Kürbisrezepte/ Sweets & Treats

Kürbiskuchen mit Streusel-Topping

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Es duftet nach Kürbis, Apfel und Zimt in meiner Küche! Denn endlich kam ich dazu, Euch einen super leckeren Kürbiskuchen zu backen. Kürbis ist so unglaublich köstlich und vielfältig, dass ich selbst immer wieder überrascht bin, was man alles Tolles mit Kürbis anstellen kann. Ob ganz klassisch als Suppe, gefüllt und im Ofen gebacken, als Salat-Topping, Marmelade, in Form von Cookies oder als Risotto – Rezepte mit Kürbis sind so vielfältig wie genial. Schaut dazu auch gerne auf meinem Blog unter der Rubrik “Kürbis” vorbei. Dort habe ich eine große Anzahl an genialen Kürbisrezepten für Euch zusammen gestellt. Denn man kann Kürbis sowohl herzhaft, als auch süß zubereiten. Und ich mag Kürbis nicht nur vom Geschmack her. Ich liebe auch die intensive Farbe, die einen schnell die kürzer werdenden Tage des Jahres vergessen lässt. Viel Spaß beim Backen und Genießen! Ich freue mich wie immer sehr auf Euer Feedback, Eure Lea

Zutaten für einen Kuchen (ca. 6-8 Portionen)

Für einen Kuchen

  • 350 g Hokkaido-Kürbis (Gewicht ohne Kerngehäuse gewogen)
  • 2 EL Kokosöl + 100 ml Kokosöl für den Teig
  • 3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Zimt + 2 TL Zimt für den Teig
  • 1 Apfel (ca. 140 g)
  • 25 g Ingwer (Gewicht ohne Schale)
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 50 g Kokosraspel
  • 120 g Rohrzucker
  • 1 EL Weinstein Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 150 ml Pflanzendrink
  • Eine große Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 TL gemahlene Vanille

Für das Crumble-Topping

  • 70 g Haferflocken
  • 30 g klein gehackte Pekannüsse oder Walnüsse
  • 30 g Kürbiskerne
  • 80 g vegane Butter (ich benutze Bio Alsan)
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Außerdem: eine Kasten-Backform mit den Maßen 26 cm Länge, 11 cm Breite

Zubereitung (40 Minuten Arbeitszeit + 60 Minuten Backzeit)

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

Hokkaido-Kürbis waschen, aufschneiden, entkernen und 350 g Kürbis (ohne Kerngehäuse) abwiegen. Kürbis mit Schale in Würfel schneiden. 2 EL Kokosöl, 1 EL Ahornsirup und eine Prise Zimt vermischen und mit den Kürbiswürfeln vermengen.

Kürbiswürfel auf das Backblech verteilen.

Kürbisstücke ca. 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben, bis die Kürbisstücke ganz weich sind. Dann Kürbiswürfel in einen Mixer geben und mit 2 EL Ahornsirup sowie einen weiteren Prise Zimt pürieren.

Einen Apfel waschen und mit einer Haushaltsraspel ohne Kerngehäuse aufraspeln.

Ein Stück Ingwer schälen und mit einer Ingwerreibe aufreiben.

Apfel- und Ingwerraspel vermengen.

In einer großen Rührschüssel 300 g Dinkelmehl, 50 g Kokosraspel, 120 g Rohrzucker, 1 EL Backpulver, 2 TL Zimt, eine große Prise frisch aufgeriebene Muskatnuss und 1 TL gemahlene Vanille vermengen. 1 TL Natron dazu geben. Apfel-Ingwerraspel und Kürbismus ebenfalls hinzu geben. Teig unter Zugabe von 100 ml Kokosöl und 150 ml Pflanzendrink verkneten/verrühren, bis ein sämiger gleichmäßiger Teig entsteht.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen/Hitze vom vorherigen Backen der Kürbisstücke reduzieren.

Eine Kastenbackform mit reichlich Kokosfett oder Margarine einfetten. Teig in die Kastenform füllen.

Alle oben für das “Crumble”/die Streusel angegebenen Zutaten mit den Hände in einer Schüssel verkneten und auf den Kuchenteig in der Form geben.

Tipp: Das Crumble unbedingt mit einer Gabel in den Teig von oben einarbeiten bzw. hineindrücken. Wenn das Crumble zu oberflächlich auf dem Teig liegt, bröselt es später vom Kuchen zu stark herunter.

Kuchen bei 180 Grad Umluft 10 Minuten backen. Dann Kürbiskuchen mit Alufolie abdecken, damit das Crumble an der Oberfläche nicht verbrennt. Kuchen weitere 50-60 Minuten fertig backen.

