Partysnacks & Menüs/ Sommer

Cashew-Karamel-Eis im Kokoskeks

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Ok, ich weiß – viele von Euch haben sicherlich schon einmal selbst veganes Eis gemacht. Ich natürlich auch. Ich weiß nicht, wie es Euch ging, aber ich war sehr oft mit der Eis-Konsistenz nicht ganz zufrieden. Es wurde mir häufig einfach nicht cremig genug. Ich besitze keine Eismaschine und habe auch nicht vor, mir eine zuzulegen. Ich habe überhaupt wenige große Küchengeräte – dafür ist meine Küche einfach zu klein, mein Budget zu schmal und ich mag es nicht so “zugestellt” in der Wohnung. Kennt ihr das? Daher habe ich viel ausprobiert. Und noch nie ist mir ein Eis so köstlich und cremig gelungen wie dieses. Nach einigem Tüfteln habe ich endlich die richtige Kombination zwischen Cashewkernen, Kokosrahm und gefrorenen Bananen gefunden, um ein mega leckeres Eis herzustellen. Ganz ohne Eismaschine und ohne störenden Nebengeschmack von den Bananen, obgleich ich zwei Bananen in diesem Rezept verwendet habe. Ich kann Euch also nur raten: Probiert es unbedingt aus! Das Cashew-Karamel-Eis ist ein Traum. Natürlich könnt Ihr das Eis in einem Dessert-Glas oder in einer Waffel genießen. Ich habe mir dieses Mal jedoch überlegt, ein Eis-Sandwich mit knusprigen Kokoskeksen zu machen. Was soll ich sagen – das passt perfekt. Die Kekse könnt Ihr natürlich ebenfalls separat backen und ohne Eis wegknuspern. Sie sind herrlich, leicht, kross und süß – ganz so, wie man sich eben vegane Kokoskekse wünscht.

Knusprige vegane Kokoskekse – mit und ohne Eis mega lecker

Somit findet Ihr in diesem Blogbeitrag also gleich zwei köstliche Rezepte auf einmal. Zusammen ergeben sie das leckerste Eis-Sandwich, das ich je gegessen habe. Viel Spaß mit dem Rezept und genießt den Sommer Ihr Lieben, herzlichst Eure Lea

Ach ja, und vergesst nicht, mir zu schreiben und auf Instagram zu folgen. Ich freue mich auf Euch, xoxoxo

Zutaten für 6 Eis-Sandwiches (ca. 10 Kugeln Eis)

Für das cremige vegane Karamel-Eis

  • 2 gefrorene Bananen
  • 200 g Kokosrahm (= 1 Dose Kokosmilch (400 ml) vollfett/nicht fettreduziert)
  • 200 g Cashewkerne
  • 1 kl. TL gemahlene Vanille
  • 4 EL Ahornsirup
  • 1 halber TL Johannisbrotkernmehl (für die Bindung/Cremigkeit wichtig, kann durch Xanthan oder Pfeilwurzelstärke ersetzt werden)
  • 110 g Medjoul-Datteln (Gewicht mit Stein)
  • 3 EL Ahornsirup
  • Eine große Prise Zimt
  • Eine kräftige Prise Meersalz
  • 2 EL Pflanzendrink

Wichtig: Für dieses Rezept ist ein sehr leistungsstarker Mixer notwendig (z.B. Vitamix, Thermomixx o.ä.)

Für die Kekse (die auch ohne Eis köstlich schmecken)

  • 150 g Dinkelmehl
  • 70 g Kokosraspeln
  • 40 g Rohrzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zitronensaft auf Backpulver geträufelt
  • 80 ml flüssiges Kokosöl
  • 60 g Banane zerquetsch (=1/2 Banane)
  • 50 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink oder Haferdrink)

Zubereitung (Vorbereitung: Bananen einfrieren, Kokosmilch kühlen + 25 Minuten Arbeitszeit, 4 Stunden Kühlzeit + 15 Minuten Backzeit für die Kekse)

Am Vorabend der Zubereitung zwei Bananen schälen, in Stücke schneiden und einfrieren/verpackt in den Tiefkühl legen. Eine Dose Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit sich der Kokosfett-Anteil von der Flüssigkeit absetzt. Wir verwenden für dieses Rezept nur den festen “Kokosrahm”.

