Super-schneller, köstlicher Heidelbeerkuchen

Dieser herrlich saftige Heidelbeerkuchen ist so einfach und schnell zu machen, dass er das Potential hat, Euer liebstes Kuchenrezept zu werden. Zu diesem Kuchenrezept hat mich der zauberhafte Foodblog VANELJA der Finnin „Virpi Mikkonen“ inspiriert. Die kreative Foodbloggerin, Foodstylistin und Fotografin aus Helsinki hat einen großartigen Blog mit wunderschönen Foodfotos und traumhaften Rezepten, den Ihr Euch unbedingt einmal ansehen solltet! Besonders angetan hat es mir ein Rezeptvideo von Virpi, in dem Sie einen fast schon unverschämt einfachen Apfelkuchen zubereitet. Abgesehen davon, dass das Video an sich schon der Knaller ist, besteht der Kuchenboden aus nur drei Zutaten: Äpfeln, Haferflocken und Kokosöl. Wie genial ist das denn! Das musste ich unbedingt ausprobieren und habe davon ausgehend meine eigene Kreation für diesen super leckeren, saftigen Heidelbeerkuchen entwickelt. Schaut mal, wie traumhaft er geworden ist!

Den Kuchenboden habe ich mit noch etwas Ahornsirup und Zimt verfeinert und als Belag habe ich eine Seidentofu-Cashewcreme gewählt. Dazu Heidelbeeren und der Genuss ist absolut perfekt! Dies ist ein fantastisches Kuchenrezept, welches Ihr auch zubereiten könnt, wenn Ihr nur wenige Zutaten zu Hause habt und es schnell und umkompliziert sein soll. Ganz viel Spaß dabei, Eure Lea. Zum Artikel

Rote Bete-Apfel-Salat mit Minze

Zur Zeit esse ich unglaublich gerne Rote Bete. Echt jetzt – mitten im Frühling?! Überall gibt es nun Erdbeeren, Rhabarber, Spargel, Kohlrabi, Spinat und viele großartige Obst- und Gemüsesorten mehr und ich stehe im Supermarkt und mich gelüstet ausgerechnet nach „Roter Bete“. Aber wisst Ihr was? Seit ich vegan lebe, bin ich insgesamt sehr viel sensibler und auch aufmerksamer geworden. Es fällt mir leichter auf meinen Körper zu hören, seine Signale zu beobachten und ihm dann genau die Inhaltsstoffe zu geben, die er gerade benötigt. Denn ich glaube, unser Körper gibt uns deutlich zu verstehen, was er braucht. Nur haben wir oftmals verlernt darauf zu hören. Geht es Euch manchmal auch so? Wisst Ihr, ich ernähre mich jetzt schon so lange vegan, immer mit frischen Zutaten, weitgehend zuckerfrei und ohne künstliche Geschmacksverstärker, dass ich inzwischen kaum noch „Cravings“ nach Süßem, Fettigem oder allgemein Ungesundem habe. Statt dessen höre ich wieder die ganz feinen, leisen Töne meines Körpers, kann darauf eingehen und fühle mich damit rundum wohl. Es gab also Rote Bete und sie hat mir so richtig gut getan.

Rote Bete ist unglaublich gesund, steckt voller B-Vitamine, Vitamin C, Eisen und Folsäure. Außerdem wirkt das Polyphenol Betanin, welches in den Knollen steckt und für die kräftige rote Farbe des Gemüses sorgt, entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Also, habe ich auf meinen Körper gehört, zur Roten Bete gegriffen und einen wirklich fantastischen Rohkost-Salat gemacht. Das Rezept ist so einfach, dass ich mich zuerst gefragt habe, ob ich tatsächlich auf den Blog stellen soll. Aber einfach ist ja auch gut und geschmacklich ist dieser Salat der absolute Knaller. Ich liebe ihn und er tut mir gerade so richtig gut. Probiert es aus – Ihr könnt den Salat ja auch prima als Beilage machen. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Alles Liebe, Eure Lea.  Zum Artikel

