Sommer/ Frühstücke

Bananenbrot mit Pekannüssen & Maple-Cashew-Aufstrich

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Dieses nussig-fluffige Bananenbrot mit aromatischen Pekannüssen eignet sich besonders für ausgiebige Frühstücke oder einen Brunch am Wochenende. Denn es ist einfach zu köstlich, um es nur eben Mal schnell mit einem Café herunter zu schlingen, um anschließend Richtung Job zu hetzen. So viel Genuss braucht ein wenig Muse, gute Musik und vielleicht ein paar Sonnenstrahlen. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich es wirklich ein “Brot” oder schon eher ein feiner “Kuchen” ist, denn dieses Rezept hat die Vorzüge von Beidem: die fluffige Leichtigkeit und zarte Süße eines Nusskuchens und zugleich die Stärke, das Aroma und die befriedigende Sättigung eines Brotes. Daher empfehle ich, dieses Bananenbrot mit Konfitüre oder diesem herrlichen Maple-Cashew-Aufstrich zu genießen. Natürlich passen auch Bananen ganz wunderbar dazu. Ein Frühstückshighlight, das Lächeln auf Gesichter zaubert, soviel ist sicher.

Zutaten für eine Kastenform | reicht für mindestens vier Personen

Für das Bananenbrot

  • 2 EL Chia-Samen vermengt mit 4 EL Wasser | Mischung für mindestens 10 Minuten einweichen lassen, bevor man die Chia-Samen weiter verarbeitet
  • 250 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 50 Gramm Zucker
  • 100 Gramm vegane Butter | zum Beispiel Alsan
  • 2 vollreife Bananen
  • 70 Gramm Pekannüsse + einige Pekannüsse zum Garnieren
  • 100 ml Hafermilch | oder eine andere Pflanzenmilch
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanille gemahlen
  • Eine Prise Salz

Außerdem: Eine gut eingefettete Kastenform

Tipp: Die Pekanüsse können in diesem Rezept jeder Zeit durch Walnüssen ersetzt werden, was auch ganz hervorragend schmeckt!

Für den Maple-Cashew-Aufstrich

  • 3 EL Cashew-Mus | Fertigprodukt aus dem Bioladen oder Cashewnüsse über Nacht in Wasser einweichen lassen, Wasser abgiessen und Cashewnüsse in leistungsstarkem Mixer zu Cashewmus verarbeiten
  • 2 EL Ahornsirup
  • Einige gehackte Pekannüsse

Zubereitung

Ofen auf Ober- und Unterhitze stellen und auf 200 Grad vorheizen.

2 EL Chia-Samen mit 4 EL Wasser vermengen und etwa 10 Minuten quellen lassen. Wenn die Chia-Samen das Wasser aufgenommen haben und aufgequollen sind, können sie zusammen mit dem Weizenvollkornmehl in eine große Rührschüssel gegeben werden. Zwei sehr reife Bananen mit einer Gabel auf einem Teller zerdrücken und ebenfalls hinzugeben. Vegane Butter, Zucker, gemahlene Vanille, Zimt, Natron und Backpulver zusammen mit einer Prise Salz zum Mehl-Chia-Bananen-Gemisch geben.

Unter langsamem Zuschütten der Hafermilch nun alle Zutaten mit einem Rührgerät zu einem klassischen “Rührteig” verarbeiten. Wenn der Teig schön sämig und klümpchenfrei ist, kommen die Pekannüsse hinzu. Dafür etwa 70 Gramm Pekannüsse mit einem stabilen Messer klein hacken und anschließend unter den Rührteig ziehen.

Rührteig gleichmäßig in die gefettete Kastenform füllen. Nochmals einige Pekannüsse mit dem Messer klein hacken und mittig der Länge nach über den Teig in der Form geben.

Kastenform mittig in den Ofen geben und Bananenbrot bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig gut durchgebacken ist. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt, Ofen ausschalten und das Bananbrot bei leicht geöffneter Ofentür noch etwa 10 Minuten nachziehen lassen, damit sich der Teig wieder etwas setzen kann.

In der Zwischenzeit die Cashew-Creme grob mit dem Ahorn-Sirup vermengen und mit gehackten Pekannüssen bestreut zum Chia-Bananenbrot servieren. Dazu passen gut getrocknete Früchte, wie zum Beispiel Aprikosen oder Pflaumen.

Das Brot mit einem scharfen Messer seitlich von der Kastenform lösen, stürzen und dann auf einem Teller oder Brett servieren. Bananen-Brot ist herzhaft nussig und süßlich vom Geschmack. Von der Konsistenz her fluffig-leicht wie ein Kuchen. Es schmeckt herrlich mit dem Marple-Cashew-Streich, aber auch Konfitüre oder Obst passen perfekt zu diesem fluffig-weichen Genuss. Ganz zu schweigen von veganen Schokoaufstrichen!

