Winter/ Sweets & Treats

Winterlicher Chai-Käsekuchen

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° Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Firma Sojade °

It’s cake o’clock, Ihr Lieben und es gibt KÄÄÄÄSEKUCHEN!! Wer ist mit dabei?! Für diesen traumhaften veganen Käsekuchen habe ich die neue Bio-Quark-Alternative der Firma Sojade getestet. Wird der Kuchen damit schön cremig? Lässt sich mit der Quark-Alternative gut backen? Wie ist der Geschmack? Ich bin ja schon lange ein großer Fan der Firma Sojade und war sehr gespannt auf das Ergebnis. Denn das Sojade Naturjoghurt findet Ihr hier auf dem Blog in ganz vielen Rezepten und sofern ich eine Art “Quark” benötigt habe, lies ich bislang das Sojajoghurt immer durch einen Filter abtropfen. Doch langes Warten und die “Tropferei” im Kühlschrank gehören nun der Vergangenheit an. Schaut Mal, wie wunderbar schnittfest und cremig der Käsekuchen mit der Sojade-Quark-Alternative gelungen ist. Und der Geschmack – ich sag’ Euch, ein Traum!

Das Rezept für diesen klassischen veganen Käsekuchen habe ich mit “Chai-Gewürz” in eine herrliche winterlichen Variante abgewandelt. Und – ich habe noch einen ganz tollen Trick angewendet: Normalerweise enthält die Füllung von veganem Käsekuchen sehr viel Fett in Form von Margarine, um die gewünschte Cremigkeit und die zarte Konsistenz zu erhalten. Doch wie ihr wisst, reduziere ich gerne den Fettgehalt meiner Rezepte. Daher habe ich nur 50 g Margarine für die gesamte Füllung verwendet. Statt viel Fett, enthält die Füllung zusätzlich zur leckeren Quark-Alternative eine ganze Dose pürierter, weißer Cannellini-Bohnen. Diese sorgen für eine fluffig-cremige Konsistenz und man kann geschmacklich nicht erahnen, dass Bohnen verwendet wurden. So spart Ihr nicht nur leere Kalorien ein, sondern gebt Eurem Käsekuchen noch einen gesunden Kick mit vielen Proteinen und langkettigen Kohlenhydraten hinzu. Genial, oder? Ich bin super gespannt auf Euer Feedback – lasst es Euch schmecken, Eure Käsekuchenprinzessin Lea

Zutaten für einen Käsekuchen (12 Portionen)

Für den Teigboden (Springform mit dem Durchmesser 26 cm)

  • 300 g Dinkelmehl type 630
  • 100g Margarine in Stückchen geschnitten (ich benutze Bio-Alsan)
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 kl. TL Zitronensaft (oder Apfelessig zur Aktivierung des Backpulvers)
  • 50 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 kl. TL Zimt
  • 3 EL kaltes Wasser

Für die Füllung

  • 150 ml Pflanzendrink
  • 2 Teebeutel Chai-Tee Eurer Wahl (= optional, verstärkt aber den Chai-Geschmack)
  • 1 Dose weiße Cannellini-Bohnen (240 g Abtropfgewicht)
  • 800 g Sojade Quark-Alternative ( entspricht 2 Bechern)
  • 50 g Margarine (z.B. Bio-Alsan)
  • 120 g Rohrzucker (alternativ ca. 60 g Agavendicksaft oder Reissirup)
  • 70 g Speisestärke
  • 1 EL Chai-Gewürz (ich habe “Chai Küsschen” der Firma Sonnentor verwendet)
  • 1-2 EL Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung (ca. 25 Minuten + 60 Minuten Backzeit + 30-60 Minuten Kühlzeit)

Alle für den Teig angegebenen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Teig bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Ein Blatt Backpapier über den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) spannen, Form schließen und überstehendes Backpapier mit einer Schere einkürzen. Seitenwände der Form kräftig mit Margarine einfetten.

150 ml Pflanzenmilch erhitzen und darin anschließend 2 Teebeutel Chai-Tee bis zur weiteren Verwendung ziehen lassen.

