Masala Blumenkohl-Curry mit Koriander & Zuckererbsenschoten

Es gibt ein paar ganz besondere Gerichte, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch die Seele wärmen. Echtes veganes Soulfood eben! Dieses Masala-Blumenkohl-Curry gehört auf jeden Fall dazu. Kreuzkümmel, Kurkuma und die indische Gewürzmischung Garam Masala geben diesem Traum von Curry einen unvergleichlich aromatischen Geschmack. Und obgleich das Curry supercremig und reichhaltig ist, ist es eher ein Low Carb Gericht. Denn Blumenkohl und Staudensellerie sind die Basis dieses Rezepts. Die großartige Cremigkeit wird durch Ofenkürbis und Cashewkerne erzeugt. Das Gericht enthält weder glutenhaltige Lebensmittel noch Soja. Trotzdem macht es rundum satt und glücklich. Das war dieser Tage nach Silvester auch bitter nötig. Denn die Temperaturen liegen derzeit in Berlin bei -6 Grad. Zusammen mit dem eisigen Wind, der einem zeitgleich entgegen peitscht, fühlt es sich Draussen jedoch eher nach -10 Grad an. Also ab ins Warme und dieses Soulfood-Curry geschlemmt. Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Neue Jahr und viele vegane Schlemmerstunden, Eure Lea

Zutaten für 4 Portionen

  • 140 Gramm Cashewnüsse
  • 400 Gramm Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 6 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • Kreuzkümmel
  • Chili grob gemahlen oder schwarzer Pfeffer oder Cayennepfeffer
  • 500-550 Gramm Blumenkohl | Gewicht ohne Strunk
  • 4 Stangen Sellerie
  • 1 Zitrone
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL scharfer Senf
  • 1 kleiner TL Kurkuma
  • 1 kleiner EL Garam Masala
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 150 Gramm Zuckererbsenschoten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 1/2-1 Chilischote | nach individuellem Schärfe-Empfinden dosieren
  • 2 EL gerösteter Sesam zum Garnieren
  • 2 EL Kürbiskerne zum Garnieren

Zubereitung

Cashewnüsse etwa 4 Stunden in klarem Wasser einweichen. Anschließend Einweichwasser vor Verwendung der Cashewnüsse abgießen.

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und entkernen. 400 Gramm Kürbis mit Schale in Würfel schneiden. Eine Zwiebel abziehen und ebenfalls grob würfeln. Kürbis- und Zwiebelwürfel in einer Schüssel mit 4 EL Olivenöl, einer großen Prise Salz, einem halben TL Kreuzkümmel und groben Chiliflocken vermengen.

Kürbis- und Zwiebelwürfel auf dem Backpapier verteilen.

Kürbis- und Zwiebelwürfel bei 200 Grad Umluft für 15-17 Minuten im Backofen rösten. Wenn die Kürbisse an den Ecken beginnen zu bräunen und weich sind, Blech aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Blumenkohl waschen, Blätter entfernen und Blumenkohlröschen vom Strunk schneiden. Ca. 500 Gramm Blumenkohlröschen nach und nach im Mixer zu Reisgröße (und etwas größer) grob zerkleinern. Achtung: Blumenkohl nicht zu sehr pürieren! Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, immer nur kleinere Mengen Blumenkohl gleichzeitig in den Mixer geben. Der Blumenkohl sollte die Konsistenz wie auf den nachstehenden Fotos haben.

Die Zitrone auspressen. Stangensellerie waschen, aufschneiden und zusammen mit dem Saft einer halben Zitrone mit dem Blumenkohlreis vermischen.

350 ml Gemüsebrühe bereit stellen. Die Chilischote in feine Röllchen schneiden. Den gegarten Kürbis und die Zwiebelstücke zusammen mit den abgegossenen Cashewkernen und der Brühe in einen Mixer geben. 1 EL Senf, 2-3 EL Zitronensaft, 4 EL Hefeflocken, 0,5 TL Kreuzkümmel, 1 kleiner TL Kurkuma, 1 kleiner/halber EL Garam Masala und einige Röllchen Chilischote (etwa eine halbe) dazu geben. Alle Zutaten zu einer cremigen Soße pürieren. Die Kürbis-Cashewsoße mit 200-250 ml Wasser strecken und mit Meersalz und Zitronensaft abschmecken.

