Schnell und einfach/ Clean Eating

Glutenfreie, vegane Zucchini-Pizzen

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Hier kommt die Antwort auf Euren Pizza-Hunger: Kleine leckere Minipizzen mit einem krossen Boden aus Zucchiniraspeln und einem cremigen Belag mit knackigen Erbsen und köstlicher Avocado. Ach, ich könnte Pizza eigentlich immer essen – das ist für mich Soulfood und Genuss pur. Ich bin auch deshalb so ein Pizzafan, weil man sie immer saisonal belegen bzw. zubereiten kann. Ob mit Birne und Chicorée, Kürbistopping, mit grünem Spargel oder mal ganz anders – als süße Frühstückspizza. Je nach Jahreszeit ist Pizza immer wieder anders und immer wieder gut. Ich verlinke Euch Mal hier alle meine Pizzarezepte von meinem Blog, da könnt Ihr nach Herzenslust Eurem Pizza-Hunger fröhnen. Doch heute und hier gibt es glutenfreie, vegane kleine Zucchinipizzen. Der knusprige Boden ist nämlich aus Zucchiniraspeln, geschroteten Leinsamen und Kichererbsenmehl gemacht. Das ist super easy und geht blitzschnell. Natürlich könnt Ihr statt drei Mini-Pizzen aus den gleichen Zutaten auch einfach eine große runde Pizza herstellen. Ganz wie Ihr mögt. Die Portion reicht für 2-3 Personen, weil sie sehr sättigend ist. Außerdem schmeckt die Pizza warm wie kalt gleichermaßen lecker. Das Grundrezept findet Ihr auch in meinem neuen Kochbuch GREEN LOVE. Dort habe ich aus den gleichen Zutaten eine große Pizza gemacht und sie mit Spinat und knackigen, frischen Sprossen verfeinert. Ich nenne sie im Buch “Green Goddess Pizza”, weil sie so göttlich lecker ist.

Das Rezept für diese leckeren Frühlings-Minipizzen ist auch in meinem neuen Kochbuch GREEN LOVE zu finden. Dort habe ich die “Green Goddess-Pizza”, wie ich sie nenne, mit Spinat und vielen leckeren Sprossen belegt. Mehr Infos zum Buch findet Ihr unter www.greenlove.de

Ihr könnt Eure Zucchini-Minipizzen natürlich ganz individuell belegen. Da ich selbst so sehnlich auf den Frühling warte, habe ich die Pizzen mit knackigen Erbsen, cremiger Avocado und scharfen Frühlingszwiebel-Rollen verfeinert. Die Kombi schmeckt super gut, aber probiert auch andere Variationen aus. Freue mich schon auf Euer Feedback zu diesem Rezept und sende Euch viele liebe Grüße, xoxoxo Eure Lea

Zutaten für eine große Pizza oder 3 kleine Mini-Pizzen (2-3 Portionen)

Für den Pizzaboden

  • 35 g geschrotete Leinsamen
  • 500 g Zucchini
  • Eine große Prise Meersalz
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • Peffer
  • 1 TL Natron (oder wahlweise Backpulver)
  • 1 TL Zitronen- oder Limettensaft
  • 2 TL gerebelte Kräuter der Provence

Für die Belag-Sauce

  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 120 g Seidentofu
  • 35 g Cashewmus
  • 1 TL scharfer Senf (8g)
  • 3 EL Hefeflocken (15g)
  • 1 TL Kräuter der Provence

Außerdem

  • 120 g TK-Erbsen
  • 1 Avocado
  • 1 Zitrone
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Optional: Frischer Koriander und schwarzer Sesam zum Garnieren

Zubereitung (25 Minuten Arbeitszeit und rund 22 Minuten Backzeit)

35 g geschrotete Leinsamen mit 5 EL Wasser verrühren und bis zur Verwendung ca. 10 Minuten quellen lassen.

500 g Zucchini waschen, die Enden kappen und einige dünne Zucchini-Scheiben zum Belegen der Pizza zur Seite legen (ca. 10 dünne Scheiben). Die restlichen ca. 450 g Zucchini aufraspeln.

Die Zucchini mit einer Haushaltsreibe fein aufraspeln

Zucchiniraspel mit einer kräftigen Prise Meersalz vermengen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Zucchiniraspel anschließend mit einem sauberen Küchenhandtuch kräftig auspressen/trockenwringen.

