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Seitan-Saftgulasch ungarischer Art mit Spätzle

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Ungarisches Saftgulasch mit Spätzle ist kein Gericht, dass man üblicher Weise mit veganer Küche verbindet. Doch mit Hilfe von Seitan ist es kein Problem ein deftiges, schmackhaftes Gulasch zu zaubern, das vom ursprünglichen Originalgericht kaum zu unterscheiden ist. Sicherlich gibt es viele Vegetarier und Veganer, die es gerade aus diesem Grund nicht mögen. Wer aber ab und an einen “echten alten Rezept-Klassiker” vegan genießen möchte, für nicht-vegane Gäste kocht oder einfach Lust auf “herzhaften Gulaschgeschmack” hat, für denjenigen ist dieses Rezept genau das Richtige. Dieses vegane Seitan-Saftgulasch ungarischer Art kann man wunderbar mit Spätzle oder Semmelknödel servieren, aber auch Nudeln oder Kartoffeln passen prima dazu. In jedem Fall ist dies ein köstliches Schmorgericht, das dem ungarischen Original alle Ehre macht.

Zutaten für 4 Portionen

Für das Seitan

  • 200 Gramm Glutenmehl | auch Glutenpulver oder Seitanfix genannt
  • 2 TL Paprikapulver süß
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 200 ml Wasser
  • 2 Liter starke Gemüsebrühe
  • 3-4 EL Sojasoße
  • 4 Lorbeerblätter
  • 5 Pimentkörner
  • 6-8 Wacholderbeeren getrocknet und mit der Gabel leicht angedrückt

Für das Gulasch

  • 400 Gramm Seitan in grobe, mittelgroße Würfel geschnitten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln | ca. 230 Gramm
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 rote Paprikaschoten | etwa 400 Gramm
  • 1 Karotte
  • 1 Scheibe Knollensellerie | ca. 50-60 Gramm
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • 1 großer Schuss Rotwein | kann durch Gemüsebrühe oder einfach Wasser ersetzt werden
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Soja Cuisine | oder Reis- oder Hafer Cuisne; ich selbst bevorzuge Alpro Soja Cuisine
  • 4 Lorbeerblätter
  • Etwa 2 EL Paprikapulver süß
  • Ca. 0.5 EL Paprikapulver scharf
  • Salz & Pfeffer
  • Ein Schuss Sojasoße
  • Ein halbes Bund glatte Petersilie

Für die Spätzle

  • 250 Gramm Weizenmehl | zum Beispiel Typ 550 oder 405
  • 3 EL Sojamehl vermengt mit 6 EL Wasser
  • 0,5 TL Kurkuma | benutze ich nur, um eine schöne gelbliche Farbe bei den Spätzle zu erzielen. Rein geschmacklich könnte es auch weggelassen werden
  • 1 TL Salz
  • Etwas Muskatnuss frisch aufgerieben
  • 200-220 ml Wasser

Zubereitung

Natürlich muss zu allererst das Seitan hergestellt (oder gekauft) werden. Ich bereite Seiten immer selbst zu und mache dies gern am Abend vor dem geplanten Rezept, da es zwar nicht aufwendig ist, sich zeitlich aber etwas zieht.

Und so funktionierts: Etwa 2 Liter Gemüsebrühe erhitzen. Die Gemüsebrühe sollte so stark wie möglich sein. Ich gebe zusätzlich bis zu 4 EL Sojasoße in die Brühe, sowie 4 Lorbeerblätter, 4 Pimentkörner und 6-8 getrocknete Wacholderbeeren, die ich mit der Gabel oder einem Messer leicht andrücke, bevor sie in die Brühe kommen. Wer keine Brühe eingefroren oder im Kühlschrank parat hat, kann auch eine sehr starke Instant-Gemüsebrühe anrühren und die übrigen Zutaten hinzufügen.

