Clean Eating/ Snacks

Tofusteaks mit Quinoa-Kruste und gebratenen Seitlingen auf Salat

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Je länger ich vegan lebe und blogge, desto klarer wird mir: Essen muss weder aufwendig noch kompliziert sein, um fantastisch zu schmecken und wunderbar auszusehen. Oft sind es die kleinen Tipp und Tricks, die einige simple Zutaten zu purem Genuss verwandeln. Alles dreht sich dabei um kreative Ideen, gute Gewürze, interessante Texturen und die Art der Darbietung. Das trifft auf Tofu ganz besonders zu. Wie oft haben wir schon alle gehört: “Tofu schmeckt nicht!” – Von wegen! Es kommt ganz darauf an, wie man ihn zubereitet. Tofu kann nicht nur besonders köstlich sein, sondern man bekommt ihn auch knusprig. Zum Beispiel mit einer wunderbaren Quinoa-Panade.

Mit einer tollen Marinade und Quinoa-panade wird Tofu knusprig-aromatisch!

Die Quinoa wird dabei weder gekocht noch eingeweicht, sondern pur mit einer köstlichen Marinade verarbeitet. Ich bin sehr gespannt, wie Euch dieses Rezept gefällt. Ich freue mich schon auf Eure Kommentare und Nachrichten – hier auf Facebook oder Instagram. Ganz herzliche Grüße zum Wochenende, Eure Lea.

Zutaten für zwei Portionen

  • 400 g Tofu natur (ein großer Tofublock)
  • 2 TL Korianderkörner
  • 4 EL Sojasoße
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 kl. EL Mirin (optional)
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 TL vegane Genmai Misopaste
  • Chiliflocken
  • 40 g Quinoa hell
  • 200 g Kräuterseitlinge
  • 4 Holzspießchen (optional)
  • 2-3 EL Kokosöl
  • 1,5 EL glutenfreie Tamari Sojasoße
  • 1 Zitrone
  • Etwas Meersalz
  • 2 Hände Blattsalate nach Belieben
  • Ein Stück Salatgurke (Menge nach Belieben)
  • 100 g Brokkoli
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Agavendicksaft (oder ein alternatives Süßungsmittel)
  • 1 Beet daikon Rettich Sprossen oder Kresse (optional)

Zubereitung (25 – 30 Minuten Arbeitszeit + 24 Minuten Backzeit)

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

400 g Naturtofu aus der Verpackung nehmen und mit mehreren Lagen Küchenkrep vorsichtig trocken pressen und abtupfen. Tofublock in rund 9 gleichmäßige, ca. 8mm dicke Scheiben schneiden.

2 TL Korianderkörner im Mörser zerstoßen (oder gemahlenen Koriander benutzen).

Aus den gemöserten Koriandersamen, 4 EL Sojasoße, 1 EL Ahorsirup, 1 kl. EL Mirin, 1 EL Mandelmus, 1 TL Genmai Misopaste und einem kleinen TL Chiliflocken eine Marinade anrühren. Marinade in einen vertieften Teller gießen. Auf einen zweiten Teller die ungekochte(!) Quinoa geben.

Die Tofustücke gründlich in der Marinade wenden und anschließend mit Quinoa panieren. Die so panierten Tofustücke nebeneinander auf das Backpapier geben.

Tipp: Das Rezept funktioniert nur, wenn die Quinoa ungekocht und trocken ist, damit eine schöne knusprige Kruste entsteht.

Die panierten Tofustücke nebeneinander auf das mit Backpapier belegte Blech geben.

Die panierten Tofustücke im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Umluft 20-24 Minuten kross backen. Die Tofustücke sind fertig, wenn die Kruste deutlich gebräunt ist.

In der Zwischenzeit die Kräuerseitlinge putzen und längs in Scheiben schneiden, die so dick sind, dass man sie noch auf einen Grillspieß stecken kann. 4 Grillspieße mit den Pilzen bestücken.

Seitlinge in Scheiben schneiden und auf Holzspieße stecken.

Tipp: Es sieht einfach wunderschön aus, wenn die Kräuterseitlinge am Spieß gebraten und so zum Gericht gegeben werden. Wenn Ihr jedoch keine Holzspieße habt, könnt Ihr die Pilzscheiben natürlich auch einfach so in der Pfanne anbraten. Ganz wie Ihr mögt.

Eine Bratpfanne mit 2-3 EL Kokosöl oder einem anderen Pflanzenöl erhitzen. Die Spieße beidseitig im heißen Fett anbraten, mit 1 EL Sojasoße ablöschen und die Pilze mit Chiliflöckchen und 1 EL Zitronensaft würzen. Pilze leicht salzen.

