VeggieLove-Bowl mit der Bosch OptiMUM – Eine Küchenmaschine im Test

Küchenhelfer gibt es ja viele. Ich selbst besitze jedoch relativ wenige Küchenmaschinen. Das liegt vor allem auch daran, dass meine Küche klein ist und ich dort viel Platz für das Ausprobieren und vor allem Fotografieren meiner Rezepte haben möchte. Denn alle Foodfotos, die Ihr von mir kennt, entstehen dort auf einem kleinen Holztisch – mittendrin im Küchenchaos. Nun hat mir die Firma Bosch eine wirklich fantastische, sehr hochwertige Küchenmaschine leihweise zum Testen übermittelt. Die Bosch OptiMUM ist „eine für alles“ – eine klassische Teig-Knetmaschine, die aber Dank verschiedener Zusatz-Sets beliebig in Ihrer Funktionalität erweiterbar ist – sie knetet, raspelt, hechselt, es gibt einen Blender- sowie einen Pasta-Aufsatz und noch so Einiges mehr. Zusammen mit dem „VeggieLove-Set“ (der Name passt, oder?) darf ich sie exklusiv vor Erscheinen im Hersbt 2016 auf die Probe stellen und werde mit ihr auf der Food Week am 3. Oktober in Berlin live kochen.

Das VeggieLove-Set der Bosch OptiMUM mit 5 Durchlaufschnitzlern

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich im September 2016 die Bosch OptiMUM sowie ein Wochenende auf der Berlin Food Week 2016 und die Teilnahme an meinem Workshop dort verlosen durfte. Die Verlosung endete am 23. September 2016. Hier sehr Ihr mich mit der Gewinnerin Mareike in der Action-Küche auf der Food Week.

Die glückliche Gewinnerin meiner Verlosung: Mareike aus Frankfurt hat die Bosch OptiMUM sowie ein Wochenende in Berlin und den Workshop auf der Food Week gewonnen.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop und der Foodweek findet Ihr hier.

Doch nun zurück zum Küchenmaschinen-Test und zwei tollen Rezepten:  eine VeggieLove-Bowl sowie einen köstlichen Power-Smoothie 😉 Alles Liebe Eure Lea

REKLAME: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Bosch entstanden. Die Küchenmaschine Bosch OptiMUM inkl. den Sets „VeggieLove“ und „VeggieLove Plus“ ist eine Leihgabe. Die Verlosung steht in keinerlei Verbindung mit Facebook. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zum Artikel

Zoodle Pad Thai

Hätte man mir vor fünf Jahren vorgeschlagen, Zucchini-Nudeln anstelle von Hartweizen-Pasta zu essen und diese dabei auch noch „roh“ zu lassen, ich hätte nur ungläubig drein geschaut. Ehrlich! Doch inzwischen gehört Zucchini-Pasta in allen Variationen zu meinem festen Speiseplan und ich liebe sie einfach, weil sie so schnell zuzubereiten sind und man mit verschiedenen Pestos, Nuss-Soßen und Gewürzen so viele tolle Kombinationen zaubern kann. Ich hätte damals auch nicht geglaubt, dass rohe „Zoodles“, wie ich sie nenne, so gut verträglich sind. Anfangs habe ich die Zucchini-Nudeln immer noch kurz in der Pfanne gebraten oder sie in Wasser blanchiert, aber das ist gar nicht notwendig. Bei meinem Singapur-Aufenthalt im Februar dieses Jahres, habe ich das erste Mal ein veganes „Pad Thai“ gegessen, das aus Zoodles mit einer cremig-scharfen Erdnusssoße gemacht war. Was für eine Offenbarung! Ich habe mich total in Zoodle Pad Thai verliebt und möchte Euch heute das einfache und super-leckere Rezept hierzu präsentieren. Also, ran an die Spiralschneider oder Julienne-Hobel, ganz viel Spaß dabei, Eure Lea. Zum Artikel

