Auberginen-Involtini mit Kräuter-Tofufüllung in Tomatensoße

Mediterrane Auberginen-Involtini – schon der Name des Rezepts klingt verführerisch, oder? Diese cremig gefüllten Auberginen-Rollen in aromatischer Tomatensoße sind ein absolutes Spätsommer-Highlight. Für dieses Gericht empfehle ich Euch, viele frische mediterrane Kräuter zu verwenden. Ich selbst habe Basilikum, Oregano und Thymian verarbeitet. Aber auch Rosmarin passt prima dazu. Falls Ihr keine frischen Kräuter zur Hand habt, könnt Ihr für dieses Rezept auch getrocknete, gerebelte „Kräuter der Provence“ benutzen – kein Problem. Im Ofen gebacken, bekommen die Auberginen-Involtini eine leckere Kruste und die Tomatensoße dazu ist einfach ein Traum. Dieses Rezept ist eigentlich für vier Portionen ausgelegt. Es hat uns aber so gut geschmeckt, dass wir es tatsächlich zu zweit weggeputzt haben! Wenn Ihr also Gäste habt, macht lieber eine doppelte Portion. Man kann das Gericht auch wunderbar ein zweites Mal erwärmen, sollte tatsächlich etwas davon übrig bleiben. Ich freue mich auf Euer Feedback, lasst es Euch schmecken, Eure Lea. Zum Artikel

VeggieLove-Bowl mit der Bosch OptiMUM – Eine Küchenmaschine im Test

Küchenhelfer gibt es ja viele. Ich selbst besitze jedoch relativ wenige Küchenmaschinen. Das liegt vor allem auch daran, dass meine Küche klein ist und ich dort viel Platz für das Ausprobieren und vor allem Fotografieren meiner Rezepte haben möchte. Denn alle Foodfotos, die Ihr von mir kennt, entstehen dort auf einem kleinen Holztisch – mittendrin im Küchenchaos. Nun hat mir die Firma Bosch eine wirklich fantastische, sehr hochwertige Küchenmaschine leihweise zum Testen übermittelt. Die Bosch OptiMUM ist „eine für alles“ – eine klassische Teig-Knetmaschine, die aber Dank verschiedener Zusatz-Sets beliebig in Ihrer Funktionalität erweiterbar ist – sie knetet, raspelt, hechselt, es gibt einen Blender- sowie einen Pasta-Aufsatz und noch so Einiges mehr. Zusammen mit dem „VeggieLove-Set“ (der Name passt, oder?) darf ich sie exklusiv vor Erscheinen im Hersbt 2016 auf die Probe stellen und werde mit ihr auf der Food Week am 3. Oktober in Berlin live kochen.

Das VeggieLove-Set der Bosch OptiMUM mit 5 Durchlaufschnitzlern

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich im September 2016 die Bosch OptiMUM sowie ein Wochenende auf der Berlin Food Week 2016 und die Teilnahme an meinem Workshop dort verlosen durfte. Die Verlosung endete am 23. September 2016. Hier sehr Ihr mich mit der Gewinnerin Mareike in der Action-Küche auf der Food Week.

Die glückliche Gewinnerin meiner Verlosung: Mareike aus Frankfurt hat die Bosch OptiMUM sowie ein Wochenende in Berlin und den Workshop auf der Food Week gewonnen.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop und der Foodweek findet Ihr hier.

Doch nun zurück zum Küchenmaschinen-Test und zwei tollen Rezepten:  eine VeggieLove-Bowl sowie einen köstlichen Power-Smoothie 😉 Alles Liebe Eure Lea

REKLAME: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Bosch entstanden. Die Küchenmaschine Bosch OptiMUM inkl. den Sets „VeggieLove“ und „VeggieLove Plus“ ist eine Leihgabe. Die Verlosung steht in keinerlei Verbindung mit Facebook. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zum Artikel

