Bunte Karotten-Frühlingssuppe mit Erbsen-Minz-Topping

Trotz Dauerregen und kahler Bäume ist mir schon ganz frühlingshaft zumute. Und das einen ganzen Monat vor dem offiziellen Frühlingsbeginn Ende März. Aber das ist mir egal! Ich kann Kraut und Rüben gerade nicht mehr sehen. Also heißt es jetzt auch auf meinem Blog: Winter adé! Hallo Frühling! Ich freue mich jeden Tag, wenn es doch wieder ein kleines Stück früher und länger hell ist und Temperaturen um vier Grad Celsius zaubern mir bereits ein Grinsen auf’s Gesicht. Passend zu meiner guten Laune gibt es heute eine herrlich aromatische Karotten-Frühlingssuppe mit einem cremigen Erbsen-Minz-Pesto. So können wir uns zumindest schon Mal kulinarisch auf den Frühling einstimmen. Wie in schon so manchen Rezepte, verwende ich auch hier das „Grün der Karotten“ für das Topping. Denn es steckt voller Vitamine und Mineralstoffe und schmeckt obendrein einfach lecker! Macht es Euch schön – der Frühling ist nicht mehr weit, xoxoxo Eure Lea Zum Artikel

Geröstete Steckrübensuppe mit roter Quinoa

Diese Steckrübensuppe ist ein wunderbares wärmendes Powerfood für kalte, graue Wintertage. Denn Steckrüben werden zum Jahresende hin bei uns geerntet und lassen sich so gut lagern, dass man sie bis Anfang März aus regionalem Anbau erhält. Sie sind robust, super lecker und stecken voller Vitamin C, B-Vitaminen und Mineralstoffen. Trotzdem haben sie kein gutes Image. Das mag einerseits an ihrem recht unscheinbaren Aussehen liegen. Leicht grau-blau gefärbt, präsentieren sie sich im Gemüseregal meist unauffällig irgendwo zwischen Kartoffeln und Kohlköpfen. Außerdem waren sie einst eine wichtige Nahrungsquelle in schlechten Zeiten: In langen kalten Wintermonaten und entbehrungsreichen Kriegsjahren. Viele von Euch kennen die Steckrübe, die auch Kohlrübe genannt wird, sicherlich als Zutat in Eintöpfen. Doch in einem Eintopf kommt ihr wunderbar süßer, leicht nach Rettich schmeckender Geschmack nicht wirklich zum Tragen. Daher zeige ich Euch heute, wie Ihr die Powerknolle pur als herrlich wärmende Suppe mit nussiger Quinoa und leckeren Sprossen zu einer traumhaften Wintersuppe zubereiten könnt. Freue mich schon auf Euer Feedback, herzlichst Lea Zum Artikel

Süßkartoffel-Kokossuppe mit Koriander

Diese cremig-aromatische Süßkartoffel-Kokossuppe ist genau das Richtige für die ersten Herbsttage dieses Jahres. Ich liebe nicht nur den leicht süßlich-exotischen Kokos-Süßkartoffelgeschmack, sondern auch die wunderbare Farbe dieser Suppe. Sie wärmt und schmeichelt Gaumen und Augen zugleich. Süßkartoffeln sind sowieso tolle Knollen: Sie sind fettarm, dafür reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Sie helfen nachweislich den Blutzuckerspiegel zu senken bzw. den Insulinspiegel im Gleichgewicht zu halten, so dass weniger Heißhunger-Attacken entstehen. Die Suppe ist sättigend, wärmend und lecker! Ihr könnt sie übrigens auch mit der gleichen Menge an Hokkaido-Kürbis machen. Yeah! Nur die Kochzeit ist dann ein kleines bisschen länger. Ich hoffe, Ihr genießt den schönen Herbst. Herzlichst, Eure Lea.  Zum Artikel

Cremig-würzige Bärlauchsuppe

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit! Das mag seit jeher so sein, doch der Trend (wenn man es so nennen mag), Bärlauch allerorts in Pasta, Pestos, Suppen, Aufläufe und Salate zu integrieren, ist noch gar nicht so alt. Ich kann mich gut daran erinnern, dass Bärlauch vor etwa 15 Jahren in deutschen Küchen und Restaurants kein großes Thema war. Und meine Mutter schimpfte damals noch regelmäßig über das „nach Knoblauch riechende Unkraut“, das bei uns hinter dem Haus wuchs, dann aber zum Glück doch noch mit netten, weißen Blüten zu erfreuen wußte. Doch Bärlauch hat längst seinen Siegeszug durch die deutschen Küchen angetreten, und das zu Recht: Bärlauch ist feiner im Geschmack als Knoblauch und so aromatisch, dass man ihn wunderbar auch in großen Mengen in Soßen und Suppen verarbeiten kann.

