Köstliche Knabberei: Gebackene Enoki-Pilze mit Pak Choi-Salat

Dies ist ein sehr außergewöhnliches, etwas exotisches aber auch ganz besonders köstliches Rezept. Gebackene Enoki-Pilze sind ein ursprünglich japanisches, zumindest aber ostasiatisches Gericht. Die feinen, weißen Enoki sind Winterpilze und gehören in Asien neben Shiitake zu den am meisten angebauten Speisepilzen. Man kann sie auch hierzulande gut züchten und sie werden vorrangig zur kalten Jahreszeit verkauft, da sie Frost brauchen, um ihren Fruchtkörper auszubilden. Im deutschen Sprachraum werden sie auch Samtfüßrüblinge genannt. Auch wenn vielen Menschen der Begriff „Enoki“ sicher nicht geläufig ist, wenn man ein Foto der asiatischen Speisepilze sieht, so werden sich viele daran erinnern, sie schon Mal im Asialaden gesichtet zu haben. Und so sehen sie aus:

Enoki sind ganz fein, langstielig, weiß, samtig und haben winzige Köpfchen. In Asien werden Enoki-Pilze zumeist in Suppen, Eintöpfen aber auch zu Salaten und als Beilage serviert. Im Ofen gebacken schmecken sie fantastisch nussig mit einem unverwechselbaren Röstgeschmack, der wirklich einzigartig ist. Ich nenne sie auch gerne „vegane Garnelen“, da sie so knusprig und fantastisch im Geschmack sind. Bei besonderen Anlässen serviere ich Ofen-Enoki gerne zur Vorspeise als ganz besonders delikate Knabberei. Zum Artikel

Gebratene Champignons mit Crèma Balsamico & Pizzabrot

Es gibt Dinge, die sind absolut einfach und zugleich unglaublich köstlich. In etwas Knoblauch gebratene Champignons karamellisiert mit Crèma Balsamico gehört für mich absolut dazu! Dieses Rezept ist ein extrem leckeres, schnelles Gericht für Zwischendurch, für Gäste, für laue Sommer-Abende auf der Terrasse oder kuschelige Fernsehabende im Winter. Damit der Snack perfekt wird, backe ich dazu ein leichtes, krosses Pizzabrot. Und schon duftet die ganze Wohnung nach Kräutern der Provence. Ein Hauch mediterraner Urlaub, ganz gleich zu welcher Jahreszeit. Zum Artikel

Petersilienwurzel-Sellerie Süppchen mit Kresse

Knollen, Wurzeln, Rüben – dieses cremige Süppchen aus Knollensellerie und Petersilienwurzeln ist wahrlich ein klassisches Highlight der Wintersaison. Eigentlich sehen Knollensellerie und die champagnerfarbenen Petersilienwurzeln recht unscheinbar aus. Aber zu Suppe verarbeitet, verströmen sie ein tolles Aroma und haben eine angenehme Würze. Hier schmeckt man sofort die in Knolle und Wurzeln enthaltenen ätherischen Öle sowie das zarte Petersilienaroma. Ich verstärke diese Geschmacksnuancen zusätzlich mit Lorbeer & Muskat. Wer also vom Spätherbst bis ins Frühjahr hinein eine köstliche saisonale Suppe kochen möchte, ist mit dieser bestens beraten. Lasst Euch von unseren heimischen, erdig-würzigen Winteraromen begeistern! Zum Artikel

Weizen-Dinkel-Calzone mit cremiger Spinatfüllung

Ein knuspriger Teig mit einer cremig-herzhaften Spinatfüllung – das ist meine Lieblings-Calzone. Das Wort „Calzone“ ist natürlich italienisch und bedeutet „Hose“ oder „Strumpf“. Was eine Hose wiederum mit diesen herrlichen Pizzataschen zu tun hat, ist mir nicht so ganz klar. Glasklar erinnere ich mich hingegen, dass ich die gefüllten Pizzen schon als Kind geliebt habe und auch heute will ich natürlich nicht darauf verzichten. Wer nun denkt, dass man für die Zubereitung einer würzigen Calzone Käse braucht, dem möchte ich mit diesem Rezept gerne das Gegenteil beweisen. Denn mit einem Löffel Cashewmus und etwas Pflanzen Cuisine wird die Füllung herrlich cremig und saftig. Ein Bissen in den krossen Teig genügt und schon fühle ich mich wieder wie damals als Kind – zurückversetzt nach „Bella Italia“. Zum Artikel