Die weißen Cannellini-Bohnen in ein Sieb geben und kräftig mit Wasser spülen. Bohnen anschließend im Hochleistungsmisxer pürieren. Teebeutel aus dem Pflanzendrink entfernen und diesen zu den Bohnen schütten. Nochmals kurz mixen. Nun 2 Becher Sojade-Quark-Alternative, 50 g Margarine in Stückchen geschnitten, 120 g Rohrzucker, 80 g Speisestärke und 1 EL Chai-Gewürz in den Mixer dazu geben und alles zu einer feinen Masse pürieren.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in die vorbereitete Springform geben. Die Seitenränder etwa 4-5 cm hochziehen. Dann die Füllung in den Teig gießen (sie ist in diesem Stadium noch sehr flüssig!).

Käsekuchen bei 175 Grad Umluft rund 60 Minuten backen.

Den Kuchen nach der Backzeit vollkommen auskühlen lassen, bevor Ihr ihn anschneidet! Kuchen mit Puderzucker bestäubt servieren.

Falls Ihr mehr über die Produkte der Firma Sojade wissen möchtet, findet Ihr hier alle weiteren Informationen.

Der Käsekuchen sollte wirklich gut auskühlen. Dann ist die Schnittfestigkeit perfekt! Da wir den Kuchen zu zweit gegessen haben, hatten wir Stücke davon insgesamt sechs Tage lang im Kühlschrank, bis alles aufgefuttert war. Noch am letzten Tag sah der Kuchen einwandfrei aus und schmeckte so bombastisch wie am ersten Tag. Er lässt sich also auch gut vorbereiten und hält rund eine Woche im Kühlschrank frisch.

Tipp: Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Dattelkaramell über den Kuchen träufeln. Das schmeckt super lecker und sieht wunderschön aus. Dafür 4 entsteinte Medjoul-Datteln mit 70 ml Pflanzendrink, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Ahornsirup sowie einem TL Chai-Gewürz im Mixer pürieren und die Konsistenz mit Wasser beliebig verdünnen. Dattelkaramell über den Kuchen träufeln!

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14 Kommentare

  • Reply
    Sonja
    24. November 2018 at 15:13

    Liebe Lea!
    Danke schön für das Rezept! Klingt super und wird nachgebacken! Mich würde mal interessieren, wo man diese Quarkalternative kaufen kann, ich finde im Bioladen immer nur die von der anderen großen Firma (ich denke du weißt, welche ich meine). Da ich diese aufgrund der Zugehörigkeit zu diesem riesigen Weltkonzern (auch hier denke ich, dass du weißt, wen ich meine), nicht immer unterstützen möchte, wäre Sojade ja mal ne Alternative! Aber den Quark finde ich nicht. Auf deren Website hab ich auch geguckt und nichts gefunden. Oder gibt es den noch gar nicht auf dem Markt?

    Liebe Grüße und mach bitte weiter so, die Rezepte sind großartig und haben mich schon so oft inspiriert!
    Sonja

    • Reply
      Lea
      24. November 2018 at 17:11

      Hallo Sonja,
      ja, ich war auch ganz begeistert, dass Sojade nun endlich eine Quarkalternative rausgebracht hat. Hier in Berlin erhält man sie im “Basic” Biomarkt. Du, diese Alternative ist noch ganz neu. Wir Foodblogger bekommen solche neuen Produkte ja immer schon zum Testen kurz bevor sie großflächig auf den Markt kommen. Ich gehe davon aus, dass die Sojade Quarkalternative jetzt nach und nach in die Bioläden einzieht. Falls nicht, frag’ doch einfach Mal in Deinem Bioladen nach, ob die sie nicht bestellen können!! Sie ist auf jeden Fall für Märkte bestellbar – vielleicht muss man Mal en bisschen “anschubsen” 🙂
      Ich hoffe, Du erhältst sie bald. Denn sie ist so furchtbar lecker und eine tolle Alternative…naja, Du weißt schon zu welcher Marke 🙂
      Herzliche Grüße
      Lea

      • Reply
        Sonja
        1. Dezember 2018 at 14:36

        Hallo Lea,
        ich nochmal! Habe gestern den Kuchen (in leicht abgewandelter Form) nachgebacken! Hammer!!! So lecker! Danke dir nochmal für das Rezept!
        LG, Sonja

        • Reply
          Lea
          7. Dezember 2018 at 08:44

          Hi Sonja,
          lieben Dank für das tolle Feedback. Freue mich riesig, dass es so gut gelungen ist.
          Wünsche noch eine schöne Vorweihnachtszeit,
          Deine Lea