Gut zu wissen: Damit das Eis schön cremig und köstlich wird, verwenden wir in diesem Rezept zusätzlich zu Bananen und Cashewkernen so genannten “Kokosrahm”. Dafür muss man klassische Kokosmilch im Kühlschrank kühlen, bis sich der “Rahm” in der Dose oben absetzt. Wir verwenden für dieses Rezept nur diesen festen Kokosmilchanteil. Dies funktioniert nur mit klassischer Kokosmilch, nicht mit fettarmen/fettreduzierten Sorten.

200 g Cashewkerne uneingeweicht im Mixer fein pürieren. Die beiden gefrorenen Bananen sowie 180-200 g Kokosrahm dazu geben (nicht die Flüssigkeit darunter in diesem Rezept verwenden) und nochmals kräftig mixen. 1 kl. TL gemahlene Vanille, 4 EL Ahornsirup und 1 halben TL Johannisbrotkernmehl dazu geben und alles ganz fein pürieren.

Die Eismasse in ein Glasbehältnis füllen, abdecken und schon Mal in den Tiefkühl stellen. Gleich rühren wir das Dattelkaramel noch unter, das wir im nächsten Arbeitsschritt zubereiten.

Für die Karamellsoße 110 g Medjoul-Datteln, 3 EL Ahornsirup, eine Prise Zimt, eine große Prise Meersalz und 2 EL Pflanzendrink im Mixer pürieren. Die Karamellmasse mit Pflanzendrink beliebig verdünnen (denn es kommt darauf an, wie saftig und weich Eure Datteln sind).

Das Dattelkaramell wird in die Eismasse eingerührt. Ihr könnt es aber auch separat zubereiten, im Kühlschrank aufbewahren und Eure süßen Bowls und Müslis sowie Kuchen damit verfeinern.

Dann die Karamellmasse mit einem Löffel zügig in die Eismasse einrühren.

Das Eis mindestens vier Stunden in den Tiefkühl geben.

Zubereitung der leckeren Kokoskekse

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

150 g Dinkelmehl, 70 g Kokosraspeln und 40 g Rohrzucker in einer Schüssel vermischen. 2 TL Backpulver dazu geben und das Backpulver mit ca. 1 TL Zitronensaft beträufeln, bis es beginnt zu schäumen. 80 ml Kokosöl dazu geben. Eine halbe Banane mit der Gabel zerquetschen und zusammen mit 50 ml Pfanzendrink ebenfalls dazu geben. Die Zutaten mit einer Gabel kräftig durchmischen, bis ein gleichmäßiger Keksteig entsteht.

Mit den Händen 12 möglichst gleich große Keks-Taler formen, auf das Backpapier geben und leicht flach drücken. Die Kekse anschließend bei 180 Grad Umluft 15-17 Minuten im Ofen backen.

Die gebackenen Kekse aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Knusprige, vegane Kokoskekse – mit und ohne Eis ein Genuss

Wenn das Eis cremig geforen ist, jeweils ein Keks auf der flachen Seite mit reichlich Eiscreme bestreichen, die zweite Kekshälfte darauf legen und die Kekse zusammen drücken, bis das Eis auf der Seite leicht hervorquillt. Das Eis rundum mit einem Teelöffel glatt streichen. Eissandwiches sofort servieren und genießen.

Tipp: Wenn das Eis länger als vier-fünf Stunden im Tiefkühl ist, wird es recht hart. Bitte gebt es zum Auftauen nicht in die Mikrowelle. Wenn es zu schnell auftaut, wird es am Rand zu weich bzw. flüssig und bleibt innen hart. Lasst es lieber einige Zeit bei Zimmertemperatur gleichmäßig weich werden. So ist es super cremig und lecker.

Na, wer möchte zugreifen?

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7 Kommentare

  • Reply
    Katja
    31. August 2017 at 06:40

    Liebe Lea, danke für das tolle Rezept und für die Arbeit,die du dir mit der Veröffentlichung gemacht hast. Eine Frage: werden die Plätzchen wirklich knusprig? Das sind sie bei mir nämlich nicht geworden. Ich habe aber auch Dinkelvollkornmehl und einen anderen Zucker genommen. Vielleicht liegt es daran. Und ich hatte so Lust auf knusprige Plätzchen…
    LG

