Vegane Rote Bete-Schoko-Muffins

Rote Bete und Schoko? Echt, jetzt – das schmeckt? So manch‘ Einer von Euch wird sicherlich die Stirn runzeln, wenn er dieses Rezept liest. Aber ich kann Euch nur sagen: Probiert es aus! Diese Muffins so sooo schokoladig, saftig und lecker, dass man einfach nicht genug davon bekommt. Man schmeckt bei den fertigen Muffins die Rote Bete auch überhaupt nicht raus. Rote Bete schmeckt ja an sich schon ziemlich „erdig“, man könnte sagen „dunkel“, so dass sie sich wunderbar mit Obst und Süßem kombinieren lässt. Also, keine Angst, sie sticht geschmacklich nicht hervor, sondern verstärkt nur den schokoladigen Geschmack. Die Rote Bete sorgt aber dafür, dass die Muffins eine tolle fluffige Konsistenz und eine superschöne rot-braune Farbe haben.

Vegane Rote Bete-Schoko-Muffins – ein fluffig-süßes Schoko-Vergnügen!

Ich bin daher schon ganz gespannt auf Euer Feedback. Die Muffins sind schnell gemacht. Ich hoffe, viele von Euch probieren sie aus. Und wetten, Ihr werdet sie dann nicht zum letzten Mal gemacht haben. Wünsche Euch ein schokoladiges Vergnügen mit diesem ganz besonders köstlichen Rezept, Eure Lea.

Zutaten für 12 Muffins (= ein Standard Muffinblech)

  • 150 Gramm Dinkelmehl
  • 150 Gramm gemahlene Mandeln
  • 1 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 7 EL Kakao | ich benutze diesen Bio-Kakao von Naturata
  • 1 Apfel
  • 1 Rote Beete | ca. 180 Gramm
  • 150 ml Orangensaft | Saft von ca. 1 Orange
  • 60 Gramm Rohrzucker | wer die Muffins besonders süß haben will, benutzt bitte 90 Gramm Rohrzucker; ich persönlich mag sie nicht ganz so süß und mir reichen 60 Gramm völlig, da der frische Orangensaft auch viel Süße hat
  • 1 TL Natron
  • 1 EL Apfelessig
  • 3 EL Kokosöl (flüssig!)
  • Etwas vegane Butter zum Einfetten der Muffinform | ich benutze Alsan
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben der Muffins

Zubereitung (ca. 35 Minuten + 25-27 Minuten Backzeit)

Dinkelmehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, eine Prise Salz und Kakao in eine Rührschüssel geben, vermengen und beiseite stellen.

1 Apfel waschen, vierteln, das Kernhäuse rausschneiden und den Apfel grob würfeln.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Muffinblech mit Margarine gut einfetten und bereit stellen.

Tipp: Ich backe Muffins jeglicher Art schon längere Zeit immer direkt in den Muffinmulden des Blechs und setze die fertigen Muffins erst hinterher in Muffin-Papierförmchen. Warum? Ich habe einfach zu oft schlechte Erfahrungen damit gemacht, dass die Papierförmchen sich regelrecht in den Teig einbacken und sich nur schlecht von den Muffins lösen lassen. Das ist dann immer so ärgerlich und unnötig. Ihr könnt die Muffins nämlich hinterher völlig problemlos in die Papierförmchen setzen und seid dieses Problem einfach los.

1 Rote Bete gut waschen, die Enden abschneiden und Rote Bete leicht zerkleinert in einen Mixer geben. Rote Bete mit Schale im Mixer schreddern. Die Rote Bete muss dabei nicht völlig püriert werden, es reicht, wenn sie gut „geschreddert“ ist, wie auf dem nachstehenden Foto zu sehen.

Apfelstücke mit 150 ml frisch gepresstem Orangensaft in einem Topf erhitzen. Geschredderte Rote Bete dazu geben und das Ganze 10 Minuten köcheln lassen. Rohrzucker unterrühren und Apfel-Rote Bete-Masse nach etwa 10-12 Minuten Kochzeit mit einem Schneidstab pürieren.

1 TL Natron zu den vorbereiteten trockenen Zutaten geben und 1 EL Apfelessig direkt darauf träufeln, bis das Natron beginnt zu schäumen. Dann zügig das Rote Bete-Apfelpüree und 3 EL Kokosöl dazu geben und mit einem Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.