Zoodle Pad Thai

Hätte man mir vor fünf Jahren vorgeschlagen, Zucchini-Nudeln anstelle von Hartweizen-Pasta zu essen und diese dabei auch noch „roh“ zu lassen, ich hätte nur ungläubig drein geschaut. Ehrlich! Doch inzwischen gehört Zucchini-Pasta in allen Variationen zu meinem festen Speiseplan und ich liebe sie einfach, weil sie so schnell zuzubereiten sind und man mit verschiedenen Pestos, Nuss-Soßen und Gewürzen so viele tolle Kombinationen zaubern kann. Ich hätte damals auch nicht geglaubt, dass rohe „Zoodles“, wie ich sie nenne, so gut verträglich sind. Anfangs habe ich die Zucchini-Nudeln immer noch kurz in der Pfanne gebraten oder sie in Wasser blanchiert, aber das ist gar nicht notwendig. Bei meinem Singapur-Aufenthalt im Februar dieses Jahres, habe ich das erste Mal ein veganes „Pad Thai“ gegessen, das aus Zoodles mit einer cremig-scharfen Erdnusssoße gemacht war. Was für eine Offenbarung! Ich habe mich total in Zoodle Pad Thai verliebt und möchte Euch heute das einfache und super-leckere Rezept hierzu präsentieren. Also, ran an die Spiralschneider oder Julienne-Hobel, ganz viel Spaß dabei, Eure Lea. Zum Artikel

Karotten-Smoothie – von der Wurzel bis zur Blattspitze

Na, Ihr Osterhasen – ich hoffe, Ihr habt schöne Feiertage und nehmt Euch eine kleine Auszeit, um den herannahenden Frühling zu genießen! Hier kommt passend dazu ein köstlicher, vitalstoffreicher Oster-Karotten-Smoothie! Von der Blattspitze bis zur Wurzel – in diesem leckeren Smoothie-Rezept kommt die gesamt Karotte ins Glas, mit all ihrer Nährstoffpower! Wusstet Ihr, dass das Karottengrün mehr Kalzium, Eisen und Magnesium enthält, als die die Karotte selbst? Viel zu schade zum Wegwerfen also. Außerdem erhaltet Ihr Karottengrün oft ganz umsonst im Laden, da viele Einkäufer es bereits dort entfernen. Ihr könnt aus den Blättern der Karotte außerdem ein tolles Pesto machen oder gebt einige Blätter einfach mit in Euren nächsten Salat. Aber achtet darauf, den Karottenbund möglichst in Bio-Qualität zu kaufen, damit die Blätter nicht mit Pestiziden belastet sind. Mit diesem Smoothie bekommt Ihr außerdem nicht nur Power, sondern zaubert auch Farbe ins Smoothie-Glas. Jetzt wird also endlich der Frühling eingeläutet. Ich freue mich schon so auf die ersten warmen Tage und die Rückkehr von Farbe und Wärme in unseren Alltag. In meiner Küche habe ich schon mit diesen hübschen Ranunkeln für Frühlingslaune gesorgt.

Euch allen ein wunderschönes veganes Osterfest! Eure Lea

Lasst Euch diesen tollen Smoothie schmecken. Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, veganes Osterfest! Alles Liebe, Eure Lea Zum Artikel

Süßkartoffelstampf mit Koriander, Bohnen & Erbsen

Neulich stand ich im Supermarkt und konnte keine Süßkartoffeln finden. Auf Nachfrage sagte man mir dann, die seien bei den „Exoten“ zu finden. Exoten? Ahhh! Schließlich habe ich sie versteckt zwischen Sternfrucht, Kurkumawurzeln und Kokosnüssen gefunden. Da wäre ich irgendwie nicht drauf gekommen…Ich esse so unglaublich gerne und oft Süßkartoffeln, dass sie für mich inzwischen alles andere als „exotisch“ sind, sondern meinen Speiseplan fast wöchentlich bereichern. Ganz gleich ob als Ofenkartoffeln, Pommes, Puffer, Muffins oder Suppe… Süßkartoffeln sind mein „all time favourite“! Und da ich mir vorgenommen habe, Euch künftig noch einfachere, schnelle Rezepte auf meinem Blog zu zeigen, gibt es heute eines meiner Lieblingsrezepte mit Süßkartoffeln, nämlich Süßkartoffelstampf mit Koriander und schwarzem Sesam. Was Ihr Euch dazu macht, ist völlig variabel. Ich habe dieses Mal knackige Bohnen und Erbsen dazu gebraten. Aber Ihr könnt auch Brokkoli, Pak Choi, gebratene Zucchini, Shiitake oder Ofen-Auberginen dazu servieren. Ganz wie Ihr mögt und was Euer Kühlschrank hergibt. Das Gericht ist super einfach und schnell zubereitet! Ich hoffe, Ihr liebt es ebenso wie ich. Lasst es Euch schmecken, Eure Lea Zum Artikel

