Frühling/ Sommer

Raw Himbeer-Cheesecake

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Wer kann bei diesem köstlichen “Raw Himbeer-Cheesecake” schon widerstehen? Ob Vatertag, Muttertag oder das lange Pfingstwochenende – der Mai bietet noch so viele schöne Anlässe, Eure Liebsten, Familie und Freunde kulinarisch so richtig zu verwöhnen und gemeinsam zu Schlemmen. Da die ersten Erdbeeren Anfang Mai zwar schon verlockend im Supermarkt liegen, die heimischen Sorten aber noch ein wenig auf sich warten lassen, habe ich für dieses köstliche Cheesecake-Rezept Tiefkühl-Himbeeren gewählt. Der Kuchen ist ganz schnell fertig, lässt sich wunderbar im Kühlschrank aufbewahren und wird garantiert “der Knaller” bei Euren Gästen! Ich selbst habe schon einige Stücke gegessen und die restlichen Cheesecake-Schnitten warten nun im Tiefkühl jeder Zeit darauf, auch noch von mir vernascht zu werden. Ich bin gespannt, was Ihr sagt und warte schon sehnlichst auf Euer Feedback. Macht es Euch schön, Eure Lea

Zutaten für eine Form (35 x 11 cm/ ca. 8 Portionen)

Für den Kuchenboden

  • 100 g Walnüsse
  • 60 g Kokosraspel
  • 1 EL Agavendicksaft (oder Ahornsirup oder Reissirup)
  • 1 Prise Meersalz
  • 100 g weiche Soft-Aprikosen (oder entsteinte Medjoul-Datteln)

Für die Füllung

  • 200 g Cashewkerne (eingeweicht)
  • 1 Bio-Zitrone (unbehandelt!)
  • 140-150 g Kokosrahm (der feste Teil einer gekühlten Kokosmilch, siehe Tipp)
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 3-4 EL Kokosöl
  • 110 g TK-Himbeeren (nicht auftauen)
  • Optional: Açai-Pulver

Außerdem: Eine rechteckige Springform mit den Maßen 35cm x 11cm mit Hebeboden.

Tipp: Vielleicht wundert Ihr Euch, was sich hinter dem Begriff “Kokosrahm” versteckt? Nun, Kokosmilch hat einen sehr hohen Fettgehalt. Wenn Ihr eine Dose Kokosmilch an einen kalten Ort stellt (z.B. in den Kühlschrank), setzt sich kurze Zeit später das Fett zusammen mit dem Kokosnussfruchtfleisch an der Oberfläche ab. Wenn Ihr die Dose dann öffnet, könnt Ihr mit einem Löffel den cremigen, recht festen Anteil der Kokosmilch herausheben. Das bezeichnet man als “Kokosrahm”. Diesen verwenden wir in diesem Rezept. Der flüssige Anteil der Kokosmilch kann dann z.B. für Eure Smoothies verwendet werden. Stellt also für dieses Rezept eine Dose Kokosmilch mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank (besser: über Nacht), bevor Ihr sie verwendet.

Zubereitung (Einweichen der Cashewnüsse + Kühlen der Kokosmilch + 20 Minuten Arbeitszeit + 3 Stunden Kühlzeit)

200 g Cashewnüsse über Nacht, mindestens aber 6 Stunden in Wasser einweichen. Wer einen Hochleistungsmixer hat, kann die Einweichzeit auf 2-3 Stunden verkürzen. Wer keine Zeit hat, kann die Cashews auch einfach kurz in Wasser kochen, bis sie ganz weich sind.

Für den Kuchenboden 100 g Walnüsse, 60 g Kokosraspel, 1 EL Agavendicksaft, eine kräftige Prise Meersalz und 100 g Softaprikosen im Mixer zu einer klebrigen Masse pürieren. Ich benutze herfür keinen Hochleistungsmixer, sondern den Mixaufsatz meines Pürierstabes.

Für den Kuchenboden benötigt Ihr keinen Hochleistungsmixer. Der Mix-Aufsatz Eures Stabmixers eignet sich hierfür am Besten.

Die krümelige, leicht klebrige Teigmasse in die rechteckige Kuchenform geben und mit den Händen zu einem flachen, festen Kuchenboden andrücken.

