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Mediterrane Ofen-Quetschkartoffeln mit Cashew-Aioli

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Nach Rosmarin duftende Backkartoffeln sind einfach ein Hit! Wie man einem so einfachen, beliebten Gericht mit wenigen Zutaten den letzten Schliff verleiht und zu einem der leckersten Kartoffel-Gerichte überhaupt macht, zeige ich Euch heute. Hier kommen Leas Lieblings-Ofen-Quetschkartoffeln mit mediterranem Topping und weltbester Cashew-Aioli. Ein Rezept für die ganze Familie, für Freunde und gute Laune…da muss ich gar nicht mehr viele Worte verlieren…jetzt seid Ihr dran! Und schreibt mir gerne, wie es Euch geschmeckt hat. Ich freue mich auf Euer Feedback – hier oder auf Facebook. Eure Lea

Zutaten für 2-3 Portionen

Für die Ofenkartoffeln

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1,5 EL Meersalz (für das Kochwasser)
  • Grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Meersalz
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 10-12 EL Olivenöl

Für die Cashew-Aioli

  • 120 Gramm Cashewnüsse über Nacht, mindestens aber 4 Stunden eingeweicht
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 TL scharfer Senf
  • 6 EL Soja Cuisine (oder Reis Cuisine oder Hafer Cuisine o.ä.)
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 2 EL Gurken(einleg)wasser (von sauren Gürkchen)

Für das Topping

  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 80-100 Gramm getrocknete, eingelegte Tomaten
  • 5 grüne, entsteinte und gekräuterte Oliven
  • Eine Hand voll frische Petersilie

Zubereitung (ca. 15-20 Minuten + 25 Minuten Kochzeit + 25 Minuten Backzeit)

Cashewkerne über Nacht, mindestens aber 4 Stunden, in Wasser einweichen lassen.

Kartoffeln gründlich waschen und bereit stellen (nicht schälen!).

Wasser in einen Topf geben und 1-2 EL Salz darin mit einem Schneebesen auflösen. Wasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln einlegen. Wenn das Wasser stark blubbert, Hitze etwas reduzieren und Kartoffeln je nach Größe 25-30 Minuten gar kochen, bis man mit einer Gabel hineinstechen kann und sie sich innen schön weich anfühlen.

In der Zwischenzeit die Cashew-Aioli zubereiten. Dafür das Wasser der eingeweichten Cashewnüsse abgießen und die Cashewkerne in einen Mixer geben. 1-2 geschälte Knoblauchzehen, 3 EL Zitronensaft, 1 TL scharfen Senf, 6 EL Soja Cuisine, eine Prise Salz, etwas Pfeffer und 2 EL Gurkenwasser dazu geben und alles cremig-fein im Mixer pürieren. Aioli mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft zum Schluss nochmal abschmecken. Bei Bedarf noch mit ein wenig kaltem Wasser verdünnen.

Ofen auf 220 Grad Ober-und Unterhitze vorwärmen.

Gar gekochte Kartoffeln abgießen und kurzzeitig in kaltes Wasser legen, damit sie ein wenig abkühlen und man sich nicht “die Pfoten verbrennt”. Dann die Kartoffeln mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer vorsichtig auseinander bzw. platt drücken.

Tipp: Wenn Ihr keinen Kartoffelstampfer habt, nehmt einfach eine Schale oder Schüssel und drückt mit dem Boden die Kartoffeln vorsichtig platt.

Auf jede platt gedrückte Kartoffel 2-2,5 EL Olivenöl geben. Kartoffeln mit Meersalz und grobem Pfeffer bestreuen. Rosmarinzweige und klein gehackten Rosmarinnadeln darüber geben und das Blech bei 220 Grad Ober- und Unterhitze für 28-28 Minuten ins Backrohr schieben.

Das Öl von den eingelegten Tomaten mit etwas Küchenkrepp abtupfen und die Tomaten klein schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Oliven ebenfalls klein hacken. Eine Hand voll Petersilie waschen und hacken.

Wenn die Kartoffeln nach etwa 25 Minuten Backzeit gebräunt und leicht knusprig sind, aus dem Ofen holen.

Kartoffeln auf Teller verteilen, nochmals ein bisschen salzen und pfeffern und die Aioli darüber träufeln. Ofen-Quetschkartoffeln mit gehackten Tomaten, Oliven, Petersilie und Frühlingszwiebeln bestreut servieren und ofenwarm genießen. Wer mag, gibt noch ein paar Tropfen hochwertiges Olivenöl über die Kartoffeln.

