigen Fladenbrote in drei Stufen: Zuerst wird der Boden kurz vorgebacken, damit er richtig schön kross wird, dann trage ich die Seidentofu-Cashew-Creme auf, die Im Ofen zart schmilzt und wunderbar cremig wird. Erst zum Schluss gebe ich den Rosenkohl dazu. Denn dieser sollte nur ganz kurz im Ofen rösten, sonst wird er braun und bitter. So zubereitet steht dem Rosenkohl-Vergnügen dann nichts mehr im Wege. Lasst es Euch gutgehen Ihr Lieben, bis ganz bald Eure Lea Weiterlesen…

Hauptgerichte/ Herbst

Überbackener Weißkohl

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Heute zeige ich Euch, wie Ihr aus einem simplen Weißkohl im Handumdrehen ein herrliches Ofengericht zaubert – köstlich überbacken ist Weißkohl gerade zur Winterzeit eine willkommene Abwechslung. Aber ging es Euch im Supermarkt auch schon so: Man kommt an den großen, dicken Weißkohlköpfen vorbei und alles, was einem dazu einfällt, ist “Sauerkraut”. Ok, Coleslaw ist auch noch eine super Idee. Auch hierfür habe ich ein tolles Rezept, falls es Euch interessiert. Aber zurück zu unserem erstmal wenig einladend aussehenden Weißkohlkopf. Der schmeckt nämlich im Ofen geschmort wirklich köstlich. Um dem Rezept noch den letzten Schliff zu geben, bestreue ich den gebackenen Weißkohl mit herrlich angerösteten Semmelbröseln. Falls Ihr jedoch Gluten nicht so gut vertragt oder meiden möchtet, könnt Ihr entweder glutenfreie Semmelbrösel kaufen oder Ihr bestreut das Gericht mit gehackten und gerösteten Haselnüssen. Vermischt dafür eine kleine Hand voll gehackte Haselnüsse mit 2-3 EL Haferflocken und röstet beides zusammen in einer Pfanne mit Margarine an. So steht dem Kohlvergnügen jetzt nichts mehr im Wege. Viel Spaß mit dem Rezept und vergesst nicht, einen Kommentar zu hinterlassen, wenn Ihr es ausprobiert habt oder einfach Eure Gedanken zu diesem Rezept zu schildern, denn ich freue mich immer riesig darüber, von Euch zu hören. Das ist nunmal für uns Blogger das Allerschönste. Herzlichst Eure Lea. Weiterlesen…

Winter/ Beliebteste Rezepte

Veganes Schmorgulasch mit Kartoffel-Wedges

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Heute möchte ich Euch ein ganz klassisches und deftiges Gericht zeigen, das wunderbar zur kalten Jahreszeit passt: Veganes Schmorgulasch aus dem Ofen mit aromatischen Rosmarin-Kartoffel-Wedges. Ich liebe dieses Gericht und es ist genau das Richtige, wenn Ihr Besuch habt oder einfach mit Eurer Familie oder mit Feunden richtig herzhaft, viel und gut essen wollt. Auch als Weihnachtsgericht eignet es sich optimal, da ihr es schon am Tag vorher vorbereiten könnt. Die Basis dieses veganen Gulasch sind texturierte Sojastücke (Soja-Würfel), welche Ihr im Reformhaus und sogar in gut sortierten Supermärkten erhaltet (ich habe diese hier verwendet, aber es gibt sie in vielen Variationen und Größen von verschiedenen Anbietern). Texturiertes Soja sieht erstmal nicht besonders lecker aus. Ehrlich gesagt, erinnert es mich an Hunde-Trockenfutter. Aber Ihr glaubt nicht, wie herrlich es mit der richtigen Zubereitung schmecken kann. Das Rezept zu diesem fabelhaften Gulasch habe ich mir von meinem Arbeitskollegen Marc abgeschaut. Marc ist kein Veganer, aber ein super Koch, der immer viel Neues ausprobiert, frische saisonale Zutaten verwendet und oft auch vegane Gerichte zubereitet. Eines Tages hatte er im Büro (ich arbeite ja vier Tage die Woche in einer Kreuzberger Filmproduktion) eine riesige Portion Gulasch für alle Kollegen gekocht. Ich hatte das schon gerochen und weil ich dachte, dass in der Gemeinschaftsküche gerade Unmengen an Fleisch im Ofen schmoren, innerlich schon die Augen gerollt. Doch Marc kam ganz begeistert zu mir und meinte, er hätte es extra vegan zubereitet. Echt!? Das fand’ ich natürlich mega interessant, dass mir ein Nicht-Veganer ein veganes Gulasch zubereitet. Ich hab’s ein wenig misstrauisch probiert und konnte es einfach nicht glauben: Es schmeckte absolut fantastisch und auch alle nicht-veganen Kollegen im Büro waren völlig begeistert (Seitdem “muss” Marc das immer wieder für die ganze Firma zubereiten). Das Geheimnis des Gulasch liegt sowohl an den vielen frischen Zutaten, die verwendet werden, der langen Schmorzeit im Ofen, aber vor allem am Schwarzbier, welches bei der Zubereitung verwendet wird. Ihr solltet das unbedingt ausprobieren. Dies ist das beste vegane Gulasch-Rezept, das ich kenne. Ganz ehrlich! Damit überzeugt Ihr garantiert JEDEN Nicht-Veganer. Wetten?! Ich habe zu diesem Rezept Rosmarin-Kartoffelspalten gemacht, aber ihr könnt das Gulasch natürlich auch mit Nudeln, Kartoffeln, Reis, Spätzle, Semmelknödel, Polenta oder anderen Beilagen servieren. Ganz viel Spaß bei diesem Rezept – hier freue ich mich schon ganz besonders auf Euer Feedback. Ich sag’ nur: Danke Marc, Du Fuchs! Das Rezept ist genial. Von Dir kann selbst ich noch viel lernen, Deine und Eure Lea. Weiterlesen…