Frischer Bärlauch gibt dieser Frühlingssuppe ein unverwechselbares Aroma.

Und weil auch wir beim Spazieren gehen, nicht an diesem wunderschönen Bärlauch vorbei gehen konnten, gibt es heute für Euch ein Rezept für eine cremig-würzige Bärlauchsuppe, die im Handumdrehen gemacht ist. Einen wunderschönen Frühling Euch allen, Eure Lea Zum Artikel

Fruchtige Rotkrautsuppe mit Kresse

Rotkohl kannte ich bis vor einigen Jahren vorwiegend in gekochter Form als süß-säuerliche Beilage zu winterlichen Gerichten. So mochte ich Rotkohl zwar immer schon sehr gerne, aber erst als Veganerin habe ich ihn vor allem auch als Rohkost schätzen und lieben gelernt. Denn klassisch gekochten Rotkohl, z.B. mit Zwetschgen oder Cranberries, serviert man ja vor allem zu Braten und Fleischgerichten. In der vegetarischen und veganen Küche hingegen kommt Rotkohl häufiger als Salat auf den Tisch. Ich reibe Rotkohl gerne ganz fein auf und vermische ihn mit Reissalat oder gebe ihn mit etwas Orangensaft mariniert in meine winterlichen Bowls. Rotkohl ist nicht nur lecker, sondern vor allem auch gesund. Er ist kalorienarm, enthält viele Ballaststoffe und stärkt das Immunsystem mit  viel Vitamin C und Kalium. Aber wusstet Ihr, dass Rotkohl auch als fruchtig-säuerliche Suppe ganz wunderbar schmeckt? Ich habe es ausprobiert und war begeistert. Diese leckere Rotkohlsuppe ist im Winter eine tolle Abwechslung und super Alternative zu klassischen Rotkohlgerichten. Liebe Grüße, Eure Lea Zum Artikel

Brokkoli-Minz-Suppe mit geröstetem Mais und Pinienkernen

Mit dem Herbst kommt endlich auch wieder die Zeit für leckere, wärmende Suppen. Da unser Körper zum Jahreszeitenwechsel oft anfällig für Erkältungen ist, gilt es unser Immunsystem nun besonders zu stärken. Warme Suppen, heiße Tees und viel frisches Gemüse helfen dem Körper, sich den kälteren Temperaturen und dem Wechsel hin zu weniger Tageslicht anzupassen. Brokkoli ist dabei eine tolle Unterstützung – ist er doch ein großartiger Vitaminlieferant. Brokkoli steckt voller Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen und B-Vitaminen, die unser Immunsystem unterstützen. Um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten, röste ich den Brokkoli für diese köstliche, cremige Suppe nur leicht im Ofen an. Statt Sahne verwende ich Avocado, Hefe und Mandelmus. Das macht die Suppe schön cremig und reichhaltig zugleich. Die Kombination mit Minze bildet dazu geschmacklich ein super Gleichgewicht und sorgt für einen frischen, aromatischen Geschmack. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen, Eure Lea Zum Artikel

Spinatsuppe mit Kokosmilch & Pinienkern-Tahini-Topping

Spinat ist jedes Jahr mit das erste Gemüse, das nach der langen Winterpause wieder regional aus dem Boden sprießt. Ab Mitte März kommt er daher regelmäßig bei mir auf den Tisch. Wer mich schon ein bisschen kennt, weiß, dass ich ziemlich „Spinat-verrückt“ bin. Ich stehe total auf den Geschmack und außerdem enthält er viele Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Zink, Kalzium, Magnesium und Kalium. Als Eisenquelle ist er übrigens weniger geeignet, als man vermuten könnte.

Nicht nur, dass sich die Wissenschaftler einst um eine Kommastelle verrechnet haben und Spinat gar nicht so stark eisenhaltig ist (2,7 mg/100 Gramm). Die im Spinat enthaltene Oxalsäure hemmt eher die Eisenaufnahme. Daher sind zum Beispiel Haferflocken eine bessere Eisenquelle (mit 5,2mg/100 Gramm) oder Sesamsaat (14,6 mg/100 Gramm). Eisengehalt hin oder her – alte Liebe rostet nicht. Ich gebe Spinat in meine Smoothies, in Salate aller Art, ich mache damit Pestos, Pastagerichte, Pfannkuchen, Quiche, Pizzen und vieles mehr. Besonders köstlich schmeckt Spinat in Kombination mit Kokosmilch. Schon mal probiert? Dazu gebe ich ein leicht herbes Tahini-Topping (das immerhin auch mit 9 mg Eisen/pro 100 Gramm zu Buche schlägt) und im Geschmack fantastisch mit dieser Suppe harmoniert. Ich verspreche Euch, wenn Ihr Spinat mögt, werdet Ihr diese Suppe lieben. Sie ist super-super-köstlich und genau das Richtige für die manchmal noch recht nass-kalten Frühlingstage.
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Scharfe Kokos-Curry-Suppe mit Koriander