Die Schale wird super knusprig – dazu das weiche Innere der Kartoffeln und das mediterrane Topping – mmmmh, ein Traum!

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26 Kommentare

  • Reply
    Pauline
    11. März 2017 at 20:05

    Hallo Lea,

    Ich habe das Rezept nun bereits zum zweiten Mal nachgekocht, so lecker ist es. Allerdings habe ich diesmal den Knoblach gegen frischen Bärlauch ersetzt (den gabs heute morgen auf dem Markt) und weil wir keine Olivenfans sind zweierlei Tomaten (frisch und getrocknet) dazu serviert. Dann sind sie zwar nicht mehr mediterran, aber auch sehr lecker.
    Viele Grüße Pauline

    • Reply
      Lea
      14. März 2017 at 10:09

      Hi Pauline,
      freue mich sehr, dass Du das Rezept so gerne magst!! ich freue mich auch schon auf die Bärlauch-Saison. Geht ja bald schon los! Wenn Du auf meinem Blog ins Suchfeld oben rechts “Bärlauch” eingibst, wirst Du auch noch einige weitere tolle Rezepte dazu finden. ich hab’ zum Beispiel mal ganz ganz tolle Bärlauch-Champignon-Tartelettes gemacht. die sind sooo lecker! Falls Du keine Tartelette-Förmchen hast, kannst Du die gleiche Portion auch einfach in eine Quiche-Form geben. Vielleicht ist das ja was für Dich? viel Spaß noch beim Stöbern auf meinem Blog & ganz herzliche Grüße
      Lea

  • Reply
    Mia
    26. Dezember 2016 at 15:21

    Liebe Lea,
    vielen Dank für das leckere Rezept!
    Da spontan nicht alles im Kühlschrank war, habe ich etwas modifizert, vielleicht interessiert es auch andere Leser:
    Mangels Gurken-Einlegewasser verwendete ich Apfelessig um die sauer-süße Note zu ersetzen – dann aber besser sparsam dosiert, 1 knapper Esslöffel genügte.
    Statt Hafer Cuisine hat auch Hafermilch funktioniert (ist meist eh das gleiche nur in flüssiger), dafür etwas weniger und lieber noch mal nachsalzen.

    Rest wie gehabt. Es hat allen prima geschmeckt, deine Quetschkartoffeln stehen nun öfter auf dem Speiseplan.
    Viele Grüße,
    Mia

    • Reply
      Lea
      29. Dezember 2016 at 11:31

      Hallo Mia,
      voll schön, dass Du mir geschrieben hast 🙂 Ja, das mache ich mitunter auch, Gurkenwasser mit Apfelessig zu ersetzen. das klappt super. Ich bin sowieso ein großer Fan von Apfelessig – der hat einfach genau die richtige Balance zwischen säuerlich und süß (wegen der Apfelsüße). Freue mich, dass Dr die Quetschkartoffeln so gut geschmeckt haben. Supi! ganz herzliche Grüße Lea

  • Reply
    Carlotta
    17. Januar 2016 at 20:52

    Liebe Lea, ich habe 2 Rezepte von dir ausprobiert, Vanillegipferl und dieses mit den Kartoffeln und der Cashewcreme. Ich bin begeistert wie gut das alles schmeckt. Bei den Vanillegipferln werde ich das nächste Mal keinen Zitronensaft zugeben, war mir etwas zu sauer. Ich werde meine Kollegin aus Deutschland fragen ob sie mir dein Buch bestellt weil ich im Elsass wohne.Liebe Grüsse

    • Reply
      Lea
      19. Januar 2016 at 13:34

      Hallo Carlotta,
      danke für Dein liebes Feedback! Ja, das ist eine gute Idee mit der Buchbestellung aus Deutschland, denn leider kann ich bislang Frankreich noch nicht beliefern. Ganz liebe Grüße ins wunderschöne Elsass. Ich kenne die Gegend dort gut. Es lebt sich herrlich dort 🙂 Alles liebe, Lea

  • Reply
    Pia
    4. November 2015 at 19:34

    Liebe Lea,

    da hast du wirklich nicht zu viel versprochen! Eines der besten Kartoffelrezepte überhaupt, und noch so genial einfach! Hab ich gleich zwei Mal nachkochen müssen letzte Woche ;).