Muffins auf 12 gefettete Muffinmulden ohne Papierförmchen aufteilen.

Muffinblech auf der mittlere Schiene des Ofens bei ca.180 Grad Umluft ca. 25-27 backen.

Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig durch ist. Bleibt beim Reinstechen kein Teig am Holzstäbchen hängen, sind die Muffins fertig. Muffins aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, bevor Ihr sie aus der Form nehmt.

Abgekühlte Muffins mit Hilfe eines scharfen Messers vorsichtig aus der Form lösen, in Muffinpapier setzen und durch ein feines Sieb mit Puderzucker bestäuben.

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26 Gedanken zu „Vegane Rote Bete-Schoko-Muffins

  1. Gabi

    Liebe Lea !
    Vielen Dank für die vielen super tollen Rezept Ideen !
    Der Muffins Teig ist ungebacken schon voll lecker – der restliche Teig ist gerade im Backrohr -und die
    kleinen Kuchen wachsen über sich hinaus .
    Werde jetzt noch die Spinat Nockerln machen :))))
    Ich liebe Deine Seite – und „lese“ sie täglich wie ein Buch !
    Unglaublich wie toll und optisch wunderschön vegane Küche sein kann!
    DANKE

  2. steffi

    oh my freaking god, this sounds so amazing! i’ll have to try it tomorrow, already making a list with all the ingredients! thanks for the recipe! if you wanna explore more vegan food recipes, feel free to head over to my blog eatwholegreens and browse through 🙂

    cheers, steffi | eatwholegreens.com

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Steffi,
      welcome! I am happy you feel inspired by this delicious muffin recipe 😉 I just jumped over to your beautiful blog! Very nice – so much amazing inspiration and photos! Go for it girl, that’s great!
      Hope to hear from you again,
      all the best Lea

  3. Alina Wiedenmann

    Hallo liebe Lea,
    ich würde die Muffins gerne nächste Woche backen. Nun habe ich eine Frage:
    Ist der Apfelessig unbedingt nötig? Kann ich alternativ auch Mineralwasser nehmen?

    Liebe Grüße!
    Alina

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Alina,
      lieben Dank für Deine Nachfrage. Der Apfelessig sorgt dafür, dass der Teig schön fluffig wird und das Backpulver „aktiviert“ wird. Es braucht also ein klein wenig „Säure“ im Teig. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist eine gute Alternative. Bitte gebe aber noch ein Teelöffelchen Zitronensaft dazu, damit genug Säure vorhanden ist und die Muffins auch gut aufgehen. Viel Erfolg & lass‘ es Dir schmecken,
      herzlichst Lea

  4. Janina

    Hallo alle zusammen,
    ich habe gestern die tollen Muffins nachgebacken und sie sind sehr gut geworden (und kamen auch gut an).

    Habe einige Abwandlungen vorgenommen, die vielleicht der eine oder andere interessant findet:
    1. Zusätzlich kamen noch 50g gehackte Mandeln dazu, nächstes Mal nehme ich eher 100g zusätzlich (liebe kleine feste Stückchen im Muffin).
    2. Ich habe eher 100g Zucker genommen – für mich muss es nicht so süß sein, aber ich wollte Menschen unbekannten Essverhaltens beschenken und da darf es gern süßer sein.
    3. Zusätzlich kamen noch 25g Schokostückchen rein.
    4. Statt Apfelessig habe ich Zitronensaft genommen, das fand ich irgendwie passender.

    Die Muffins sind übrigens überraschend gut aufgegangen! Ich habe meine kleinen Muffinförmchen fast voll gemacht und die Muffins sind ca 25-30 % über sich hinausgewachsen. Wird auf jeden Fall wiederholt.^^

    LG, Janina

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Janina,
      vielen lieben Dank für Deine Rezeptvariation. Das ist toll und sicherlich für viele Leser eine zusätzliche Inspiration 🙂 ich musste schmunzeln, als ich gelesen habe, dass Du für „Omnis“ mehr Zucker rein machst. Weil das kenne ich sooo gut. Ich mache das auch immer. Weil ich selbst habe mich von Zucker stark entwöhnt und mir reicht schon eine kleine Menge, um Speisen als „süß“ zu empfinden. Ich höre dann aber von anderen oft: „Ja, ist sehr lecker, aber mir persönlich nicht süß genug“…hihihi… Ganz liebe Grüße Lea

