Sommer/ Herbst

Chili sin Carne

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Mein veganes Chili hat noch jeden überzeugt. Wer nicht weiß, dass hier kein Hackfleisch, sondern Soja-Granulat bzw. “texturiertes Soja” verarbeitet wurde, wird dies nicht bemerken. Dafür sorgen Paprika, Tomaten, Bohnen, Mais und tolle Gewürze. Das Chili ist extrem lecker, schön scharf und besonders einfach zuzubereiten. Darüber hinaus lässt es sich gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahren oder mit ins Büro nehmen, wo die lieben Kollegen schon drauf lauern. Verfeinert wird das Chili mit Sojajoghurt-Zitronen Dip, Petersilie und natürlich sch….aaarfem Chili.

Zutaten für bis zu 4 Portionen

  • 50 Gramm Sojaschnetzel bzw. feines Soja-Granulat
  • 100 ml Gemüsebrühe für die Vorbereitung der Sojaschnetzel + 150 ml Gemüsebrühe für das Chili
  • 1 große Zwiebel
  • 80-100 Gramm Knollensellerie
  • 1 rote Paprika
  • 0,5 gelbe Paprika
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl zum Anbraten
  • 250 Gramm gestückelte Tomaten im eigenen Saft
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL Agavendicksaft
  • 1 EL Parikapulver süß
  • 0,5 EL Paprikapulver scharf
  • 250 Gramm Kidneybohnen
  • 80-100 Gramm Mais
  • 1 Schuss Rotwein | wer mag, kann auch weggelassen werden
  • Ein halbes Bund frische Petersilie
  • Salz
  • 1 frische Chili | Menge je nach individuellem Schärfe-Empfinden
  • 4 EL Sojajoghurt
  • 1 EL Zitrone
  • Vegane Taco-Chips

Zubereitung

Mit der Vorbereitung des Soja-Granulats beginnen. Dafür 100 ml Gemüsebrühe erhitzen. Das Soja-Granulat in ein Sieb geben und gründlich spülen, bis das Wasser ganz klar bleibt. Das gewaschene Soja-Granulat in die kochende Brühe geben, kurz aufkochen lassen und dann den Herd ausstellen. Das Soja-Granulat in der heißen Brühe bei geschlossenem Topfdeckel ziehen lassen.

Eine Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Sellerie entrinden und würfeln. Paprika waschen, entkernen und klein schneiden.

Zwiebelstücke in einem großen Topf in heißem Pflanzenöl glasig dünsten. Das Soja-Granulat hinzugeben, umrühren und kurz mit anbraten. Gleich darauf die Selleriestückchen hinzugeben und weiter braten. Zutaten mit 1-2 EL Tomatenmark und etwas Agavendicksaft karamellisieren lassen. Mit einem Schuss Rotwein oder gleich mit 100 ml Brühe ablöschen.

Die Tomaten- und Paprikastücke sowie das süße und scharfe Paprikapulver hinzugeben. Das Chili auf mittlerer Hitze ca. 10 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen.

Die Kidneybohnen und den Mais kurz mit Wasser spülen und in das Chili geben. Chili nochmals aufkochen lassen. Zum Schluss gehackte Petersilie sowie frische Chilischote in Röllchen nach Belieben hinzu geben. Ich würze das Chili gerne auch noch zusätzlich mit etwas grobem Chilipulver.

Damit das Chili perfekt ist, sollte es auf ganz kleiner Hitze noch etwa 15-20 Minuten vor sich hin köcheln bzw. gut durchziehen. Chili mit Gemüsebrühe oder Wasser beliebig strecken.

Zwischenzeitlich 4 EL Sojajoghurt mit 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen.

Das Chili heiß mit einem Klacks Sojajoghurt und frischer Petersilie servieren und mit knackigen Taco-Chips servieren.

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11 Kommentare

  • Reply
    Anna-Lena
    17. Februar 2018 at 19:20

    Hallo Lea,

    was für ein schönes, unkompliziertes Rezept. Ich hatte statt Knollen- noch Staudensellerie da und hab einfach den genommen. Mir hat das Chili sehr lecker geschmeckt. Auch die Rezepte aus deinem ersten Buch gefallen mir sehr gut und alle die ich bisher daraus gekocht habe, haben mir sehr gut geschmeckt! 🙂 Dankeschön!

    • Reply
      Lea
      18. Februar 2018 at 10:22

      Hallo Anna-Lena,
      das freut mich aber zu hören! Ja, gerade einfache schnelle Rezepte kann man nie genug zur Hand haben 🙂 Staudensellerie passt natürlich auch super zu diesem Rezept. Ich benutze insgesamt sehr viel Staudensellerie bei mir in der Küche und habe ihn immer frisch im Kühlschrank. Der würzt so schön und gibt vielen Gerichten immer den letzten geschmacklichen “Schliff”. Danke für Dein Feedback und ich hoffe, Du findest noch viele weitere Inspirationen hier auf dem Blog und in meinen Büchern, herzlichst Lea

  • Reply
    Karoline
    28. Juni 2017 at 20:21

    Das allerallerallerleckerste Chili überhaupt! Vielen Dank für dieses phantastische Rezept.