    • Reply
      Lea
      5. November 2015 at 09:48

      Hallo Pia,
      das freut mich aber 🙂
      Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Kati
    2. November 2015 at 12:39

    Wow, das sieht seht gut aus ! Genau ein Rezept für einen Kartoffelfan wie mich 🙂
    Das muss ich unbedingt ausprobieren die nächsten Tage !!

    • Reply
      Lea
      2. November 2015 at 20:57

      Hi Kati,
      also wenn Du schon Kartoffel-Fan bist, dann wirst Du dieses Rezept extrem lieben. Ich habe schon so viele tolle Zuschriften bekommen, dass diejenigen, die das Rezept ausprobiert haben, ganz begeistert waren 😉 Also Gutes Gelingen und lass’ mich wissen, wie es Dir geschmeckt hat 🙂 Alles Liebe Lea

  • Reply
    Kirschbiene
    19. August 2015 at 14:45

    Huhu Lea,
    dieses Rezept rockt! Schon lange stand es auf meiner “Nachkochen-Liste”, neulich war es soweit: Meine Eltern lieben Kartoffeln und als sie zu Besuch waren, gab es daher dieses Gericht. Was soll ich sagen, alle am Tisch waren hin und weg :-). Die Kombination aus Ofenstampfkartoffeln und Aioli ist ein Gedicht. Und obwohl ich “nur” einen stinknormalen Mixer mein Eigen nenne, ist der Dip wunderbar cremig geworden – ich habe, wie von dir vorgeschlagen, etwas Wasser hinzugefügt, das hat Wunder bewirkt. Danke für dieses tolle Rezept!
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

    • Reply
      Lea
      1. September 2015 at 20:37

      Hallo Kirschbiene, oh das ist so schön zu hören! ich freue mich immer ganz besonders, wenn ich höre, dass es auch Gästen wunderbar geschmeckt hat und Ihr so ein tolles Essen zusammen hattet! Ich liebe dieses Rezept auch so sehr. Kartoffeln sind halt auch echt lecker, wenn man sie gut kombiniert zubereitet 🙂 ganz liebe Grüße Deine Lea

  • Reply
    Sandra
    12. August 2015 at 17:05

    Liebe Lea, das Rezept hast Du ja schon vor einiger Zeit gepostet und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich es schon gegessen und auch für Freunde gekocht habe…wirklich mal wieder ein absoluter Treffer! Ist auch schon zu meinen Best of-Rezepten gewandert und bleibt da auch 😉 Dir vielen Dank dafür!!! Ach….da fällt mir noch ein: falls man keinen Hochleistungsmixer hat oder es schnell gehen soll (kommt ja bei mir gelegentlich vor, dass ich alles jetzt und sofort will), kann man statt der Cashewkerne auch gut Cashewmus aus dem Glas verwenden.

    • Reply
      Lea
      1. September 2015 at 20:40

      Hi Sandra, danke für den Tipp mit dem Cashew-Mus – das ist sicherlich fürviele Leser hier ein guter Tipp! Das Rezept gehört auch zu meinen Soulfood-Favouriten. Schön, dass es Dir auch so gut geschmeckt hat 🙂 Alles Liebe Lea

  • Reply
    Luke
    23. Juli 2015 at 13:49

    Hallo Lea,

    ich muss ganz ehrlich sagen ich finde die meisten Vergangen Rezepte/Kochbücher wirklich nicht appetitlich deshalb kreiere ich lieber meine eigenen Rezepte, aber was du hier machst sieht richtig lecker aus!!

    Ich werde mir auf jeden Fall nächsten Monat dein Buch kaufen, super tolle Rezepte!!!

    Liebe Grüße

    Luke

    • Reply
      Lea
      26. Juli 2015 at 16:25

      Hallo Luke, wow – was für ein Kompliment! Herzlichen Dank! Wenn Du mein Buch kaufst unterstützt Du meine Arbeit sehr. Dann noch ganz viel Spaß mit dem Kochen von meinem Blog oder später Buch 😉 Ich danke Dir. Liebe Grüße Lea

  • Reply
    Michaela
    15. Juli 2015 at 08:43

    Hallo Lea, ich habe eine Frage zum Aioli, hab es gestern gemacht wie beschrieben in meinem Vitamix, jedoch keine so cremige Konistenz geschafft wie auf Deinem Foto. Wie schaffst Du das? Vom Geschmak her ist die Aioli echt super, nur dass eben bei mir die Cashews brökelig geblieben sind. Hast Du da Erfahrungen mit dem Vitamix, hab sogar das neueste Modell (Super Pro 750), denke doch er müsste das schaffen …. lg Michaela

