Papaya-Reisnudelsalat mit Erdnüssen und Limettendressing

Heute gibt es einen asiatisch angehauchten Reisnudelsalat mit extra viel Geschmack und aromatischer Papaya. Papaya ist übrigens nicht nur gesund, sondern auch ein sportlicher Schlankmacher. Trotz ihrer intensiven Süße haben Papayas auf 100 Gramm gerade Mal 32 Kalorien. Dafür punkten sie mit umso mehr mit Vitamin C, Kalzium, Eisen, Natrium und Kalium. Doch dieser Reisnudelsalat, den ich besonders gerne an warmen oder heißen Sommertagen esse, hat geschmacklich natürlich noch mehr zu bieten. Aromatischer Koriander, knackiger Eisbergsalat, scharfer Tofu, knusprige Erdnüsse und ein leichtes Limettendressing machen den Salat zu einem geschmacklichen Sommervergnügen. Man kann den Reisnudelsalat natürlich beliebig variieren. Mango, Seitan, Pak Choi und Shiitake sind nur einige Kombinationsmöglichkeiten. Und da man Reisnudeln nicht kocht, sondern nur in heißem Wasser quellen lässt, ist der Salat im Handumdrehen fertig. ทานให้อร่อยนะ

Zutaten für 2 Portionen

Salatzutaten

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln | je nach Größe 4-5 Stück
  • 150 Gramm Reisnudeln | auf dem Foto sind Reisnudeln zu sehen, man kann das Rezept aber ebenso mit Glasnudeln machen. Diese werden aber beim Kochen durchsichtig.
  • 200 Gramm Papaya 
  • 150 Gramm Tofu natur
  • 150 Gramm Eisbergsalat
  • 1-2 Karotten
  • 150 Gramm Salatgurke
  • 1 Limette
  • 30 Gramm Erdnüsse ungesalzen
  • 1 TL Sesamkörner schwarz
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Chiliflocken
  • Wer es scharf mag: eine halbe scharfe Chilischote

Für das Dressing

  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 TL Sesamöl
  • ca. 20 Gramm frischer Ingwer
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 Limetten
  • 1 TL geschroteter Koriander
  • Frischer Koriander nach Belieben
  • 1 frische, scharfe Chilischote
  • Chiliflocken bzw. grob gemahlene Chilis
  • Prise Salz

Zubereitung

Die einzelnen Zutaten für den Salat gut waschen, vorbereiten und in Schälchen bzw. auf einem Schneidebrett bereit stellen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 1-2 Karotten gut waschen und mitsamt Schale in feine Streifen schneiden. Ich benutze dafür einen Julienne-Schäler. Gurkenstück schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Eisbergsalat eiskalt waschen und mit einem Messer fein aufschneiden.

Ungesalzene Erdnüsse mit einem stabilen scharfen Messer klein hacken. Ein Papayastück abschneiden, entkernen und in Stücke schneiden. Dabei einige größere Streifen zum Garnieren belassen und zur Seite stellen. Eine Limette halbieren und alle Papayastücke mit Limettensaft beträufeln.

Tipp: Statt Papaya passt auch Mango hervorragend zu diesem Salat. In Kombination mit Mango empfehle ich, den Koriander mit frischer Minze zu tauschen!

Tofu in mundgerechte Stücke schneiden. 1 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Tofustücke darin etwa 4 Minuten kross anbraten. Mit 1 TL Sojasoße ablöschen und mit 1 EL Agavendicksaft karamellisieren lassen. Tofustücke in ein Schälchen geben, mit schwarzen Sesamkörnern und Chiliflocken vermengen.

Die Reisnudeln in einem Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen. Die Reisnudeln sollten komplett von heißem Wasser bedeckt sein. Topfdeckel schließen und Reisnudeln 3-4 Minuten quellen lassen.

Für das Dressing zwei Limetten auspressen. Limettensaft mit frisch aufgeriebenem Ingwer, 2 EL Erdnussöl, 1 EL Agavendicksaft, 2 TL Sesamöl, 1 TL geschrotetem Koriander, einer Prise Salz und Chiliflocken zu einem Dressing vermengen.

