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Vegane Poke Bowl mit Erdnuss-Tofu

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Habt Ihr schon mal eine vegane Poke Bowl gegessen? Ich selbst bin ein riesiger Fan dieser herrlichen Sushi-Reisbowls, die eigentlich in nicht-veganer Form ein hawaiianisches Nationalgericht sind. Das hawaiianische Wort „Poke“ bedeutet soviel wie „klein schneiden“. Eine Original-Poke Bowl besteht aus Sushi-Reis und rohen Fischstücken, Sojasoße, Sesamöl, Ingwer, Sesamkörnern und Frühlingszwiebeln. Aber natürlich gibt es hunderte Varianten davon. Ich liebe die vegane Variante aus warmem Sushi-Klebereis kombiniert mit allem, wonach mir gerade ist. Diese extrem leckere Poke Bowl hier habe ich mit Erdnuss-Tofu verfeinert, welchen ich im Ofen gebacken habe. Dazu gebe ich knackige Edamame, frische Gurken-Spaghetti, geraspeltes Rotkraut, scharfe Radieschenscheiben, cremige Avocado-Stücke und viel frischen Koriander. Eine Poke Bowl hat zwei ganz entscheidende Vorteile: Sie schmeckt warm wie kalt einfach super gut, so dass sie sich optimal zum Mitnehmen für unterwegs eignet. Außerdem könnt Ihr alles zu einer Bowl zusammenstellen, was gerade bei Euch im Kühlschrank ist. Und probiert unbedingt den Erdnuss-Tofu aus! Der macht richtig süchtig. Lasst es Euch also gut gehen, Eure Lea.

Zutaten für 2 Bowls

  • 200 g Tofu Natur
  • 2 EL Erdnussmus (nicht mit Erdnussbutter verwechseln)
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasoße
  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft bzw. eine halbe Zitrone/eine Limette
  • Chiliflöckchen nach Belieben
  • 1 EL Sesamkörner
  • 1 Salatgurke
  • 80 g Rotkohl oder rosa Spitzkohl
  • 100 g TK-Edamame (aus dem Bio-TK) oder Erbsen
  • pro Portion 3-4 Radieschen (je nach Größe und Belieben)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Avocado
  • Frischer Koriander nach Belieben
  • Optional: Chilifäden und schwarze/helle Sesamkörner zum Garnieren

Für den Sushi-Reis

  • 200 g Sushi-Reis
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Mirin
  • 1 EL Sake (optional)
  • 2 TL Reissirup oder Apfeldicksaft
  • Meersalz
  • 4 EL Zitronensaft bzw. eine saftige Zitrone

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und eine Auflaufform bereit stellen.

200 g Tofu aus der Verpackung nehmen und mit mehreren Lagen Küchenkrepp gründlich trocken pressen. Tofu in Stücke/Würfel schneiden.

2 EL Erdnussmus, 1 EL Sesamöl, 1 EL Sojasoße, 2 EL Zitronen- oder Limettensaft, 1-2 TL Reissirup und Chiliflöckchen nach gut miteinander verrühren und die Tofustücke damit vermischen. Die marinierten Tofustücke in eine Auflaufform geben.

Den Tofu mit Erdnusssoße marinieren. Wer etwas Zeit hat, kann ihn so mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen (optional). Dann wird der Geschmack noch kräftiger.

Tofu bei 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten im Ofen backen. Ab und zu mit einem Löffel durchmischen. Gebackenen Tofu mit 1 EL geröstete Sesammkörner vermischen.

Mit einem Juliennehobel oder einem Spiralschneider zwei mittelgroße “Nester” Streifen/Nudeln von den Gurken hobeln. Gurkenspiralen mit etwas Zitronensaft und Salz würzen. 80 g Rotkraut fein aufschneiden. 100 g Edamame in warmem Wasser auftauen lassen. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in Röllchen schneiden.

200 g Sushi-Reis unter fließendem Wasser spülen, bis das Wasser klar bleibt und den Reis im Sieb 10 Minuten quellen lassen.

Den Sushi-Reis gut spülen und anschließend im Sieb ein paar Minuten quellen lassen.

Sushi-Reis mit ca. 220 ml Wasser zum Kochen bringen. Bei Bedarf während der Kochzeit etwas Wasser nachgießen.8-10 Minuten kochen, dann Topf vom Herd nehmen und Sushireis 10 Minuten bei geschlossenem Topfdeckel quellen lassen.

2 EL Reisessig, 1 EL Mirin, 1 kl. EL Sake (optional), 2 TL Reissirup oder Apfeldicksaft, Meersalz und 1 EL Zitronensaft vermischen und mit dem Sushi-Reis verrühren.

Sushi-Reis auf zwei Schalen aufteilen. Die Edamame, den geraspelten Rotkohl und das Gurkennest darauf verteilen. Den warmen, gebackenen Tofu mittig in die Bowl geben. Bowl mit Radieschenscheiben und Avocado-Stücken fertig stellen. Die aufgeschnittenen Frühlingszwiebeln über den Tofu streuen, frischen Koriander nach Belieben hinzufügen und die Bowl mit hellen und dunklen Sesamkörnen, Chiliflöcken und Chilifäden garnieren. Lasst es Euch schmecken, Ihr Lieben.

