Frühling/ Sweets & Treats

Super-schneller, köstlicher Heidelbeerkuchen

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Dieser herrlich saftige Heidelbeerkuchen ist so einfach und schnell zu machen, dass er das Potential hat, Euer liebstes Kuchenrezept zu werden. Zu diesem Kuchenrezept hat mich der zauberhafte Foodblog VANELJA der Finnin “Virpi Mikkonen” inspiriert. Die kreative Foodbloggerin, Foodstylistin und Fotografin aus Helsinki hat einen großartigen Blog mit wunderschönen Foodfotos und traumhaften Rezepten, den Ihr Euch unbedingt einmal ansehen solltet! Besonders angetan hat es mir ein Rezeptvideo von Virpi, in dem Sie einen fast schon unverschämt einfachen Apfelkuchen zubereitet. Abgesehen davon, dass das Video an sich schon der Knaller ist, besteht der Kuchenboden aus nur drei Zutaten: Äpfeln, Haferflocken und Kokosöl. Wie genial ist das denn! Das musste ich unbedingt ausprobieren und habe davon ausgehend meine eigene Kreation für diesen super leckeren, saftigen Heidelbeerkuchen entwickelt. Schaut mal, wie traumhaft er geworden ist!

Den Kuchenboden habe ich mit noch etwas Ahornsirup und Zimt verfeinert und als Belag habe ich eine Seidentofu-Cashewcreme gewählt. Dazu Heidelbeeren und der Genuss ist absolut perfekt! Dies ist ein fantastisches Kuchenrezept, welches Ihr auch zubereiten könnt, wenn Ihr nur wenige Zutaten zu Hause habt und es schnell und umkompliziert sein soll. Ganz viel Spaß dabei, Eure Lea.

Zutaten für einen Kuchen (ca. 6 Portionen)

  • 3 Äpfel
  • 6 EL Kokosöl (50 ml)
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Ahornsirup
  • 200 g Haferflocken (Feinblatt)

Belag

  • 200 g Seidentofu
  • 60 g Cashewmus (2 gehäufte EL)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 kl. TL gemahlene Vanille
  • 1 kl. TL Johannisbrotkernmehl
  • 300 g Heidelbeeren
  • 1 EL Rohrzucker (optional)

Außerdem

  • Eine Springform mit dem Durchmesser von ca. 25 cm
  • 1-2 TL geschälte Hanfsamen zum Garnieren (optional)

Zubereitung (20 Minuten Zubereitungszeit + 25 Minuten Backzeit)

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Den Boden der Springform öffnen, ein Blatt Backpapier auf den Springform-Boden legen und die Form wieder schließen. Überstehendes Backpapier außerhalb der Form mit einer Schere etwas einkürzen. Einen Rand zum späteren Entfernen des Backpapiers stehen lassen.

3 Äpfel waschen, achteln und entkernen. Gewaschene Apfelstücke mit 50 ml Kokosöl, 1 TL Zimt und 1 EL Ahornsirup im Mixer pürieren. 200 g Haferflocken hinzu geben und nochmals pürieren.

Den pürierten Haferflocken-Apfel-Teig in die Springform füllen und mit einem Löffel verstreichen. Den Teig auf dem Springform-Boden so verteilen, dass er nach außen zum Rand hin ein klein wenig höher ist als in der Kuchen-Mitte. Denn wir geben noch eine Seidentofu-Füllung darauf und diese soll nicht zu stark nach außen hin wegfließen.

Den Kuchenboden bei 200 Grad Umluft 5-7 Minuten im vorgeheizten Ofen vorbacken. Dann die Springform wieder aus dem Ofen holen.

Während der Kuchenboden vorbackt, 200 g Seidentofu, 2 gehäufte EL Cashewmus, 2 EL Agavendicksaft, 1 kl. TL gemahlene Vanille und einen kl. TL Johannisbotkernmehl im Mixer pürieren. Das Johannisbrotkernmehl sorgt für eine bessere Bindung der Seidentofu-Cashew-Creme und dickt die Füllmasse leicht an.

Die Seidentofu-Cashew-Creme mittig auf den Kuchenboden auftragen. Den Kuchenrand seitlich aber noch ein wenig durchblitzen lassen. 300 g Heidelbeeren waschen, mit einem Küchenhandtuch trocken tupfen und von der Mitte her über den Kuchen verteilen.

