Sommer/ Sweets & Treats

Veganer Schoko-Kirschkuchen

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Manchmal muss es einfach Schoko-Kirschkuchen sein. Denn Kirschen und Schokolade sind eine großartige Kombination. Und da Kirschen von Juni bis September Saison haben, ist jetzt genau die richtige Zeit, um diesen leckeren veganen Kuchen zu genießen. Der Kuchen ist nicht nur ganz einfach zu machen, sondern wird auch schön saftig und hat genau die richtige Konsistenz. Damit überzeugt Ihr ganz sicherlich auch nicht-vegane Gäste. Ihr könnt den Kuchen aber auch ohne Kirschen zubereiten oder Kirschen durch Heidelbeeren ersetzen, ganz wie Ihr mögt. Und kennt Ihr Kakaonibs? Das sind geschälte und gebrochene Kakobohnen. Sie sind ganz leicht bitter, aber auch schön schokoladig und geben dem Kuchen zusätzlich ein crispy Gefühl beim Essen – mmmmh! Eine Zeit lang habe ich Kakaonibs nur im Bioladen bekommen, aber inzwischen erhalte ich sie bereits im ganz normalen Supermarkt. Ihr könnt sie aber auch online bestellen. Viel Spaß beim Schlemmen, Eure Lea

Zutaten

Für den Kuchen

  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 200 Gramm gemahlene Mandeln
  • 150 Gramm Rohrzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Zimt
  • 6 EL Kakaopulver (45 Gramm)
  • 100 ml Kokosöl
  • 250 ml Pflanzendrink
  • 1 sehr reife zerquetsche Banane
  • 1-2 Hände voll Kirschen (entsteint)
  • 35 Gramm Kakaonibs + 8 Gramm zum Garnieren

Außerdem: Eine mittlere Springform (24-26 cm Durchmesser) und etwas Margarine oder Kokosöl zum Fetten der Form.

Für die Schoko-Glasur

  • 50 ml flüssiges Kokosöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl zum Andicken

Zubereitung (ca. 60 Minuten)

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine sehr reife Banane mit einer Gabel zerquetschen. Flüssiges Kokosöl und Pflanzendrink bereit stellen.

Dinkelmehl, gemahlene Mandeln, Rohrzucker, Zimt, Kakaopulver, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben.

Zitronensaft direkt auf das Natron träufeln, das dadurch aktiviert wird und beginnt zu schäumen. Zerdrückte Banane, Pflanzenmilch und Kokosöl unter Rühren mit einem Handrührgerät nach und nach hinzu geben. Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen, Klümpchen freien Schokoteig verarbeiten. Anschließend 35 Gramm Kakaonibs unter den Teig ziehen.

Eine Springform fetten und die Schokoteig-Masse einfüllen. Weitere Kakaonibs über den Kuchen streuen und leicht andrücken.

Kirschen waschen, entkernen, halbieren und in die Kuchenoberfläche drücken.

Dann den Schoko-Kirschkuchen bei 180° in den vorgeheizten Ofen geben und dort ca. 35-38 Minute fertig backen (Die Backzeit kann je nach Ofenart und -alter leicht variieren).

Den fertig gebackenen Schoko-Kirschkuchen etwa 20 Minuten abkühlen lassen und aus der Springform auf einen Kuchenteller geben.

Aus Kokosöl, Zimt, Ahornsirup und Kakao eine Glasur anrühren. Schokoglasur durch das Einrühren von Johannisbrotkernmehl etwas cremiger, fester machen. Schokoglasur über den Kuchen verteilen.