Eisbergsalat auf zwei Teller verteilen und mit etwas Limettensaft beträufeln. Glasnudeln vorsichtig umrühren und das Wasser abgießen. Die Nudeln eventuell mit der Schere halbieren und in einer Schüssel mit den Karottenstreifen, Gurkenstücken, Frühlingszwiebel-Röllchen, einigen Papayastücken und dem Großteil des Dressings vermengen. Wer mag, hackt etwas frischen Koriander und hebt diesen ebenfalls unter den Nudelsalat. Das Ganze auf den Eisbergsalat geben.

Tofuwürfel und die restlichen Papayastücke über den Salat verteilen. Etwas Papaya mittig auf den Salat drapieren und mit schwarzem Sesam bestreuen. Restliches Dressing über den Salat träufeln und abschließend die gehackten Erdnüsse über den Salat streuen. Reisnudelsalat mit frischem Koriander garniert servieren. Wer es scharf mag, gibt zusätzlich frische Chiliröllchen on top!

Tipp: Zu diesem Salat serviere ich gerne Eistee. Hier im Bild: grüner Tee, den ich zuvor mit viel frischem Ingwer, einigen Blättern Minze und Zitrone zwei Stunden im Kühlschrank habe ziehen lassen. Den Tee durch ein Haarsieb gießen, mit etwas Agavendicksaft süßen und eisgekühlt servieren!

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4 Gedanken zu „Papaya-Reisnudelsalat mit Erdnüssen und Limettendressing

  1. Brigitte

    Hallo liebe Lea,
    dreimal darfst Du raten, was es gestern bei uns gab. Ja, diesen tollen Salat – ich habe mich für die Variante mit Mango und Minze entschieden und da ich kein Ernussöl zu Hause hatte, habe ich das Dressing mit etwas Erdnussmus angerührt, das hat ganz wunderbar geklappt. Und da ich immer sehr mild würze, habe ich auch die Chilischote weggelassen. Den grünen Eistee muss ich noch nachholen (dafür war es gestern einfach zu frisch), aber warmer Grüntee passt auch immer. 🙂 Alles Liebe, Brigitte

    1. Lea Beitragsautor

      Hey Brigitte, ich freue mich total, dass Du so viele Rezepte von meinem Blog probierst und natürlich über Dein tolles Feedback… 🙂 Jetzt wo der Sommer so richtig los geht und Hochsaison auf dem Gemüse- und Obstmarkt herrscht, habe ich leider mehr Rezeptideen als Zeit, diese umzusetzen (lach) – das ist soo eine tolle Zeit! In drei Wochen besuche ich meine Mutter in Kärnten – da kann ich die vielen tollen Früchte und frisches Gemüse direkt aus dem Garten holen. Meine Mama hat nämlich den „grünen Daumen“ 🙂 Bei ihr wächst wirklich alles! Ich freu‘ mich schon, ganz liebe Grüße Lea

      1. Brigitte

        ohhh, wie schön, Du fährst auf Heimaturlaub 🙂 – auch bei mir ist es bald wieder so weit… der Garten meiner Eltern ist auch mein liebster Fundus. Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit!

  2. Ursula

    Liebe Lea,
    das Rezept habe ich mit einer Freundin mit mir ausprobiert, wodurch ich sie absolut auf den Geschmack von Tofu gebracht habe. DIe Zubereitungsweise aus diesem Rezept ist aber auch der Hammer! So mache ich mir Tofu auch einfach so mal gern zwischendurch als Topping für einen Couscoussalat oder so…
    Aber zu dem Rezept muss man sagen, dass das Dressing bei uns nicht so gut eingezogen ist, also das ganze etwas laff war, was wir mit vielen Erdnüssen „repariert“ haben. Es hat uns beiden geschmeckt, aber es düfte würziger sein 🙂
    Als Nachtisch hatten wir noch tolle vegane Birnen-Streusel-Muffins, also ein absoluter veganer Höchstgenuss an dem Abend 😉
    LG,
    Ursula

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