Erdbeerzeit/ Sommer

Erdbeerkuchen mit Vanillepudding

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Dieser frische Erdbeerkuchen mit Vanillepudding ist mein neuer Küchen-Liebling! Denn er schmeckt nicht nur so fantastisch, wie er aussieht. Sondern er ist in nur 20 Minuten fertig – Backzeit inklusive! Denn momentan verbringe ich nur ungerne lange Zeit in der Küche. Ja, Ihr habt richtig gehört – Foodbloggerin und Kochbuchautorin Lea ist zur Zeit etwas “küchenmüde”. Ich will es gerade etwas ruhiger angehen. Denn neben einem anstrengen Job als Filmemacherin und Medienberaterin habe ich in der Vergangenheit zwei Kochbücher geschrieben, diesen Blog aufgebaut, hunderte Kommentare beantwortet, unzählige Jobs für Magazine gemacht, bin auf Messen gewesen und habe Kochshows gegeben. Das vergangene Jahr war wirklich “crazy” und manchmal frage ich mich selbst, wie ich das alles geschafft habe. Doch all das hat seinen Preis. Das Tempo kann man nicht ewig durchhalten. Durchatmen ist angesagt. Eine kleine 10-Tage-Auszeit habe ich mir gerade an der Côte d’Azur gegönnt. Es war soo wunderschön! Wart Ihr schon mal da?

In Nizza an der “Promenade des Anglais” ist es traumhaft schön!

Zurück in Berlin kann ich es aber natürlich nicht lassen, Euch weiterhin jede Woche leckere Rezepte auf Veggies zu zeigen, gibt es gerade vermehrt ganz schnelle, einfache Rezepte. Ich hoffe, Euch gefällt das?! Denn ich denke, vielen von Euch geht es ähnlich: Familie, Beruf, Freizeit und Freunde – alles will unter einen Hut gebtracht werden. Wenn Ihr also demnächst Besuch habt und ganz unkompliziert einen köstlichen Erdbeerkuchen backen möchtet – hier kommt mein 20-Minuten Erdbeerkuchen-Rezept. So schnell wie lecker und ich hoffe, viele von Euch erfreuen sich daran. Herzlichst Eure Lea

Zutaten für einen Kuchen (6-8 Portionen)

Für den Boden

Außerdem: Eine Springform mit 25 cm Durchmesser* (*Amazon Affiliate-Link)

Für die Füllung

  • 1 Päckchen veganes Vanillepulver (ich habe dieses Puddingpulver benutzt*/*Amazon Affiliate-Link)
  • 600 ml Pflanzendrink (z.B. Mandel- oder Reisdrink)
  • Eine Prise Kurkuma (kann entfallen, ist aber hübsch für die Färbung)
  • 1 kl. TL gemahlene Vanille
  • 3 EL Rohrzucker + Rohrzucker zum Garnieren
  • 300 g frische Erdbeeren

Tipp: Ihr könnt den Kuchen statt mit Erdbeeren natürlich auch mit frischen Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren oder Pfirsichscheiben belegen! Was ist Eure Lieblingsvariation?

Zubereitung (15-20 Minuten)

Ein Blatt Backpapier über den Boden der Springform legen und die Form schließen. Überstehendes Backpapier mit einer Schere einkürzen. Die Form innen mit Kokosöl leicht einfetten. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Drei Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse rausschneiden und die Apfelstücke etwas zerkleinern.

Die Apfelstücke mit 1 TL Zimt, 50 ml flüssigem Kokosöl und 2 EL Reissirup im Mixer pürieren.

Dann 200 g Feinblatt-Haferflocken dazu geben und die Masse nochmals fein pürieren. Das Haferflocken-Apfelpüree in die vorbereitete Springform gießen und den Teig mit einem Löffel so auf dem Boden verstreichen, dass der Rand etwas erhöht ist. Denn wir werden später Pudding auf den Boden gießen und dieser sollte nicht seitlich über den Rand hinaus laufen.

Kuchenboden bei 200 Grad Umluft 7-10 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Der Boden ist fertig gebacken, wenn er ganz leicht Farbe annimmt und fest ist. Die Backzeit kann je nach Ofentyp und -alter leicht variieren. Ich habe den Boden acht Minuten gebacken. Die Springform anschließend aus dem Ofen nehmen, den Kuchenrand mit einem scharfen Messer von der Backform seitlich lösen, Springform öffnen und den Kuchenboden auf einen Teller geben.

In der Zwischenzeit/parallel dazu einen halben Liter Pflanzendrink abmessen. Rund 8 EL Pflanzendrink in ein Schälchen füllen. Den restlichen Pflanzendrink in einem Topf erhitzen. Während der Pflanzendrink heiß wird, das Puddingpulver in der kleinen Portion Pflanzendrink (kalt!) auflösen.

Eine Prise Kurkuma (optional) sowie 1 kl. TL gemahlene Vanille und 3 EL Rohrzucker in die sich erwärmenden Pflanzenmilch einrühren.