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19 Kommentare

  • Reply
    Luise
    12. Mai 2017 at 19:39

    Hallo!
    Ob man den Kuchen wohl auch in einer Gugelhupf-Form backen kann?
    LG

    • Reply
      Lea
      13. Mai 2017 at 08:49

      Hallo Luise,
      uih, das ist eine gute Frage..hmmm… ich glaube schon, muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich es noch nicht probiert habe. Liebe Grüße Lea

  • Reply
    Stageaholic
    12. April 2017 at 19:29

    Hey,
    das klingt sehr lecker. Was kann man außer Johannisbrotkernmehl zum andicken nehmen? Sowas hab ich leider nicht da.
    VG

  • Reply
    Katharina
    1. Januar 2017 at 22:26

    Göttlich!
    Habe diesen Kuchen alleine innerhalb von einer Woche verspeist.
    War auch nach fünf Tagen immer noch saftig und unglaublich lecker. Vielen Dank für das erste vegane Kuchenrezept, dass von mir die volle Punktzahl bekommt 🙂

    • Reply
      Lea
      6. Januar 2017 at 10:43

      Hallo Katharina,
      vielen, vielen herzlichen Dank, das freut mich natürlich sehr!
      Ganz liebe Grüße & auf ein tolles, veganes 2017 😉
      Herzlichst Lea

  • Reply
    Martina
    27. September 2016 at 16:40

    Hallo Lea
    Ich habe mich in diesen Kuchen verliebt und mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
    Was könnte ich jedoch anstatt von Zucker dazu geben? Agavendicksaft oder so?

    Danke für deine Hilfe 🙂
    LG Martina

    • Reply
      Lea
      28. September 2016 at 08:58

      Hallo Martina,
      jaaaa, da hast Du Dir ein ganz besonders leckeres Rezept ausgesucht 🙂 Yummie! Ich bin mir etwas unsicher wegen der Alternative zu Rohrzucker. Grundsätzlich kann man natürlich mit Agavendicksaft süßen, aber ich habe das nicht ausprobiert und befürchte, dass der Teig dann zu feucht wird/bleibt und der Kuchen nicht mehr so gut von der Konsistenz ist. was meinst Du, ginge vielleicht Stevia? Herzlichst Lea

      • Reply
        Martina
        28. September 2016 at 16:05

        Hallo Lea

        Ja, Stevia habe ich mir auch schon überlegt. Habe aber nur welchen mit Vanillegeschmack.. aber ich versuch’s mal 🙂
        Ich gebe dir Bescheid wie es geklappt hat..

        Lieber Gruss
        Martina

        • Reply
          Lea
          29. September 2016 at 13:49

          Bin sehr gespannt!!

  • Reply
    Elke
    19. September 2016 at 21:57

    Hallo liebe Lea,

    jetzt wo es (leider) kälter wird habe ich endlich diesen Kuchen gebacken.
    Kirschen habe ich Eingemachte im Keller, somit konnte ich auch außerhalb der Kirschen Saison auf heimische Kirschen zurück greifen.
    Schon beim backen lag ein toller Geruch in der Küche. Und wenn man dann in den Kuchen reinbeist läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Kokos und Zimt, einfach eine wunderbare Kombi. Der Kuchen ist schön saftig durch die Kirschen. Einfach köstlich 🙂
    Lea, ich freue mich immer über deine Rezepte. Mach einfach weiter so, es werden dir sehr viele Leute danken.

    Vielen lieben Dank und ganz herzliche Grüße
    schickt dir Elke

    • Reply
      Lea
      19. September 2016 at 23:25

      Hallo Elke,
      wie lieb von Dir °freu° 🙂 Wie geht es Dir? haste gesehen, jetzt läute ich so langsam den Herbst auf meinem Blog ein 🙂 Heute gab es ein Pfifferling-Pasta Rezept neu auf dem Blog (schon gesehen?) und es folgt schon bald ein köstlicher Kürbiskuchen… ach, ich mag’ ja den Herbst. Du auch? Gefällt Dir das etwas neue Design auf dem Blog? Ich hoffe es – habe in letzter Zeit viel Arbeit in das Layout gesteckt, damit der Blog insgesamt noch attraktiver, bildlastiger und übersichtlicher wird. Herzliche Grüße Lea

  • Reply
    Daniela
    18. August 2016 at 13:29

    Hallo Lea,

    das hört sich gut an! Leider vertrage ich kein Gluten. Hast du eine Idee, wie ich das Dinkelmehl am besten ersetzen könnte? Evtl. einfach durch Reismehl und ein bisschen Flohsamenschalen?