Auberginen-Okra-Curry mit braunem Reis und Koriander

Januar ist nicht meine Jahreszeit. Bei dem gruselig kalt-nassen Wetter da draußen könnte ich mich nur verkriechen. Doch mit feinen Tees, leckeren Eintöpfen und Currys lässt sich der Winterblues ganz gut vertreiben. Als ich vor einigen Tagen im großen Asia-Supermarkt in Berlin Steglitz war, fiel mein Blick auf den frischen Koriander und die Okra-Schoten im Kühlregal. Soviel Aroma war genau das, was ich in diesem Moment brauchte! Also ab ins Einkaufskörbchen und nach Hause an den Herd… Solltet Ihr keine Okra-Schoten bekommen, so könnt Ihr diese im Rezept einfach durch grüne Bohnen bzw. Prinzessbohnen ersetzen. Und natürlich könnt Ihr auch TK-Ware verwenden. Und ja, Ihr habt völlig Recht, wenn Ihr jetzt anmerkt, dass Auberginen kein saisonales Gemüse sind. Doch verzeiht, dieses Mal konnte ich nicht anders. Ich brauchte einfach Mal einen kleinen kulinarischen Lichtblick im ganzen trüben Wintergrau. Daher gibt es bei mir heute ein super-leckeres Auberginen-Okra-Curry mit viel frischem Koriander und braunem Reis. Dunkelheit und Kälte? Von mir aus, im Topf blubbern dafür Aroma, Wärme und gaaaanz viel Geschmack. Nicht unterkriegen lassen, die Tage werden schon wieder deutlich länger! Alles Liebe, Eure Lea Zum Artikel

Verschärfte Asia-Pasta mit Mango

Es ist erst Ende November und ich habe die dunkle Jahreszeit jetzt schon satt. Mir ist es zu kalt, zu windig, zu dunkel, zu trist. Manchmal, wenn ich morgens aus dem Haus gehen, weiß ich nicht wo der Beton aufhört und der Himmel beginnt. So grau ist es. Deshalb brauche ich jetzt unbedingt Farbe, Schärfe, Wärme und zwar sofort! Also ab zum Mini-Asia-Markt hier um die Ecke und all die leckeren frischen Zutaten gekauft, die man für ein feuriges, farbenfrohes Mahl benötigt. Ich habe mich für ein Asian-Pasta-Fusion-Gericht entschieden. Dinkel-Penne treffen auf süße Mango, köstliche Kokosnussmilch und feurige Chilis. Ob Wok oder Pfanne – diese verschärfte Asia-Pasta vertreibt den November-Blues im Nu. Versprochen! Zum Artikel

Scharfe Kokos-Curry-Suppe mit Koriander

Der Bezirk Berlin Zehlendorf, in dem ich wohne, liegt im Süd-Westen Berlins. Von Großstadtgefühl oder Latte-Macchiato-Hipster-Schick ist hier weit und breit nichts zu sehen. Ländlich, ruhig, ein wenig konservativ und sehr gediegen geht es hier zu. Doch als Veganer kann man sich in dieser Ecke Berlins ganz gut durchschlagen, nicht zuletzt wegen eines wunderbaren, winzigen und von außen völlig unscheinbaren Asialadens, der gerade Mal so groß ist wie das deutsche Durchschnittswohnzimmer. Doch die Auswahl an frischen asiatischen Kräutern, Pilzen, Wurzeln, Gewürzen, Sprossen, Pflanzenmilch und frischem Tofu ist grandios. Hier gibt es Trinkkokosnüsse, Edamame, Zitronengras, Thaibasilikum, frischen, jungen Koriander mit Wurzeln, Chilis, Seitan und vielerlei Delikatessen mehr. Die meisten der unten aufgeführten Zutaten habe ich dort erstanden und damit diese feuerscharfe, cremig-sahnige Kokos-Curry-Suppe gemacht. Und bitte lasst Euch nicht verwirren – ich habe für diese leckere Suppe Kokosmilch, aber keine echte Kokosnuss verwendet. Die fand‘ ich nur für das Foto schön und hab‘ sie im Anschluss separat gegessen, während Kokosmilch mit Chili und Shiitake auf dem Herd vor sich hinköchelten… Zum Artikel

Papaya-Reisnudelsalat mit Erdnüssen und Limettendressing

Heute gibt es einen asiatisch angehauchten Reisnudelsalat mit extra viel Geschmack und aromatischer Papaya. Papaya ist übrigens nicht nur gesund, sondern auch ein sportlicher Schlankmacher. Trotz ihrer intensiven Süße haben Papayas auf 100 Gramm gerade Mal 32 Kalorien. Dafür punkten sie mit umso mehr mit Vitamin C, Kalzium, Eisen, Natrium und Kalium. Doch dieser Reisnudelsalat, den ich besonders gerne an warmen oder heißen Sommertagen esse, hat geschmacklich natürlich noch mehr zu bieten. Aromatischer Koriander, knackiger Eisbergsalat, scharfer Tofu, knusprige Erdnüsse und ein leichtes Limettendressing machen den Salat zu einem geschmacklichen Sommervergnügen. Man kann den Reisnudelsalat natürlich beliebig variieren. Mango, Seitan, Pak Choi und Shiitake sind nur einige Kombinationsmöglichkeiten. Und da man Reisnudeln nicht kocht, sondern nur in heißem Wasser quellen lässt, ist der Salat im Handumdrehen fertig. ทานให้อร่อยนะ Zum Artikel