Der Bezirk Berlin Zehlendorf, in dem ich wohne, liegt im Süd-Westen Berlins. Von Großstadtgefühl oder Latte-Macchiato-Hipster-Schick ist hier weit und breit nichts zu sehen. Ländlich, ruhig, ein wenig konservativ und sehr gediegen geht es hier zu. Doch als Veganer kann man sich in dieser Ecke Berlins ganz gut durchschlagen, nicht zuletzt wegen eines wunderbaren, winzigen und von außen völlig unscheinbaren Asialadens, der gerade Mal so groß ist wie das deutsche Durchschnittswohnzimmer. Doch die Auswahl an frischen asiatischen Kräutern, Pilzen, Wurzeln, Gewürzen, Sprossen, Pflanzenmilch und frischem Tofu ist grandios. Hier gibt es Trinkkokosnüsse, Edamame, Zitronengras, Thaibasilikum, frischen, jungen Koriander mit Wurzeln, Chilis, Seitan und vielerlei Delikatessen mehr. Die meisten der unten aufgeführten Zutaten habe ich dort erstanden und damit diese feuerscharfe, cremig-sahnige Kokos-Curry-Suppe gemacht. Und bitte lasst Euch nicht verwirren – ich habe für diese leckere Suppe Kokosmilch, aber keine echte Kokosnuss verwendet. Die fand‘ ich nur für das Foto schön und hab‘ sie im Anschluss separat gegessen, während Kokosmilch mit Chili und Shiitake auf dem Herd vor sich hinköchelten… Zum Artikel

Schnelle, fruchtige Tomaten-Sellerie-Suppe

Suppen aller Art sind natürlich vorrangig in kühleren Jahreszeiten beliebt. Im Sommer kommen hingegen eher Melonen- und Gurkenkaltschalen oder Gazpacho auf den Tisch. Doch nicht jedermann ist ein Freund kalter Suppen. Wie gut also, dass diese herrlich aromatische Tomaten-Sellerie-Suppe einfach zu jeder Jahreszeit und ganz besonders im Sommer schmeckt. Man kann sie heiß wie kühl servieren. Die saftig-fruchtigen Tomaten und der herbe Geschmack des Staudensellerie machen diese Suppe zu einem köstlichen Genuss. Ich koche sie außerdem so gerne, weil sie im Handumdrehen fertig ist und man mit jedem Löffel schmeckt, dass hier nichts außer Natur pur drin steckt. Ein krosses Baguette dazu, vielleicht ein paar Oliven oder Antipasti – fertig ist das perfekte Sommer-Schlemmer-Essen. Zum Artikel

Rote Bete Suppe mit Wasabi & lila Kartoffelchips

Dieses Rezept könnte auch die Unterüberschrift „Pimp my Borschtsch“ haben. Mir war einfach danach, einen leckeren Klassiker so richtig aufzumotzen. Und so habe ich die tolle rote Knolle mit Orange und Zitrone zu einem fruchtig-sämigen Süppchen verarbeitet. Viele von Euch haben sicherlich schon ausprobiert, dass Meerrettich ganz großartig zu Roter Bete passt. Aber ich wollte es noch ein wenig exotischer haben. Wasabi ist für mich wie Meerettich mit einem Hauch Tiger-Balm. Edel, scharf, lecker. Wasabi ist japanischer Wassermeerettich, der in Form von Pulver in Asia-Läden zu kaufen ist. Wow, was für ein Geschmacksduo – die erdige Knolle, der Touch Zitrusfrucht und der scharfe Wasabi – fehlt nur noch das Accessoire für den großen Auftitt. Lila Kartoffelchips wollte ich einfach immer schon mal ausprobieren, habe sie aber nie im Laden gesehen. Neulich wurden sie im Bio-Supermarkt angeboten und da habe ich einfach zugeschlagen. Man kann die Chips aber natürlich auch mit jeder anderen kleinen, festkochenden Kartoffel-Sorte machen. Alles zusammen: ein glamouröser Auftritt und ein Wahnsinns-Geschmack. Rote Bete ganz etepetete… Zum Artikel