Schnell und einfach/ Sojafrei

Fruchtige, fettfreie Apfel-Fritters

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Was sind Apfel-Fritters? Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst nicht so genau. Aber ich finde es einen sehr passenden Namen für meine neueste und einfach nur super-köstliche Apfelkreation. Man könnte sie sicherlich auch Apfel-Pancakes nennen, nur in der Pfanne werden sie gar nicht zubereitet, sondern fettfrei im Ofen. Was ist also hier passiert? Ich war so am überlegen, was ich kochen wollte und mir kam der Gedanke, so etwas Ähnliches wie “Apfelringe im Tempura-Teig” zu machen. Deshalb habe ich auch Mehl, Reismehl und Kokosmilch benutzt – asiatisch angehaucht bzw. mit Kokos habe ich mir das lecker vorgestellt.

Dies ist ein Rezept, bei dem ich also mal wieder so richtig frei rumexperimentiert habe und keinen Plan hatte, ob funktionieren würde, was ich mir da so “im Kopf zusammengekocht habe”. Doch bei der Zubereitung selbst hatte ich dann irgendwie Lust, die Äpfel aufzureiben und mehr in “Richtung Puffer” zu gehen…nun, machen wir es kurz: Herausgekommen sind bei diesem Experiment diese mega leckeren Apfel-Fritters – so nenne ich sie jetzt Mal. Wenn man im Internet nach “Apfel-Fritters” sucht, findet man vorrangig frittierte Apfelpuffer, die sehr fettig sind. Nun, dies ist also die zarte, fettfreie Variante davon. Und Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie fruchtig-fein die sind! Sie werden nicht kross, sondern haben eher die Konsistenz von Pancakes – weich und super fruchtig. Egal ob zum Frühstück, für Zwischendurch oder als Nachtisch – ich konnte gar nicht aufhören, sie zu essen und habe auf einen Happs sechs Stück vertilgt. Wow, einfach so und es war genial. Ich hoffe also, Ihr habt auch viel Spaß mit diesem Fruchtgenuss-Rezept. Und da die Frage 100% kommen wird: Ja, ich denke man kann das Reismehl einfach mit mehr Dinkelmehl ersetzen… Und bitte sagt mir Bescheid, wenn ich den ein oder anderen “Apfel-Fritters-Fan” gewinnen konnte – weil ich bin mir sicher: Wer dieses Rezept ausprobieren wird, wird es sicherlich lieben!
Herzlichst und bis bald, Eure Lea

Zutaten für 12 Fritters (2-3 Portionen – je nach Hunger)

Für den Teig

  • 50 g Dinkelmehl type 630
  • 50 g Reismehl
  • 30 g Kokosraspel
  • 200 ml Kokosmilch (aus der Dose/nicht der Pflanzendrink)
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL schwarze Sesamkörner (optional)
  • 1 EL Rohrzucker + Rohrzucker zum Bestreuen

Weitere Zutaten

  • 4 Äpfel (à ca. 130 g)
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung (15 Minuten Zubereitungszeit + 25 Minuten Backzeit)

Ofen auf 180 Grad Umluft erhitzen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Alle für denTeig aufgelisteten Zutaten in einer Schüssel gleichmäßigen miteinander verrühren. 4 Äpfel waschen, aufreiben und mit 1 EL Zitronensaft vermischen. Kerngehäuse wegwerfen.

Die Apfelraspel in den Teig geben und gut vermengen. Mit den Händen jeweils eine Portion Apfelraspel nebeneinander flach auf das Backpapier geben (Masse ergibt insgesamt zwei Bleche voll, die Ihr einfach nacheinander backen könnt). Apfelfritters mit zusätzlich etwas Rohrzucker bestreuen.

Apfel-Fritters im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten knusprig backen.

Tipp: Es kann sein, dass nach der Backzeit ein paar kleine Apfelecken am Rand dunkel wurden. Die könnt Ihr einfach mit einer Schere abscheiden. Es verbrennen schnell die kleinen Apfelstücke, die seitlich vorstehen, nicht aber die Fritters selbst.

Fritters anschließend nach Belieben noch mit Rohrzucker und Kokosraspel bestreut genießen.

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7 Kommentare

  • Reply
    Elke Schmittinger
    14. November 2018 at 14:50

    Hallo Lea,

    ich bin schon länger Fan deines Blogs und habe auch schon mehrere tolle Rezepte nachgekocht. Heute waren die Apfelfritters dran. Ich habe zwar in einem Anfall von Verwirrung Kokosmehl gekauft statt Reismehl (in der Rezeptbeschreibung drehte sich schließlich viel um Kokos, oder…?), aber ich kann vermelden: auch damit gelingen die Fritters, und sie schmecken fantastisch! Vielen Dank für deine kreativen Ideen und liebe Grüße!

    Elke

    • Reply
      Lea
      15. November 2018 at 18:37

      Hallo Elke,
      ganz vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung und “Rezepterweiterung”. Ich finde es immer super, zu erfahren, dass auch andere Zutaten zum gewünschten Ergebnis führen und Kokos liebe ich ohnehin so sehr!
      ganz viele Grüße
      und bis bald, Lea

  • Reply
    Eres
    8. Oktober 2018 at 18:03

    Hallo Lea, das Rezept klingt wahnsinnig spannend! Hast du eine besondere Technik, die Äpfel zu raspeln?
    Wäre für jeden zeitsparenden Tipp dankbar 🙂
    Viele Grüße

    • Reply
      Lea
      8. Oktober 2018 at 19:44

      Hi Eres,
      also ich benutze dafür einen Julienne-Hobel, über den ich schon ganz oft geschrieben und den ich schon vielfach verlinkt habe. ich liebe diesen Hobel – zwar “raspelt” man damit auch noch manuell, aber es geht blitzschnell und man erhält so tolle feine Stiftchen. Ich benutze die fast täglich. Du kannst sie Dir hier ansehen: https://amzn.to/2Nu3bNd
      Liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    EiRes
    13. September 2018 at 19:58

    Wirklich beeindruckend, dass du auf diese Idee gekommen bist! Freue mich, diese nachzumachen.

  • Reply
    Helen
    2. September 2018 at 06:52

    Das klingt ja sehr interessant und muss ich unbedingt heute Nachmittag testen. Aber sag mal, kann man die Kokosmilch durch eine Pflanzenmilch ersetzen oder muss das die Vollfettmilch aus der Dose sein?

    • Reply
      Lea
      2. September 2018 at 12:07

      Hi Helen,
      lieben Dank, dass Du Dich meldest. Wie zu Beginn des Blogartikels beschrieben, sind diese Apfel-Fritters das Ergebnis meiner neuesten Küchenexperimente. Das heißt auch, dass ich Dir nicht genau sagen kann, ob Du die Kokosmilch (aus der Dose) durch Pflanzendrink ersetzen kannst. Ich habe sie nicht in verschiedenen Varianten gemacht…Also, ich denke, das müsste gehen – sicherlich werden sie dann von der Konsistenz her anders und auch geschmacklich weniger “Kokosaroma” haben. Ich denke, Du wirst das am Teig schon sehen – er sollte halt nicht zu flüssig sein. Gutes Gelingen und viele Grüße Lea