Hauptgerichte/ Clean Eating

Rote Bete-Bratlinge mit Salat

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Diese Rote Bete-Bratlinge sind nicht nur extrem lecker, sondern auch super vielfältig. Ihr könnt sie zu Euren Bowls und Salaten machen, sie als Burger-Buletten verwenden, mit Dips servieren und warm oder kalt gleichermaßen genießen. Von Oktober bis in den November hinein hat die Rote Bete jetzt Hochsaison bei uns. Da man sie sehr gut lagern kann (sie reift nicht nach), ist sie als klassisches Wintergemüse bis in den Januar hinein bei uns regional erhältlich. Ich kaufe sie am liebsten, wenn sie noch ihre schönen grün-roten Blätter hat. So frisch vom Feld sind die Knollen besonders saftig und zart. Das Blattgrün der Rübe ist darüber hinaus aber auch super gesund und steckt voller Vitamine und Mineralstoffe. Werft sie also nicht weg, sondern verwendet sie in Euren Smoothies oder gebt die Blätter mit in den Salat! Sie schmecken toll.

Rote Bete ist mit dem Mangold verwandt. Die Knollen enthalten viel Folsäure, versorgen Euch mit den wichtigen B-Vitaminen sowie Vitamin C, Kalium und Eisen. Rote Bete ist nachweislich cholesterinsenkend, wirkt entzündungshemmend und boostet Euer Immunsystem! Sie schmeckt außerdem roh wie gegart einfach fantastisch, leicht erdig und harmoniert besonders gut mit süßen, sauren Zutaten, aber auch mit Nüssen. Heute zeige ich Euch, wie Ihr mit Roter Bete und Quinoa köstliche Bratlinge macht, die Ihr ganz nach Belieben servieren könnt – zum Beispiel mit Salat oder macht Euch ein tolles Püree aus Kartoffeln, Blumenkohl oder Kürbis dazu! Viel Spaß dabei, Eure Lea. Weiterlesen…

Kohlrezepte/ Herbst

Ofen-Nudeln mit Kürbis und Grünkohl

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Dieser Nudelauflauf mit einer cremigen Kürbissoße, Grünkohl und reichlich sahniger Bechamel ist ein richtiges Herbst-Highlight. Denn dieses Wochenende wollte ich es mir zusammen mit meinem Freund Julian ganz besonders gut gehen lassen. Wir hatten beide viel gearbeitet und fühlten uns ganz schön schlapp. Erholung und Entspannung waren also angesagt. Und dazu gehören für mich nicht nur viel Schlaf, schöne Spaziergänge, Sport und vielleicht ein guter Kinofilm, sondern vor allem auch Soulfood pur. Wenn ich an “Soulfood” denke, sind es meist die ganz einfachen, sahnig-köstlichen Rezepte, die wenig außergewöhnlich, dafür umso köstlicher sind.