Tipp: das Kurkuma kann entfallen. Ich benutze eine Prise Kurkuma in diesem Rezept, damit der Vanillepudding eine schöne vanillig-gelbe Farbe erhält.

Sobald der Pflanzendrink heiß ist, das aufgelöste Vanillepudding-Pulver einrühren und kurz aufkochen lassen. Dabei mit einem Schneebesen beständig rühren. Den Pudding anschließend auf dem Kuchenboden so verteilen, dass seitlich ein kleiner Rand übrig bleibt. Die Puddingfüllung bestreue ich mit 1-2 EL Rohrzucker.

Hinweis: Die Flüssigkeitsmenge für ein Päckchen Vanillepudding-Pulver beträgt meistens 0,5 Liter. Das ist etwas mehr Pudding, als Ihr für den Kuchenbelag benötigt. Gießt den restlichen Pudding einfach in kleine Schälchen und stellt diese in den Kühlschrank. So werdet Ihr 2-3 kleine Puddings extra haben, die Ihr dann mit Erdbeeren garniert essen könnt.

Erdbeeren waschen, aufschneiden und über den Kuchen verteilen und in den Pudding drücken. Erdbeerschicht nach Belieben nochmals zuckern. Vor allem auf den Kuchenrand gebe ich etwas Rohrzucker. Das sieht besonders hübsch aus. Und schon könnt Ihr Euren frischen Erdbeerkuchen genießen.

Tipp: Dieser Erdbeerkuchen sollte am besten sofort serviert und genossen werden. Natürlich kann man Ihn auch 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, aber durch die Puddingfüllung wird dann der Kuchenboden etwas weich.

Lasst es Euch schmecken, Ihr Lieben, Eure Lea.

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8 Kommentare

  • Reply
    Claudia
    21. Juli 2018 at 17:32

    Es sei dir sehr vergönnt…diese Auszeit! Ich war mal in Cassis vor ein paar Jahren 🙂 . Für den Kuchenteig kann man doch bestimmt auch Apfelmus nehmen, oder? Das hört sich wirklich schnell und einfach an und wird bestimmt ausprobiert.
    Herzliche Grüße Claudia

    • Reply
      Lea
      22. Juli 2018 at 23:28

      Hallo Claudia,
      ja, manchmal wächst einem alles ein bisschen über den Kopf. Das “Problem” ist, dass ich das “Arbeiten” an meinem Blog immer gar nicht als “Arbeit” empfinde, sondern das so unglaublich gerne mache. So voller Elan und ich stecke unglaublich viel Liebe und Zeit in meinen Blog, der halt einfach mein “Baby” ist 😉 Dann merkt man schnell nicht, dass man trotzdem viel Kraft und Energie aufwendet. Manchmal auch zu viel… kennst Du das? Plötzlich ist das Energielevel total leer und man sitzt da und wundert sich regelrecht, was denn jetzt passiert ist… muss da ein bisschen aufpassen… und gönne mir jetzt etwas mehr Ruhe! Wie Du ja gesehen hast, funktioniert das Rezept auch problemlos mit Apfelmus – wäre ja komisch, wenn nicht 🙂 lach… Wünsche Dir gutes Gelingen und genieße diesen leckeren Kuchen, herzlichst Deine Lea

  • Reply
    Christina
    15. Juli 2018 at 14:29

    Liebe Lea,
    Das Rezept sieht total lecker aus. Möchte den Kuchen heute gleich backen, habe aber nur Apfelmus zuhause. Hast du eine Idee wieviel Apfelmus ich statt der 3 Äpfel benötige?

    • Reply
      Lea
      15. Juli 2018 at 14:57

      Liebe Christina,
      ich wil Dr natürlich nichts Falsches raten und kann das auch nur grob angeben. Also, ein Apfel ohne Kerngehäuse wiegt in etwa 100-120 Gramm. Ich würde daher sagen, nehme so 300-330 Gramm Apfelmus. Die Masse püriert mit den Haferflocken sollte gut streichfähig sein, aber ihre Form behalten. Also, wenn Du die Teigmasse in die Springform streichst, sollte man mit dem Löffel einen leichten Rand formen können. Von der Konsistenz her ein bisschen wie Hummus 🙂 Gutes Gelingen und liebe Grüße Lea

      • Reply
        Christina
        15. Juli 2018 at 21:25

        Danke für die schnelle Antwort! Hat super geklappt und war mit Heidelbeeren auch seeeehr lecker.

        • Reply
          Lea
          16. Juli 2018 at 08:00

          Hallo Christina,
          ach, das freut mich riesig! Gut zu wissen, dass es auch mit Apfelmus klappt 🙂
          Viele liebe Grüße & eine gute Woche
          Deine Lea

        • Reply
          Claudia
          21. Juli 2018 at 17:34

          Ich sehe es schon hier Lea, dass Christina es mit Apfelmus ausprobiert hat 🙂

          • Lea
            22. Juli 2018 at 23:28

            🙂