Glutenfrei/ Sweets & Treats

Vegane, glutenfreie Kürbis-Zimt-Rollen mit Pekannüssen

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In diesem Rezept vermischen sich duftender Zimt, süßer Kürbis und knackige Pekannüsse in einer saftig-weichen glutenfreien Teigrolle zu einer unwiderstehlichen Kombination. Eigentlich denke ich immer wieder, dass mir nicht noch ein weiteres Kürbisrezept einfallen wird und jedes Mal werde ich doch eines Besseren belehrt. Kürbis ist einfach genial – das muss man mal festhalten! Ob deftig, samtig-süß, fruchtig oder Ingwer-scharf. Von Kürbis bekomme ich einfach nicht genug und ich sprudele nur so über vor Ideen. Diese köstlichen Kürbis-Zimt-Rollen sind schon etwas ganz Besonderes, sind sie obendrein auch noch glutenfrei! Wenn Ihr Euch und Eure Liebsten im Herbst mal so richtig verwöhnen wollt, liegt Ihr mit diesem Rezept also goldrichtig. Celebrate the joy of pumpkin! Eure Lea.

Zutaten für 6 Portionen

Für die glutenfreie Mehlmischung

Weitere Zutaten für die Rollen

  • 750 Gramm Hokkaido Kürbis (Gewicht mit Schale und OHNE Kerne)
  • 2-3 EL flüssiges Kokosöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1-2 TL Zimt
  • Eine Prise gemahlener Ingwer | oder optional in daumengroßes Stück frischer Ingwer geschält
  • 3 EL Mandelmilch zum Verdünnen des Kürbispürees
  • 180 ml Mandelmilch | oder ein anderer Pflanzendrink
  • 125 ml Wasser
  • 40 Gramm vegane Butter | ich benutze Alsan
  • 1 Päckchen Trockenhefe | = 7 Gramm
  • 2 gehäufte EL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Weinstein Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 6 EL Rohrzucker
  • nochmals 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 EL Apfelessig
  • 65 Gramm gehackte Pekannüsse
  • Etwas Kokosfett für die Auflaufform

Zutaten für die Glasur

  • 100 Gramm Puderzucker
  • 45 Gramm vegane Butter | ich benutze Alsan
  • 4 EL Zitronensaft
  • 2 EL Pekannüsse gehackt
  • 1 EL Kürbiskerne gehackt

Zubereitung (Zubereitungszeit ca. 60 Minuten + 15 Minuten Backzeit (Kürbispüree) + 25 Minuten Backzeit)

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. 750 Gramm Kürbis (Gewicht ohne Kerne) in kleine Würfel geschnitten in eine Schale geben. Kürbiswürfel mit 2-3 EL flüssigem Kokosöl, 1 EL Ahornsirup, 1-2 TL gemahlenem Zimt sowie einer Prise gemahlenem Ingwer vermischen und auf das Backblech verteilen

Kürbisstücke für 12-15 Minuten (je nach Ofenart) bei 200 Grad Umluft in den Ofen geben, bis die Kürbisecken beginnen leicht zu bräunen und die Stücke weich sind (Backzeit kann je nach Ofentyp und -alter variieren!). Das Blech aus dem Ofen nehmen und die gegarten Kürbisstücke ein bisschen abkühlen lassen. Kürbisstücke mit 1 EL Ahornsirup und 3 EL Mandelmilch im Mixer fein pürieren und die Kürbispaste bereit stellen. Wer mag, gibt ein Stück geschälten Ingwer im Mixer dazu. Kürbispüree mit Zimt abschmecken und bereit stellen.

Dann Pflanzendrink und Wasser zusammen mit der Butter in einen Topf geben und erhitzen. Langsam rühren, bis sich die vegane Butter vollständig aufgelöst hat. Die Mischung vom Herd nehmen und so lange abkühlen lassen, bis die Pflanzenmilch nur noch sehr warm, aber nicht mehr heiß ist (das verträgt die Hefe nämlich nicht). Dann ein Päckchen Hefe in die buttrige Flüssigkeit einrühren und 10-15 Minuten quellen lassen. Anschließend 2 gehäufte EL geschrotete Leinsamen hinzufügen und nochmals 5 Minuten quellen lassen.

