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Das weihnachtliche Backen in “Leas Adventsküche” geht munter weiter. Nach Stollen und Haselnussmakronen zeige ich Euch heute, wie Ihr vegane Spitzbuben mit zwei leckeren fruchtigen Füllungen zubereitet. Diese Plätzchensorte ist auch als Hildabrötchen, Johannes-Plätzchen, Terrassen-Plätzchen oder je nach Form und Sprachgegend als “Linzer Augen oder Linzer Sterne” bekannt. Wie immer Ihr sie nennt, sie sind “der Klassiker” unter den Plätzchen, immer beliebt und auch vegan ganz einfach zu backen. Dafür machen wir einen schnellen, veganen Mürbeteig und benutzen Trockenobst, um die Fruchtfüllung herzustellen. Wer möchte, kann aber natürlich auch einfach eine leckere, gekaufte vegane Marnmelade für die Füllung benutzen. Vor allem Himbeergelee eignet sich besonders gut. Wie Ihr seht, möchte ich Euch in diesem Jahr mit ganz besonders vielen Rezepten für die Vorweihnachtszeit inspirieren. Und endlich finde ich auch Zeit dazu. Denn in den vergangenen Jahren bin ich schon kurz nach Weihnachten nach Asien sowie im Jahr darauf nach Mauritius geflogen. Doch dieses Jahr richte ich Weihnachten in Berlin für die ganze Familie aus und werde auch über Silvester hier bleiben. Umso mehr liebe ich es, die Weihnachtszeit dann so richtig zu zelebrieren und meine Freunde und Liebsten mit süßen und natürlich auch herzhaften Leckereien zu verwöhnen. Ich wünsche Euch also ganz viel Freude beim veganen Plätzchenbacken und Genießen. Weitere weihnachtliche Rezepte und natürlich das Weihnachtsmenü 2019 folgen! Freue mich auf Euer Feedback zum Rezept, herzlichst Lea.

Zutaten für ca. 28 Doppel-Kekse (56 ausgestochene Einzelkekse)

  • 350 g Dinkelmehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlene Vanille (oder 1 TL Vanille-Essenz)
  • Zesten von einer Bio-Zitrone + 2 TL Zitronensaft
  • 170 g Margarine
  • 25 ml Pflanzendrink
  • 1 EL Sojajoghurt
  • 2-3 EL Puderzucker zum Bestäuben

Für die Füllung mit Aprikosen

  • 100 g getrocknete Soft-Aprikosen
  • 2 EL Reissirup oder Agavendicksaft
  • 1 EL Wasser (Wassermenge kann variieren, je nachdem, wie fest die getrockneten Aprikosen sind. Bei besonders festen/trockenen Aprikosen, diese bitte zuvor einweichen lassen.)

Für die Füllung mit Cranberries

  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 2 EL Reissirup oder Agavendicksaft
  • 1,5 EL Wasser

Gut zu wissen: Eine der beiden Fruchtfüllungen reicht für alle Kekse. Macht also entweder die Aprikosen- oder die Cranberry-Füllung. Ich habe keine kleineren Portionen der Fruchtfüllungen gemacht, da das mit meinem Mixer nicht mehr geht. Wird die Masse zu klein, kann sie der Mixer nicht mehr fassen und ordentlich pürieren. Wenn Ihr trotzdem beide Füllungen macht, könnt Ihr die übrig bleibende Fruchtfüllung aber auch ganz einfach als Marmelade benutzen. Oder Ihr verwendet ohnehin gekaufte vegane Marmelade oder aber Ihr backt die doppelte Portion  Kekse, das geht natürlich auch 🙂

Zubereitung (25-30 Minuten Arbeitszeit + 40 Minuten Kühlzeit für den Teig + 3 x 10 Minuten Backzeit für 3 Bleche)

  1. 300 g Dinkelmehl, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Rohrzucker, eine Prise Salz, Vanille(extrakt), die Zesten einer halben Biozitrone sowie 2 TL Zitronensaft, 170 g Margarine in Stückchen geschnitten und 25 ml Pflanzendrink (ja, nur ganz wenig) zügig miteinander verkneten. Dabei 1 EL Sojajoghurt hinzufügen. Den Teig 40 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Unterdessen die Füllung zubereiten. Dafür die getrocknete Soft-Aprikosen mit 2 EL Reissirup oder Agavendicksaft sowie 1 EL Wasser im Mixer pürieren. Für die Cranberry-Füllung ebenso verfahren, nur ein klein wenig mehr Wasser nehmen.
  3. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen. Den Teig nach der Ruhezeit im Kühlschrank ausrollen und Formen ausstechen (jeweils eine Form mit und eine ohne Öffnung). Das Rezept ergibt 3 Bleche Kekse, die ich nacheinander in den Ofen gebe.
  4. Die ausgestochenen Plätzchen bei 180 Grad Umluft 10 bis max. 12 Minuten backen.
  5. Plätzchen mit Aprikosen- oder Cranberrypaste bestreichen, die zweite Plätzchenhälfte aufdrücken und abkühlen lassen.
  6. Vegane Spitzbuben-Plätzchen mit Puderzucker bestäubt in einer Keksdose aufbewahren. Die einzelnen Schichten mit Backpapier voneinander abtrennen und die Kekse in der Dose ebenfalls mit Backpapier als letzte Schicht abdecken. So bleiben sie wunderbar zart und fein und halten 2-3 Wochen.

Tipp: Wenn Ihr die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt, fällt der Puderzucker natürlich auch auf die Marmeladen-Füllung. Diese nimmt den Zucker aber nach einiger Zeit auf und man sieht das nicht mehr. Alternativ dazu könnt Ihr die oberen Plätzchenteile zuerst mit Puderzucker bestäuben und erst danach vorsichtig auf das untere Plätzchenteil mit der Fruchtfüllung setzen. Ganz wie Ihr mögt.