Die Poke Bowl schmeckt einfach fantastisch. Ihr könnt sie noch zusätzlich mit Zitronensaft beträufeln, mit Sojasoße weiter würzen oder mit scharfer Sriracha-Chilisoße genießen, ganz wie Ihr wollt.

Da die Poke Bowl warm wie kalt einfach mega lecker ist, eignet sie sich super zum Mitnehmen auf die Arbeit bzw. für unterwegs. Schichtet die ganzen leckeren Zutaten einfach in eine Frischhaltebox und schon habt Ihr ein fantastisches Essen dabei, um das Euch viele beneiden werden!

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13 − sieben =

10 Kommentare

  • Reply
    Sabrina
    28. März 2018 at 22:59

    Hallo Lea,

    Ich bin ein riesiger Fan deiner Rezepte und sogar mein Freund, der gerne Fleisch isst, freut sich jedes Mal, wenn ich etwas davon für uns koche 🙂
    Die Bowl möchte ich bald auch ausprobieren, allerdings habe ich keinen Backofen. Kann man den Tofu auch einfach in der Pfanne anbraten?

    Liebe Grüße!

    • Reply
      Lea
      31. März 2018 at 15:40

      Hallo Sabrina,
      vielen Dank für Deine Nachricht! Ja, Du das ist kein Problem. Natürlich kannst du die Tofustücke so mariniert auch einfach mit etwas Pflanzenöl in der Pfanne rausbraten. Ich selbst versuche halt nur immer möglichst wenig Fette zu verwenden – einfach weil es gesund und gut für die schlanke Linie ist. Aber das funktioniert genauso gut und wird Dir hoffentlich ganz toll schmecken.
      Freue mich, wieder von Dir zu hören und wünsche ein schönes, langes Osterwochenede.
      Herzlichst Lea

  • Reply
    Patricia Kerger
    28. Januar 2018 at 21:40

    Hallo Lea,
    Wir sind ganz begeistert von deinen Rezepten und freuen uns immer auf ein neues Rezept von dir. Auch diese vegane Poke-Bowl werden wir demnächst probieren. Durch dich haben wir die vegane Küche schätzen und lieben gelernt.
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüsse aus Luxemburg
    Patricia und Jacques

    • Reply
      Lea
      31. Januar 2018 at 09:09

      Hallo Patricia, hallo Jacques,
      ach, das freut mich riesig zu hören! Toll! Vielleicht habt Ihr auch gesehen: Ihr könnt Euch nach einer kurzen Anmeldung rechts oben unter “Favoriten” auch Eure Lieblingsrezepte speichern. Dann müsst Ihr nicht immer neu suchen 🙂 Es spornt mich sehr an, zu hören, dass Menschen in ganz Europa Rezepte von meinem Blog ausprobieren und mögen <3
      Wünsche Euch einen wunderschönen Tag
      Herzlichst Eure Lea

  • Reply
    EiRes
    28. Januar 2018 at 10:41

    Die Art, den Tofu zu marinieren, gefällt mir besonders gut. Die Kombi mit dem Erdnussmus und dem Sesamöl kannte ich bisher nicht, danke dafür.

    • Reply
      Lea
      31. Januar 2018 at 09:06

      Freut mich! danke 🙂

  • Reply
    Jessy
    27. Januar 2018 at 15:07

    Das sieht echt klasse aus! Wie lange presst du den Tofu in dem Fall aus, da er ja im Ofen auch noch mal Flüssigkeit verliert? Presse meistens zum Anbraten nämlich mindestens eine Stunde, eher mehr, aber ich denke das ist in dem Fall vielleicht etwas lang?

    • Reply
      Lea
      31. Januar 2018 at 09:06

      Hi Jessy,
      voll schön, dass Du mir schreibst. Also man kann das handhaben, wie man möchte. Viele Leute pressen ja den Tofu über Nacht im Kühlschrank aus, indem sie ihn beschweren. Für dieses Rezept reicht es jedoch auch, den Tofublock einmal kräftig in mehreren Lagen Küchenkrepp von allen Seiten trocken zu pressen und gleich zu verarbeiten. So habe ich es gemacht. Wenn Du ihn länger auspresst, werden die Stücke im Ofen allerdings noch krosser.
      Liebe Grüße Lea

  • Reply
    Anni
    26. Januar 2018 at 08:20

    Hallo Lea,
    der Tofu sieht absolut lecker aus! Ich hoffe, dass es auch mit Ober-/ Unterhitze funktioniert, etwas anderes kann mein Ofen leider nicht. :/
    Warum lässt du den Sushireis vorquellen? Das habe ich bisher noch nirgends gelesen.
    LG Anni

    • Reply
      Lea
      5. Februar 2018 at 19:59

      Hallo Anni
      lieben Dank für Deine Nachricht, die leider einige Zeit im Spam-Filter hängen geblieben ist. Daher melde ich mich jetzt erst. Sorry! Also Du kannst ruhig auch Ober- und Unterhitze statt Umluft nehmen. Stelle den Ofen dann aber rund 20 Grad heißer ein… Umluft ist nämlich etwas intensiver. Den Sushi-Reis lasse ich immer etwas ziehen. Dann quellen die Körner schon etwas vor und noch besser von der Konsistenz. Ist aber nicht zwingend notwendig. Ganz liebe Grüße Deine Lea