Weißer Ofen-Spargel mit Erdbeer-Ingwer-Salsa

Jedes Jahr auf’s Neue freue ich mich auf die Spargelsaison. Und da werden wir hier in Berlin ja auch so richtig verwöhnt. Denn rund um Berlin liegen riesige Spargel-Anbaugebiete, wie zum Beispiel „Beelitz“. Da der Spargel direkt aus Region kommt, erhält man ihn natürlich besonders knackig frisch. Morgens gestochen, landet er zu Mittag schon bei den Berlinern auf den Tellern. Leider tut er das nach wie vor viel zu oft recht eintönig – ertränkt in fettiger Hollondaise oder ganz klassisch mit Schnitzel… äh, nun ja, eine wenig erbauliche Vorstellung. Ich selbst bevorzuge Spargel ja in fruchtigen Kombinationen, gerne asiatisch angehaucht und ernte dafür immer Mal wieder ungläubige Blicke: Spargel und Erdbeeren? Spargel und Koriander? Spargel und Ingwer? Jaaaa, Leute, das sind ganz wunderbare Kombinationen – glaubt mir, ich habe es ausprobiert.

Weißer Spargel mit Erdbeeren sind eine wunderbare Kombination. Achtet aber bitte auf Bioware, denn die heimische Erdbeersaison startet erst in 2-3 Wochen (Mitte/Ende April)

Zum bevorstehenden Osterwochenende hin habe ich nun noch ein ganz besonders leckeres Spargel-Rezept für Euch: Weißer Spargel aus dem Ofen mit einer fruchtig-scharfen Erdbeer-Ingwer-Salsa! Köstlich, sage ich Euch! Ihr werdet es lieben! Habt ein schönes langes Osterwochenende, herzlichst Eure Lea Zum Artikel

Umami Reisbowl mit Edamame & Shiitake

Der Begriff „Umami“ ist in unseren Breitengraden wenig geläufig. Dabei handelt es sich um etwas so Wichtiges wie unseren 5. Geschmacksinn! Aber dieser wurde erst sehr spät entdeckt. Neben süß, sauer, salzig und bitter können wir Menschen eine Geschmacksnote wahrnehmen, die man wohl mit dem Begriff „herzhaft“ oder „würzig“ am besten beschreiben kann. Parmesan ist z.B. sehr reich an Umami (wer sich an den Geschmack noch erinnern kann) und auch die vegane Parmesan-Variante aus gemörserten Hefeflocken, gerösteten Pinienkernen und etwas Meersalz erzeugt hat den typischen Umami-Geschmack. Hervorgerufen wird der so genannte Umami-Sinneseindruck durch Glutaminsäure, wobei diese nicht einfach mit dem künstlich hergestellten Geschmacksverstärker Glutamat gleichgesetzt werden sollte. Glutaminsäure ist einer Aminosäure, welche sowohl im menschlichen Körper als auch in der Natur vorkommt (Tomaten enthalten z.B. sehr viel Glutaminsäure). Würzmittel mit viel Glutaminsäure, welche den Umami-Geschmack hervorrufen, sind z.B. Sojasoße und Miso-Paste. Hier entsteht Glutaminsäure durch Mikro-Organismen beim Fermentationsprozess. Wer sich zum Unterschied vom Geschmacksverstärker „Glutamat“ und natürlicher Glutaminsäure ausführlich informieren möchte, kann sich hier schlau machen.

Also keine Angst vor natürlichem Umami – Ihr werdet weder Kopfschmerzen noch Schwindelgefühle oder sonstige unangenehme Nebenwirkungen spüren, dafür ein unvergleichliches Geschmackserlebnis haben – denn heute zeige ich Euch, wie man eine intensive Umami-Reisschale zubereitet. Wer meine Rezepte kennt, weiß, dass ich den Umami-Geschmack sehr liebe. Daher verwende ich in vielen meiner Rezepte Sojasoße, Miso-Pasten, Hefeflocken, Sellerie und Shiitake-Pilze. Viele dieser Zutaten kommen in diesem Rezept zusammen.

