Quinoabuletten mit Guacamole & gebratenen Shiitake

Quinoa enthält nicht nur alle neun essentiellen Aminosäuren, sondern ist auch unglaublich vielfältig. Ob pur oder als Porridge, in Form von Pancaces, eingewickelt in Wraps oder als „Quinotto“  – Quinoa bringt gesunde Abwechslung in die vegane Küche. Heute stelle ich Euch Quinoa in Form von leckeren Bratlingen vor. Die sind im Handumdrehen gemacht und schmecken zusammen mit einem leckeren Dipp, wie Guacamole, warm wie kalt. Dieses Rezept habe ich ursprünglich für das Veggie Journal entwickelt, in dem im Juni vier Rezepte von und ein langes Interview mit mir erschienen sind. Das war eine tolle Erfahrung. Ich hoffe, ich kann Euch mit diesem Rezept inspirieren und etwas von der Freude zurück geben, die ihr mir als Leser meines Blogs jeden Tag mit Eurer Aufmerksamkeit, Euren lieben Nachrichten, Facebook-likes, Anregungen und Kommentaren macht.

Zutaten für 2 Portionen

  • Pflanzenöl
  • 200 Gramm Shiitake
  • 150 Gramm helle Quinoa
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Ein halbes Bund Petersilie (etwa 6 Stängel)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver süß
  • 3 EL Kichererbsenmehl
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 Avocado
  • Saft von 1 Limette
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleiner TL Salz
  • Eine halbe bis ganze rote Chilischote
  • 2 TL Sojasoße | kann für eine sojafreie Variante einfach entfallen
  • Rettichkresse oder Radieschensprossen zum Garnieren

Zubereitung

150 Gramm helle Quinoa abwiegen und in einem Haarsieb unter fließendem Wasser gründlich spülen. Dieser „Waschvorgang“ entfernt unangenehme Bitterstoffe aus dem Korn. Quinoa anschließend mit 250 ml Gemüsebrühe in einen Topf geben, ein mal aufkochen und dann bei leicht gekipptem Deckel 15-18 Minuten köcheln lassen. Ab und an umrühren. Im Anschluss Quinoa erneut in einem Haarsieb kalt abspülen und in einer Rührschüssel kurz etwas auskühlen lassen.

1 rote Zwiebel abziehen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Blätter von etwa 6 Stängeln Petersilie abzupfen, waschen und grob zerkleinern. Zwiebelwürfel und Petersilie zur Quinoa geben. Kreuzkümmel, Paprikapulver süß, Kichererbsen- und Johannisbrotkernmehl ebenso hinzufügen und alles zusammen mit den Händen zu einer gleichmäßigen Bulettenmasse vermengen. Die Hände etwas anfeuchten und klassische Buletten bzw. „Patties“ formen.

Quinoa-Buletten in reichlich Pflanzenöl auf beiden Seiten goldgelb braten und kurzzeitig im Ofen warm halten.

Die Avocado schälen, den Kern entfernen und in einen Mixer geben. Saft von einer Limette und etwas Salz hinzu geben. Eine kleine Knoblauchzehe abziehen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Alles zusammen im Mixer zu einer gleichmäßigen Guacamole pürieren. Eine Viertel Chilischote in feine Ringe schneiden und untermengen.

Shiitake mit einem Küchenkrepp putzen, Stiele einkürzen und größere Pilze halbieren oder vierteln. Shiitake nur mit etwas Salz und Pfeffer in heißem Öl 2-3 Minuten scharf anbraten. Mit 1-2 TL Sojasoße ablöschen.

Quinoa-Buletten auf zwei Tellern mit Guacamole zum Teil übereinander schichten. Die Quinoa-Buletten-Türmchen mit Guacamole toppen und mit Rettichsprossen und Chiliröllchen garnieren. Die Shiitake um die Buletten herum verteilen. Etwas grob gehackte Petersilie ebenfalls zum Garnieren verwenden.

