Frühling/ Glutenfrei

Spargel-Kokosmilch-Risotto

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Ach, die Spargelsaison ist doch wirklich die schönste Zeit des Jahres! Nicht nur wegen der leckeren weißen und grünen Stangen, sondern auch die ganze Natur um uns herum explodiert in farbenprächtigen Blüten und kräftig grünem Blätterwerk. Um das auch geschmacklich so richtig feiern zu können, habe ich ein neues unglaublich leckeres Spargelrezept für Euch: Grünes Spargel-Kokosmilch-Risotto mit Heidelbeeren und Koriander!

Vielleicht denkt der ein oder andere von Euch jetzt – also Lea spinnt – Spargel kombiniert mit Kokos und Beeren? Und dazu auch noch der kräftige Koriander??? Ja, das klingt erstmal ungewöhnlich, aber großes Lea-Blogger-Ehrenwort: Die Kombination ist GRANDIOS. Durch die Kokosmilch wird der Spargelgeschmack mild aromatisch und das Risotto unglaublich cremig. Dazu passt der leicht fruchtige Geschmack der Heidelbeeren ganz besonders gut. Es sind der fruchtige Kontrast zum leicht herben Spargel und die Fruchtsäure in Kombination mit der milden Kokosmilch, die das Rezept geschmacklich so spannend machen. Der Koriander rundet dieses Gericht dann ganz einmalig ab – einfach fantastisch. Wer jedoch keinen Koriander mag, kann statt dessen etwas frische Petersilie benutzen oder das Gericht ganz ohne Kräuter zubereiten. Wie Ihr mögt! Ich bin mega gespannt, was Ihr zu diesem Rezept sagt. Ich weiß, man muss mit Versprechungen immer vorsichtig sein, aber dieses Spargel-Risotto könnte das Beste werden, das Ihr je gegessen habt. Ich freue mich schon so, von Euch zu hören!

Genießt dieses köstliche Gericht und habt einen traumhaft schönen Frühling, Ihr Lieben. Eure Lea

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g grüner Spargel
  • 1 kl Zwiebel (40-50 g)
  • 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 30 g Margarine (ich benutze Bio-Alsan)
  • 1 Schuss Weißwein (kann durch 50 ml mehr Wasser ersetzt werden, jedoch empfehle ich wegen des Geschmacks sehr, Weißwein zu verwenden)
  • 250 g Risotto-Reis
  • Salz und (weißer) Peffer
  • 1 EL glutenfreie Tamari Sojasoße (kann für eine sojafreie Variante entfallen)
  • Ein halbes Bund Koriander
  • ca. 80 g Heidelbeeren

Kleiner Tipp: Oft erhält man grünen Spargel im bereits abgewogenen Bund zu 400 g. Auch das geht für das Rezept! Ich mag ja gerne Spargel satt und habe 500 g grünen Spargel ausgewählt. Jedoch sind 400 g nur 3 Spargelstangen weniger. Ihr könnt das Rezept also je nach Möglichkeit mit 400 g oder 500 g Spargel zubereiten.

Zubereitung (35 Minuten)

Den grünen Spargel waschen, holzige Enden einkürzen und die Spargelstanden in feine Ringe schneiden. Die Spargelköpfe längs halbieren.

 

Eine kleine Zwiebel schälen und fein hacken. 400 ml Kokosmilch mit 300 ml Wasser zusammengießen/vermischen. Eine Bio-Limette heiß abspülen und die Schale abreiben. Die Limette auspressen.

15 g Margarine im Topf schmelzen lassen und die Zwiebelwürfel darin kurz andünsten. Risotto-Reis einrühren, kurz anrösten und mit Weißwein (oder Wasser) ablöschen. Schöpferweise die mit Wasser gestreckte Kokosmilch nach und nach zum Risotto geben und dieses dabei leicht köcheln lassen. Immer wieder umrühren, da der Reis schnell am Topfboden anhängt.

Nach 10 Minuten Kochzeit, den aufgeschnittenen Spargel, die halbierten Spargelköpfchen und die restliche Margarine (nochmals ca. 15 g) ins Risotto geben. 1-2 EL Limettensaft hinzufügen und das Risotto mit reichlich Salz, (weißem) Pfeffer und 1 EL Sojasoße würzen. Mit Limettensaft und Salz abschmecken.

Eine handvoll Koriander waschen, trocken schütteln, hacken und unter das Risotto heben. Weiter sachte rühren. Die Gesamt-Kochzeit beträgt ca. 17-20 Minuten auf niedriger Flamme. Das Risotto nach der Kochzeit bei geschlossenem Deckel nochmals zusätzlich 5 Minuten ohne Hitzezufuhr quellen lassen.

Heidelbeeren waschen. Spargelrisotto auf vertiefte Teller geben, Heidebeeren darauf verteilen und den Limettenabrieb über das Risotto streuen. Risotto mit Koriander garniert servieren.

Tipp: Risotto-Reis tendiert wirklich stark dazu, zuerst am Topfboden anzuhängen und dann entsprechend schnell anzubrennen. Rührt das Risotto daher bitte während der Kochzeit immer wieder vorsichtig um und kocht es bei niedriger Temperatur. Ich koche es auf ganz kleiner Flamme. Das dauert vielleicht 5 Minuten länger, aber so brennt garantiert nichts an.