200 Gramm Glutenpulver/Seitanpulver in eine Schüssel geben und mit Paprikapulver süß & scharf sowie etwas Knoblauchpulver trocken vermengen. Dann 200 ml Wasser hinzugießen und mit beiden Händen rasch zu einem festen Teig verkneten. Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit beiden Händen auf der Arbeitsfläche nochmals 2-3 Minuten intensiv kneten. Der Teig wird von der Konsistenz her sehr “Gummi-artig” und sollte recht fest sein. Ich rolle den Gummi-artigen Teig zum Schluss in Form einer Wurst und unterteile ihn in drei Teile, die ich jeweils erneut zu festen Kugeln zusammendrücke/knete.

Anschließend die drei Seitan-Teigkugeln in der erhitzten und gewürzten Brühe etwa 60-70 Minuten köcheln lassen. Das Wasser sollte dabei nicht zu stark blubbern, sondern ruhig sieden.

Tipp: Das Problem, das beim Seitan-Kochen entstehen kann ist, dass er zu stark “aufgeht” und später nicht kompakt genug, sondern viel zu schwammig ist. Daher kochen viele Seitan mit Alufolie umwickelt, damit er fest zusammen bleibt oder garen Seitan im Ofen. Es geht jedoch auch, wenn man darauf achtet, dass das Wasser nicht zu stark kocht. Außerdem sollte der Topfdeckel nicht geschlossen, sondern gekippt aufgelegt werden. Alle zehn Minuten nehme ich während des Kochvorgangs eine Gabel und drücke die Kugeln innen fest an den Topfrand und damit auch Flüssigkeit aus dem Inneren des Seitan. Die Seitan-Kugeln werden sofort wieder kleiner und blähen sich nicht so stark auf. Trotzdem kann der Geschmack der starken Brühe vollständig in das Seitan ziehen. Das ist zwar insgesamt etwas aufwendig, aber das Ergebnis lohnt in jedem Fall.

Das Seitan kann nach 60-70 Minuten aus der Brühe genommen werden. Sollten die Seitan-Kugeln außen leicht schwammig aussehen, einfach die äußerste Schicht etwas wegschneiden. Seitan anschließend in ungleichmäßig-große Stücke schneiden, so wie man sie später gerne von der Größe her im Gulasch hätte.

Tipp: Wenn man nicht das ganze Seitan verwenden möchte, kann man es von der Kochbrühe bedeckt wunderbar bis zu zwei Wochen in einem Einweckglas im Kühlschrank aufbewahren. Die Brühe selbst, in der das Seitan gekocht wurde, kann bis zu drei Mal wiederverwendet werden.

Jetzt kann das Gulasch zubereitet werden. Dafür zwei Zwiebeln und eine Knoblauchzehe abziehen und klein schneiden. Die roten Paprikaschoten gut waschen und entkernen. Anschließend gebe ich die Paprikaschoten grob zerkleinert in einen Mixer und püriere sie komplett zu einer homogenen Masse. Sellerie-Stück von der Rinde befreien und in Würfelchen schneiden. Karotte gut waschen und ebenfalls in Würfel schnippeln.

In einen großen Topf 4 EL Pflanzenöl geben und erhitzen. Seitanstücke im heißen Fett ca. 4 Min. scharf anbraten. Seitan mit der Gabel im Topf ab und zu bewegen, damit nichts am Topfboden anhängt. Seitan mit etwa einem EL süßem Paprikapulver vermengen. Nach etwa 4 Minuten Zwiebelstücke, Knoblauch- sowie Sellerie- und Karottenwürfel hinzugeben und mitbraten. Nach weiteren 2-3 Minuten 3-4 gehäufte EL Tomatenmark dazu geben und die Zutaten darin kurz karamellisieren lassen. Hitze des Herdes sollte immer noch sehr hoch sein. Mit einem großen Schuss Rotwein oder Gemüsebrühe/Wasser ablöschen.

Nun kommen die pürierten Paprikaschoten sowie ein weiterer EL Paprikapulver süß und etwa ein halber EL Paprikapulver scharf hinzu. Die Hitze vom Herd kann nun etwas reduziert werden. Alles mit 300 ml Gemüsebrühe aufgießen, 4 Lorbeerblätter dazu geben und auf mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen (sollte leicht vor sich hinblubbern). Ab und zu mit einem Löffel umrühren. Nach 10 Minuten nochmals 200 ml Gemüsebrühe nachgießen sowie frisch gehackte Petersilie dazu geben.