    Liebe Grüße,

    Daniela

    P.S.: einen tollen Blog hast du da!

    • Reply
      Lea
      19. August 2016 at 08:55

      Hallo Daniela,
      vielen Dank, dass Du mir schreibst. Ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog so gut gefällt! Ich hatte die Anfrage nach einer glutenfreien Variante zu diesem Kuchen auch schon über Facebook. Es ist so, dass ich Dir leider nicht ganz einfach sagen kann, dass Du das Dinkelmehl 1:1 ersetzen kannst, weil ich es noch nicht ausprobiert habe. Grundsätzlich sollte es aber mit einer glutenfreien Mehlmischung funktionieren. Das müsste man einfach versuchen. Wichtig wäre, dass etwas drin wäre, was Bindung erzeugt, also z.B. gequollene Leinsamen und Flohsamenschalen. Aber ich in mir eben nicht 100% sicher. Vielleicht hast Du gesehen, dass ich auf meinem Blog oben unter dem “Reiter Rezepte – Ernährung” eine Kategorie habe, wo Du ganz viele glutenfreie Rezepte, auch Backrezepte, findest? Schau mal hier. Ich hoffe, Du wirst fündig! Falls Du den Schokokuchen mit einer glutenfreien Mehlmischung ausprobierst, würde ich mich über Feedback sehr freuen, weil es ja viele Personen gibt, die Gluten nicht vertragen. Werde bald auch wieder glutenfrei backen 😉 herzlichst, Deine Lea

  • Reply
    Britta
    16. August 2016 at 13:00

    Hallo Lea, welche Pflanzenmilch hast du dafür genommen? Ich habe noch nicht den Dreh raus, in welchem Zusammenhang welche Milch am besten schmeckt und mit der “falschen“ Geschmackssorte, kann man sich das komplette Essen verderben. Das würde ich bei dieser köstlich aussehenden Torte gerne vermeiden…

    • Reply
      Lea
      16. August 2016 at 19:16

      Hallo Britta,
      ich habe die Alpro Mandelmilch ohne Zucker verwendet 🙂 Du könntest aber bei einem solchen Kuchen auch die gesüßte Variante nehmen 🙂
      Viel Spaß & gutes Gelingen
      Deine Lea

  • Reply
    BillasWelt
    15. August 2016 at 15:14

    Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, der sieht so gut aus! Ich habe gerade eine Menge Beeren von den Nachbarn bekommen, dass sollte auch gut passen. Mit gemahlenen Mandeln im Teig habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht.
    Es grüßt die Billa

    • Reply
      Lea
      16. August 2016 at 09:16

      Hallo Billa,
      voll schön, von Dir zu hören. Hoffe, Dir geht es gut?! Ja, gemahlene Mandeln sind super zum Backen. Man kann auch gemahlene Haselnüsse nehmen. das schmeckt auch ganz besonders gut, aber es gibt leider viele menschen, die auf Haselnüsse allergisch reagieren. Würde mich freuen, wenn Du das Rezept ausprobierst, weil es wirklich super schokoladig-lecker ist 🙂 Herzlichst, Deine Lea

  • Reply
    Rina
    15. August 2016 at 13:13

    Mhh, lecker sieht der aus.
    Schoko-Kirsch ist genau mein Ding! 😜
    Liebe Grüße
    Rina

    • Reply
      Lea
      16. August 2016 at 09:16

      Hallo Rina,
      klasse, das freut mich! dann ganz viel Spaß mit dem Rezept,
      herzlichst Lea