Eine meiner neuesten Lieblings-Zutaten: Natur-Rundkornreis – ungeschälter Risotto-Reis – er wird herrlich würzig und cremig zugleich (erhältlich im Bioladen)

Und dann habe ich in letzter Zeit noch eine weitere Entdeckung für ich gemacht: Natur-Rundkornreis. Das ist im klassischen Sinne „Risotto-Reis“, nur in der Natur-Variante, also ungeschält. Ich bin total verrückt danach. Denn dieser Reis ist besonders nährstoffreich, wird extrem cremig, leicht klebrig und schmeckt ganz wunderbar nussig-aromatisch. Ihr solltet bei Euch im Biomarkt unbedingt danach Ausschau halten.

Dann wünsche ich Euch nun ein wunderbares Umami-Erlebnis, lasst es Euch gutgehen & passt auf Euch auf, Eure Lea Zum Artikel

Gefüllte Ofen-Avocado mit gerösteten Kichererbsen

Fünf mal Soulfood hoch zwei! Hier kommen gleich fünf Zutaten, die zu meinen absoluten Soulfood-Favoriten zählen, in einem Rezept – leckere Avocado, cremiger Kartoffelstampf, geröstete Semmelbrösel, Kichererbsen und Erdnussbutter. Wohooo! Heraus kommt diese unglaublich köstliche gefüllte Ofen-Avocado mit gerösteten Kichererbsen. Den Kichererbsen habe ich noch eine Extra-Portion Erdnussbutter verpasst – daher sind sie nicht ganz so kross, aber umso leckerer und passen einfach perfekt zur gefüllten Avocado.

Also, Lust auf Soulfood-Overload? Los geht’s – habt eine wunderschöne Zeit und lasst es Euch gut gehen, Eure Lea Zum Artikel

Vegane Pfannkuchen mit Kräuterfrischcreme, Karotten & Spinat

Zum Anbeißen! Diese herrlich fluffigen Pfannkuchen sind mit einer selbst gemachten frischen Kräutercreme, knackigen Karottenstreifen und Bayspinat gefüllt. Na, habt Ihr Lust? Dann los – Ihr könnt das auch! Denn das Rezept ist super easy – Ihr braucht keinen komplizierten Ei-Ersatz oder einen speziellen veganen Fertig-Quark. Ich zeige Euch, wie’s geht! Ich bin schon immer total vernarrt in Pfannkuchen. Nur sprachlich ist das hier in Berlin alles sehr verwirrend. Denn wer in Berlin einen „Pfannkuchen“ bestellt, erhält einen „Krapfen“, der wiederum im Westen Deutschlands als „Berliner“ bezeichnet wird. Richtiger Weise müsste ich hier im hohen Norden „Eierkuchen“ dazu sagen, aber das passt ja nunmal gar nicht – denn Ei sucht man in diesem Rezept vergebens. Also, ich bleibe bei „Pfannkuchen“. Die habe ich schon als Kind geliebt – damals am liebsten gefüllt mit Spinat. Ihr könnt natürlich auch hier die Füllung natürlich ganz nach Eurem Geschmack variieren! Und los geht’s! xoxoxo, Eure Lea Zum Artikel

Spaghetti-Kürbis à la Mexicana

We konnte ich nur! Jahrelang habe ich die länglichen, bunten Spaghetti-Kürbisse im Supermarkt einfach links liegen lassen. Irgendwie habe ich mich nicht an diese sehr große Kürbisart herangetraut. Was ein Fehler!! Spaghetti-Kürbis ist ab jetzt meine absolute Nummer eins unter den Kürbissen. Habt Ihr Spaghetti-Kürbisse bei Euch im Supermarkt schon gesehen? Haltet unbedingt Ausschau danach. So sehen sie aus – länglich, rund und bunt gestreift.

Haltet Ausschau nach Spaghetti-Kürbissen. Ihr werdet begeistert sein!

