Glutenfrei/ Herbst

Kürbis-Apfelbutter mit veganen Waffeln

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Oh yesss, das ist ein Rezept ganz nach meinem Geschmack! Heute zeige ich Euch, wie man Kürbis-Apfelbutter macht. Sie ist super cremig-süß und ideal als Zugabe zu Eurem Müsli, zum Porridge oder einfach als Dip oder Aufstrich – und natürlich einfach so zum Löffeln und Schlemmen! In Amerika ist Kürbisbutter sehr viel bekannter als bei uns. Das liegt vor allem daran, dass es in den USA überall fertiges “Kürbispürree” in Dosen oder Gläsern zu kaufen gibt. Bei uns habe ich das hingegen noch nie irgendwo gesehen und mache Kürbispürree immer selbst. Kürbispüree mit Apfelsaft eingekocht sowie mit Ahornsirup, Zimt und Zitronensaft oder Apfelessig verfeinert, ergibt einen fabelhaften Dip. Das Rezept ist auch mit einem frischen Hokkaido-Kürbis super simpel. Der Kürbis wird mit Apfelstücken gekocht, püriert und dann mit Ahornsiru eingeköchelt – solange bis dieser cremige Kürbis-Apfelbutter-Traum entsteht. Das solltet Ihr unbedingt probieren!

Zusätzlich findet Ihr in diesem Rezept die Zutaten und Anleitung für schnelle, fluffige Waffeln, mit denen Ihr die Kürbisbutter fabelhaft dippen könnt. Ein perfektes duo für ein tolles Wochenende. Viel Spaß beim Ausprobieren, liebe Grüße Eure Lea.

Zutaten (für ein Glas Kürbisbutter – ca. 300-330 ml)

Für die Kürbis-Apfelbutter

  • 1 kl. Hokkaido-Kürbis 740 g (tatsächlich verwendete Menge ohne Kerne und Stiel: 580 g)
  • 2 Äpfel (ca. 280 g komplett)
  • 20-25 g frischer Ingwer
  • 100 ml Limetten- oder Zitronensaft
  • 6 EL Ahornsirup
  • 350 ml Apfelsaft
  • 4 Nelken
  • 1 kl. TL Zimt
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Für die Waffeln

  • 200 g glutenfreie Haferflocken Feinblatt
  • 1 reife Banane
  • 1 TL Backpulver
  • 1 kl. TL Natron
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1-2 EL Kokosblütenzucker (oder ein anderes Süßungsmittel)
  • 200 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink)
  • Etwas Kokosfett oder Margarine zum Fetten des Waffeleisens

Zubereitung (Kürbisbutter wegen des langen Einköchelns ca 70 Minuten – Waffeln 20 Minuten)

Hokkaido-Kürbis gut waschen, halbieren, entkernen und den Kürbis in Stücke schneiden. Äpfel ebenfalls waschen, entkernen und stückeln. Ingwerstück mit einem Löffel schälen.

Hokkaido- und Apfelstücke in einen Topf geben und mit 250 ml Apfelsaft sowie 100 ml Limettensaft (oder Zitronensaft) und 4 EL Ahornsirup aufgießen. Den Ingwer mit einer Ingwerreibe dazu geben und 4 Nelken hinzu fügen. Die Zutaten vermischen, aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 15-18 Minuten köcheln lassen.

Wichtig: Vor dem nächsten Arbeitsschritt die 4 Nelken wieder entfernen!

Wenn die Kürbisstücke schön weich gekocht sind, die Nelken entfernen, die Zutaten mit 1 kl. TL Zimt sowie einer kräftigen Prise Muskatnuss würzen und mit einem Schneidstab oder im Mixer ganz fein pürieren. Wer möchte, kann das Püree zusätzlich durch ein Sieb streichen. darauf habe ich jedoch verzichtet.

Nochmals 2 EL Ahornsirup sowie 100 ml Apfelsaft hinzufügen und die Zutaten nun bei ganz kleiner Flamme 35-45 Minuten einköcheln lassen.