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Die gequollenen Leinsamen zu den Zucchiniraspeln geben, 1 TL Natron (oder Backpulver) dazu fügen und mit 1 TL Zitronensaft beträufeln, bis es beginnt zu schäumen. 100 g Kichererbsenmehl dazu geben und den Teig leicht pfeffern. Alle Zutaten gut miteinander vermengen/verkneten und den Teig in drei Teile aufteilen. Jeweils eine Kugel formen, auf das Backblech setzen und mit der Handfläche rundlich flach drücken. Ein zweites Blatt Backpapier darüber legen und die drei Pizzen mit einem Nudelholz vorsichtig rund ausrollen.

Die Minipizzen mit einem zweiten Backpapier belegt vorsichtig flach drücken und rund ausrollen. Sollte der Rand dabei “ausfransen” oder unförmig werden, drückt ihn einfach mit der Handfläche wieder glatt und rundlich.

Die drei Pizzaböden bei 200 Grad Umluft rund 12 Minuten im Ofen vorbacken, bis sie am Rand leicht braun werden.

Für die Belag-Soße 1 kl. Knoblauchzehe abziehen und mit 120 g Seidentofu, 35 g Cashewmus, 1 TL scharfem Senf, 3 EL Hefeflocken, einer Prise Meersalz und 1 TL Kräuter der Provence im Mixer pürieren.

Die Pizzaböden nach rund 12 Minuten Vorbackzeit kurz aus dem Ofen holen, mit der Seidentofu-Cashew-Soße bestreichen, die zurückgelegten Zucchnischeiben auf die Pizzen legen und diese nochmals rund 10 Minuten bei 200 Grad Umluft fertig backen.

Die Zucchinipizzen mit der Seidentofu-Cashewsoße bestrichen nochmals 10 Minuten bei 200 Grad Umluft fertig backen.

Währenddessen 120 g Erbsen in warmem Wasser auftauen und zum Schluss in heißem Wasser kurz erwärmen. 2-3 Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchfleisch in Streifen schneiden. Avocado-Stücke salzen und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Mini-Pizzen aus dem Ofen nehmen, mit den Avocadostücken belegen, die Erbsen auf den Pizzen verteilen und diese mit Frühlingszwiebelröllchen und nach Belieben mit Koriander belegen. Pizzen nochmals leicht salzen und mit schwarzem Sesam garniert servieren. Wer mag kann noch etwas Zitronensaft über die Pizzen träufeln.

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7 Kommentare

  • Reply
    Petra
    12. März 2018 at 22:19

    Hallo Lea, gibt es dein anderes Kochbuch “vegan with love” nicht mehr zu kaufen? Ich kann es nicht finden… LG Petra

  • Reply
    Gila Kühl
    12. Februar 2018 at 23:48

    Danke für das leckere Rezept!

    • Reply
      Lea
      13. Februar 2018 at 08:35

      Freut mich Gila! So so gerne <3 Herzlichst Lea

  • Reply
    Helen
    12. Februar 2018 at 22:41

    Danke für das tolle Rezept. Das hat super funktioniert und ging ganz fix. Ich hatte erst etwas Sorge, dass der Teig hält und nicht nur eine Matsche wird. Aber meine Angst war völlig unbegründet. Man konnte die Mini-Pizzen schön mit einem Pfannenheber vom
    Blech nehmen. Beim Belag habe ich mich für Paprika und Zwiebel entschieden, die ich vorher in der Pfanne angebraten und mit Balsamico abgelöscht habe.
    Übrigens wurden das bei uns 3 Mini-Pizzen für 3 Personen, die aber sehr gut sättigen.

    • Reply
      Lea
      13. Februar 2018 at 08:35

      Hallo Helen,
      vielen Dank für Dein Feedback. Freut mich riesig, dass die Pizzen so gut geworden sind. Und ja: sie sind richtig sättigend, nicht wahr? Wenn ich denke, dass ich eine “normale Pizza” einfach so alleine von der Größe her verputzen kann und man dann diese kleinen Pizzen sieht und denkt: naja, ob das reichen wird? Und dann ist man eine davon und ist super satt…und man hat sich auch noch richtig was Gutes getan und viele Nährstoffe aufgenommen 🙂 Ganz liebe Grüße Deine Lea

  • Reply
    EiRes
    12. Februar 2018 at 18:45

    Klar ist das Soulfood, wenn du da so viel Kreativität und Leidenschaft rein teckst. Die Zucchini-Variante kannte ich bisher nicht, wird demnächst ausprobiert.

    • Reply
      Lea
      13. Februar 2018 at 08:33

      Freut mich! ganz liebe Grüße Lea