    • Reply
      Lea
      2. September 2017 at 13:38

      Hi Katja,
      hmmm, das fällt in der Ferndiagnose etwas schwer! Grundsätzlich ist “Vollkornmehl” immer etwas “schwerer”… daran kann es durchaus gelegen haben. Aber vor allem der Zucker ist bei diesem Rezept ziemlich wichtig hinsichtlich der Knusprigkeit – was hast Du genommen? Wenn es Stevia oder Birkenblütenzucker o.ä, war, dann ist das definitiv auch ein Faktor dafür, dass sie nicht ganz so knusprig wurden. Meine Kekse waren nämlich super knusprig. Vielleicht probierst du es mit meinen Zutaten nochmal aus? Eventuell auch die Backzeit ein klein wenig verlängern. Es kommt ja immer darauf an, wie groß jeder individuell die Kekse macht 🙂 ganz liebe Grüße Lea <3

  • Reply
    Vanessa Buch
    27. August 2017 at 09:43

    Ohhhh Lea
    Man dieses Eis ist soooo lecker, ich könnte ( und tue es auch manchmal 😉 ) von diesem Eis leben!
    Die Kekse waren mir etwas zu Bananig, ich esse es einfach mit dem Löffel, habe schon mal 50gr Cashew gegen Haselnussmus von Rapunzel ausgetauscht – auch sehr lecker!!!!
    Bei der Dattelcreme habe ich Ahornsirup und Pflanzendrink weg lassen und etwas mehr einweig Wasser verwendet ( meine Datteln waren kleiner und trockener) und sehr viel Zimt oder mal deine Chai Gewürz Mischung von den Haferflocken Kokoskeksen!?!
    Ich kann das Eis aufjedenfall nur empfehlen!!!!!
    deine ganze Seite habe ich schon des Öfteren empfohlen. – “muß” man ja eigentlich 😉 auch wenn man nur Teil Veganerin ist wie ich, denn auf Feta kann ich ( noch) nicht verzichten und bei den Eiern meiner freilebenden Hühner habe ich kein schlechtes Gewissen.
    Liebe Grüße aus Österreich
    Vanessa

    • Reply
      Lea
      27. August 2017 at 10:29

      Hi Vanessa,
      oh, das freut mich, dass Dir das Eis so gut schmeckt. So wie Du beschreibst, kann man das eis ja ganz nach Belieben individuell variieren und den eigenen Vorlieben anpassen. Lieben Dank auch, das Du meine Seite weiter empfiehlst. Das ist mega lieb von Dir <3 Hab' noch ein schönes Wochenende, herzlichst Lea

  • Reply
    Claudia
    6. August 2017 at 15:17

    Liebe Lea,

    wow – ich hätte nicht gedacht, das ein selbstgemachtes Eis ohne dem nervigen andauernden Rühren in der Einfrierphase so cremig werden kann. Ich werde mit der Basis Kokoscreme-Cashew-Banane auf jedenfall weitere Experimente starten.
    Die Geschmacksrichtung Karamell mit den Datteln war allerdings nicht so meins. Für meinen Geschmack war das Eis auch zu süß, würde beim nächsten Mal definitiv mit weniger Sirup arbeiten. Meinst du das würde die Cremigkeit gefährden?

    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Reply
      Lea
      6. August 2017 at 15:23

      Hallo Claudia,
      jaaaa, das Eis wird super-cremig, nicht wahr? Sogar bei Auftauen später, wird es ganz schnell wieder soft. Das macht das Fett der Kokossahne in Verbindung mit den pürierten Nüssen. Das ist fantastisch! Du, das ist gar kein Problem, wenn Du das Dattelkaramell weglässt. Das ist ja immer Geschmacksache. Du kannst z.B. auch ein Fruchtpüree (z.B.pürierte Erdbeeren/Himbeeren oder Kirschen mit etwas gemahlener Vanille vermischt) einrühren oder eine beliebig andere Kombination machen. Die Grundmasse schmeckt ja leicht sahnig-vanillig (ohne Datteln). Wähle einfach eine Zutat, die Du gerne magst. Alles geht, was gefällt – auch Kombis mit Nüssen oder Schokolade. Ganz wie es Dir gefällt! Herzlichst und bis bald, Lea

  • Reply
    BillasWelt
    24. Juli 2017 at 16:02

    Das hört sich superlecker und einfach an. Das Problem mit der Cremigkeit und dass Eis rechtzeitig aus der Kühlung zu holen, kenne ich und auch : ) Da ich noch jede Menge Cashewkerne habe, wird Dein Rezept auf jeden Fall ausprobieren.

    Es grüßt die Billa