Masala Blumenkohl-Curry mit Koriander & Zuckererbsenschoten

Es gibt ein paar ganz besondere Gerichte, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch die Seele wärmen. Echtes veganes Soulfood eben! Dieses Masala-Blumenkohl-Curry gehört auf jeden Fall dazu. Kreuzkümmel, Kurkuma und die indische Gewürzmischung Garam Masala geben diesem Traum von Curry einen unvergleichlich aromatischen Geschmack. Und obgleich das Curry supercremig und reichhaltig ist, ist es eher ein Low Carb Gericht. Denn Blumenkohl und Staudensellerie sind die Basis dieses Rezepts. Die großartige Cremigkeit wird durch Ofenkürbis und Cashewkerne erzeugt. Das Gericht enthält weder glutenhaltige Lebensmittel noch Soja. Trotzdem macht es rundum satt und glücklich. Das war dieser Tage nach Silvester auch bitter nötig. Denn die Temperaturen liegen derzeit in Berlin bei -6 Grad. Zusammen mit dem eisigen Wind, der einem zeitgleich entgegen peitscht, fühlt es sich Draussen jedoch eher nach -10 Grad an. Also ab ins Warme und dieses Soulfood-Curry geschlemmt. Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Neue Jahr und viele vegane Schlemmerstunden, Eure Lea Zum Artikel

Clean eating – Das Rezept für Blumenkohl-Couscous von Leas Kochshow auf der VeggieWorld 2015

„Clean eating“ ist ein noch relativ „junges Ernährungskonzept“, das vorsieht, möglichst nur unverarbeitete, naturbelassene (Bio-)Lebensmittel ohne Geschmacksverstärker, Farb-und Konservierungsstoffe und natürlich auch ohne industrielle oder künstliche Süßungsmittel zu verwenden. Hier kommt also „Natur pur“ in den Topf und auf die Teller. Damit ist „clean eating“ aber noch lange kein rein veganes Ernährungskonzept. Ich ernähre mich jedoch sehr stark angelehnt an diese Idee, denn sie entspricht meinem persönlichen Verständnis von einer vollwertigen und hochwertigen veganen Ernährung. Habe ich noch vor drei Jahren beim Umstieg von einer vegetarischen auf eine vegane Ernährung häufiger auf Ersatzprodukte, wie z.B. veganen Käse oder Fleischalternativen, zurückgegriffen, ernähre ich mich inzwischen sehr stark angelehnt an das so genannte „clean eating Prinzip“, mit einem steigenden Anteil  von Rohkost und unter Vermeidung von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, Haushaltszucker und mitunter auch ohne glutenhaltige Produkte. Was soll ich sagen – es schmeckt nicht nur fantastisch, auch mein Körper signalisiert mir, dass dieses „Superfood“ genau das richtige für mich ist. Ich fühle mich extrem fit und rundum wohl in meiner Haut. Wo man hier seine persönliche „Grenze“ zieht (manche verzichten auch auf Soja), ist natürlich jedem selbst überlassen. Nur Eines kann man mit Sicherheit sagen: naturbelassene Bio-Lebensmittel schmecken schlichtweg fantastisch. Man muss nur wissen, sie zuzubereiten. Hier eines meiner liebsten „clean eating Rezepte“, das ich unter anderem auch bei meiner Kochshow auf der VeggieWorld 2015 in Berlin vorgeführt habe. Ich bin gespannt, wie es Euch schmeckt. Schreibt mir gerne dazu. Ich freue mich darauf, Eure Lea. Zum Artikel

Golden Glow Herbstsalat mit Blumenkohl & Kürbis

Der Herbst ist eine Jahreszeit, die mich unglaublich fasziniert und berührt. Gerade in diesem Jahr hatten wir einige wunderbar warme und schöne Novembertage, an denen die Sonne die roten und gelben Blätter intensiv zum Leuchten brachte. Als stünde die Natur in Flammen. Ich liebe ihn einfach – den goldenen Herbst…

Nur fünf Tage vor diesem Blogeintrag leuchteten die Blätter mit all Ihrer Strahlkraft, doch schon heute, kaum eine Woche später, sind viele Bäume bereits kahl. Es ist dieses letzte Aufbäumen der Natur gegen den darauf folgenden grauen, oft eisigen Winter, das mich jedes Jahr zugleich glücklich und auch ein bisschen melancholisch macht. Doch zum Glück setzt sich die Farbenfrohheit in den Gemüseregalen und auf Märkten noch einige Zeit fort. Zitrusfrüchte, Granatäpfel, Rotkohl und Kürbisse haben jetzt Saison.