So aromatisch, sahnig, cremig und lecker können Kürbis und Grünkohl sein…

So ist auch dieses Gericht eigentlich ein klassischer Nudelauflauf, aber verfeinert mit viel frischem Kürbis, Sellerie, Grünkohl und einer himmlisch cremigen Bechamelsoße. Ihr könnt natürlich statt Grünkohl auch Schwarzkohl oder Spinat verwenden bzw. den Auflauf ganz nach Herzenslust variieren. Ich bin gespannt auf Euer Feedback und hoffe, dass Ihr es Euch mit diesem Wohlfühl-Essen so richtig gut gehen lasst. Bis bald, xoxoxo Eure Lea. Weiterlesen…

Winter/ Asia Rezepte

Grünes Curry mit Tofu und Koriander

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Ob asiatisch oder indisch inspiriert, Currys sind ein allseits beliebter Klassiker der pflanzlichen Küche. Die Vielfalt an möglichen Zutaten und Gewürzen ist gigantisch und so ist für jeden Geschmack und für alle Gelegenheiten  etwas dabei. Ich selbst schätze Currys so sehr, da sie ja eine Art “Eintopf” sind – also wenig Arbeit machen, man mit ihnen großartig Gemüsereste aus dem Kühlschrank verwerten kann und sie immer super schnell zubereitet sind. Dieses grüne Curry hier mag ich ganz besonders. Die tolle, knallig grüne Farbe erhält es nicht nur durch die verwendete grüne Currypaste sowie die Auswahl an vorwiegend grünem Gemüse, sondern auch durch einen kleinen Trick: Ich gieße die Zutaten mit Kokosmilch auf, welche ich zuvor mit zwei Händen voll Spinat gemixt habe. Yeah, ein kleiner Küchenkniff mit großer Wirkung! Geschmacklich hat das grüne Curry eine starke Koriander-Note, ist leicht zitronig und ziemlich scharf. Also seid vorsichtig bei der Dosierung der Currypaste und tastet Euch langsam heran, wenn Ihr Schärfe im Essen nicht so gewohnt seid. Und dann enthält es jede Menge herrlich aromatischen frischen Koriander! Yippieh, Koriander-Fans kommen hier voll auf Ihre Kosten.

Koriander kaufe ich immer in unserem kleinen Asia-Supermarkt, wo ich ihn ganz frisch und knackig bekomme. Wenn Ihr Koriander in ein feuchtes Küchenhandtuch eingewickelt im Kühlschrank aufbewahrt, hält er sich bis zu 14 Tage frisch!

Koriander hat bekanntlich viele Fans, aber mindestens ebenso viele Menschen mögen ihn gar nicht. Zu Letzteren gehörte ich einst auch. Früher fand ich Koriander seifig und zu intensiv vom Geschmack. Schon ein klitzekleines Blatt in einer Suppe schmeckte ich sofort unangenehm raus. Doch seit ich meine Ernährung auf vegan umgestellt habe, hat sich mein Geschmacksinn sehr stark verändert, was mich selbst auch immer wieder wundert. Plötzlich schmeckte Koriander herrlich… wie von Zauberhand. Kennt Ihr das auch? Hat sich Euer Geschmackserleben auch so geändert, seit Ihr auf eine Pflanzenküche umgestiegen seid? Ich bin gespannt, was Ihr mir dazu schreibt. Jetzt erst einmal ganz viel Spaß mit diesem super leckeren Rezept. Ich freue mich auf Euer Feedback, herzlichst Eure Lea. Weiterlesen…

Low Carb/ Sojafrei

Blumenkohlpizzen mit Hummus und Avocado

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Ist er nun violett, lila, rosa oder pink? Hmm, ich nenne ihn jetzt einfach “pinken Blumenkohl” und bin ganz verliebt in ihn. Er sieht ein bisschen aus wie von einem anderen Planeten – mein kleiner “Alien-Blumenkohl”. Seine schöne Farbe erhält er durch “Anthocyan”, einem natürlichen Pflanzenfarbstoff, der ebenfalls für die Färbung von etwa Rotkohl, Heidelbeeren oder Brombeeren verantwortlich ist. Wer mehr über Anthocyane wissen möchte, kann zum Beispiel hier bei Wikipedia nachsehen, wo ich diese Information nebst in anderen Quellen nachgelesen habe. Pinker Blumenkohl ist eine Züchtung. Es gibt ihn auch in orange und quietschend grün, er unterscheidet sich aber geschmacklich nicht von weißem Blumenkohl.

