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Happy Vegan Valentine – Himbeer-Granatapfel Cashew Cake

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Let’s celebrate love and vegan Valentine! Man kann den Valentinstag mögen oder ihn als künstlich-kommerziell abtun. Wie Ihr es auch handhabt, ich persönlich finde es einen schönen Gedanken, der Liebe einen eigenen Tag im Jahr zu widmen. Obwohl es schon ein wenig absurd wirkt, bedenkt man, dass der Valentinstag auf einen christlichen Märtyrer zurück geht, der einst wohl im Februar enthauptet wurde. Autsch… aber dennoch begann die Kirche daraufhin, am 14. Februar Ehepaare in Gedenken an eben jenen Märtyrer zu segnen… und so entstand daraus und vielen weiteren Bräuchen rund um dieses Datum irgendwann unser heutiger Valentinstag – vor allem auch angetrieben von der Werbung des Blumenhandels. So ist es jedenfalls nachzulesen bei Wikipedia. Aber bei allem Kunst, Kitsch und Kommerz ist die Liebe es doch immer wert, gefeiert zu werden. Und wie könnte man dies besser tun, als mit einem leckeren, veganen Kuchen für Eure Liebsten.

Happy vegan Valentine everybody!

Dieser “no-bake-cake” aus Cashews, Himbeeren und Granatapfelkernen ist schnell gemacht und super fruchtig & cremig! Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag, voller Liebe im Herzen und Sonne im Gemüt, Eure Lea

Zutaten für einen Kuchen (Springform Durchmesser 16 cm/Höhe 6 cm )

Zutaten für den Tortenboden

  • 100 Gramm Softaprikosen | wahlweise weiche Medjool-Datteln
  • 100 Gramm Mandelblättchen
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 EL Agavendicksaft

Achtung: Es gibt einen Unterschied zwischen “getrockneten Aprikosen” und “getrockneten Soft-Aprikosen”. Letztere sind besonders saftig und ganz weich. Diese eignen sich hervorragend für die Herstellung des Tortenbodens, weil sie durch den hohenFeuchtigkeitsanteil klebrig genug sind, um den Tortenboden zusammen zu halten. Solltet Ihr keine Soft-Aprikosen bekommen, benutzt ganz weiche entsteinte Datten, z.B. Medjool-Datteln.

Zutaten für die Füllung

  • 300 Gramm Cashewnüsse
  • 200 Gramm TK-Himbeeren
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 100 ml Kokosnussöl
  • 1,5 TL Agar-Agar | Achtung: nicht mit Agartine verwechseln; Agartine ist sehr viel schwächer als reines Agar-Agar
  • 1 TL Vanille gemahlen

Zutaten für das Topping

  • 125-150 ml Granatapfelsaft 
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 gehäufter TL Agar-Agar
  • 1 Granatapfel bzw. 3 EL Granatapfelkerne
  • 1-2 EL geschälte Hanfsamen zum garnieren
  • Frische Minze oder Melisse zum Garnieren

Zubereitung (mind. 4 Stunden Einweichzeit, 30 Minuten Zubereitungszeit + 1 Stunde Kühlzeit)

Cashewnüsse über Nacht, mindestens aber 4 Stunden, einweichen lassen. Um das Einweichen zu beschleunigen, könnt Ihr auch heißes Wasser verwenden. Das weicht die Cashewkerne schneller auf.

Die TK-Himbeeren in einem Topf auftauen lassen.

Für den Tortenboden: Soft-Aprikosen, Mandelblättchen, gemahlene Vanille, eine Prise Meersalz und 1 EL Agavendicksaft in einen Mixer geben und zu einem klebrigen Teig zerkleinern. Ich benutze hierfür den Mixbehälter meines Schneidstabs. Das klappt prima.

Die klebrige Teigmasse in die Springform geben.

Die Masse mit den Fingern und der Handfläche in der Springform gleichmäßig fest andrücken, so dass ein fester Tortenboden ensteht.