2 Hände voll Blattsalat waschen, trocken schüttel und auf zwei Teller aufteilen. Mit einem Sparschäler jeweils 5-6 Streifen von einer gewaschenen Salatgurke hobeln und auf die Teller geben. 100 g Brokkoli roh klein schneiden und auf die Teller aufteilen. Wer rohen Brokkoli nicht gut verträgt, kann die Brokkoliröschen ein paar Minuten in leicht gesalzenem Wasser gar köcheln.

2 EL Apfelessig mit 1 TL Agavendicksaft oder Apfeldicksaft sowie 1 TL Sojasoße verühren, mit Meersalz abschmecken und als Dressing über den Saat geben.

Die knusprig gebackenen Tofustücke auf die Teller aufteilen und jeweils zwei gebratene Seitlingsspieße dazu geben. Gericht mit Zitronensaft beträufelt und nach Belieben mit Sprossen garniert servieren.

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7 Kommentare

  • Reply
    marianne
    11. November 2017 at 10:56

    Hallo Lea – bei mir wird die Panade mega bitter mit dem ungekochten Quinoa… schade 🙁 ich mache jetzt meine Sesam-Paniermehl-Panade (mit Salz/Pfeffer/gem. Senfkörnern). Danke für all Deine Rezeptideen 🙂 liebe Grüsse aus der Schweiz, Marianne

    • Reply
      Lea
      11. November 2017 at 11:24

      Hallo Marianne,
      ach, das wundert mich jetzt. Woran mag das wohl liegen? Vielleicht empfindet jeder den Geschmack etwas anders? Bei mir wurde die Panade nicht bitter. Sie sollte aber schön gebräunt sein, dann ist sie auch besonders knusprig. Aber Danke für Deine Rückmeldung 🙂 Hoffe, Du findest noch viele andere Rezepte auf VEGGIES, die mehr Deinem Geschmack entsprechen! Herzlichst Lea

  • Reply
    Claudia66
    2. Oktober 2017 at 16:23

    Liebe Lea, dein Rezept hat mich einfach neugierig gemacht und so hab ich nach längerer Zeit Naturtofu wieder eine Chance gegeben (ist mir normalerweise zu fade, ich mag den Räuchertofu lieber).
    Fazit: die Marinade ist genial (nachdem ich kein Miso zu Hause hatte, hab ich kurz entschlossen getrocknete Tomaten faschiert – hat auch sehr gut gepasst ;)))
    Mit der Quinoa-Panade hadere ich ein wenig – die Konsistenz ist bei mir nicht wie erhofft knusprig geraten, sondern hat sich einfach nur wie rohe Körner im Mund angespürt – hast du eine Idee, wie ich das beim nächsten Versuch besser hinbekommen könnte?
    Außerdem möchte ich dir sagen, dass du mit deinem Blog wirklich großartige Arbeit leistest – Beschreibung, Fotos, Ideenreichtum, Durchführbarkeit – du triffst damit genau meinen (Geschmacks-)Nerv. Ich freu mich wirklich über jeden neuen Beitrag und um dir das zu schreiben, hinterlasse ich hiermit den ersten Blog-Kommentar meines Lebens :)))
    Bitte erhalte dir deinen Enthusiasmus und Ideenreichtum – alles Liebe aus Wien
    Claudia

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    1. September 2017 at 13:53

    mhh die Tofusteaks sehen köstlich aus und mir gefällt das sie nicht frittiert werden, sondern im Ofen gebacken!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Lea
      2. September 2017 at 13:34

      Hi Krisi,
      ja, und das klappt ganz hervorragend im Ofen! Ich stehe da auch nicht so drauf, Paniertes in viel Fett rauszubraten. Die Ofen-Lösung mag ich auch am liebsten 🙂 Ganz viel Spaß mit dem Rezept und lass’ es Dir schmecken. Du kannst den Tofu in Quinoa-Kruste natürlich auch ganz toll zu Currys und Eintöpfen machen – die Salatvariante ist nur eine Idee! Ganz wie Du magst 🙂 Herzlichst Lea

  • Reply
    Lea
    28. August 2017 at 09:59

    Hmmm. Das sieht so lecker aus!
    Wird auf jeden Fall mal ausprobiert 🙂

    Viele Grüße
    Lea

    • Reply
      Lea
      2. September 2017 at 13:26

      Hi Lea,
      das freut mich. Ja, so schmeckt Tofu einfach richtig gut, macht satt und ist sooo knusprig lecker!
      Hab’ ein schönes Wochenende,
      herzlichst
      Lea