Da das Gulasch mindestens 60 Minuten köcheln muss, bleibt genug Zeit, die Spätzle zuzubereiten. Wer mag, kann statt Spätzle auch Kartoffeln oder Nudeln kochen oder Semmelknödel zum Gulasch machen. Ganz nach Belieben. Das Rezept für die Semmelknödel findet man hier.

Ich habe mich aber für Spätzle entschieden: Für die Spätzle 3 EL Sojamehl mit 6 EL Wasser in einer Schüssel zu einem gleichmäßigen Masse verrühren. 250 Gramm Weizenmehl, 0,5 TL Kurkuma, 1 TL Salz und knapp 300 ml Wasser dazu geben. Mit einem Rührgerät zu einem gleichmäßigen Spätzleteig ohne Klümpchen verrühren. Mit frisch geriebener Muskatnuss würzen und den Teig etwa 15 Minuten mit einem Tuch abgedeckt quellen/ruhen lassen.

Tipp: Die Konsistenz des Teigs ist richtig, wenn er von einem Löffel zäh und langsam abtropft. Ist der Teig zu flüssig, einfach etwas mehr Mehl hinzufügen. Löst sich der Teig nicht vom Löffel, etwas mehr Wasser dazu geben.

Wasser in einem Topf erhitzen. Spätzleteig mit einem Spätzlehobel oder einer Spätzle-Presse ins heiße Wasser hobeln oder presen. Wenn die Spätzle an die Oberfläche steigen können sie mit einem Schöpflöffel herausgenommen und in eine zweite Schüssel mit kaltem Wasser gegeben werden, wo sie wiederum zu Boden sinken.

Spätzle aus dem kalten Wasser in eine Schüssel geben und bis zum Servieren zur Seite stellen. Vor dem Servieren die Spätzle mit etwas veganer Butter (z.B. Alsan) in einer Pfanne erwärmen oder die Spätzle in der Mikrowelle erhitzen.

Nachdem das Gulasch rund 60 Minuten geköchelt hat, die Seitenstücke alle einzeln aus der Soße herausnehmen und kurz auf einem Teller zur Seite stellen. Wichtig: Die Lorbeerbätter ebenfalls entfernen. 3 EL Soja Cuisine hinzufügen und alles mit einem Schneidstab grob pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb in einen weiteren Topf passieren. Die Soße mit einem kleinen Schuss Rotwein oder etwas Brühe/Wasser strecken und mit Salz, Pfeffer & Paprikapulver final abschmecken. Die Seitanstücke zurück in die Soße geben und nochmals erhitzen.

Seitan-Gulasch mit den Spätzle heiß und mit frischer Petersilie bestreut servieren. Die Spätzle zum Schluss nochmals mit ein klein wenig Muskatuss überreiben. Guten Appetit!

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30 Kommentare

  • Reply
    Kerstin Decker
    10. September 2018 at 13:55

    Ich habe den ungarichen seitan Goulasch gemacht. So lecker! Dieses rezept wurde sofort aufgeladen. Ich wohne in Florida und bin Veganer seit 20 Jahren und habe manchmal heimweh dann plotzlich ist so was gutes da Danke

  • Reply
    Kerstin Decker
    17. Juli 2018 at 23:41

    Ich habe grade dieses tolle Ungarischer Goulasch gefunden und heute abend gemacht. So lecker. Ich wohne in Florida and freue mich auf jedes gute Gericht weil ich schon fur 20 Jahren Veganer bin. So danke

    • Reply
      Lea
      18. Juli 2018 at 09:30

      Hallo Kerstin,
      wow – Nachrichten vom anderen Ende der Welt 🙂 Das freut mich riesig! Bewundere sehr, dass Du schon so lange vegan lebst. Vor 20 Jahren war das ja noch total “exotisch” und nicht so selbstverständlich wie heute (zumindest in Berlin). Wie ist es in Florida mit dem Thema “vegan” aktuel? Bekommt man dort leicht die notwendigen zutaten wie Tofu und Hefeflocken oder Nussmus? Und wie ist das allgemeine Angebot an restaurants dort? War schon lange nicht mehr da… Das letzte mal 1996… Schicke Dir ganz viele liebe Grüße aus dem Berliner Sommer und hoffe, Du findest noch viele tolle Rezepte auf Veggies, die Du auch bei Dir in Florida umsetzen kannst. Herzlichst Lea