  • Reply
    Sandra
    7. Juli 2015 at 12:06

    Mal wieder ein EINFACH köstliches Rezept, die Kartoffeln sowieso…keine große Kunst, aber diese Aioli…so feinnussig, cremig, pikant…herrlich. Danke für diese Anregung, wird auch bei mir zu den Best of Vegan-Rezepten gehören. Allerdings habe ich ein bisschen geschummelt und fertiges Cashewkernmus verwendet 😉

  • Reply
    Petra
    6. Juli 2015 at 19:42

    Liebe Lea!
    Mal wieder brilliant! Das wird es bei uns jetzt öfter geben! Die Cashew Aioli habe ich zwar nicht so glatt hinbekommen, geschmacklich ist sie aber genial und auch als Dip zum Grillen perfekt geeignet!!
    Wo nimmst du nur die tollen Ideen immer her?! 😉
    Sonnige Grüße,
    Petra

  • Reply
    Ursula
    4. Juli 2015 at 20:36

    Hey Lea,
    als du dieses Rezept postetest, waren für die Woche sowieso schon Rosmarinkartoffeln geplant, sodass ich es einfach leicht abgewandelt habe und wir gestern in Genuss deiner Kochidee gekommen sind.
    Die Cashewaioli ist ein Traum und insgesamt hat und das Essen überzeugt. (Die Oliven haben wir allerdings weggelassen, da wir die gar nicht mögen.)
    Dazu gab es noch Rosmarinofengemüse 🙂
    Und in der gleichen Hitze hat auch das Dessert gegargt- deine Himbeersommermuffins 😉
    Es grüßt dich mit großer Freude über deine Rezepte,
    Ursula

  • Reply
    Elke
    30. Juni 2015 at 13:22

    Lea,

    du bist echt der Hammer!!!! Wie kommt man nur auf sooooooo wahnsinnig leckere Rezepte?!?!?
    Ich habe diese Woche frei und das nutze ich mal wieder, mehr von deinen köstlichen Rezepten zuzubereiten 🙂
    So einfach das Rezept und so ein unglaublich guter Geschmack.
    Dazu zieht ein herrlich mediterraner Duft durch die Wohnung, der einem das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Dann das Topping dazu. Und bei dem Aioli denkt man, man isst Sahne-Meerrettich so cremig ist es. Diese Kartoffeln sind einfach nur köstlich. Das Rezept gehört zu meinen “all-time-favorites”.

    Sonnige Grüße
    Elke

    P.S. Zum Frühstück gab es schon dein sehr feines “Erdbeer-Buchweizen-Porridge mit Früchten”. Dies hatte schon für einen guten Start in den Tag gesorgt.

    • Reply
      Lea
      30. Juni 2015 at 21:42

      Hallo Elke, ja manchmal sind es die ganz einfachen Dinge – Ofenkartoffeln zum Beispiel – die halt einfach unschlagbar lecker sind. Habe hier einem beliebten Klassiker ja nur ein paar weitere leckere Zutaten hinzugefügt 🙂 Schön, dass es Dir ebenso gut geschmeckt hat wie mir 😀 Ganz liebe Grüße Deine Lea
      PS: Freue mich, dass Dir mein Kochbuch so gut gefällt! 😉

  • Reply
    Hanno
    29. Juni 2015 at 14:49

    Wow, das sieht echt richtig gut aus! Da ich gerade auch auf Kartoffeln total abfahre, werde ich unbedingt die Tage mal antesten. Beste Grüße Hanno

    • Reply
      Lea
      30. Juni 2015 at 21:45

      Hallo Hanno, wenn Du Kartoffeln magst, wirst Du dieses Rezept lieben! Viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmen! Deine Lea

  • Reply
    Rebecca
    27. Juni 2015 at 20:47

    Das sieht ja so lecker aus! Haben gerade Ofen-Süßkartoffeln gegessen und jetzt will ich direkt noch “normale” nachschieben und das nachkochen. (; Leider hab ich keine Cashews mehr, muss ich mir für nächste Woche unbedingt merken!

    Liebe Grüße, Rebecca

    • Reply
      Lea
      28. Juni 2015 at 18:39

      Hallo Rebecca, ja die Aioli must Du unbedingt ausprobieren. Du wirst Dich dann fragen, warum Du je eine andere gegessen hast – wirklich – die ist einfach köstlich 🙂 Ganz liebe Grüße Lea