Während dessen alle oben angegebenen Zutaten für die glutenfreie Mehlmischung miteinander vermengen und diese in eine große Rührschüssel geben.

1 TL Backpulver, 1 TL Natron, 3 EL Rohrzucker, 1 EL Zimt, 1 TL gemahlene Vanille, eine Prise Salz und 3 EL vom Kürbispüre dazu geben.

Anschließend die flüssige Milch-Hefe-Mischung zum Mehl geben, 1 EL Apfelessig untermengen und einen Teig anrühren. Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer mit Reismehl bestäubten Fläche zu einer geschmeidigen Teigkugel kneten. Bei Bedarf noch 1 EL Reismehl hinzugeben, damit der Teig schön elastisch ist.

Ofen nochmals vorheizen – dieses Mal auf 190 Grad Umluft.

Teig viereckig ausrollen. Das Viereck sollte etwas länglich sein, wie auf dem nachstehenden Foto zu sehen.

Den ausgerollten Teig mit dem Kürbispüree bestreichen. 3 EL Rohrzucker + 2 EL Zimt und 65 Gramm gehackte Pekannüsse darüber verteilen (wer es nicht so süß mag, lässt an dieser Stelle den Zucker weg).

Teig von der längeren Seite her zu einer Rolle aufrollen und in gleichmäßige Stücke schneiden.

Eine Auflaufform mit Kokosfett ausstreichen und die geschnittenen Rollen hochkant einschichten und aneinander drücken.

Die Rollen bei 190 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen, bis sie Farbe annehmen und stark nach Zimt duften. Rollen aus dem Ofen nehmen und vor dem Glasieren ein wenig abkühlen lassen (ca. 15-20 Min).

Für die Glasur 45 Gramm vegane Butter in einem Topf schmelzen lassen. Dann 100 Gramm Puderzucker mit der geschmolzenen Butter und 4 EL Zitronensaft vermengen. Rühren, bis eine gleichmäßige, zähflüssige Glasur entsteht. Glasur über die Zimtrollen geben. 2 EL gehackte Pekannüsse und 1 EL gehackte Kürbiskerne über die glasierten Rollen verteilen. Fertig ist diese grandiose, glutenfreie Herbstleckerei!

Wer kann widerstehen? Sie sind sooo soft und saftig innen….

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22 Kommentare

  • Reply
    annette
    23. Oktober 2017 at 17:03

    Hallo Lea! Kann ich die Flohsamenschalen durch etwas anderes ersetzen? Liebe Grüße, Annette

    • Reply
      Lea
      23. Oktober 2017 at 19:56

      Hallo Annette,
      vielen Dank für Deine Nachfrage. Also ich habe eigens für dieses Rezept eine glutenfreie Mehlmischung aus Reismehl, Mandelmehl, Kartoffelstärke und Flohsamenschalen zusammen gestellt. Die Mischung an sich sollte man nicht verändern, da ich nicht weiß, ob der Teig dann noch schön geschmeidig ist. Du könntest Dir aber eine fertige glutenfreie Mehlmischung im Reformhaus kaufen. Damit würde es auch funktionieren. Da bei glutenfreien Mehlen die “Bindung” (der Eiweißkleber GLUTEN) fehlt, ist es wichtig, diesen durch Stärke und einer quellenden Komponente zusammen zu setzen/ zu ersetzen. Da jetzt aber jetzt hier im Rezept zu experimentieren, fände ich riskant. Liebere eine fertige glutenfreie Mehlmischung kaufen oder, wenn du langfristig glutenfrei backen willst, lohnt sich sicherlich auch die Anschaffung von Flohsamenschalen (Reformhaus, Biomarkt oder online). Damit lässt sich auch ganz wunderbar ein veganer Mozzarella herstellen. So lecker!
      Liebe Grüße Lea

