Kürbisrezepte/ Sweets & Treats

Happy Halloween – Kürbis-Schoko-Brownies

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Happy Halloween Ihr Lieben! Die Uhren sind umgestellt, die Heizungen aufgedreht und die dicken Jacken können wieder aus dem Schrank hervorgeholt werden. Hier in Berlin weht ein strammer Wind und die Kids werden sich gut einpacken müssen, wenn sie morgen wieder von Haus zu Haus ziehen: “Süßes oder Saures!” Also, da bin ich ja lieber für süß… Deshalb habe ich mir für Euch diese köstlichen “Happy Halloween Kürbis-Brownies” ausgedacht. Die könnt Ihr aber natürlich nicht nur für Halloween zubereiten, sondern die ganze Kürbis-Zeit hindurch. Sie sind einfach megalecker, schön saftig und süß, doch zugleich nur mit natürlichen Zutaten hergestellt und selbstverständlich vegan. Damit sie Euch auch auf jeden Fall gelingen, gibt es wieder eine ganz ausführliche step-by-step-Anleitung mit vielen Fotos. Da kann nichts schief gehen. Ich wünsche Euch eine schaurig schöne Halloween-Nacht und viel Vergnügen bei diesem Rezept, Eure Lea

Zutaten

Für die Brownies (18 Stück – 6-8 Portionen)

  • 2 gehäufte EL geschrotete Leinsamen (ca. 25 g)
  • 700 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 TL Zimt
  • 4 Medjoul-Datteln (70 g mit Kernen gewogen)
  • 4 EL Ahornsirup + 1 EL Ahornsirup
  • 100 g gemahlene Mandeln (oder gemahlene Haselnüsse)
  • 100 g Dinkelmehl + 30 g Dinkelmehl Type 630
  • 3 EL Erdnussmus (wahlweise Mandel- oder Cashewmus)
  • 1 Prise Kurkuma (optional für eine schöne gelbe Farbe)
  • 1 kleiner Espresso (50 ml)
  • 6 EL Kakaopulver
  • 50 g Walnüsse
  • 1 Prise Meersalz

Für die Schokosauce (optional)

  • 1 EL (dunkles) Mandelmus
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Kakaopulver
  • Eine Prise Meersalz
  • 4 EL Wasser oder Pflanzendrink

Zubereitung (25 Minuten Arbeitszeit + 15 Minuten Backzeit + 30 Minuten Backzeit)

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

25 g geschrotete Leinsamem mit 3 EL Wasser verühren und bis zur Verwendung quellen lassen.

Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und 700 g Kürbis ungeschält würfeln.

Die Kürbiswürfel mit 2 EL Kokosöl sowie 1 TL Zimt vermischt auf dem Backpapier verteilen. Kürbisstücke im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft 15-17 Minuten garen, bis sie weich sind.

Ich liebe es: Die ganze Küche duftet nach Zimt und warmem Kürbis…..

Medjoul-Datteln entsteinen. Die weichen Kürbisstücke kurz abkühlen lassen und zusammen mit den Medjoul-Datteln, 4 EL Ahornsirup, 2 TL Zimt und den gequollenen Leinsamen im Mixer pürieren.

100 g gemahlene Mandeln und 100 g Dinkelmehl in einer Schüssel vermischen. Das Kürbispüree dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. 1/3 des Teigs (ca. 300-320 g) in eine zweite Schüssel geben und dort mit 2-3 EL Erdnussmus (50 g), einer Prise Kurkuma (für eine schöne gelbe Farbe) und 1 EL Ahornsirup vermengen.

Die restlichen 2/3 des Teigs mit 1 kleinem Espresso (50 ml) sowie 6 EL Kakopulver und weiteren 30 g Dinkelmehl vermischen.
50 g Walnusskerne hacken und ebenfalls untermengen. 1 Prise Meersalz einrühren.

Aus dem Teig zwei unterschiedliche Teigschichten herstellen: 1/3 hell und 2/3 dunkel

Eine Backform (ich benutze eine klassische Auflaufform) mit Backpapier auskleiden. Zuerst die dunkle Schokomasse in der Form verstreichen.