Wichtig: Sobald das Püree zu heiß wird, fängt es sehr stark an zu blubbern und zu spritzen. Dreht Euren Herd (bei mir ist es Gas) auf kleinste Stufe!! und rührt immer wieder um. Es sollte nur ab und zu leicht blubbern, aber nicht spritzen. Sonst: Deckel drauf, ab und zu abheben und immer wieder rühren. Das Püree sollte so stark wie möglich einkochen und von der Konsistenz her wie eine Paste werden.

Die Kürbis-Apfelbutter anschließend in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält rund 8-10 Tage frisch.

Die Kürbis-Apfelbutter passt perfekt zu Eurem Porridge, auf Waffeln, aber auch zum Dippen oder auf warmem Toast. Ganz wie Ihr mögt!

Waffel-Zubereitung

Für die Waffeln, 200 g Haferflocken im Mixer zu Mehl schreddern/mixen. Dann eine reife Banane in Stückchen gebrochen dazu geben. Gebt dann Backpulver und Natron hinzu und beträufelt es mit Zitronensaft, bis es tüchtig schäumt. Nun noch Zimt, Kokosblütenzucker und knapp 200 ml Pflanzendrink dazugeben und das Ganze im Mixer zu einem gleichmäßigen Teig pürieren.

Ein Waffeleisen gut erhitzen, mit etwas Kokosfett oder Margarine einfetten. Dann portionsweise den Teig auf das heiße Waffeleisen geben und die leckeren, fluffigen Waffeln nach und nach rausbacken.

Lasst es Euch gut schmecken und genießt den Herbst Ihr Lieben!

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8 Kommentare

  • Reply
    Luisa
    18. November 2018 at 15:42

    Hallo Lea,
    habe das Rezept für mich noch etwas angepasst und zum Beispiel Apfelessig statt Zitronensaft genommen. Schau doch mal auf meinen Blog, wenn du magst. Da habe ich das Rezept eingestellt :-). Musste gleich noch mehr davon kochen, weil es so lecker ist ;-)…
    Viele liebe Grüße & noch einen schönen Rest-Sonntag für dich,
    Luisa

    https://upcyclinglulu.wordpress.com

    • Reply
      Lea
      20. November 2018 at 09:56

      Hi Luisa,
      schöner Blogbeitrag – super! Freue mich, dass ich Dich inspirieren durfte und schicke Dir viele liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Sarah Maria
    29. Oktober 2018 at 12:28

    Liebe Lea
    Dein Blog und die dazugehörigen Rezepte sind mir echt die liebsten! Auch hier hast du wieder voll meinen Geschmack getroffen.
    Ich habe eine kleine, große Bitte: Könntest du vielleicht mal ein Saucen-Special oder dergleichen machen? Einfach ein paar simple schnelle Saucen für den Alltag, die man überall dazu essen kann? Bei mir scheitert das gesunde Essen oft an der fehlenden Sauce… Aber zu lange einkochen mit zu vielen Zutaten klappt im Alltag für mich auch nicht… Ich versuche abends immer noch schnell etwas vorzubereiten für den nächsten Tag zum Mitnehmen. Aber nur Gemüse mit Hirse schmeckt einfach manchmal fad. Und zu allem Dressing dazu essen ist auf Dauer auch nicht so fein… Hast du vielleicht ein paar solcher “Alltags-Schnell-Saucen” für Gemüse, Nudeln, Hirse etc. auf Lager? Das wär so super!
    Liebe Grüße, Sarah Maria