Geschredderten Blumenkohl-Sellerie-Mix in einen großen Topf geben und dort mit der Currysoße vermengen. Mit Wasser beliebig weiter verdünnen. Das Gericht erwärmen und etwa 10 Minuten ganz sachte köcheln lassen. Immer wieder umrühren.

Während das Curry langsam warm wird, Zuckererbsenschoten waschen. Die Enden der Zuckererbsenschoten fein abschnieden. Dann die Zuckererbsenschoten leicht schräg ganz fein aufschneiden.

Eine kleine Knoblauchzehe abziehen und fein aufschneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die geschnittenen Zuckererbsenschoten und den Knoblauch darin anbraten. Zuckererbsenschoten gut salzen. Nach etwa 4 Minuten Bratzeit, Zuckererbsenschoten mit 2 TL Agavendicksaft karamellisieren lassen und die Chiliröllchen unterheben.

Frischen Koriander waschen, hacken und in das Curry rühren. Das Blumenkohlcurry mit Zitronensaft und Salz abschmecken. Curry auf Teller aufteilen und die gebratenen Zuckererbsenschoten mittig auf das Gericht geben. Blumenkohlcurry mit geröstetem Sesam und einigen Kürbiskernen bestreut servieren.

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9 Gedanken zu „Masala Blumenkohl-Curry mit Koriander & Zuckererbsenschoten

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo, würde mich sehr freuen, wenn Du das Masala-Curry ausprobierst. Es gehört derzeit definitiv zu meinen Lieblings-Rezepten und wenn Du es mal machst, wirst Du wissen, warum. Es schmeckt soo cremig und lecker! Vielleicht hast Du ja Lust, mir zu schreiben, wenn Du es probiert hast? Ganz liebe Grüße & bis bald, Lea

  1. Ursula

    Hey Lea,
    das Gericht sah nach einem aus, dass mir auf jeden Fall gefallen würde. Leider war dem aber dann nicht so. Die Soße schmeckte irgendwie gar nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, ein Geschmack dominiert, den ich nicht identifizieren kann. Ich tippe auf den Senf in der Verbindung mit dem Garam Masala, aber ich weiß es nicht…
    Naja, aber zum Glück gibt es hier ja noch über 250 andere Rezepte, von denen ich zum Großteil ja absolut begeistert bin 🙂
    Liebe Grüße,
    Ursula

  2. Vervaine

    Huhu!
    Würde das Rezept gerne morgen testen, habe aber vergessen Hokkaido zu kaufen…
    Meinst Du Süßkartoffeln oder Butternut würde auch gehen?
    Liebe Grüße Christine

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Christine, klar, das geht auf jeden Fall. Das müsste sowohl mit Süßkartoffeln als auch mit Butternut sehr gut funktionieren. Den Butternut sollte man jedoch, im Gegensatz zum Hokkaido, schälen 😉 Gutes Gelingen und lass‘ es Dir schmecken, alles Liebe Lea

  3. Chrisbeul

    Liebe Lea,

    ich habe das Rezept in 10 Tagen gleich 3x gemacht (wenn man bedenkt, dass wir zu zweit zwei Tage davon essen können, dann gab es hier nur noch dieses Curry). Geschmacklich ein Highlight und fein abgestimmt! Konnte das Rezept ohne Fragezeichen nachkommen – toll beschrieben!

    1. Lea Beitragsautor

      Liebe Christiane,
      freue mich so sehr, dass Dir das Rezept so gut gefällt. Habe erst gestern Abend darüber nachgedacht, dass ich es diese Woche auch unbedingt nochmal machen muss 😉 Ganz herzliche Grüße aus Berlin, Deine Lea

  4. Stephanie

    Wie gut das aussieht! All meine Lieblingszutaten in einem Rezept: Blumenkohl, Zuckerschoten und Koriander und dann noch als Curry..ich schwebe grade im 7. Food Himmel und habe direkt mal meine Einkaufsliste für morgen erweitert. Dieses leckere Gericht wird es am 01. Januar geben, damit das Jahr einfach lecker beginnt. Danke!
    lg
    Stephanie

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Stephanie,
      Happy New Year! Na, hast du das Rezept ausprobiert? Es ist eines der beliebtesten Rezepte auf meinem Blog und ich selbst mag‘ es ja auch so gerne 🙂 Hab‘ ein tolles Jahr und ich freue mich, wenn ich noch öfter von Dir höre.
      Herzlichst Deine Lea

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