Um den Zauber des Herbstes zu zelebrieren und die Farben des sich neigenden Jahres nochmals richtig zu genießen, habe ich diesen „Golden Glow Herbstsalat“ für Euch zusammen gestellt. Ein Fest der Sinne, um die so erhabene Herbstzeit nochmals in all ihren Facetten zu genießen, bevor wir uns bei Tee und Kerzenschein in unsere Winterdecken kuscheln. Alles Liebe, Eure Lea Zum Artikel

Coleslaw „Lea Style“ mit Kräuterseitling-Filets

Die Kohlsaison hat wieder begonnen! Rotkohl, Weißkohl, Spitzkohl, Wirsing und Grünkohl füllen immer mehr die Regale der Lebensmittelgeschäfte und leuchten mit einladend knalligen Farben von Kürbissen und Zitrusfrüchten auf den Märkten um die Wette. Daher möchte ich Euch heute ein tolles, einfaches Rezept für Coleslaw zeigen.

Weil Coleslaw eigentlich eine Beilage ist, kombiniere ich diesen cremig-aromatischen Rohkostsalat mit gebratenen Kräuterseitling-Filets. Diese erinnern in Form und Geschmack an „Scallops“, also „gebratene Jakobsmuscheln“. Vielleicht hat der ein oder andere von Euch diese in der Vergangenheit schon Mal gegessen. Ich muss gestehen, ich mochte Scallops früher sehr gerne und bin froh, dass ich mit Kräuterseitling-Filets eine tolle vegane Alternative dazu gefunden habe. Die Filets haben leichten Biss, sind aber insgesamt schön weich und super-aromatisch. Zum Salat gebe ich außerdem geröstete Sonnenblumenkerne, die diesem Rezept den letzten Schliff geben. So entsteht ein tolles, gesundes und größtenteils rohköstliches Hauptgericht, dass viele wunderbare Gemüsesorten des Herbstes in sich vereint. Probiert es doch Mal aus. Viel Spaß dabei, Eure Lea Zum Artikel

Wassernabel-Chia- Supersmoothie

Als ich neulich im Asia-Supermarkt durch die Regale stöberte, stieß ich in der Kühlung auf frischen, indischen Wassernabel! Was zur Hölle ist „indischer Wassernabel?“ fragen sich jetzt sicherlich einige von Euch. Also, so sieht indischer Wassernabel aus – die Form erinnert mich ein wenig an Ginko-Blätter:

Ich kannte Wassernabel bislang auch nur unter seiner englischen Bezeichnung „Pennywort“ und finde den deutschen Namen einigermaßen skurril. Dafür vergisst man ihn nicht so schnell. In guten vietnamesischen Restaurant erhält man indischen Wassernabel unter dem Namen „Rau Ma“ in Form von Salaten mit Chili, in Sommerrollen oder als Shake mit Ingwer und Eis. Wassernabel ist ein wahres Wunderkraut. In der ayurvedischen, chinesischen und afrikanischen Medizin wird es seit Jahrhunderten als Nerven- und Wundheilmittel verwendet. Der Pflanze werden neben vielfältigen positiven Gesundheitsaspekten vor allem zwei Eigenschaften zugeschrieben: Wassernabel Stress, Erschöpfung und Angstzuständen entgegen und wirkt sich positiv auf die Gehirnleistung aus – regt also unsere grauen Zellen an. Darüber wirkt die Pflanze stark antioxidativ und verbessert das Hautbild, hilft das Bindegewebe zu straffen und sorgt für ein strahlendes Aussehen. Um den Stoffwechseln schön anzukurbeln, füge ich dem Smoothie noch eine scharfe Jalapeño bei. Ich habe ein ähnliches Rezept in meinem Kochbuch und finde die Kombination aus frischen, süßen und scharfen Geschmacksnuancen absolut spektakulär. Wer keinen frischen Wassernabel in seiner Region erhält, kann ihn geschmacklich auch wunderbar durch zwei Hände voll frischen Spinat ersetzen. Viel Spaß dabei, Eure Lea Zum Artikel