    • Reply
      annette
      31. Oktober 2017 at 10:00

      Ok, danke für die Info, ich berichte dann ;-). LG Annette

  • Reply
    Rebecca
    20. Oktober 2017 at 12:31

    Hallo, ich will diese für einen Geburtstag machen. Nur leider habe ich kein Quinoa Mehl gefunden. Wo bekomme ich es her? Was kann ich stattdessen glutenfreies nehmen? Amaranth Mehl? VG Rebecca

    • Reply
      Lea
      21. Oktober 2017 at 21:04

      Hi Rebecca,
      ich hatte Dir dazu schon geschrieben – ich hoffe, Du hast das gesehen?
      Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Ursula
    28. Januar 2016 at 23:48

    Ich mein, wie cool ist das denn? Superleckere Zimtschnecken und dann auch noch in gesund?
    Ja, so ist dieses Rezept. Ich war ja sehr gespannt, wie Kürbis in einer süßen Variante schmecken würde, aber es hat mich durchaus überzeugt 😉
    Ich habe statt Zucker Agavendicksaft verwendet, was in der Füllung gar kein Problem war und ich habe dann gar nicht so viel Guss gemacht, sodass das auch geklappt hat… Nur waren die Rollen ganz schnell weg – zu schnell 😀
    Meine Mitbewohnerin hat zwar mit vegan nichts am Hut, probiert aber immer gern, wenn ich ihr was hinstelle und war auch ganz begeistert. So ein Lob find ich immer noch schöner 🙂
    Liebe Grüße,
    Ursula

  • Reply
    Vera Heider-Roos
    15. Oktober 2015 at 13:33

    Liebe Lea,
    nachdem ich schon einige Rezepte von dir ausprobiert habe, möchte ich es heute nicht versäumen, dir mein Kompliment auszusprechen. Alle probierten Rezepte sind unbeschreiblich gut und mit so viel Liebe und Fantasie gestaltet, das ich mich frage, wie ich bisher ohne deine Rezepte leben konnte 🙂
    Es ist schön, dass es solche Menschen wie dich gibt, die sich so viel Mühe/Arbeit machen. Bitte weiter so, du bist meine Motivation, dass man auch vegetarisch/glutenfrei genießen kann. Leider gibt es heute immer noch zu selten eine feine ausgefallene und geschmackvolle vegetarische Küche. Zumindest nicht am Bodensee, wo ich zur Zeit wohne. Also muß ich selbst ran und freue mich auf jeden neuen Input.
    Die Kürbisrollen, die ich am Wochenende gemacht habe waren traumhaft, welch ein Geschmackserlebniss. Das muss man probiert haben, meine Familie und Freunde waren auch ganz begeistert.
    Alles Liebe
    Vera

    • Reply
      Lea
      17. Oktober 2015 at 10:49

      Hallo Vera,
      Du glaubst gar nicht, wie sehr mich Deine Nachricht freut!! Toll, dass Du auf meinem Blog so viel Inspiration findest!! 😉 Ich arbeite auch schon wieder an einem neuen glutenfreien Rezept – diesmal werden es leckere Frühstücks-Pancakes werden 🙂 Ganz liebe Grüße von Berlin an den Bodensee, Deine Lea

  • Reply
    leafysoul
    20. September 2015 at 09:00

    WOW!!! Das sieht toll aus! Kürbis im Gebäck ist sowieso unschlagbar.
    Überhaupt liebe ich deinen Blog 🙂
    Mach weiter so!
    Alles liebe!
    Leafy Soul

    • Reply
      Lea
      21. September 2015 at 10:43

      Hey Leafysoul,
      danke Dir für Dein Lob! das freut mich sehr 🙂 Alles Liebe Lea