  5. Julia

    Hallo Lea!
    Der absolute Wahnsinn… Und ich Esel habe nur die Hälfte an Teig gemacht und hätte ihn dann schon vor dem Backen futtern können 😉 Absolut zum Nachbacken empfohlen! Da ich kein Natron hatte, habe ich einfach das doppelte an Backpulver genommen, hat super geklappt.
    Vielen Dank für das Rezept!
    Viele Grüße Julia

    1. Lea Beitragsautor

      Liebe Julia,
      das freut mich so sehr zu hören!! Vielen Dank für das Kompliment 🙂 Es gibt nichts Schöneres für mich, als wenn die Rezepte gut gelingen und schmecken! Jetzt kommt eh wieder die Back- und Naschzeit :-)) Herzlichst & bis bald, Lea

  6. Ursula

    Liebe Lea,

    hier war ich ja mal wieder sehr skeptisch und bin auch mal wieder überrascht worden. Wer sagt, dass man nicht gesund süßes essen kann, war noch nicht auf deinem Blog und hat vor allem noch nicht diese leckeren, saftig-schokoladigen Rote-Bete-Muffins gegessen <3
    Ich habe sie jetzt schon häufiger gebacken und in der Vollkornvariante mit Zuckerersatzstoff sind sie immer wieder ein Hochgenuss 🙂

    Deine Kreativität schätze ich sehr 🙂

    LG,
    Ursula

  7. Steffi

    Liebe Lea,

    ein fantastisches Rezept!
    Die Muffins sind gut gelungen und haben bei Familie und Freunden reißenden Absatz gefunden.
    Und es war mir ein teuflisches Vergnügen, den Rote Bete-Feinden erst hinterher zu erzählen, was sie da gerade so genüßlich schmatzend verzehrt hatten… 😉

    Heute abend werde ich Deine Linsenwaffeln ausprobieren.

    Herzliche Grüße
    Steffi

    1. Lea Beitragsautor

      Hey Steffi,
      ach, wie schön! Große Klasse! Ich mag‘ die Rote Bete-Muffins auch so gerne und bringe sie besonders gerne mit, wenn ich jemanden überraschen will. Schreib‘ mal, wie Dir die Waffeln gelungen sind… bin schon gespannt. Du kannst den Waffelteig übrigens auch in „Bulettenform“ im Ofen backen. Das ist auch klasse und etwas weniger aufwändig.
      Bis bald,
      liebe Grüße Lea

  8. Christiane

    Hallo Lea, hast du eine Alternative zum Rohrzucker? Würde es auch mit flüssiger Süße z.B.Apfelsüsse funktionieren? Hab Dienstag im Büro Keksdienst und will die unbedingt ausprobieren. Lieben Dank

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Christiane,
      freue mich, dass Du Deine Kollegen mit den leckeren Muffins überraschen willst 🙂 Also ich habe das Rezept bislang immer mit Rohrzucker gemacht. Ich denke aber, dass eine „flüssige“ Süße nicht all zu viel Feuchtigkeit zum Teig gibt. Ich würde Dir raten, den Anteil an gemahlenen Mandeln allerdings um 50 Gramm zu erhöhen und dann eine „flüssige Süße“ Deiner Wahl zu verwenden! 😉 Viel Erfolg und liebe Grüße Lea

      1. Christiane

        Hallo Lea,
        da ich zwischenzeitlich im Urlaub war, gibt es erst heute mein Feedback auf die Muffins.
        Leider waren sie den meisten nicht süß genug – aber das erlebe ich leider sehr oft bei Menschen, die überwiegend diesen industrie-überzuckerten Mist essen. Mir und einer anderen Kollegen haben sie hervorragend geschmeckt – schon in den Teig hätte ich mich reinlegen können. Leider habe ich nicht genügend Natron genommen bzw. die fehlende Menge zu spät reingetan und nicht mehr aufschäumen lassen. Kann es sein, dass sie dadurch nicht so gut aufgegangen sind? Habe mit Natron noch nicht so vie Erfahrung… Glaube beim nächsten Mal würde ich doch Rohrzucker nehmen, hatte jetzt Apfelsüße, da ich es aus einem anderen Muffig-Rezept kenne.
        Lieben Dank auch noch für deine Antwort und danke für deine tollen Rezepte.
        Zur Zeit köchelt gerade dein Rote Beete- Borretsch vor sich hin 🙂
        LG Christiane