In Italien und Frankreich und in Kalifornien soll der farbige Blumenkohl wohl sehr viel verbreiteter sein, als bei uns. Hab’ ich zumindest gelesen, gesehen habe ich ihn dort noch nicht. Ich habe aber Glück gehabt und ein wunderschönes Exemplar auf dem Winterfeld-Markt in Berlin Schöneberg erstanden. Mir haben auf mein Instagram-Posting hin aber bereits Leser geschrieben, dass pinker Blumenkohl wohl schon des öfteren bei Rewe gesichtet wurde?! Gut zu wissen.

Einen kleinen Nachteil hat pinker Blumenkohl jedoch: Der für die violette Färbung verantwortliche Pflanzenfarbstoff ist wasserlöslich und so verschwindet die tolle Färbung bei der Zubereitung meist ganz und er wird eher bräunlich und unschön. Wahrscheinlich ist er deshalb nicht massentauglich? Man kann ihn jedoch nur ganz kurz dämpfen oder man gibt Essig zum Kochwasser und blanchiert ihn flink, dann bleibt die Farbe überwiegend erhalten. Ich habe den pinken Blumenkohl in diesem Rezept sowohl für die Böden von drei Minipizzen verwendet, als auch roh und klein geschnitten für den Belag. So erhalten wir nicht nur leckere Pizzen, sondern es bleiben auch noch ein paar hübsche pinke Farbtupfer. Ihr könnt das Rezept aber auch mit ganz klassischem weißen Blumenkohl machen – das wird ebenso gut gelingen und mindestens ebenso so hübsch aussehen. Viel Spaß dabei, Eure Lea. Weiterlesen…

Schnell und einfach/ Herbst

Frische Polenta mit geröstetem Rosenkohl

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Mit Polenta bin ich aufgewachsen. Meine Mama ist Österreicherin und “Sterz”, wie Polenta in Österreich genannt wird, gab es bei uns in allen erdenklichen Formen regelmäßig zu essen. Und auch schon mein Großvater liebte Polenta und löffelte sie am liebsten pur, einfach mit ein paar frischen Kräutern aus dem Garten bestreut. Doch zu Hause haben wir Polenta immer ganz klassisch aus “Polentagrieß” gemacht – das ist praktisch, lecker und geht super schnell. Dass man cremige Polenta auch ganz unkompliziert aus frischen Maiskolben machen kann, war mir lange Zeit unbekannt. Dabei liebte ich immer schon die riesigen Maisfelder in Österreich. Als Kinder haben wir darin gespielt, uns regelmäßig darin verlaufen und natürlich gegruselt, weil die Maispflanzen so riesig waren. Und später, als ich größer war, habe ich in den österreichischen “Maisfelder Buschenschenken” ausgiebig gefeiert. Maiskolben sind bei mir also mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Umso mehr freue ich mich, Euch heute zu zeigen, wie Ihr im Handumdrehen ein tolles Polentagericht aus frischem Mais zubereiten könnt.

Ich zeige Euch, wie Ihr im Handumdrehen aus diesen frischen Maiskolben eine herrlich cremige und köstliche Polenta macht

Haltet im Herbst Eure Augen im Biomarkt nach frischem Mais offen. Er wird jetzt zahlreich angeboten. In gängigen Supermärkten erhält man hingegen meist nur die gekochten, eingeschweißten Kolben. Mit den vorgekochten Maiskörnern gelingt das Rezept aber leider nicht. Doch wenn Ihr frische Maiskolben bekommt, solltet Ihr es unbedingt ausprobieren. Frische Polenta schmeckt viel aromatischer, süßer und intensiver als Polenta aus Maisgrieß. Daher passt auch der leicht herbe Rosenkohl so wunderbar dazu. Ihr könnt die Polenta aber mit Gemüse ganz nach Eurem Geschmack und nach saisonaler Verfügbarkeit zubereiten. Hier habe ich zum Beispiel eine weitere Rezept-Variante mit Champignons, Paprika und Erbsen gemacht. Also viel Spaß und lasst es Euch schmecken, Eure Lea. Weiterlesen…