      • Reply
        Kerstin Decker
        10. September 2018 at 14:03

        Ich selbst bin Berlinerin . Hier in Florida ist veganisch MIT schiefen Augen angesehen, aber ich kann meistens alles gut finden Ich bin auch Dieticarin und esse veganisch fur Gesundheit. Chicago und New York sind schon wetter aber Florida ist noch I’m Hinterland

  • Reply
    Tatjana
    19. März 2018 at 15:21

    Liebe Lea,

    danke für dieses tolle Rezept, habe es gestern das erste Mal ausprobiert und bin total begeistert … MEGALECKER!!! Die ganze Schnippelei hat sich echt gelohnt. Sogar mein omnivorer Mann wollte einen großzügigen Nachschlag. War wegen des Schwarzbiers erst etwas skeptisch, aber das ist wirklich das Tüpfelchen auf dem “i”. Wird in jedem Fall in mein Kochrepertoire mit aufgenommen … Daumen hoch!!!

    Satte und zufriedene Grüße von Tatjana

    • Reply
      Tatjana
      19. März 2018 at 15:51

      Whoops … Entschuldige, aber ich sehe gerade, dass mein Kommentar eigentlich das andere Gulasch-Rezept betraf (Veganes Schmorgulasch mit Kartoffel Wedges … Sorry, Liebe Grüße Tatjana

      • Reply
        Lea
        22. März 2018 at 08:57

        <3

    • Reply
      Lea
      22. März 2018 at 08:56

      Hallo, liebe Tatjana,
      freue mich riesig, dass Dir mein veganes Gulaschrezept so gut schmeckt! Ich hab’ schon gesehen, dass Du mit Deinem Feedback das “vegane Schmorgulasch mit den Kartoffel-Wedges” meintest. Ich habe es gerade entsprechend verlinkt 🙂
      Ganz viele liebe Grüße & danke für Dein tolles Feedback.
      Viele Grüße
      Lea

  • Reply
    Petra
    11. Februar 2018 at 20:06

    Ohh wie lecker, das Gulasch ist grandios geworden. Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt, das nächste Mal dann auch mit selbstgemachten Spätzle. Ich habe heute das erste Mal Seitan zubereitet und dann gleich so ein Erfolg.
    Liebe Grüße Petra

    • Reply
      Lea
      12. Februar 2018 at 09:14

      Hallo Petra,
      ach, das ist wunderbar zu hören! Vielleicht hast du ja auch Lust, mein Schmorgulasch mit texturiertem Soja auszuprobieren? Das ist auch wirklich fabelhaft und eine schöne Variation, wenn Man mal nicht so viel Zeit hat.
      Hab’ eine schöne Woche, herzlichst Lea

  • Reply
    Simone
    27. Dezember 2017 at 15:09

    Hallo Lea, ich habe dieses Gulasch-Rezept ausprobiert. Vom Geschmack her war es wirklich super lecker. Leider fand ich die Seitan-Stücke sehr gummi- mäßig, gibt es da einen Trick, wie man das vermeiden kann?
    Vielen Dank für das Rezept. LG Simone

    • Reply
      Lea
      7. Januar 2018 at 05:25

      Hallo Simone,
      freue mich sehr über Deine Nachricht. Sorry, dass die Antwort etwas gedauert hat, aber ich bin seit zweieinhalb Wochen quer durch Thailand unterwegs und habe nur selten Internet (was auch Mal ganz schön ist :-))
      Hmmm, das mit den Sojastücken kann ich mir nicht so ganz gut erklären, denn eigentlich werden diese super weich und toll von der Konsistenz. Also keinesfalls “gummiartig” – das ist jetzt in der Ferndiagnose etwas schwierig zu beurteilen, aber vielleicht waren Deine Sojastücke etwas größer und man müsste sie vorher etwas länger köcheln (oder hattest Du die gleiche “Marke”?)? Also grundsätzlich werden die Sojastücke erst gekocht, dann gut ausgepresst und dann scharf angebraten mit den Gewürzen. Danach blubbern sie ja auch nochmals eine Stunde in der Auflaufform. Ich kann also nur mutmaßen, dass die Sojastücke an sich nicht so gut waren (Firma/Art??) oder man sie noch etwas länger köcheln muss (je nach Sorte/Anbieter/Größe).
      Hoffe, das hilft! Ganz herzliche Grüße aus Thailand,
      Lea