  • Reply
    Heike Kern
    22. November 2018 at 14:30

    Liebe Lea,
    Ihre Rezepte sind toll. Ich bin Diabetikerin und möchte keine Medikamente nehmen. Daher wandle ich sie ab in Varianten, die den Blutzucker nicht belasten und/oder nehme wirklich ganz wenig süßende Zutaten.
    Es funktioniert gut. Man kann nämlich nicht alle Rezepte so abwandeln. Manchmal schmeckt es dann einfach nicht. Aber hier …. Daumen hoch!
    Lieber Gruß
    Heike

    • Reply
      Lea
      24. November 2018 at 16:17

      Hallo Heike,
      ach toll, das ist ja super!! Womit hast Du den Rohrzucker bzw. den Ahornsirup in diesem Rezept ersetzt? Ist sicherlich auch für andere Menschen mit ähnlichem Anliegen sehr interessant.
      Liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Chiara
    21. November 2018 at 10:34

    Der Kuchen hört sich fantastisch an. Ich freue mich schon sehr darauf, das Rezept auszuprobieren.
    Und noch eine Frage : Mein Ofen kann nur Ober-/Unterhitze. Sollte ich die Backzeit oder die Temperatur anpassen?

    • Reply
      Lea
      21. November 2018 at 11:17

      Hallo Chiara,
      lieben Dank für die Nachfrage. Die Faustregel ist hier, dass man bei Ober- und Unterhitze immer 20 Grad dazurechnet im Vergleich zu Umluft. Das wären also in diesem Fall 195 Grad Ober- und Unterhitze. Allerdings musst Du dann ein bisschen darauf achten, dass Dir die Kuchenoberfläche nicht verbrennt. Decke den Kuchen einfach mit Backpapier ab, solltest Du merken, dass er nach rund 40-45 Minuten an der Oberfläche schon dunkel/braun wird. Denn er braucht schon so 60 Minuten im Ofen und bei Umluft wird die Hitze einfach im ganzen Ofen verteilt, während sie bei Ober- und Unterhitze direkt von oben und unten auf den Kuchen abgegeben wird 🙂 Dann sollte das Wunderbar klappen.
      Viel Spaß und Genuss
      Deine Lea

  • Reply
    barbara
    21. November 2018 at 10:33

    Liebe Lea,
    Klingt unglaublich lecker, möchte ich sehr gerne probieren. Aber… hast Du vielleicht eine Alternative für die Margarine? Ich kann dies aus gesundheitlichen Gründen nicht verwenden (zu viele gesättigte Fettsäuren). Liebe Dank!

    • Reply
      Lea
      21. November 2018 at 11:11

      Hallo Barbara,
      vielen Dank für Deine Nachricht. Da ich kein Experte in gesättigten Fettsäuren bin: Welche Alternative nutzt Du denn sonst bei Rezepten mit Margarine? Ich könnte mir ja z.B. vorstellen, die Margarine in der Füllung durch Kokosfett zu ersetzen, denke aber auch dies wären dann für Dich zu viele gesättigte Fettsäuren?
      Liebe Grüße Lea

      • Reply
        barbara
        21. November 2018 at 11:26

        Liebe Lea,
        Stimmt auch Kokosfett/-oel (ich lieb[t]e es) kommt leider nicht mehr in Frage. Als Alternative verwende ich Rapsoel, mildes Olivenoel, Sonneneblumenoel, teils sogar Leineol (da unglaublich viel ungesättigte Fettsäuren). Es schmeckt aber auch nach nunmehr 3 Jahren immer noch nicht wie feine Butter. :-/ Und da Du eine wunderbare kreative Köchin bist, dachte ich mir, Du hast vielleicht eine tolle Idee, was man/, frau beifügen kann als Alternative. Also vielleicht irgend eine spezielle Zutat, welche der Gesamtkomposition Deiner Gerichte zugute kommt.
        Liebe Grüsse aus der Schweiz

        • Reply
          Sonja
          24. November 2018 at 15:19

          Hallo Barbara! Hast du schon mal Albaoel probiert? Das ist Rapsoel mit Butteraroma, vielleicht findest du das ja irgendwo ! Liebe Grüße! Sonja

  • Reply
    Antje
    20. November 2018 at 20:16

    Hallo Lea.
    Der Kuchen sieht gigantisch aus! Werde ich bestimmt mal ausprobieren.
    Danke für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße, Antje

    • Reply
      Lea
      21. November 2018 at 09:29

      Hallo Antje,
      das freut mich zu hören! Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!
      Viele liebe Grüße Deine Lea