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22 Kommentare

  • Reply
    Sandra
    18. März 2017 at 13:49

    Liebe Lea,

    ich habe vor Kurzem erst deinen tollen Blog entdeckt und heute als erstes dein Bananenbrot nachgebacken und es ist super lecker geworden!

    Da ich weder Pekannüsse noch Walnüsse vorrätig hatte, habe ich Mandeln verwendet, was auch prima harmoniert. Statt der veganen Butter, habe ich Kokosöl verwendet und den Zucker durch geriebenen Apfel und Agavendicksaft ersetzt.

    Ich kann mir dieses tolle Brot auch noch in ganz anderen Variationen vorstellen und freue mich schon darauf, damit herumzuexperimentieren. Danke für die tollen Rezepte und die Inspiration – mach weiter so! 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Reply
      Lea
      22. März 2017 at 10:00

      Hi Sandra,
      willkommen auf meinem blog! Freue mich, dass Du ihn für Dich entdeckt und das Rezept so gut geklappt hat 🙂 Hoffe, Du findest och ganz viele Inspirationen hier für Dich <3 Du kannst bei vielen Rezepten Abwandlungen und individuelle Variationen machen. danke, dass du dazu hier schreibst, so können auch andere Veggies-Leser Rezepte besser abwandeln. Bis ganz bald & liebe Grüße Lea

  • Reply
    Manuela Braun
    20. September 2016 at 17:56

    hallo liebe lea,
    habe heute das bananenbrot gebacken (mit buchweizen mehl) und es schmeckt einfach fantastisch! dein blog ist der wahnsinn alles was ich bisher nachgekocht habe hat super mega lecker geschmeckt! danke für deine tollen rezepte, veggi.es ist mein absoluter lieblingsblog <3
    liebe grüße
    manu

    • Reply
      Lea
      20. September 2016 at 18:20

      Liebe Manu,
      es freut mich mega-bombastisch, das zu hören! Das ist sooo toll! Danke Dir 🙂 Dann wünsche ich Dir noch ganz viel Spaß beim Stöbern und viel Genuss beim Nachkochen. Das spornt mich natürlich an, mich gleich wieder an den Herd zu schwingen, um neue kreative vegane Rezepte auf den Blog zu bringen. Jetzt steht ja der Herbst vor der Türe – da gibt es immer die leckersten Sachen Kürbis zum Beispiel!! Ich liebe Kürbis, Du auch? Bis dahin, herzlichst Lea

  • Reply
    Elke
    17. Mai 2016 at 18:00

    Hallo liebe Lea,

    ein Traum, mehr brauch ich dazu nicht zu sagen 🙂

    Liebe Grüße
    Elke

    • Reply
      Lea
      18. Mai 2016 at 08:40

      Hallo Elke,
      oh, wie schön, dass Du das Bananenbrot ausprobiert hast. Es ist ein richtiges “Verwöhn-Essen” 🙂 danke für Dein Feedback, ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Viky
    1. Februar 2016 at 09:27

    Liebe Lea, ich habe dein Bananenbrot nachgebacken. Habe aber statt dem Zucker Kokosblütenzucker und Ahornsirup verwendet und mich an die Konsistenz herangetastet. Das Brot ist super lecker geworden 🙂 Ich liebe es, werde ich auf jeden Fall öfter backen.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Lea
      3. Februar 2016 at 04:44

      Hallo Viky,
      vielen Dank für Dein Feedback. Freue mich, dass es so gut geklappt hat.
      zuwink Lea

  • Reply
    Anita
    14. November 2015 at 23:14

    Jetzt habe ich stundenlang das Internet nach dem perfekten Bananenbrot Rezept mit keiner zehnseitigen Zutatenliste durchforstet , bin auf dieses hier gestoßen und wusste gleich, dass ich das nachmachen muss! Ich hoffe, es gelingt mir genauso gut – sieht auf jeden Fall unbeschreiblich lecker aus! Lg, Anita 🙂

  • Reply
    Ursula
    26. Juni 2015 at 17:31

    Liebe Lea,

    ein wahnsinnstolles Rezept. Ich habe keine Pekan- sondern Walnüsse verwendet, Dinkel-Vk-Mehl und Zuckerersatz wie immer, und nur die halbe Menge gemacht, da ich auch noch die Kekse von dir gebacken habe und das sonst etwas viel geworden wäre. (Besonders da für die anderen Tage ja auch wieder Sachen geplant sind 😉 ).
    Nun ja, es ist einfach wahnsinnig gut dieses Brot – wir haben uns alles schon darin verliebt und es wird demnächst mindestens in Orginalgröße gebacken 🙂

    • Reply
      Lea
      30. Juni 2015 at 21:48

      Hallo Ursula,
      freue mich, dass Du das Bananenbrot so gerne magst – ist ja auch ein richtiges “Verwöhn-Rezept” Alles Liebe, Deine Lea