Die Himbeeren in einen Top geben. 2 EL Zitronensaft und 2 EL Agavendicksaft hinzufügen und die Himbeeren 5 Minuten köcheln lassen. Himbeeren mit einem Schneidstab pürieren und anschließend durch ein feines Sieb passieren, um alle Kerne zu entfernen. Die Masse gründlich durch das Sieb drücken, um möglichst viel Himbeersoße zu erhalten. Möglichst nur die Kerne sollten im Sieb zurück bleiben.

 EL

Die kernfreie Himbeersoße mit 6 EL Wasser verflüssigen und abkühlen lassen.

Das Einweichwasser der Cashewkerne abgießen und die Cashews mit 2 EL Agavendicksaft, 1 TL gemahlener Vanille und 100 ml flüssigem(!) Kokosöl in einem Hochleistungsmixer zu einer ganz feinen Masse pürieren. Masse erstmal im Mixer belassen. Es kommt gleich noch die Himbeersoße dazu!

1,5 gestr. TL Agar-Agar in die kalte Himbeersoße einrühren und die Soße unter Rühren erhitzen.

Achtung: Agar-Agar immer in kalte/abgekühlte Flüssigkeiten einrühren, sonst klumpt es sofort. Das Agar-Agar muss aber anschließend 1x aufkochen, sonst geliert es nicht!

Heiße Himbeersoße zu der Cashewcreme in den Mixer geben und nochmals auf höchster Stufe zu einer feinen Creme mixen. Himbeer-Cashew-Creme in die Springform füllen.

Jetzt in einem zweiten Topf einen gehäuften TL Agar-Agar in 125 ml kalten Granatapfelsaft einrühren. 2 EL Agavendicksaft unter Rühren hinzu fügen und den Saft erhitzen. Saft mit dem eingerührten Agar-Agar einmal aufkochen lassen. Dann das Granatapfel-Topping ein wenig abkühlen lassen und als letzte Schicht auf den Cake geben.

Himbeer-Granatapfel-Cashew-Cake für ca. 45 Minuten bis max. eine Stunde ins Eisfach geben.

Cake aus dem Tiefkühl holen. Die Springform sachte öffnen und die Form abziehen. Cake mit einem ganz dünnen, langen Messer vom Boden lösen und mit einem Kuchenheber auf einen Teller geben.

Cake am Rand mit geschälten Hanfsamen und insgesamt nach Belieben mit Granatapfelkernen bestreuen. Den Granatapfle-Himbeer-Cake mit Minzblättchen oder Melisse Garnieren.

Der Kuchen wird super cremig, bleibt aber dennoch schön schnittfest!

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9 Kommentare

  • Reply
    Ursula
    29. Mai 2016 at 22:32

    Et voilà, da bin ich bei dem Kuchen zudem es eine Anekdote gibt…
    Diesen Kuchen habe ich zu Ehren meines Yogaausbildungsabschlusses zubereitet (wie noch ein paar andere).
    Es blieb letztlich ein schmales Stück übrig, welches ich dann am Tag darauf verspeisen wollte…
    Allerdings hatte mein Vater in Begeisterung über diesen Kuchen, dann beim Wegräumen der Reste noch das dringende Bedürfnis verspürt auch dem letzten Stück den Gar aus zu machen und ich mich schließlich über das fehlende STück gewundert habe und er nur schuldbewusst aber glücklich guckte…
    Also musste ich versprechen ihm die Torte zu seinem Geburtstag auch zu kredenzen, was ich dann auch tat … allerdings minus ein Stück 😀
    Also, die Torte ist gut angekommen und köstlich – und nicht nur an Valentinstag 🙂

  • Reply
    Anabel
    9. März 2016 at 21:30

    Hallo Lea,
    der Kuchen sieht fantastisch aus und wird schnellstmöglich getestet. Kann ich den Kuchen denn auch über Nacht im Kühlschrank erhärten lassen? Ich habe leider kein Gefrierfach. Oder wird dann das Öl nicht fest genug und der Kuchen zerläuft?
    Bin übrigens immer wieder sehr begeistert von deinen Rezepten. Dein veganes Lasagne-Rezept ist so toll, die gibt es bei uns inzwischen jede Woche und sie war bei mir der Auslöser für den Umstieg auf komplett vegan Essen. (Nach dem Motto: wenn Lasagne vegan lecker ist geht auch vegan ernähren wunderbar). Danke für deine tollen Kochinspirationen.
    Beste Grüße
    Anabel