Tipp: Wenn der Kuchenboden zu wenig klebrig und zu bröselig ist, gebt einfach noch etwas Agavendicksaft in die Masse. Sollte die Masse zu flüssig und klebrig sein, kann man dies mit weiteren Kokosraspeln ausgleichen.

Das Einweichwasser der Cashewnüsse abgießen. Eine Bio-Zitrone heiß abwaschen und die Schale mit einem Zestenreißer oder einer Reibe abreiben/abziehen. Die eingeweichten Cashewnüsse, 150 g Kokosrahm, 1 TL gemahlene Vanille, 1 EL Zitronesaft, die Zesten der Bio-Zitrone, 3 EL Agavendicksaft und 3-4 EL Kokosöl im Hochleistungsmixer* (*Amazon Affiliate-Link) zu einer feincremigen Masse pürieren. Wenn Ihr keinen Hochleistungsmixer habt, lasst die Cashewkerne über Nacht einweichen, dann sollte das auch ein “normaler Mixer” schaffen.

110 g TK-Himbeeren unaufgetaut(!) vorsichtig unter die Cheesekake-Masse heben. Die Masse auf den Boden füllen, einige Stückchen/Brösel der TK-Himbeeren darüber streuen und den Cake ganz leicht mit Açai-Pulver bestreuen (optional). Raw Cake mindestens 3 Stunden oder über Nacht in den Tiefkühl stellen.

Himbeer-Cheesecake nach mindestens 3 Stunden Kühlzeit aus dem Tiefkühl holen, vorsichtig mit Hilfe des Hebebodens aus der Form nehmen und beliebig in Stücke schneiden. Himbeer-Cheesecake-Stücke mit Kokosraspeln bestreut servieren.

Aufbewahrungstipp: Die Cheesecake-Schnitten halten 3-4 Tage im Kühlschrank (z.B. in einer Frischhaltebox), können aber jederzeit auch wieder eingefroren werden und halten dann mehrere Wochen. Zum Verzehr einfach kurz antauen lassen.

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4 Kommentare

  • Reply
    Jörg Gebauer
    29. Juni 2018 at 18:34

    Hallo Lea, kann ich problemlos auch frische Himbeeren nehmen für den Himbeer Cheesecake ? liebe Grüße Jörg Gebauer

    • Reply
      Lea
      2. Juli 2018 at 14:53

      Hallo Jörg,
      das kannst du natürlich problemlos machen. Ich weiß jetzt nur die exakte Gramm-Zahl für frische Himbeeren nicht, da diese natürlich etwas weniger als TK-Himbeeren wiegen. Nimm’ einfach eine Handvoll! Viel Spaß mit dem Rezept & liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Corinna
    9. Mai 2018 at 22:12

    Hallo liebe Lea, Ich bin leider kein grosser Schreiberling, sonst würde ich dir mehr Kommentare schreiben und sagen wie lecker das alle deine Rezepte hier auf dem Blog sind. …(und in deinen Büchern) Vor ein paar Tagen habe ich deinen Raw Himbeer Cheesecake gemacht und ich fand ihn wahnsinnig lecker. Den Boden habe ich mit Datteln gemacht und bei der Creme habe ich nur die die Hälfte des Agavennektars genommen. Ich fand den Boden schon sehr süss mit den Datteln, da habe ich die Süsse der Creme ein bisschen runtergeschraubt. Ansonsten ganz genau nach deinen Angaben. Aber ich fand die Kombi süss –cremig-fruchtig leicht säuerlich von den Himbeeren schon seeeeehr fein. Den Rest habe ich im Tiefkühler aufbewahrt, aber ganz aufgetaut habe ich die Cake Stücke am liebsten. Herzlichen Dank für all deine feinen Rezepte, herzlichst Corinna

    • Reply
      Lea
      10. Mai 2018 at 10:41

      Liebe Corinna,
      vielen Dank für Deine Nachricht, umso mehr, wenn Du nicht oft auf Blogs zurückschreibst!! Das kenne ich gut. Ich lese auch oft tolle Artikel und Rezepte und sollte öfter einen Kommentar hinterlassen, mache es aber viel zu selten. Schätze Dein Feedback sehr und hoffe, Du findest noch viele weitere leckere Inspirationen hier für Dich auf VEGGIES. Schön zu hören, dass Du auch aus meinen Kochbüchern kochst <3 Ganz liebe Grüße aus Berlin Deine Lea