  • Reply
    Kraeuterkatze
    14. März 2015 at 23:07

    Das ist das Beste, was ich in letzter Zeit gebacken habe!
    Ich benutze Kokosöl statt Magerine und habe Walnüsse genommen, weil ich keine Pekanüsse bekommen habe.
    Das Brot ist einfach der Hammer 🙂 nicht zu süß und die Konsistenz ist auch toll. Es macht ganz schön satt 😉
    Nach einer Woche im Römertopf aufbewart, hab ich die letzten zwei Scheiben gegessen und es war immer noch frisch.
    Vielen Dank für dieses tolle Rezept <3

    • Reply
      Lea
      15. März 2015 at 07:43

      Hallo Kräuterkatze,
      meoww…schnurr..was ein süßes Kompliment! Vielen Dank – ich freue mich, dass Du das Bananenbrot auch so gerne magst 🙂 Wenn Du gerne frühstückst, dann solltest Du unbedingt auch mal das Ofen-Porridge ausprobieren, das ich gestern veröffentlicht habe. Das schmeckt auch einfach nur wunderbar 🙂 Hoffe, dass Dich noch viele Rezepte auf meinem Blog inspirieren, es grüßt & winkt Lea (mit Katze Mookie) 🙂

  • Reply
    Sarah
    11. Juli 2014 at 14:12

    Hey,

    danke für die schnelle Antwort 🙂
    ich hab nämlich nur eine 18cm-Form. Die ist halt ziemlich klein. aber macht nix! falls, was vom teig überbleibt, kann ich den rest ja auch in muffinförmchen backen :3

    btw: deine seite is echt super!

    • Reply
      Lea
      11. Juli 2014 at 17:38

      Oh, danke! Du, das mit den Muffinförmchen ist eine super Idee! Klasse!!

  • Reply
    Sarah
    11. Juli 2014 at 12:52

    Hallo,

    wie groß war deine Kastenform?

    LG
    SArah

    • Reply
      Lea
      11. Juli 2014 at 13:02

      Hallo liebe Sarah, danke für die Nachfrage…Du, ich bin leider gerade nicht in Berlin, sondern in Italien bzw. jetzt in Österreich im Urlaub unterwegs. Könnte Dir daher erst am Montag Bescheid geben. Die Kastenform hat allerdings keine besonders ausgefallenen Maße – ich würde sagen “Standard” – Die Teigmenge ist auch so reichlich, dass es egal sein dürfte, ob die Kastenform ein bisserl kleiner oder größer ist. Aber ich schaue zu Hause gerne für Dich nach. Liebe Grüße Lea

  • Reply
    JuliA
    20. März 2014 at 22:58

    Kann ich die Butter auch durch Öl ersetzen? Und wenn ja, wie passe ich die Menge an? Danke 🙂

    • Reply
      Lea
      20. März 2014 at 23:47

      Hallo Julia, ich glaube, dass das leider nicht funktioniert, da hier schon gehärtetes Fett notwendig ist für die Bindung. Aber sag mir Bescheid, falls Du es dennoch ausprobierst, ob das geht… Liebe Grüsse Lea

      • Reply
        Brigitte
        14. November 2014 at 18:37

        Die Verwendung von Öl funktioniert ganz hervorragend, ich habe es vorhin ausprobiert und schwebe nun mit dem fertigen und unfassbar herrlich schmeckenden Bananenbrot im siebten Himmel :-). Ich habe 40 g Öl verwendet und satt Zucker 50 g Apfeldicksaft, mit der Hafermilch habe ich mich dann langsam herangetastet, letztlich waren es 90 ml.
        Also diese Köstlichkeit könnte ich echt täglich essen. Alles Liebe aus Wien, Brigitte

  • Reply
    Grete Auer
    17. März 2014 at 09:31

    Was habe ich falsch gemacht? das köstliche Banananbrot wurde mir ganz speckig?
    Gruß Grete

    • Reply
      Lea
      19. März 2014 at 10:02

      Hallo liebe Grete, das hört sich an, als sei das Bananenbrot insgesamt etwas zu feucht geraten. Das kann grundsätzlich an zwei Dingen liegen: a) jeder Ofen ist etwas unterschiedlich. Ich würde Dir raten, das Bananenbrot etwas länger as angegeben im Ofen zu lassen und es zum Schluss mindestens noch 10 Minuten bei ganz leicht geöffneter Ofentür ziehen zu lassen b) vielleicht waren die Bananen größer als die von mir verwendeten Exemplare. Wenn Du das Bananebrot insgesamt etwas “trockener” möchtest, benutze eine statt zwei Bananen. Ich hoffe, beim nächsten Versuch klappt’s, alles Liebe Deine Lea