Zuerst die dunkle Schoko-Teigmasse in die mit Backpapier ausgekleidete Form füllen und verstreichen.

Anschließend die helle Teigschicht auf die Schokoschicht auftragen und ebenfalls verstreichen.

Brownie-Teig bei 180 Grad Umluft rund 30-35 Minuten im Ofen backen. Die Backzeit bezieht sich auf einen vorgeheizten Backofen. Denn das Backrohr sollte noch vom Backen der Kürbisstücke warm sein.

Tipp: Bitte achtet wirklich darauf, dass der Ofen gut vorgeheizt ist. Ich habe ihn nach dem Garen der Kürbisstücke nicht ausgeschaltet, sondern auf 180 Grad Umluft weiter laufen lassen. Die Backzeit kann auch je nach Ofenart und -alter variieren. Macht zur Sicherheit eine Stäbchen-Probe und lasst die Brownies lieber 5 Minuten länger im Ofen. Solange die Oberfläche nicht verbrennt, ist das kein Problem.

Ich persönlich gebe noch eine leckere Schokosauce über die Brownies. Diese bereite ich während der Backzeit schon Mal vor. Für die Schokosauce 1 EL (dunkles) Mandelmus, 2 EL Ahornsirup, 2 EL Kakopulver, eine Prise Meersalz und 4 EL Wasser oder Pflanzendrink in einem kleinen Topf verrühren, kurz erwärmen, bis die Masse flüssig ist.

Auflaufform mit dem Brownie-Teig nach der Backzeit aus dem Ofen holen und erstmal rund 30 Minuten abkühlen lassen. Brownie-Teig aus der Form heben, in Stücke schneiden, Schokosauce nochmals erhitzen, damit sie schön flüssig ist und die Brownies damit beträufeln. Hui-Buh und Happy Halloween – Eure Lea

Ob Halloween oder einfach Kürbiszeit – wer kann da schon widerstehen?! Die Brownies werden cremig weich, süß und unglaublich saftig!

Sooooo gut! Bewahrt die Brownies im Kühlschrank auf. Wie lange sie halten? Keine Ahnung, vielleicht 4-5 Tage? Bei mir haben sie nämlich gerade Mal zwei Tage überlebt… dann waren sie weggenascht.

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18 Kommentare

  • Reply
    Maja
    13. November 2017 at 14:48

    Liebe Lea,
    zwei kurze Fragen zu den Kürbis-Schoko-Brownies:
    1. Wie groß ist die Auflaufform? Ist es die gleiche Größe wie bei den Rhabarberschnitten?
    2. Kann ich den Espresso weglassen – ich vertrage nichts mit Kaffee drin – oder kann man das irgendwie ersetzen?
    Die Küchlein sehen toll aus. Will sie am kommenden Wochenende probieren. Gebe dann Rückmeldung…
    Liebe Grüße von Maja

    • Reply
      Lea
      13. November 2017 at 15:25

      Hallo Maja,
      freue mich, dass Du die leckeren Brownies ausprobieren möchtest :-)) Meine Backform ist so eine ganz normale, klassische Auflaufform (und ich glaube es ist wirklich die gleiche wie bei den Rhabarber-Schnitten). Sie hat die Maße 26 cm lang und 19 cm breit. Aber ich denke auf 2-3 cm hin oder her kommt es nicht an. Wichtig ist, dass Du die Backform mit Backpapier auslegst, sonst bleibt alles innen kleben 🙂 Du kannst den Espresso ganz einfach durch Pflanzendrink ersetzen. Oder Du machst den Pflanzendrink warm und rührst einen TL Kakaopulver rein. Das würde sicherlich auch megagut schmecken 🙂 Nur bitte den Espresso/die Flüssigkeit nicht einfach weglassen, denn sonst stimmt die Mischung mit der Mehlmenge nicht mehr. Viel spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen, herzlichst Lea

      • Reply
        Maja
        14. November 2017 at 13:53

        Tausend Dank für die schnelle Antwort, liebe Lea. Bin sooooo froh, dass ich diese Seite entdeckt habe. Macht Mut zum Probieren….
        LG Maja