Soba-Nudelgericht mit krossem Tofu, Shiitake & Pak Choi

„Soba“ sind traditionelle japanische Nudeln aus Buchweizen. Die leicht bräunlich-grauen Nudeln werden häufig in Suppen serviert, die in Japan vorwiegend deutlich schlürfend gegessen werden. Ganz nach dem Motto: wer schmatzt, dem schmeckt’s. In diesem Rezept habe ich die Soba-Nudeln mit Shiitake, Pak Choi, Rotkohl und Algen zu einem köstlichen asiatischen Nudel-Gericht verarbeitet. Viel frischer Koriander rundet das Ganze ab. Buchweizen-Nudeln sind in wenigen Minuten fertig und ein guter Eiweißlieferant. Ein schöner Nebeneffekt bei diesem Rezept: es sieht herrlich aufwendig aus, ist aber ganz einfach zuzubereiten und kann im Bezug auf die einzelnen Zutaten individuell variiert werden. Dieses Soba-Nudelgericht eignet sich also bestens, wenn man Gäste mit einem schnellen asiatischen Gericht ein wenig beeindrucken möchte. Alles Soba – alles klar! Zum Artikel

Köstliche Knabberei: Gebackene Enoki-Pilze mit Pak Choi-Salat

Dies ist ein sehr außergewöhnliches, etwas exotisches aber auch ganz besonders köstliches Rezept. Gebackene Enoki-Pilze sind ein ursprünglich japanisches, zumindest aber ostasiatisches Gericht. Die feinen, weißen Enoki sind Winterpilze und gehören in Asien neben Shiitake zu den am meisten angebauten Speisepilzen. Man kann sie auch hierzulande gut züchten und sie werden vorrangig zur kalten Jahreszeit verkauft, da sie Frost brauchen, um ihren Fruchtkörper auszubilden. Im deutschen Sprachraum werden sie auch Samtfüßrüblinge genannt. Auch wenn vielen Menschen der Begriff „Enoki“ sicher nicht geläufig ist, wenn man ein Foto der asiatischen Speisepilze sieht, so werden sich viele daran erinnern, sie schon Mal im Asialaden gesichtet zu haben. Und so sehen sie aus:

Enoki sind ganz fein, langstielig, weiß, samtig und haben winzige Köpfchen. In Asien werden Enoki-Pilze zumeist in Suppen, Eintöpfen aber auch zu Salaten und als Beilage serviert. Im Ofen gebacken schmecken sie fantastisch nussig mit einem unverwechselbaren Röstgeschmack, der wirklich einzigartig ist. Ich nenne sie auch gerne „vegane Garnelen“, da sie so knusprig und fantastisch im Geschmack sind. Bei besonderen Anlässen serviere ich Ofen-Enoki gerne zur Vorspeise als ganz besonders delikate Knabberei. Zum Artikel

Knuspriges Orangen-Tempeh mit Süßkartoffelstampf & Bitter-Sweet Avocado

Tempeh besteht aus gepressten und fermentierten, gelben Sojabohnen und ist so etwas wie der Ferrari unter den veganen Eiweißlieferanten. Das ursprünglich aus Indonesien stammende Sojaprodukt mit Jahrhunderte langer Tradition enthält dank des Fermentations-Prozesses mit einem Edel-Schimmelpilz auf 100 Gramm bis zu 20 Gramm hochwertiges Eiweiß. Der Edelschimmel gibt dem Tempeh auch seinen typisch nussigen, aber auch etwas dumpfen, leicht bitteren Geschmack. Daher mariniere ich Tempeh immer entweder sehr deftig oder, wie hier, besonders fruchtig und brate es knusprig raus. Zusammen mit dem cremigen Süßkartoffelstampf, dem knackigen Sellerie und dem bitter-süßen Avocado-Grapefruitsalat ist das Orangen-Tempeh ein wahrer Hochgenuss.

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Kokos-Daal mit Aprikosenreis

Wenn Basmati-Duft unsere Wohnung erfüllt, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich gerade wieder Daal koche. Das ursprünglich indische Gericht (auch Dal oder Dhal geschrieben) besteht im Kern aus Linsen, aber es gibt vielzählige Variationen mit anderen Hülsenfrüchten und verschiedenen Gemüsesorten. Heute koche ich das Daal ganz klassisch mit etwas Paprika, Frühlingszwiebeln, Kartoffeln und Kokosmilch. Und da gerade die herrlich süßen Aprikosen Saison haben, gibt es dazu duftenden Basmati-Aprikosenreis.  Zum Artikel