    • Reply
      Lea
      1. Oktober 2015 at 10:31

      Danke Dir, ganz liebe Grüße Lea <3

  • Reply
    Iris
    20. September 2015 at 00:11

    Hallo Lea,
    danke, das Rezept werde ich heute zelebrieren. Habe alle Mehlsorten gekauft bis auf Quinoa Vollkornmehl – kann ich die gleiche Menge an Dinkelmehl stattdessen verwenden?
    Liebe Grüße, Iris

    • Reply
      Lea
      21. September 2015 at 10:44

      Hallo Iris,
      ja, das klappt prima! Schon mehrere Leser haben das Quinoa-Mehl durch Dinkelmehl ersetzt und das Rezept hat einwandfrei funktioniert!! Ich wünsche Dir gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen, alles Liebe Lea

      • Reply
        Rebecca
        20. Oktober 2017 at 11:10

        Finde leider auch kein quinoa mehl. Dinkel geht wegen Gluten wieder nicht. Was kann man noch nehmen? Bzw wo findet man quinoa mehl?

        • Reply
          Lea
          20. Oktober 2017 at 12:04

          Liebe Rebecca,
          ja, ich bin halt hier in Berlin immer sehr verwöhnt, was das einkaufen von Lebensmitteln betrifft. Hier bekommt man wirklich alles. Also ich kaufe das Quinoa-Mehl ganz normal im Reformhaus. Aber Du könntest es Dir auch im Internet bestellen, z.B. hier. Was Du aber sonst auch probieren könntest, wäre Haferflockenmehl. Kaufe Dir einfach glutenfreie Haferflocken und zerkleinere diese im Mixer zu Mehl. Das würde auch gehen. Aber Achtung: Haferflocken sind nur glutenfrei, wenn das drauf steht. Es ist nämlich so, dass Haferflocken an sich glutenfrei sind, aber bei der Verarbeitung/und schon beim Anbau meist stark “verunreinigt” werden – wenn z.B. der gleiche Mähdrescher wie für den Weizen vom Feld nebenan verwendet wird oder wenn der Hafer in den gleichen Hallen wie glutenhaltiges Getreide verarbetet wird. Aber man kann glutenfreie Haferflocken eigentlich gut kaufen. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Antwort helfen, herzlichst Lea

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    17. September 2015 at 16:42

    Wow die sehen unglaublich lecker aus!Da hätte ich jetzt wahnsinnig gerne einen…Die Anleitung ist auch super!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Lea
      21. September 2015 at 10:44

      Danke Dir!

  • Reply
    Mandy
    16. September 2015 at 21:12

    Liebe Lea, welche Mehle kann ich verwenden, wenn ich es nicht glutenfrei backen möchte ?! 🙂 Danke & ein super leckeres Rezept 😉

    • Reply
      Lea
      17. September 2015 at 19:04

      Hi Mandy, Du kannst auch einfach Dinkelmehl verwenden 🙂 viel Erfolg, liebe Grüße Lea

  • Reply
    Caro
    16. September 2015 at 17:38

    Da läuft mir ja gleich das Wasser im Mund zusammen!
    Wundervolles, herbstliches Rezept!
    Muss ich unbedingt ausprobieren! 🙂
    Liebe Grüße, Caro
    http://perfectionofglam.blogspot.de

  • Reply
    Dörte
    16. September 2015 at 10:46

    Das sieht köstlich aus! Auch wenn mir der Teig für einen Hefeteig recht kompliziert erscheint. Und muss er gar nicht gehen? Oder hab ich da was überlesen?

  • Reply
    Nina
    16. September 2015 at 09:50

    Ein schönes Rezept, ein ähnliches habe ich gestern auch schon gemacht. Vegane Pumpkin Cinnabon Rolls. Vielleicht schaust du ja auch auf meinem Blog vorbei 🙂 Hier ist der Beitrag:
    https://schmuesie.wordpress.com/2015/09/15/backen-im-herbst-2-pumpkin-cinnamon-rolls/
    Liebe Grüße, Nina