    • Reply
      Lea
      2. Juli 2017 at 19:26

      Liebe Karoline,
      das ist ganz wunderbar zu hören! Freut mich sehr & lieben Dank für Dein Feedback <3 Herzlichst Lea

  • Reply
    KaroEF
    25. Juni 2017 at 00:49

    Hi Lea,

    habe heute Dein Chili ausprobiert. Es war wirklich superlecker 🙂

    Ich kann im Übrigen nur empfehlen, etwas weniger Agavendicksaft (oder in meinem Fall Ahornsirup) zu nehmen und stattdessen 1 1/2 Rippchen Zartbitterschokolade in dem Chili aufzulösen. Hört sich vielleicht erstmal merkwürdig an, aber die Schokolade rundet den Geschmack noch einmal toll ab und gibt dem Chili außerdem eine schöne Farbe.

    Liebe Grüße
    Karo

    • Reply
      Lea
      25. Juni 2017 at 09:13

      Hi Karo,
      jaaaa…auf jeden Fall! Das ist ein super Tipp! Ich habe das auch schon Mal probiert und konnte mir erst nicht vorstellen, dass das schmeckt und dacht später einfach nur “HAMMER”! Lieben dank für diese Idee, herzlichst Lea

  • Reply
    Ursula
    18. Dezember 2015 at 19:13

    Hey Lea,
    das Chili war nicht schlecht, aber ich habe auch schon welche gegessen, die mir besser geschmeckt haben.
    ich glaube, die Selleriestücke passten für meinen Geschmack nicht dazu.
    Aber das ist ja bei jedem anders 🙂
    Liebe Grüße,
    Ursula

  • Reply
    Elke
    3. Dezember 2015 at 07:33

    Hallo liebe Lea,

    meinen Geburtstag feiere ich seit Jahren schon mit einem Brunch. Vergangenes Wochenende war es wieder so weit.
    Für das warme Essen habe ich mich für dieses hammer leckere Chilli entschieden. Vorbereiten konnte ich das Chilli bereits am Samstag so dass ich mich Sonntag noch um andere leckere Sachen kümmern konnte (z. B. der Rote Beete Aufstrich und die vegane Lebervurst, welche auch leer gegessen wurden :-))
    Für das Chilli habe ich gleich die 3-fache Menge genommen, zumal ich ja wieder knapp 30 Freunde erwartete. Alles nach deinem Rezept zubereitet, nur dass ich es am Schluss noch mit einem halben Teelöffel süßem geräuchertem Paprikapulver abgeschmeckt hatte. Das musst du unbedingt mal ausprobieren Lea. Ich fand es perfekt. Meine Gäste waren wieder von meiner Auswahl der Speisen begeistert aber dein Chilli hat von allen Gästen ein dickes Lob bekommen. Im Topf war gerade noch soviel drin, dass ich selber nur noch einen kleinen Rest davon abbekam. Mein Fazit: Super super lecker.
    Wenn es nun irgendwann mal Winter wird, werde ich das Chilli sicherlich öfters noch zubereiten. Ein perfektes Gericht in der kalten Jahreszeit. Oder aber auch für einen heißen Sommer 🙂

    Viele liebe Grüße und eine wunderschöne Adventszeit wünsche ich dir.
    Elke

    • Reply
      Lea
      4. Dezember 2015 at 09:27

      Hallo Elke,
      nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Das vegane Chili ist auf jeden Fall so ein Gericht, mit dem man auch hartgesottene Vegan-Verweigerer überzeugen kann 🙂 Das schmeckt einfach toll. Klasse, dass es Deine Gäste auch so empfunden haben. Super! Hoffe, Du hattest eine wunderbare Feier und startest in ein tolles, erfülltes neues Lebensjahr. Ganz liebe Grüße aus Berlin, Deine Lea

  • Reply
    Martin
    1. Februar 2015 at 22:18

    Habe heute dein Chili gemacht.
    Die Paprika war von Haus schon relativ süß,sodass es zusammen mit dem Agavendicksaft schon fast ein “Sweet Chili” geworden ist.
    Auch der Zitronenjoghurt dazu ist ein Hit.
    Danke fürs Rezept.
    Liebe Grüße,
    Martin

    • Reply
      Lea
      6. Februar 2015 at 09:23

      Hallo Martin,
      haste völlig Recht – bei Agavendicksaft muss man immer ein bisserl aufpassen. Das wird schnell süß! Aber ich bin froh, dass Du es dann in der Kombi mit dem Sojajoghurt richtig gut fandest 🙂 Ich liebe ja Chili! Hast Du schon das Süßkartoffel-Chili probiert, das ich auf dem Blog habe? Schau mal hier: Süßkartoffelchili – wenn Dir das Chili sin carne gut geschmeckt hast, müsstest Du das nämlich auch den Knaller finden 🙂 ganz liebe Grüße von Lea