    • Reply
      Lea
      2. November 2018 at 11:58

      Hallo Maria,
      erstmal ganz lieben Dank für das große Kompliment. Es macht mich sehr glücklich zu hören, dass Dir die Rezepte so gut gefallen. Und mit dem Wunsch nach “Soßenrezepten” und dem Hinweis, dass Du manchmal nicht so viel Zeit zum Kochen hast, sprichst Du mir richtig aus der Seele. Das kann ich sooo gut nachvollziehen, da ich auch ganz oft spät nach Hause komme und dann alles ganz schnell gehen muss. Daher schreibe ich gerade mein 3. Kochbuch exakt rund um dieses Thema. Darin wird es GENAU DARUM gehen: Ganz schnelle, aber dennoch raffinierte Blitzrezepte, die in 15-25 Minuten fertig auf dem Tisch stehen und mit möglichst wenigen Zutaten auskommen. Dabei müssen sie aber kreativ sein und “SOßEN” sind da ein total wichtiges Thema. In meinem Buch wird es deshalb ein eigenes Soßen-Kapitel geben – exakt aus den Gründen, die Du beschreibst. Mal schauen, ob ich bis dahin auch ein kleines “Soßen-Spezial” zusätzlich für den Blog schaffe. Hab’ es mir fest vorgenommen.
      Schicke Dir ganz ganz viele liebe Grüße & hab’ ein schönes Wochenende
      Herzlichst
      Deine Lea <3

  • Reply
    Luisa
    28. Oktober 2018 at 12:06

    Super lecker !! Habe die Kürbis-Butter gerade ausprobiert. Könnte für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr von den Gewürzen vertragen. Wenn man die “Butter” heiß in Gläser füllt und auf den Kopf stellt müsste es sich doch ähnlich lange wie Apfelmus halten, oder? Habe gerade gedacht, dass es eine super Abwechslung zu purem (selbstgemachten) Apfelmus ist.
    Viele Grüße
    Luisa

    • Reply
      Lea
      2. November 2018 at 11:49

      Hallo Luisa,
      ach, cool, dass Du das Rezept ausprobiert hast. Das freut mich riesig!! Klar, Du kannst der Kürbisbutter mit etwas mehr Ingwer, Zimt und gemahlenen Nelken natürlich noch mehr “Bummms” verleihen 😀 Ich bin da als Bloggerin beim Würzen halt immer etwas vorsichtig, da ja der Geschmack ganz verschieden ist und Nachwürzen immer geht. Doch wenn es mal zu intensiv ist, ist es schwer, das wieder rauszukriegen 🙂 Ja, ganz richtig, wenn die Gläser ausgekocht sind und Du sie befüllst wie beschrieben, hält die Kürbisbutter genau so lange wie sauber abgefülltes Apfelmus. Also eine kleine Ewigkeit! Ich hatte neulich noch eine Portion Kürbisbutter übrig im Kühlschrank und die war sogar schon angebraucht und nach 17 Tagen immer noch top! Das Gute ist: Man sieht ja sofort, wenn die Kürbisbutter nicht mehr gut sein sollte, weil als erstes Schimmel auftreten würde….
      Also, ist gut zu lagern!
      Ganz viele liebe Grüße und danke für Dein tolles Feedback,
      herzlichst Lea

  • Reply
    Bhakti Yogini
    27. Oktober 2018 at 09:09

    Das klingt ja lecker, danke dir!

    Im Bioladen gibt es Kürbispüree im Glas zu kaufen (nicht nur das, sondern auch Kürbisketchup, Kürbisaufstrich…). Von Georg Thalhammer, siehe hier: https://www.georg-thalhammer.de/unsere-bio-produkte/feinkost-aus-k%C3%BCrbis-b%C3%A4rlauch/k%C3%BCrbisp%C3%BCree/

    Liebe Grüße und einen wunderschönen Herbsttag wünsche ich dir!

    • Reply
      Lea
      27. Oktober 2018 at 09:53

      Hi Yogini,
      danke für Dein Feedback! Witzig, dass ich Kürbispüree bei uns noch nie entdeckt habe 🙂 ich finde, man kann es aber auch wirklich einfach selbst machen – Kürbisstücke benötigen im Ofen ja gerade Mal so 15 Minuten, um weich zu sein – dann in den Mixer und fertig ist das Kürbispüree. Aber gut zu wissen, dass man es auch bei uns erhält!
      Liebe Grüße & Dir auch ein wunderschönes Wochenende
      Deine Lea