  • Reply
    Sarah
    20. April 2017 at 14:00

    Huhu und Moin Moin aus dem hohen Norden 🙂
    ich hab heute dein Gulasch ausprobiert..ich bin fast aus den Latschen gekippt, weil es so megagut ist!!! Echt!!
    Gestern hab ich die Hack-Lauch-Suppe ausprobiert, die war auch mega..werd mich nun öfter hier rumtreiben,auf der Suche nach neuen Leckereien 🙂 LG Sarah

    • Reply
      Lea
      21. April 2017 at 09:24

      Hallo Sarah,
      ach, wie schön zu hören 🙂 freut mich voll. Bin gespannt, was Du sonst noch so für Dich entdeckst, liebe Grüße Lea

  • Reply
    Norbert
    30. November 2016 at 22:51

    Ich habe auch gerade ein Seitan-Gulasch fabriziert, allerdings nach klassischem Rezept (mit viel Majoran und Kümmel). Meine ersten drei Seitans habe ich noch selbst gemacht, aber da dann sehr viel Stärke anfällt, die man doch nicht aufbrauchen kann, nehme ich lieber das Glutenpulver. Da kann man dann auch schon Geschmacksstoffe wie Paprika, Curry, Senf, Tomatenmark, Salz oder Vegetta einarbeiten. Nach dem Kneten lasse ich den Seitan drei Stunden ruhen. Schneide ihn roh mit feuchtem Messer in ca. 1,5 x 1,5 x1,5 cm große Würfel. Ich nehme die rohen Würfel zum Gulasch machen und damit sie nicht zu sehr aufquellen rühre ich alle fünf Minuten kräftig um.

    • Reply
      Lea
      1. Dezember 2016 at 08:30

      Hi Norbert,
      vielen Dank für Dein Feedback und Deine gten Seitan-Tipps! Seitan ist ja doch nicht ganz so einfach zu machen und ich finde es immer toll, zu hören, wie andere da vorgehen 🙂 Ich hoffe, Du findest noch viele schöne Anregungen für Dich auf Veggies, herzlichst Lea

  • Reply
    Elke
    6. Oktober 2016 at 19:20

    Hallo liebe Lea,

    Herbstzeit ist Gulasch Zeit und deswegen gab es heute endlich mal wieder diesen wunderbaren Seitan Gulasch.
    Wir lieben ihn. Soooo lecker 🙂

    Herzliche Grüße
    deine Elke

    • Reply
      Lea
      7. Oktober 2016 at 08:09

      Hallo Elke,
      ja, es ist wieder soweit. Jetzt kommt die kühle Jahreszeit und wir freuen uns alle wieder auf Suppen, Eintöpfe und Deftiges 🙂 Ich mag den Herbst ja sehr gerne. Eigentlich macht mir auch der Winter nichts aus, ich leide nur immer ein bisschen unter der Dunkelheit… Ich komme einfach morgens viel leichter aus dem Bett, wenn Draußen schon die Sonne scheint. Hier in Berlin wird es im Winter auch immer ganz besonders früh dunkel – ab kurz vor 17.00 Uhr geht im Dezember “das Licht aus”… brrr… nicht meins! ich werde uns allen daher auch in diesem Jahr diese Zeit wieder mit vielen leckeren Rezepten “versüßen” 🙂 Freue mich, dass Du das Gulasch so gerne magst. ich wollte bald mal auch eine Variante mit texturiertem Soja machen. Das kann nämlich auch sehr lecker sein, vorausgesetzt, man mag Soja 🙂 Bis ganz bald, herzlichst Lea

