Herbst/ Winter

Gestürzter Quittenkuchen

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Sie sehen wirklich verführrerisch aus: Quitten ähneln in der Form Äpfeln, sind wunderbar gelb und von September bis Anfang Dezember bei uns zu erhalten. Doch roh kann man sie nicht verspeisen. Denn ungekocht sind sie sauer, holzig und bitter. Dafür entfalten Sie beim Kochen ein unglaublich leckeres Aroma und einen ganz einzigartigen Geschmack. Sehr viele Menschen kennen Quitten vorrangig als Marmelade. Denn die Früchte enthalten nebst viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Eisen und Zink sehr viel natürliches Pektin, so dass man beim Einkochen keinen oder kaum Gelierzucker benötigt. Je nach Sorte, Reife und Kochzeit gelieren sie ganz von selbst.

Das hört sich erstmal fantastisch an. Dennoch bin ich mit Quitten lange Zeit nicht warm geworden. Mehrmals habe ich Quittenmarmelade angesetzt, war aber mit Geschmack und Konsistenz meines Rezepts nicht ganz zufrieden. Daher habe ich mir überlegt, einen Quittenkuchen auszuprobieren. Damit Farbe und der Geschmack der Früchte besonders gut zur Geltung kommen, habe ich mich für einen “gestürzten Kuchen” entschieden, bei dem die gekochten Früchte am Boden der Springform während der Backzeit zusätzlich karamellisieren. Und was soll ich sagen? Schaut selbst! Der Kuchen wird traumhaft!

Vom Quittentrauma zum Traumkuchen – so kann es manchmal gehen. Ich denke, es ist einer der besten und leckersten Kuchen, die ich je gemacht habe. Damit er auch wirklich jedem von Euch ebenso gut gelingt, ist das Rezept dieses Mal wieder eine ganz ausführliche Step-by-Step-Anleitung. So klappt es auch mit den Quitten und Ihr könnt einen Kuchen genießen, der Augen und Gaumen gleichermaßen entzückt. Ganz viel Spaß dabei und schreibt mir gerne, wie er Euch gelungen ist. Ich bin schon so gespannt auf Euer Feedback, ganz liebe Grüße Eure Lea

Zutaten für einen Kuchen (8-10 Portionen)

Für das Quittentopping

  • 3-4 Quitten (ca. 1000 g)
  • 130 g Rohrzucker
  • 50 ml Orangensaft (kann durch Wasser ersetzt werden)
  • 50 g Margarine (ich benutze Bio-Alsan)
  • Ein Stück Ingwer (ca. 20 Gramm)
  • 2 Anis-Sterne (optional)
  • 1 halber TL gemahlene Vanille

Für den Teig

  • 2 EL (vollfettes) Sojamehl gemischt mit 4 EL Wasser (das ist der Ei-Ersatz)
  • Eine halbe reife Banane (für Geschmack und auch Ei-Ersatz)
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 150 g gemahlene Haselnüsse (oder gemahlene Mandeln)
  • 130 g Margarine (ich benutze Bio-Alsan)
  • 100 g Rohrzucker 
  • 125 g Sojajoghurt natur
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 gehäufter TL Zimt
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Orangensaft
  • 130 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink, Sojadrink oder Haferdrink)

Springform mit dem Durchmesser ca. 24 cm, Höhe ca. 6 cm

Zubereitung (30 Minuten Zubereitungszeit + 55 Minuten Backzeit)

Quitten waschen, aufschneiden und das Kerngehäuse entfernen.

Quitten waschen, achteln und das Kerngehäuse rausschneiden

Dann die Quitten in etwas dünnere Scheiben schneiden, damit man sie gut schichten kann.

In einem Topf 50 ml Orangensaft mit 130 g Rohrzucker verrühren und unter Rühren erhitzen. Wenn der Zucker leicht schäumt, 50 g Margarine dazu geben und auflösen lassen. Immer wieder umrühren. Anschließend die Quittenstücke in die Flüssigkeit geben und köcheln lassen. Ein Stück (20 g) Ingwer schälen und dazu reiben. Zwei Anis-Sterne dazu geben. Einen kleinen oder halben TL gemahlene Vanille dazu geben, umrühren und die Quittenstücke ca. 8 Minuten köcheln lassen, bis sie bissfest bzw. weich sind.

Quittenstücke mit Orangensaft, Zucker, Vanille, Ingwer und Anisstern-Aroma weich köcheln lassen

Dann die Quitten vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die beiden Anissterne unbedingt wieder entfernen.

Während die Quitten abkühlen, den Teig vorbereiten und den Ofen auf 180 Grad Umluft erhitzen.

2 EL Sojamehl (vollfett) mit 4 EL kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. Separat dazu eine halbe Banane mit der Gabel zerquetschen und das Bananen-Mus zur Sojamehl-Masse geben.  250 g Dinkelmehl, 150 g gemahlene Haselnüsse, 130 g Margarine kalt in Stückchen geschnitten, 100 g Rohrzucker, 125 g Sojajoghurt, eine Prise Meersalz, 1 gehäuften TL Zimt und 1 TL Backpulver ebenfalls in die große Rührschüssel geben.