    • Reply
      Lea
      15. März 2016 at 09:56

      Hallo Anabel,
      bitte entschuldige, dass Du jetzt erst meine Antwort erhältst, aber die “Kommentier-Funktion” hatte bei mir einen “Bug” und meine Antworten sind einfach immer verschwunden…. Also, es ist kein Problem, den Kuchen im Kühlschrank anstelle des Tiefkühlers erkalten und fest werden zu lassen. Das funktioniert bei diesem Rezept pima, wenn du den Kuchen lange genug im Kühlschrank lässt. Über Nacht ist optimal! Denn in diesem Cake wird die Festigkeit ja nicht nur über Kokosöl, sondern auch die Cashews erzeugt, so dass ein “einfrieren” des cakes nicht notwendig ist. Die Festigkeit stellt sich beim Abkühlen nach ein paar Stunden ein und bleibt auch prima erhalten. Lass’ es Dir schmecken, alles Liebe Lea

  • Reply
    Anna
    23. Februar 2016 at 10:22

    Liebe Lea,
    Diese Torte sieht himmlisch aus und ich werde sie meiner Mama zum Geburtstag machen. Kann ich die Torte denn auch einen Tag vorher machen, also hält sie im Kühlschrank so lange? Wegen der Konsistenz meine ich weil sie doch anfangs im gefrierschrank ist…
    Herzliche Grüße,
    Anna

    • Reply
      Lea
      23. Februar 2016 at 12:23

      Hallo Anna,
      ich bin sicher, dass sich Deine mama da sehr drüber freuen wird 😉 ja, gebe die Torte einfach in den Kühlschrank. Sie hält prima. gar kein Problem,sie am tag vorher zu machen. Gebe sie einfach nach der Zeit im Gefrierschrank (um das Kokosöl zu erhärten und das Agar-Agar wirken zu lassen) direkt in den Kühlschrank. Euch eine schöne Geburtstagsfeier, alles Liebe Lea

  • Reply
    Karin aus Südtirol
    23. Februar 2016 at 00:15

    Griaß di Lea,
    ich habe die Torte am Samstag gemacht und sie ist super gelungen. Schmeckt ausgezeichnet und ein kleines Stückchen hab ich noch. Alle, die dieses Rezept nicht ausprobieren bringen sich um einen Genuss der besonderen Art. Nebenbei kann man eigentlich nichts falsch machen. Danke für deine tollen Rezepte.
    Liebe Grüße, Karin

    • Reply
      Lea
      23. Februar 2016 at 12:24

      Hallo Karin,
      danke für das tolle Feedback. Freue mich sehr, dass die Torte so gut gelungen ist und Euch geschmeckt hat 😉 Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Jesse Gabriel
    14. Februar 2016 at 01:26

    Hallo Lea.
    Die Torte ist dir aber gut gelungen, sieht traumhaft aus.
    Ich lebe ja jetzt wirklich schon 20 Jahre vegan aber,ich habe noch nie eine vegane Torte oder einen veganen Kuchen gegessen , in Rohkost auch nicht , alles sieht immer sehr, sehr verlockend aus aber wenn ich dann immer die Zutaten lese auch wenn es alles gesunde Sachen sind, hinter mich es dann doch am probieren, bestaunen tue es diese Leckereien, Rezepte immer wieder.
    Von mir bekommst du für dein Traum Törtchen beide Daumen nach oben, sieht wirklich richtig toll aus!
    Viele Grüße, Jesse Gabriel

    • Reply
      Lea
      15. Februar 2016 at 09:35

      Hallo Jesse Gabriel,
      lieben Dank für Dein Lob zu meinem Valentines Cake! Der schmeckt(e) wirklich traumhaft! ich mag Rohkost-Torten sehr. Die sind immer so schön cremig und obwohl sie wegen der Nüsse ja auch sehr gehaltvoll sind, nimmt man doch gute Fette und wenig Zucker zu sich. Also insgesamt ein doch recht “gesundes Vergnügen”. ich hoffe, Du traust Dich mal ran an eine so leckere Torte. Ganz herzliche Grüße & bis bald, Lea