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13 Gedanken zu „Quinoabuletten mit Guacamole & gebratenen Shiitake

  1. Ursula

    Hey Lea,
    die Quinoabuletten sind lecker und Guacamole passt eigentlich überall zu, meiner Meinung nach.
    Doch muss ich sagen, dass ich die anderen Quinoabuletten mit dem Bärlauch diesen hier noch überlegen finde 🙂
    Aber solange du nur dich selbst übertriffst, kann man das ja schwerlich als Konkurrenz auffassen 😀
    LG,
    Ursula

  2. Kirschbiene

    Huhu Lea,
    ich glaube, dies ist das tollste Rezept von dir, das ich bisher ausprobiert habe – soooo lecker! Wir waren hier schwer begeistert und sind uns einig: Das wird es wieder geben.
    Falls du weitere Rezepte mit Quinoa, Amaranth & Co planen solltest: Ich freue mich drauf :-).
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo, Du fleißige Biene, Du! 🙂 Mensch, das freut mich aber, dass Ihr de Quinoa-Buletten so gerne mögt. Quinoa ist sowieso genial, gerade was die Nährstoffe betrifft. Werde versuchen noch mehr Rezepte damit zu machen. Vor allem Amaranth habe ich ein wenig Stiefmütterlich behandelt…(lach)…so, aber morgen gibt es erst mal was mit Rosenkohl… ganz liebe Grüße, Lea

      1. Kirschbiene

        Huhu Lea,
        ja, die Buletten waren super und in Kombination mit der Avocadocreme ein Traum (erwähnte ich schon, dass ich sowieso alles mit Avocado liebe?).
        Auf weitere Rezepte zu den schönen Pseudogetreiden freue ich mich – auch auf die mit Rosenkohl, den ich extrem klasse finde :-).
        Liebe Grüße
        Kirschbiene

    1. Lea Beitragsautor

      Hi, ich freue mich sehr über Deine Nachricht und vor allem auch darüber, dass es Deinem Baby schmeckt! Das ist wirklich toll! Mag Dein Kind auch andere Quinoa-Gerichte gerne? Hast Du schon weitere Quinoa-Gerichte probiert? Denn von den Nährstoffen her ist das sicherlich super, oder?! Wichtig ist, wie im Rezept beschrieben, dass man Quinoa immer vor dem Kochen intensiv mit klarem Wasser spült, damit das Korn seine Bitterstoffe verliert. Könnte mir vorstellen, dass Deinem Baby auch „Quinoa-Brei“ mit Möhrchen oder in der süßen Variante mit Banane oder Birne gut schmecken könnte…? Habe gerade auf Deinem Blog geschmökert. Sehr spannende Berichte – vegan mit Kind ist ein wichtiges Thema. Ich kann mir gut vorstellen, wie man da so von allen Seiten her immer wieder verunsichert wird und ich finde es bewundernswert, wie Du da Deinen Weg gehst. Freue mich, wenn ich Deine kleine Familie auch mit meinem Blog ein wenig inspirieren kann, alles Liebe & bis bald Lea

  3. Lisa

    Also ich hatte arge Bedenken, nachdem ich krümliges Quinoa, krümlige Gewürze und Mehle in der Schüssel hatte…aber mit ordentlichem Geknete und ca. 3cm Tomatenmark zur Beruhigung meiner Bedenken, hält alles bestens zusammen 😉
    Gebraten wird dann morgen, lässt sich alles gut vorbereiten, freu drauf 🙂
    Lieben Gruß!

    1. Lea Beitragsautor

      Hey Lisa, danke für eine Nachricht und dann gutes Gelingen und noch besseren Appetit!! zuwink Lea

  4. Inga

    Hallo, tolles Rezept, würde ich gerne ausprobieren! Kann man das Johannisbrotkernmehl durch irgendwas ersetzen? Muss auch nicht vegan sein…

      1. Lea Beitragsautor

        Super Tipp, vielen lieben Dank!! Ich hoffe, es hat Dir geschmeckt, liebe Grüße Lea

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Inga, das Johannisbrotkernmehl sorgt für eine gute Bindung und verhindert, dass die Buletten zu bröselig werden und beim Braten zerfallen. Man kann auch das in veganen Haushalten übliche Guarkernmehl nehmen. Eventuell reicht auch ein EL Kartoffelmehl, aber das kann ich nicht garantieren. Probier‘ es aus – auch etwas mehr Kichererbsenmehl dazu. Eine Garantie kann ich dafür jedoch nicht geben. Falls Du vegetarisch isst, kannst Du natürlich einfach ein Ei zur Bindung nehmen, aber mich als Veganerin schüttelt’s da ein bisserl 😉 alles Liebe, Lea