Wichtig: Bitte schneidet den Kuchen nicht gleich an, wenn Ihr ihn aus dem Ofen geholt habt. Der Kuchen sollte zuerst deutlich abgekühlt sein. Der Teig braucht ein wenig bis er sich setzt. Am Besten, Ihr lasst den Kuchen nach dem Backen noch 2 Stunden ziehen. Dann ist er perfekt.

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21 Kommentare

  • Reply
    annette
    8. Oktober 2017 at 16:23

    Hallo Lea! Sehr lecker! Sehr weihnachtlich irgendwie. Ich hab den Apfel und den Ingwer ganz faul einfach in die Küchenmaschine geschmissen und kurz geschreddert…Im Rezept steht 2Esslöffel Zimt statt zwei Teelöffel wie in der Zutatenliste. Ich vermute mal 2TL war richtig ;-). Lieben Dank auch für dieses leckere Rezept.

    • Reply
      Lea
      8. Oktober 2017 at 16:36

      Liebe Annette,
      ich sehe, Du warst wieder fleißig am Kochen. Das freut mich. Lieben Dank für Dein Feedback zu diesem Rezept und Du hast natürlich Recht: es muss 2TL Zimt heißen. Danke! Ich habe das gerade im Text korrigiert 🙂 Voll schön, dass Dir der Kürbiskuchen so gut gelungen ist 🙂 Hab’ noch einen schönen Sonntag, herzlichst Lea

  • Reply
    Saskia
    15. November 2016 at 13:19

    Liebe Lea,

    begeistert verfolge ich immer deine neuesten Beiträge und koche immer fleißig nach. So auch bei diesem Kuchen, der an einem schmuddeligen Novermbertag der perfekte Seelenschmeichler ist. Er ist einfach nur köstlich! Meine Mutter hat sich sofort das Rezept geben lassen und wird ihre Arbeitskollegen damit erfreuen und selbst mein Vater (von der Anti-Kürbis Fraktion) sagte “oh ja.”. Das ist bei ihm (von der eher emotionslosen Sorte) das Zeichen höchsten Genusses!
    Danke für’s Teilen – den habe ich nicht zum letzten Mal gemacht 🙂

    • Reply
      Lea
      15. November 2016 at 14:22

      Hallo Saskia,
      ach, das ist ja ein traumhaftes Kompliment für meinen Kürbiskuchen. Vielen herzlichen Dank & ich freue mich natürlich, dass er so gut angekommen ist.
      Ganz liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Laura
    1. November 2016 at 14:02

    Leckerer, saftiger Kuchen! Kam bei allen Gästen super an! Vielen Dank für dieses geniale, aber einfache Rezept!!

    • Reply
      Lea
      1. November 2016 at 20:52

      Hallo Laura,
      Toll, dass es allen so gut geschmeckt hat! Das freut mich riesig <3 Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    mohnblume
    29. Oktober 2016 at 15:19

    Hallo Lea,
    Danke für dieses tolle Rezept,der Kuchen ist
    Meegaa lecker!mein Mann hat für diese Wochenende
    gleich Nachschub geordert.
    Gibt es einen Tipp zur Aufbewahrung,damit das Topping
    so schön knusprig bleibt?
    Liebe Grüße Michaela

    • Reply
      Lea
      30. Oktober 2016 at 19:31

      Hallo Michaela,
      schön, dass Dir der Kuchen so gut schmeckt. Das freut mich!! Also das Topping zieht natürlich etwas Feuchtigkeit – da habe ich auch keinen guten Tipp. Mir hat der Kuchen aber noch nach drei Tagen sehr gut geschmeckt, denn er wird innen noch etwas fester. Ich habe ihn mit etwas Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt 🙂 Herzliche Grüße Lea

  • Reply
    Julia
    23. Oktober 2016 at 12:10

    Hallo Lea,

    ich habe den Kuchen gestern nachgebacken, allerdings etwas abgewandelt:
    Etwas weniger Zucker, da ich es nicht ganz so süß mag;
    Statt Kokosraspeln gemahlene Mandeln;
    Im Topping weniger Fett.
    Habe den größten Teil in eine kleine Kastenform und den Rest in Muffinsilikonförmchen gegeben.

    Ergebnis:
    Auch als Muffins ganz toll, am selben Tag vernascht!
    Hatte etwas Sorge bzgl der Konsistenz, heute aber festgestellt, dass diese unbegründet war. Der Kuchen erinnere sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz sehr stark an Honigkuchen. Vermutlich nicht so wie geplant, aber auf jeden Fall mit großem Suchtpotential verbunden!