      • Reply
        Elke
        11. Oktober 2016 at 05:31

        Hallo liebe Lea,

        ich habe Ende November Geburtstag und diese Jahreszeit mag ich eigentlich gar nicht. Kein schöner Herbst mehr aber auch noch nicht Weihnachtszeit aber dafür die Jahreszeit für Suppen und deftiges Essen 🙂 Früh dunkel mag ich vielleicht mal am Wochenenden und an Weihnachten mehr aber nicht 😉
        Dafür freue ich mich schon auf noch mehr leckere Rezepte von dir 🙂 Du bist unglaublich.
        Jedenfalls bist du immer die Gewinnerin der Herzen für mich. Deine Rezepte und dein Blog sind so unglaublich da kannst du nur gewinnen 🙂
        Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz und liebe Grüße
        Elke

        • Reply
          Lea
          14. Oktober 2016 at 09:23

          Hallo Elke,
          vielen lieben Dank! Ach weißt Du – erster, zweiter, dritter Platz… im Endeffekt bedeutet das ja gar nichts. Man macht als Blogger bei solchen Contests mit, da die Auszeichnungen als “Badges” später auf der Webseite dem Blog immer eine gewisse “Credibility” geben. “Foodblogger” ist ja keine “geschützte Berufsbezeichnung”. JEDER kann bloggen und das ist ja auch gut so bzw. das Tolle daran. Auszeichnungen helfen Bloggern, Lesern schon auf dem ersten Blick zu vermitteln, dass bereits viel Arbeit und Know How in den Rezepten steckt. Dass man halt eine “gewisse Ahnung” hat, von dem was man da tut bzw. andere das im Vorfeld schon mal so bewertet haben. Aber eine andere Bedeutung haben sie nicht… man kann die Blogs ja gar nicht wirklich vergleichen. Alle sind so einzigartig und besonders und auf Ihre Weise so toll, wie die Blogger(innen), die dahinter stehen. Bloggerin der Herzen bin ich daher am Allerliebsten!! <3 Fühl Dich gedrückt, ganz liebe Grüße Deine Lea

          • Elke
            14. Oktober 2016 at 11:53

            Soviel Herz bzw Herzblut das du in deine Rezepte, Engagement und Blog steckst, kannst du nur die Herzensgewinnerin sein liebe Lea 🙂

            Elke 🙂

          • Lea
            17. Oktober 2016 at 18:51

            Danke Süße <3

  • Reply
    Ursula
    29. Mai 2016 at 22:19

    Übung macht den Meister bzw die Meisterin. Das gilt wohl auch für´s Seitan kochen. Meiner wurde nicht besonders schwammig, war dafür aber ziemlich gummiartig und hat nicht so toll geschmeckt.
    Aber ich wollte ja alles ausprobieren, drum bin ich froh, das auch mal gemacht zu haben und zu wissen- demnächst lieber wieder selber kaufen 😀
    Ansonsten war die Soße nämlich sehr lecker 🙂

  • Reply
    Elke
    7. Januar 2016 at 08:34

    Hallo liebe Lea,

    meinen letzten Urlaubstag gestern habe ich auch noch genutzt den Seitan Gulasch zu kochen.
    Was soll ich sagen? Lecker. Einfach lecker.
    Seitan selbst zuzubereiten ist schon etwas komisch anfangs, da man die Konsistenz des Seitan nicht kennt, aber wenn man sich an die Anleitung hält, klappt alles super. Deine Anleitung ist ja auch sehr ausführlich von dir beschrieben. Danke dafür.

    Bevor mich mich jetzt auf den Weg zur Arbeit mache habe ich mich noch mit deinem Lieblings-Granola gestärkt, das ist gestern morgen zubereitet habe. Das ist so super super lecker, da muss man aufpassen es nicht auf einmal aufzuessen 🙂