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11 Kommentare

  • Reply
    Anna lorber
    19. Mai 2018 at 19:28

    Unglaublich gut.
    Herzlichen Dank für diese Inspiration.
    Hab das Risotto allerding ohne Koriander gemacht, weil ich den so gar nicht schätze. Hat meiner Ansicht nach überhaupt nicht gefehlt. 😉

    • Reply
      Lea
      21. Mai 2018 at 10:07

      Hallo Anna,
      vielen Dank für Dein tolles Feedback! Freue mich riesig, dass Dir das Kokosmilch-Risotto so gut geschmeckt hat <3 Klar, man kann den Koriander jederzeit weglassen. Koriander ist ja sehr intensiv. Ich mochte Koriander früher auch nicht. Ich fand' den Geschmack total "seifig" und dachte, das bleibt so. Als ich aber auf eine rein vegane Ernährung umgestiegen bin, haben sich meine Geschmacksnerven mit der Zeit sehr geändert. Plötzlich fand ich Koriander total lecker - kurios, oder? 🙂
      Hab' einen schönen Pfingstfeiertag, herzlichst Lea

  • Reply
    Heike
    18. Mai 2018 at 14:56

    Das Rezept ist göttlich❤

  • Reply
    Helen
    15. Mai 2018 at 14:13

    Dank dir habe ich mal wieder Koriander probiert. Ich hatte den noch als seifiges Etwas in Erinnerung, aber zu deiner Kreation passt der wirklich hervorragend, auch wenn ich damit eher sparsam war. Reis habe ich durch Hirse ersetzt, da ich auf weißen Reis verzichten möchte. Und die Heidelbeeren habe ich weggelassen. Sie mögen ja das Gericht nochmal toppen, aber ich mag Obst gar nicht im Essen. Ich hatte schonmal ein Blogger Rezept mit Heidelbeeren im Risotto probiert und fand ihr Geschmack geht unter und es bleibt die Säure. Aber das ist ja – zum Glück – Geschmackssache.
    Ich danke dir jedenfalls für dieses samtige Stückchen Himmel an diesem strahlenden Sonnentag 🙂

    • Reply
      Lea
      16. Mai 2018 at 16:17

      Hallo Helen,
      freut mich riesig, dass es Dir so gut geschmeckt und die Variation mit Hirse so gut geklappt hat 🙂
      Schicke Dir liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Verena
    14. Mai 2018 at 12:17

    Gestern habe ich das Rezept nachgekocht. Mein Mann mochte die Blaubeeren nicht dazu, was ich gar nicht verstand, denn für mich waren Sie das i-Tüpfelchen auf diesem köstlichen Gericht.
    Statt Koriander nahm ich Petersilie und wie ich soeben sehe, hatte ich Tamari vergessen. War trotzdem sehr lecker.
    Danke für das tolle Rezept!
    Lieben Gruß, Verena

    • Reply
      Lea
      16. Mai 2018 at 16:15

      Hallo Verena,
      vielen lieben Dank für Dein Feedback zu diesem Rezept. Freue mich riesig, dass es so gut gelungen ist. Vielleicht waren die Heidelbeeren Deinem Mann einfach ein bisschen “zu exotisch” in Kombination mit dem Risotto? Aber das kann man ja ganz individuell handhaben 🙂 Schicke Dir ganz liebe Grüße & freue mich, wieder von Dir zu hörn.
      Herzlichst Lea

  • Reply
    Caroline
    11. Mai 2018 at 19:51

    So, ich habe mich getraut 🙂 und wurde nicht enttäuscht!! Ich bin ehrlich, wenn ich das Rezept woanders gesehen hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, es nachzukochen oder hätte zumindest die Heidelbeeren weggelassen. Da es aber auf deinem Blog steht, dachte ich , ich muss es auf jeden Fall mal probieren. Und du hatttest wirklich recht, alle Zutaten harmonieren total gut miteinander. Die Portion für morgen habe ich jetzt auch schon aufgegessen, ich denke, das sagt alles 🙂
    Liebe Grüße
    Caroline

    • Reply
      Lea
      11. Mai 2018 at 21:44

      Liebe Caroline,
      uih, lieben Dank für Dein Vertrauen und ich bin natürlich mega froh, dass Dir das Risotto so gut geschmeckt hat!! Die Kombi ist toll, oder? danke für Dein liebes Feedback, herzlichst Deine Lea

  • Reply
    Gila
    9. Mai 2018 at 18:47

    Tolles Rezept! Werde ich auf jeden Fall ausprobieren 👍 Danke 🌻

    • Reply
      Lea
      10. Mai 2018 at 10:44

      Hallo Gila,
      ja, das würde mich sehr freuen. Denn ich habe ja so einige Risotto-Rezepte auf dem Blog, aber dieses ist mit Sicherheit eines der Besten! Bin schon gespannt, wie es Dir schmeckt und würde mich freuen, von Dir dazu nochmal zu hören.
      Hab’ einen schönen Feiertag, alles Liebe
      Lea