  9. Heike

    Heute war es dann so weit! Ich bin ja eigentlich sehr experimentierfreudig und weiß auch, dass deine Rezepte immer schmecken. Aber als es dann in meiner Küche nach gekochten Rote Beete duftete und der Teig schon irgendwie komisch und rot aussah, war ich doch recht skeptisch. Die Muffins gingen auch nicht so sehr auf und waren nicht ganz einfach aus der Form zu lösen.
    Tja und dann der erste Bissen….und was soll ich sagen? Perfekt! So was von schokoladig und saftig! Sehr lecker!
    Meinem Mann hab ich die Geheimzutat erst hinterher verraten. Wir fanden sie auch mit 60 Gramm Zucker süß genug. Wird es definitiv wieder geben !
    LG Heike

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Heike,
      voll schön, dass Du das Rezept schon so schnell ausprobiert hast! Und ich freue mich natürlich total, dass sie so gut geschmeckt haben. Bitte die Muffinformen/-mulden richtig gut mit Margarine einfetten und lasse die Muffins dann nach dem Backen etwas abkühlen, bevor Du sie aus der Form holst, Am besten Du löst die Muffins ganz vorsichtig mit einem scharfen Messerchen vom Rand! Hoffe, es klappt! Und nicht vergessen: Den Apfelessig direkt auf das Natron träufeln, damit die Muffins schön aufgehen… ;:-) Herzlichst, Deine Lea

  10. Elke

    Hallo liebe Lea,

    die Muffins sind ein Traum in Schokolade 🙂
    Hammerlecker. Besser kann man seinen Sonntag nicht beginnen 🙂
    Danke für dieses geniale Rezept.

    Sonnige Grüße schickt dir eine glückliche Elke

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Elke,
      oh, super – Du hast das Rezept schon ausprobiert? Klasse! Freue mich, dass Du sie auch so gerne magst… ich hab‘ insgesamt schon drei „Fuhren“ gemacht :-)) Liebe Schokoglück-Grüße, Deine Lea

  11. Denise

    Ich muss ja zugeben, dass ich noch nie mit roter Bete gebacken habe, obwohl ich sonst überall sehr gerne mag. Ich glaube die Muffins probiere ich mal aus 🙂

    Liebe Grüße,
    Denise

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Denise,
      ja, einige Gemüsesorten eignen sich wirklich ganz vorzüglich zum Backen. Nebst Kürbis und Süßkartoffeln gehört Rote Bete definitiv dazu 😉 Ganz viel Spaß beim Ausprobieren, Grüße Lea

  12. BillasWelt

    Ich habe noch eine einzelne rote Bete im Gemüsekorb entdeckt und mich gefragt, was aus der wohl werden könnte.- Das Rezept hört sich sehr gut an und damit werde ich auch die RoteBeteHasser in der Familie „überlisten“ : )
    Es grüßt die Billa

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Billa,
      das Rezept solltest Du auf jeden Fall ausprobieren und dann die Gesichter Deiner Lieben ansehen, wenn du sagst „da ist Rote Bete“ drin ;-)) da kommen die nie drauf. Die Muffins werden durch die Rote Bete „nur“ schön fluffig-saftig und bekommen eine tolle rot-braune Farbe – geschmacklich merkt man da nicht viel. Die Bete unterstreicht nur den schokoladigen Geschmack…. 😉 Also ganz viel Spaß beim Backen, alles Liebe, Lea

  13. Eileen Mo

    Das ist wirklich eine ziemlich spannende Kombi. Habe noch 2 rote Beete zu Hause und werde das Rezept heute mal nachbacken. Bin echt schon gespannt 🙂

    Liebe Grüße
    Eileen von Veggie&Vegan

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Eilee,
      da bin ich mal gespannt 😉 Hab‘ ein schönes Wochenende & gutes Gelingen, Deine Lea