        • Reply
          Lea
          14. November 2017 at 16:40

          Das freut mich, liebe Maja <3

  • Reply
    Manuela
    11. November 2017 at 16:13

    Hallo Lea,
    Die Brownies sind vor einer Stunde aus dem Ofen- und nun viel zu viele in meinen Mund gewandert.
    Sehr lecker!
    Ich habe sie mir Hirsemehl gebacken.
    Absolut “gooey”
    Ich hatte etwas viel Ganache, deshalb sieht es nicht so dekorativ aus wie bei Dir, sondern es ist komplett damit bedeckt.
    Aber von der Ganache kann man nicht zu viel haben.
    Heute Abend werde ich das vegane Gulasch ausprobieren. Bin sehr gespannt.
    Herbstliche Grüße
    Manuela

    • Reply
      Lea
      11. November 2017 at 20:19

      Hallo Manuela,
      freue mich riesig, dass Dir die Brownies so gut gelungen sind. Super zu wissen, dass man das Dinkelmehl auch durch Hirsemehl ersetzen kann. Danke für den Hinweis. Mit Reismehl hatte ich sie auch schon gemacht und das hat ebenfalls prima geklappt und so hat man im Handumdrehen eine glutenfreie Variante! Bin schon sehr gespannt auf Deine Rückmeldung zum veganen Schmorgulasch. denn das Rezept ist eines meiner Liebsten! Also, wie war’s liebe Manuela?!! Hab’ noch ein schönes Wochenende, herzlichst Lea

  • Reply
    Philipp
    4. November 2017 at 19:12

    Hallo Lea,

    die Brownies sehen auf den Bildern sehr lecker aus. Sind die Leinsamen unbedingt notwendig und welches “glutenfreie” Mehl empfiehlst du als Alternative?

    Liebe Grüße
    Philipp

    • Reply
      Lea
      5. November 2017 at 12:52

      Hallo Philipp,
      danke, dass Du mir schreibst 🙂 Die geschroteten Leinsamen sind notwendig, damit die Brownies gut zusammen halten und nicht bröselig werden. Das ist also der “Ei-Ersatz” in diesem Rezept. Da ich die Brownies noch nie mit einem anderen Ei-Ersatz gemacht habe (z.B. Sojamehl oder Banane oder Chiasamen), kann ich Dir leider nicht verbindlich sagen, ob das klappt. Einfach weglassen würde ich sie auf jeden fall nicht. Allerdings kannst du das Dinkelmehl hier durch die gleiche Menge glutenfreies Reismehl ersetzen. Das habe ich bereits probiert und das hat wunderbar funktioniert. Viel Spaß beim Nachbacken, herzlichst Lea

  • Reply
    Claudia Durasiewicz
    2. November 2017 at 12:10

    Liebe Lea! Diese Brownies 😍 sind der Hammer! Die Kombi Kürbis und Zimt muss eigentlich immer sein, auch bei herzhaften Rezepten – und scheinbar passt Kakao auch noch wundervoll dazu 💚 Ich habe die Brownies mit der super simplen Ganache gestern Abend für unsere WG gemacht, da verschiedene Unverträglichkeiten vorhanden sind, war dein Rezept einfach perfekt!
    Erdnussmus konnte ich ohne Probleme mit der Tahini ersetzen, die ich als einziges “Nussmus” zuhause hatte. Nur scheint mein Ahornsirup nicht ganz so süß zu sein wie deiner – ich hab die Menge einfach mal verdoppeln müssen, bis der Teig endlich süß geschmeckt hat… Oder lag es am Kakao, 6 EL meines stark entölten Backkakaos wirkte auf die kleine Form etwas viel?
    Egal, das Ergebnis war jedenfalls himmlisch! Ich freue mich schon auf mein zweites Stück heute Abend, hehe 😉
    Liebe Grüße aus München!