In diesem Rezept bereite ich eine „Tex-Mex-Variante“ des Spaghetti-Kürbis mit Bohnenchili zu. Aber Ihr könnt das nudelartige Fruchtfleisch ebenso mit veganer Bechamel, Tahini-Dressing, Kräutersoßen oder mit einer ganz einfachen veganen Tomatensoße genießen. Manche essen den Spaghetti-Kürbis auch einfach mit Salz, Pfeffer, gehackter Petersilie und ein wenig Kreuzkümmel. Spaghetti-Kürbisse sind kinderleicht zuzubereiten und mega-lecker. Ich bin verliebt!

Und da ein Spaghetti-Kürbis nicht nur groß und schwer ist, sondern auch viele Kerne enthält, zeige ich Euch außerdem, wie Ihr die Kerne lecker zum Naschen rösten könnt. Sie schmecken ein wenig wie Popcorn!

Außerdem zeige ich Euch in diesem Rezept, wie Ihr Kürbiskerne lecker röstet

Also ganz viel Spaß beim Kürbis-Spaghetti-Futtern. Ich freue mich sehr auf Euer Feedback – gleich hier in den Kommentaren oder auf Facebook. Eure Lea Zum Artikel

Warmes Quinoa-Apfelkuchen-Porridge

Was für ein Tagesstart! In diesem Porridge trifft der Geschmack von zimtig-süßem Apfelkuchen auf das gesunde, glutenfreie Powerkorn Quinoa. Wow, dieses Frühstück ist wirklich ein Traum. Ich habe schon längere Zeit darüber nachgedacht, wie ich einen tollen Apfelkuchengeschmack in ein gesundes Frühstück oder einen tollen Snack für Zwischendurch verwandeln kann. Et voilà! Wer von Euch eventuell keine Rosinen mag, kann diese im Rezept durch getrocknete Cranberries ersetzen. Vielleicht kennen ein paar von Euch den Alpro-Joghurt mit Apfelkuchen-Geschmack? Der kann wirklich süchtig machen. Jetzt habe ich mir mein ganz eigenes Apfelkuchen-Schlemmer-Rezept ohne Kuchen erdacht und freue mich total, es mit Euch zu teilen. Lasst es Euch schmecken. Und schreibt mir gerne hier in den Kommentaren oder auf Facebook, wie Euch das Rezept gefallen hat. Ganz liebe Grüße Eure Lea Zum Artikel

Pasta mit Rosenkohl-Pesto & gerösteten Bröseln

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist nicht nur die Zeit für Schal und Jacke, sondern auch für ein ganz besonders leckeres Wintergemüse gekommen: Rosenkohl! Der mag es nämlich kalt und am allerliebsten sogar etwas Frost. Angebaut wird Rosenkohl vorwiegend in den Niederlanden, in Belgien und Großbritannien. Da er ursprünglich in Belgien gezüchtet wurde, ist er auch als „Brüsseler Kohl“ bekannt.

Als klassisches Wintergemüse hat Rosenkohl bei uns von Oktober bis Januar Hochsaison

Was des einen Gaumen entzückt, lässt aber viele Menschen die Nase rümpfen. Denn der Geschmack von Rosenkohl polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen können den leicht kohligen, etwas bitteren Geschmack nicht leiden. Da komme ich wieder ins Spiel: Denn ich glaube, Genuss oder Reue hängen bei Rosenkohl auch ganz stark von der Zubereitung ab. Deshalb habe ich heute ein ganz besonders köstliches Rosenkohl-Rezept für Euch, mit dem ich auch gerne Kritiker überzeugen möchte. Mit dieser Rosenkohl-Pasta kann ich meine Gäste auf jeden Fall begeistern. Der Clou des Rezepts ist das Topping! Ich serviere die Pasta mit mega-leckeren, gerösteten Semmelbröseln. Probiert das bitte unbedingt aus!! Wer von Euch Gluten nicht gut verträgt, sollte nach glutenfreien Semmelbröseln im Supermarkt Ausschau halten, denn diesen Genuss solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen. Außerdem enthält Rosenkohl sehr viel Vitamin C – ein Grund mehr, sich mit diesem leckeren Gemüse für die kalte Jahreszeit zu stärken. Lasst es Euch gut gehen, Eure Lea Zum Artikel