Bärlauch-Knöpfle mit Rahmchampignons

Ob Spätzle oder Knöpfle – ob gehobelt, gepresst oder vom Holzbrett geschabt – da mögen die Meinungen auseinander gehen. Aber in einem Punkt sind alle Variationen gleich: es braucht einen super leckeren Grundteig von genau der richtigen Konsistenz, der dann nach Belieben weiter verarbeitet und wie etwa hier, mit Bärlauch, oder mit anderen Zutaten verfeinert werden kann. Viele Leute verbinden Spätzle automatisch mit der Zutat „Eier“, aber die vegane Variante steht Eierspätzle um wirklich gar nichts nach. Wer’s nicht glaubt, soll es bitte selbst probieren. Ich kredenze heute Knöpfle, verfeinere sie mit frischem Bärlauchpesto und serviere sie mit jungen Champignons in Petersilien-Rahmsoße. Zum Artikel

Vogerlsalat mit grünem Spargel und nussigen Belugalinsen

Eigentlich handelt es sich hier um ein Rezept mit ganz gewöhnlichem Feldsalat. Aber in Reminiszenz an meine bayerisch-österreichische Kindheit nenne ich ihn bis heute „Vogerlsalat“. Er ist im Übrigen auch unter dem Begriff „Mausohrsalat“ bekannt. Ich kredenze ihn heute zusammen mit nussig-knackigen Belugalinsen, Frühlingskartoffeln und grünem Spargel. Etwas gelbe Paprika setzt dabei interessante Geschmacksakzente. Der Salat kann durchaus auch als Hauptspeise serviert werden, da er sehr sättigend ist. Zum Artikel

Spritzig-frische Rhabarberschorle

Das Wort Rhabarber entstammt den lateinischen Wörtern rheum für Wurzel und barbarus für fremd. Die fremdartige Wurzel von einst ist heute, gerade im Frühling, allerorts gegenwärtig: zwar weniger als Wurzel sondern vielmehr die säuerlichen Stängel des Rhabarber haben es in unsere Kuchen, unser Kompott und unsere Marmeladen geschafft. Ursprünglich stammt der Rhabarber übrigens aus der Himalajaregion und begann erst Mitte des 16. Jahrhunderts seinen Siegeszug über Russland in Richtung Europa. Hier angekommen und fest verwurzelt, ist der säuerlich-frische Geschmack gerade in den ersten warmen Frühlingstagen einfach der Hit. Als ich neulich bei schönstem Frühlingswetter in einem lauschigen Ausfluglokal am Wannsee auf einer Schiefertafel las „Heute frische Rhabarberschorle“, hat es mich nicht mehr losgelassen. Hier also das schnelle und wirklich einfache Rezept für feinen Rhabarber Sirup, der die Grundlage für eine fruchtig-spritzige Rhabarber Schorle ist. Wohl bekomm’s! Zum Artikel

Pancakes mit Birnen-Kompott und Hafercrispy

Pancakes gehörten lange Zeit gar nicht zu meinem Kochrepertoire. Vielmehr war ich mit klassischen bayerischen Pfannkuchen, österreichischen Palatschinken und feinen französischen Crépes vertraut. Pancakes kannte ich nur von meinen USA-Aufenthalten – mit viel Ahornsirup und zerlassener Butter. Aber dann hatte irgendwann auch ich sie für mich entdeckt. Denn ich schätze an Pancakes ihre „Fluffigkeit“ und dass man sie mit fast allen Obstsorten und Marmeladen kombinieren kann. Außerdem ist das Rezept sehr einfach und die Pancakes sind bei Gästen immer ein Hingucker. Und das ist meine Lieblingsvariante: Fluffige Pancakes, zimtige Birnen und knusprige Hafercrispies.

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Samtig weiß & würzig grün: Kohlrabicremesuppe mit Bärlauchpesto

Kohlrabi und Bärlauch sind eine perfekte Kombination. Die rahmig-sahnige Kohlrabisuppe bekommt durch die Knoblauchnote des Bärlauchs erst den richtigen Kick. Außerdem überzeugt dieses Rezept nicht nur durch den Geschmack, sondern vor allem auch in Bezug auf die Optik. Das Champagner-farbene Süppchen mit dem knalligen Grün des Pestos ist genau das richtige Rezept, wenn Gäste zu Besuch sind.  Zum Artikel

Bärlauchpesto de luxe

Wie Aussehen, Geruch und Geschmack schon verraten, ist Bärlauch als Pflanze mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt. Doch Bärlauch ist sehr viel mehr, als ein kräftige Würzpflanze. Bärlauch wurde schon im Mittelalter als Heilkraut eingesetzt. Er soll gegen hohen Blutdruck wirken und den Stoffwechsel anregen. Vor allem aber verfeinert Bärlauch vielzählige Speisen oder gibt ihnen überhaupt erst den letzten Schliff. Wie ein tolles Bärlauchpesto in wenigen Minuten entsteht, gibt’s hier zu lesen. Zum Artikel