    • Reply
      Lea
      4. November 2017 at 13:05

      Hallo Claudia, das ist ja super zu hören!! Lieben Dank für Dein Feedback. Ja, ich hab’ schon kräftig viel Kakao benutzt, weil ich so ein Kakao-Fan bin 🙂 Mit der Süße sollte man immer individuell schauen: Weißt Du, ich selbst esse so gut wie gar keinen Zucker und überhaupt recht wenig gesüßte Speisen. Daher haben sich meine Geschmacksnerven schon umgestellt und mir erscheint recht schnell alles sehr süß. Man sollte daher, wie Du es gemacht hast, den Teig einfach nochmals individuell abschmecken. Ganz herzliche Grüße Deine Lea (PS: sitze gerade im Zug von München nach Berlin – hach, war schön in Bayern! habe dort über die Feiertage meine Familie besucht!)

  • Reply
    Julia
    2. November 2017 at 11:52

    Hallo Lea, das klingt sehr lecker. Hast du eine Idee, ob es auch glutenfrei gelingt, indem ich einfach Buchweizenmehl nehme? Oder muss dann noch Stärke dazu? Vielleicht weißt du das ja … Viele Grüße, Julia

    • Reply
      Lea
      7. November 2017 at 19:59

      Hallo Julia,
      habe das Dinkelmehl schon einmal mit Reismehl ersetzt, ohne sonst etwas am Rezept zu ändern und es hat super funktioniert! Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Naschen <3 Lea

  • Reply
    Jeanette.
    1. November 2017 at 09:26

    Guten Morgen Lea!
    hört sich sehr, sehr lecker an 🙂 aber kann ich die Brownies auch mit Butternutkürbis herstellen?
    Ist der einzige Kürbis, welchen ich gerade vorrätig haben.
    Liebe Grüße Jeanette.

    • Reply
      Lea
      2. November 2017 at 10:07

      Hallo Jeanette,
      lieben Dank für Deine Nachfrage. Ich habe das Rezept nicht mit Butternut ausprobiert. Es sollte jedoch problemlos funktionieren. Allerdings müsstest Du den Butternut bitte schälen, denn die Schale ist recht hart. Dann sollte das klappen. Die Gramm-Zahl sollte dann 700 g geschälte Butternut-Stücke sein 🙂 Viel Spaß beim Ausprobieren, herzlichst Lea

  • Reply
    Heike Zapfe
    1. November 2017 at 02:25

    Liebe Lea,
    ich habe das Kürbis-Brownie-Rezept gerade erst angesehen samt der sehr appetitanregenden Fotos,- ich kann also noch
    nichts zu dem Geschmack der köstlich aussehenden Küchlein sagen, aber eines finde ich bei jedem Rezept von Dir:
    Immer sind sie von erstaunlicher Kreativität, von erkennbarer Freude am Experimentieren und einem wunderbar
    liebevollen Umgang mit gesunden (Bio-)Lebensmitteln gekennzeichnet und das finde ich ehrlich beeindruckend!
    Das steckt sofort an und macht Lust auf spontane Kochversuche mit Deinen Rezepten ,- ich freue mich auf jeden
    Newsletter von Dir! Liebe Grüße sendet Dir – Heike.

    • Reply
      Lea
      2. November 2017 at 10:08

      Liebe Heike,
      ach, wie schön. Vielen herzlichen Dank für Dein Kompliment. Das freut mich sehr!! Liebe Grüße Deine Lea

  • Reply
    C.Postl
    31. Oktober 2017 at 15:52

    Liebe Lea!
    Wissen Sie ob Kokosblütenzucker gesund ist bzw. Ob er wie normaler Zucker dick macht?
    Herzliche Grüße

    • Reply
      Lea
      2. November 2017 at 10:06

      Hallo Corinna,
      grundsätzlich sind wenig vorverarbeitete, natürliche Zuckerarten sehr viel gesünder als klassischer Industriezucker. Ich selbst habe Kokosblütenzucker allerdings noch nicht verwendet. Ich nutze gerne Apfeldicksaft, Agavendicksaft, Reissüße und Ahornsirup. Jedoch immer in Maßen 🙂 ganz liebe Grüße Lea