    LG
    Julia

    • Reply
      Lea
      28. Oktober 2016 at 08:19

      Hallo Julia,
      vielen lieben Dank für diese Variation! Hört sich sehr lecker an! Ich mache das übrigens auch oft, dass ich klassische Muffin-Rezepte zu Kuchen und umgekehrt abwandle. Das funktioniert in der Regel super! Da ich Kürbis so liebe, werde ich auch mal Muffins daraus machen, klasse Idee 🙂 Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Elke
    21. Oktober 2016 at 16:59

    Hallo liebe Lea,

    der Kuchen ist einfach ein TRAUM….unglaublich lecker. Mehr gibt es nicht zu sagen bzw zu schreiben.
    Einfach nur genießen 🙂

    1000 Dank mal wieder für ein wunderbares Rezept und liebe Grüße
    Elke

  • Reply
    Claudia Lampert
    20. Oktober 2016 at 06:37

    Hallo Lea
    Funktioniert der Kuchen auch ohne Natron oder kann man das ersetzen?
    Liebe Grüsse
    Claudia

    • Reply
      Lea
      21. Oktober 2016 at 08:50

      Hallo Claudia,
      Natron macht den Teig des Kuchen zusätzlich fluffig, aber Du kannst es ruhig auch weglassen und es durch ein klein wenig mehr Backpulver ersetzen. Das ist kein Problem. 🙂 Lass’ es Dir schmecken, herzlichst Lea

  • Reply
    Lea :)
    13. Oktober 2016 at 14:00

    Hallo Lea,

    der Kuchen wird auch mit glutenfreiem Mehl mega lecker und hält gut zusammen.
    Das ist der weichste, fluffigste glutenfreie Kuchen, den ich bisher gebacken habe! 10 von 10 Punkten! 🙂
    Super leckerer Geschmack – danke für das Rezept!
    Toller Blog, mach weiter so.

    • Reply
      Lea
      14. Oktober 2016 at 09:15

      Hallo meine Liebe,
      das freut mich zu hören. Große Klasse! Hast Du eine fertige glutenfreie Mehlmischung benutzt oder Dir selber eine glutenfreie Mischung gemacht? Mich würde interessieren, wie sich diese zusammen gesetzt hat bzw. “welches Produkt” Du benutzt hast. Das wäre sicherlich auch für die Leser hier interessant. Ich könnte das dann nachträglich als “glutenfreie Variante” oben im Beitrag einfügen. Würde mich freuen, von Dir zu hören 😉 Herzliche Grüße Lea

      • Reply
        Lea :)
        15. Oktober 2016 at 12:22

        Aber gerne!
        Ich habe die fertige glutenfreie Mehlmischung von Rewe von der Marke “frei von” benutzt.
        Diese beinhaltet: Kartoffelstärke, Maisstärke, Maismehl, Reismehl, Guakernmehl.
        Die Mehlmischung funktioniert übrigens auch super bei deinem Schoko-Kirsch-Kuchen! Auch dieser wurde total weich und fluffig und hielt trotzdem perfekt zusammen. Da habe ich allerdings drei kleine Bananen und etwas Orangensaft statt Kirschen benutzt, weil ich keine da hatte. Also da muss ich das Originalrezept von dir erst noch mit der Mehlmischung probieren, aber ich denke es klappt genauso gut 🙂
        Liebe Grüße,
        Lea

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    13. Oktober 2016 at 13:46

    Woaaah der Kuchen sieht sooo gut aus! Davon hätte ich jetzt so gerne ein Stückchen! Das Rezept speicher ich mir direkt ab, vielen Dank=)
    Liebe Grüsse,
    krisi

  • Reply
    Wiebke
    11. Oktober 2016 at 14:00

    Das sieht wahnsinnig lecker aus. Und deine Fotos lassen einem echt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Kommt auf meine Herbst-Must-Cook-Liste

    • Reply
      Lea
      12. Oktober 2016 at 22:53

      Hallo Wiebke,
      danke für Dein Feedback! Freue mich, dass Dir das Rezept gefällt 😉 Ich kann nur sagen: Ausprobieren! Es lohnt sich 🙂 Mein Freund war ganz verrückt nach dem Kuchen. Wir haben ihn in zwei Tagen zu zweit weggeputzt 😀 Liebe Grüße Lea

  • Reply
    Mara
    8. Oktober 2016 at 12:51

    Der sieht echt so so gut aus! 🙂
    Kürbis ist einfach eine klasse Zutat beim Backen!

    • Reply
      Lea
      10. Oktober 2016 at 09:16

      Hi Mara,
      jaaa, auf jeden Fall! Viel Spaß beim Backen und Genießen!
      Herzlichst Lea