Farmersalat mit selbstgemachter, veganer Mayonnaise

Farmersalat mochte ich immer schon extrem gerne. Die cremige Konsistenz und die tolle Geschmackskombination von Karotten, Sellerie und Lauch hat es mir einfach angetan. Da der klassische Farmersalat jedoch auf Mayonnaise-Basis hergestellt wird, ist er nicht nur sehr sättigend, sondern für Veganer natürlich nirgends einfach zu erstehen. Doch cremige, vegane Mayonnaise ist leichter herzustellen, als man denkt. Mit wenigen Zutaten und ein bisschen Übung ist sie im Handumdrehen selbst gemacht. Ein leckerer, veganer Farmersalat muss also künftig auf keinem veganen Speiseplan mehr fehlen.  Zum Artikel

Sahniger Kürbis-Topinambur-Auflauf

Seit geraumer Zeit frage ich mich, wie ich nur jahrelang Topinambur nicht beachten konnte. Denn seit ich neulich eine hervorragende Topinambursuppe serviert bekam, kann ich von der köstlichen Knolle gar nicht mehr genug bekommen. Was ein großartiger, feiner Geschmack – irgendwie zwischen Kartoffel und Sellerie und doch ganz anders. Ich bin also neuerdings großer Topinambur-Fan. Und da Topinambur sich geschmacklich ganz hervorragend mit Kürbis ergänzt, habe ich kurzerhand diesen sahnig-zarten Kürbis-Topinambur-Auflauf kredenzt. Dazu passt, was ich bei Wikipedia über Topinambur gelesen habe „(…) ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume (..)“ – genau so ist es. Mit Topinambur auf dem Teller geht selbst im grauen November die Sonne auf. Zum Artikel

Granatapfel-Chia-Shake

Granatäpfel sind einfach königlich schöne Früchte. Nur leider versüßen sie uns das Leben nicht, dafür sind sie einfach zu sauer. Lecker sind sie natürlich trotzdem, zumindest in Maßen. Gerne streue ich die leuchtend roten Granatapfelkerne über Müslis, Salate, Bulgur- und Couscousgerichte oder auch über Dips. Aber erst seit kurzem habe ich DAS superduper-optimale Granatapfel-Rezept für mich entdeckt, bei dem ich die komplette Anzahl an Fruchtkernen auf ein Mal verwerten und so die ganze Antiox-Power des Granatapfel nutzen kann. Es ist: ein Shake und zwar ein wahrhaft großartiger Shake – sowohl vom Geschmack als auch von den gesunden Inhaltsstoffen her. Die Mischung aus dem säuerlichen Granatapfel, den mentholigen Aromen des Kardamom, der Süße des Agavendicksaft und der Milde der Pflanzenmilch ist extrem spannend und harmonisch. Die Chiasamen verleihen dem Shake noch weitere Antiox-und Mineralstoffpower. Da die Chiasamen stark aufquellen und sättigen, ist der Shake nicht nur ein leckerer, sondern geradezu ein optimaler Start in einen ausgeglichenen Tag.
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Basilikumpesto frisch zubereitet

Es gibt wenige Dinge, die so einfach herzustellen und zugleich geschmacklich so großartig sind, wie frisches Baslikum-Pesto. Frische Pasta dazu, vielleicht noch ein paar getrocknete Tomaten, ein paar Oliven oder eingelegte Artischockenherzen und fertig ist ein großartiges Pastagericht. Daher habe ich die notwendigen Zutaten auch fast immer zu Hause. Das Wort „Pesto“ stammt übrigens vom italienischen Wort „pestare“ ab, was soviel wie „zerstampfen“ heißt. Denn das italienische Original-Rezept ist weit über 100 Jahre alt und Pesto wurde früher im Mörser hergestellt. Bei mir kommen die Zutaten heute frisch und knackig in den Mixer und dann direkt auf den Teller. Bella Italia!
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„Leas Leckerste“ – Tofubällchen, die süchtig machen…

Ob heiß oder kalt, ob als Snack, zu Spaghetti, in Eintöpfen, für die Gartenparty und ganz besonders für Kids – diese Tofubällchen sind absolute Allrounder und der Hit, wo immer sie verspeist werden. Wen immer ich auch habe probieren lassen, war begeistert – selbst Tofuhasser – und das will was heissen. Außen knusprig, ihnen zart & saftig – das sind Leas Leckerste!
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Frühlingszwiebel-Veganaise

Cremig-frische Mayonnaise kann etwas herrliches sein, ohne jegliche tierische Zutaten ist sie sogar eine kleine (Geschmacks)sensation! Es ist schon irre, was man alles in Kombination mit den richtigen Zutaten mit Seidentofu anstellen kann: als Ei-Ersatz, als Käse-Ersatz und als Mayonnaise-Ersatz – Seidentofu ist einfach grandios. Diese Veganaise zum Beispiel steht dem Original in nichts nach, nur dass ich sie in diesem Fall mit frischen Kräutern und knackigen Frühlingszwiebel-Röllchen verfeinert habe. Jeder kann hier seine persönliche Lieblingskreation zusammen stellen. Ich bin gespannt auf Eure Ideen. Hier ist meine.
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