    Liebe Grüße
    Elke

    • Reply
      Lea
      8. Januar 2016 at 08:54

      Hi Elke,
      jaa, ich liebe das Gulasch auch. Ich mache das dann immer gerne, wenn ich Mischköstler zu Besuch habe, das Wetter urselig ist und ich die so richtig beeindrucken will. Habe das Gulasch auch schon mal zu Weihnachten mit Spätzle gemacht, wobei natürlich auch Nudeln, Polenta oder einfach Kartoffeln prima dazu passen. Wer braucht da noch Fleisch?? Wenn man mal keine Lust hat, Seitan selbst zu machen, kann man auch einfach Seitan kaufen, wobei ich empfehle, nicht so “dichtes”, hartes Seitan zu benutzen, sondern weiche Seitan-Würfel, wie man sie oft in Asia-Läden bekommt oder im Bioladen eingelegt in Gläsern…Vielen lieben Dank für Dein Feedback und beste Grüße aus Berlin, Deine Lea

      • Reply
        Elke
        8. Januar 2016 at 20:19

        Hallo liebe Lea,

        vielen Dank für die Infos über gekauften Seitan.
        Aber da ich mir fast immer die Zeit nehme so viel wie möglich selber zu machen, werde ich eher nicht auf gekauften Seitan ausweichen. Wenn ich keine Zeit finde, dann lass ich es lieber bis ich dazu komme.
        Ich bin mir sehr sicher, dass es dir genauso geht 🙂

        Liebe Grüße
        Elke

        P.S. ich bin mir sicher übers Wochenende die fantastisch aussehenden Rote Bete-Schoko-Muffins auszuprobieren 🙂
        Danke schön vorab für das interessante Rezept.

        • Reply
          Lea
          9. Januar 2016 at 13:53

          Hi Elke,
          klar, ich versuche auch, so viel wie möglich selbst zu machen. Nicht nur weil es besser schmeckt, sondern weil mir Kochen natürlich auch sehr viel Spaß macht. Lass’ Dir die Muffins schmecken, die werden ganz ganz toll schokoladig! Dir auch ein schönes Wochenende, alles Liebe Lea

  • Reply
    Eva
    6. Dezember 2015 at 14:36

    Hallo Lea,

    ich habe deine Website vor einer Woche entdeckt und seitdem gab’s schon drei Gerichte, die alle spitze waren. Heute gab’s das Gulasch, allerdings mit Soja Medaillons (Seitan in der Kleinstadt aufzutreiben….pfff). Das hat auch den Fleischessern prima geschmeckt (ohne dass sie wussten, was sie da genau essen 🙂 ). Den letzten Schritt mit Pürieren habe ich weggelassen und stattdessen noch eine Paprika zusätzlich klein geschnitten und mit reingetan – so hat das auch prima geklappt.
    Ansonsten ist die Seite prima und wunderschön fotografiert, ich bin echt begeistert!

    Eva

  • Reply
    Heike
    16. März 2014 at 21:24

    Hallo,
    ich habe heute das Seitan-Gulasch ausprobiert. Die Zubereitung laut deiner Anleitung hat gut geklappt. Ich habe das erste Mal Seitan gemacht. Der Geschmack ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall nicht schlecht. Die Stücke waren von der Konsistenz her nicht alle gleich. Ich glaube ich hätte den Seitab noch 10 Minuten länger kochen müssen. Innen war er doch noch etwas gummiartig. Werde es auf jeden Fall noch mal probieren.
    Vielen Dank für das Rezept mit den tollen Bildern!
    LG Heike

    • Reply
      Lea
      19. März 2014 at 10:08

      Hallo Heike, Seitan zu kochen ist ein bisserl wie “Hefeteig” zu machen. Das klappt nicht immer auf Anhieb und wird von der Konsistenz her nicht immer gleich. Ich denke, jeder muss hier so ein bisschen für sich selbst herausfinden, welche Konsistenz individuell gefällt. Das “offene Kochen” ist ohnehin am schwierigsten, gibt aber meiner Meinung nach den besten Geschmack. Viele wickeln Seitan beim Kochen oder Backen in Alufolie ein, damit der Seitan von der Konsistenz her kompakter ist. Ich drücke die Seitankugeln während der Kochzeit immer wieder mit einem Schaumlöffel an die Topfwand, damit die Konsistenz nicht zu schwammig wird. Also alles eine Wissenschaft für sich, aber ich bin mir sicher, dass Dir das noch genau so gelingen wird, wie Dir Seitan am besten schmeckt. Alles Liebe, bis bald Lea