Einen 0.5-1 EL Rohrzucker über die Heidelbeeren streuen und den Kuchen bei 200 Grad Umluft 25-28 Minuten im Ofen backen.

Kuchen aus dem Ofen holen und 20 Minuten abkühlen lassen. Den Kuchenrand mit einem dünnen scharfen Messer von der Springform lösen. Springform öffnen, Kuchen auf einen Teller geben, Backpapier unter dem Kuchen hervorziehen bzw. entfernen und den traumhaften Heidelbeerkuchen mit geschälten Hanfsamen garniert servieren.

Ihr könnt den Kuchen 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Da er aber sehr saftig ist, schmeckt er am Besten ganz frisch aus dem Ofen. Später sickert der Saft der Heidelbeeren stark in den Teig ein. Das schmeckt zwar immer noch fantastisch, aber der Kuchenboden wird etwas weich.

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8 Kommentare

  • Reply
    Lucia
    21. September 2017 at 23:10

    Wunderbarer, schneller, leckerer Kuchen. Lieben Dank dafür!!! Meine Version: Holunder Beeren anstatt Heidelbeeren (ich hatte sie davor mit Rohrzucker eingekocht) und Banane anstatt guarkernmehl. Auch seidentofu hatte ich nicht,so habe ich festes Tofu mit etwas Holunder Saft gemischt. Und zusammen mit Cashewnüssen -anstatt Mousse- püriert.

    • Reply
      Lea
      22. September 2017 at 10:48

      Liebe Lucia,
      vielen Dank für Dein Feedback und die von Dir erwähnten Kombinations-/Variationsmöglichkeiten. Super zu hören, dass man auch festen Tofu und Banane nutzen kann, weil Seidentofu und Guarkernmehl ist ja nicht überall so leicht erhältlich. Danke Dir und ganz herzliche Grüße, Lea

  • Reply
    Kirschbiene
    13. Juni 2017 at 10:32

    Huhu Lea,
    der Kuchen sieht wirklich traumhaft aus. Nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei – perfekt für mich :-). Sobald die Blaubeeren geerntet werden können, steht dieses Rezept auf meiner to-do-Liste.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Reply
      Lea
      13. Juni 2017 at 20:57

      Hallo Kirschbienchen,
      voll schön, von Dir zu hören 🙂 Freue mich schon auf Dein Feedback zu diesem Rezept. Ich finde es so genial einfach und lecker, dass ich den Kuchen kommendes Wochenende mit Apfelbelag statt Heidelbeeren machen werde. Da kannst Du variieren, wie Du magst <3
      Herzlichst Deine Lea

  • Reply
    Lenja
    12. Juni 2017 at 17:47

    Oh das klingt fantastisch! Muss ich bald mal ausprobieren. Hab eh noch 2 Packungen Seidentofu im Kühlschrank, die vernachlässigt worden sind 😉

    • Reply
      Lea
      12. Juni 2017 at 19:59

      Hi Lenja,
      oh ja, das kenne ich. Ich hab’ auch häufig Seidentofu über. Das passt ganz wunderbar für diesen leckeren, einfachen Kuchen. Oder ich mache gerne zusammen mit Naturtofu “Rührtofu” draus. Auch sehr lecker. Die Kombi aus normalem Tofu und Seidentofu macht das vegane Rühr”ei” ganz besonders gut und toll von der Konsistenz.
      Ganz liebe Grüße Deine Lea

  • Reply
    BillasWelt
    12. Juni 2017 at 12:50

    Hi Lea, so einen ähnlichen Teig habe ich auch gerade gemacht, mit Haferflocken und Äpfeln als Grundlage,- allerdings mit ein bisschen Backpulver zum Aufplustern. Das war endlich mal glutenfrei UND hat geschmeckt. Jetzt bin ich mal gespannt, wie Dein Rezept wird. Aussehen tut es ja wie immer gut : )

    Es grüßt die Billa

    • Reply
      Lea
      12. Juni 2017 at 17:38

      Hi Billa,
      voll schön, von Dir zu hören! Zitat mein Freund: “Das ist der beste Kuchen, den ich in meinem ganzen Leben gegessen habe!” Hmm, also ich fand’ ihn auch mega und er ist so einfach und natürlich glutenfrei (bei glutenfreien Haferflocken). Ich denke, Du kannst auch ein bisschen Backpulver dazu geben, wenn Du magst, aber er ist auch ohne sehr gut gelungen 🙂
      Ganz liebe Grüße & bis bald
      Deine Lea