Das Natron oben drauf geben und 1 TL Orangensaft (oder wahlweise Zitronensaft) direkt über das Natron träufeln. Das Natron wird durch die Fruchtsäure “aktiviert” und beginnt daraufhin zu schäumen. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine unter Zugabe von 130 ml Pflanzendrink 4-5 Minuten einen gleichmäßigen, zähflüssigen Teig anrühren.

Die Springform mit Backpapier auslegen, die Quitten mit einer Gabel oder den Fingern aus dem Saft nehmen und kreisförmig und eng in die Form schichten. Zum Abschluss 2 EL Quittensaft vom Einkochen über die Quittenschicht geben. Den restlichen Quittensaft bzw. den “Quittensirup” aufbewahren. Diesen geben wir später zusätzlich über den gestürzten Kuchen.

Die Quittenstücke eng und fest einschichten, damit später auch der Belag schön gleichmäßig und fest wird.

Dann den vorbereiteten Teig auf den “Quittenboden” füllen.

Anschließend den Teig auf der Quittenschicht verteilen und glatt streichen.

Springform mit dem Teig bei 180 Grad Umluft 50-55 Minuten im Ofen backen. Testet, ob der Kuchen fertig ist, indem Ihr ein Holzstäbchen oder ein Messer in den Teig stecht und man dieses ohne flüssige/klebrige Rückstände wieder aus dem Teig ziehen kann.

Dann Kuchen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Springform mindestens(!) 30 Minuten abkühlen lassen. Der Kuchen muss sich noch “setzen”. Er verdichtet sich etwas und hält so gut zusammen.

Einen Teller oder Kuchenständer von oben auf die Springform setzen, das Ganze umdrehen und die Springform vorsichtig lösen, so dass der Kuchen mit seiner Unterseite nach oben zum Vorschein kommt. Das Backpapier ganz vorsichtig und langsam abziehen. Und schon könnt Ihr diesen wunderschönen und mega-leckeren Kuchen genießen.

Mein Tipp: Den Kuchen vor dem Servieren mit dem übrig gebliebenen, köstlichen Quittensirup beträufeln.

Quittenkuchen mit dem eingekochten Fruchtsirup beträufeln

Wie Ihr seht, wird der Kuchen auch innen wunderbar kompakt und fest und ist zugleich saftig-aromatisch. Damit könnt Ihr Eure Gäste so richtig begeistern. Wer möchte, kann den Kuchen mit veganer Sahne oder veganem Vanille-Eis servieren. Beides passt perfekt zu diesem fruchtigen Hochgenuss!

Lasst es Euch gutgehen!

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zwölf + zwanzig =

26 Kommentare

  • Reply
    Susanne
    3. November 2018 at 14:45

    Hallo Lea, habe per Zufall daß Rezept für den Quittenkuchen entdeckt. Der ist jetzt gerade im Ofen!😋 …und riecht schon mega!
    Und als nächstes kommt die Kürbisbutter dran! Yummi!
    Vielen Dank dafür und liebe Grüße aus Berlin!
    Susanne

    • Reply
      Lea
      5. November 2018 at 09:02

      Hey Susanne,
      mega, dass Du meinen Blog für Dich entdeckt hast. Freut mich riesig 🙂
      Ganz liebe Grüße aus Steglitz
      Deine Lea

  • Reply
    Anita
    26. Oktober 2018 at 19:04

    Hallo!
    Eins vorweg: Der Kuchen ist mega lecker! 🙂
    Danke für das tolle Rezept!

    Ich hab aber eine Frage… auf deinen Fotos sehen deine Quitten noch so hell aus… bei mir wurden die alle richtig schnell braun an den Schnittflächen als ich in mühsamer Arbeit das Kerngehäuse entfernt hatte…. ich glaub ich stand eine gefühlte Stunde dran… 😀
    Liegt das einfach an den Quitten?
    Achja.. auch ich habe weniger Zucker genommen. 75-100g sind vollkommen ausreichend. 🙂 Hatte auch Xucker verwendet.

    Aber sonst… wirklich sehr, sehr lecker. Vor allem der Teig hat jeden begeistert. Auch die Nicht-Veganer. Den werde ich vielleicht auch für andere Kuchen oder zu Weihnachten noch verwenden….

    Liebe Grüße aus dem Norden,
    Anita

    • Reply
      Lea
      27. Oktober 2018 at 09:51

      Hallo Anita,
      lieben Dank für Dein Feedback. Ja, ich denke, das die Quitten bei Dir schnell oxydiert haben, also bräunlich wurden, lag auch an den Quitten. Bei mir ist das einfach nicht passiert. Ich hatte aber ehrlich gesagt, auch nicht ganz so krasse Mühe, sie klein zu schneiden. das ging relativ leicht. Gibt es vielleicht verschiedene “Reifegrade” oder “Sorten”? Da bin ich mir nicht ganz so sicher. Wie Du im Rezept siehst, habe ich sehr viele Zwischenschritte zum Rezept fotografiert und die Quitten blieben einfach auch nach dem Zerkleinern sehr hell. Wenn Du magst, kannst du die Quittenstücke einfach beim nächsten mal direkt mit Zitronensaft vermischen. das sollte das Oxydieren etwas verlangsamen und sie bleiben heller. Danke auch für die Zusatzinfo zur Zuckermenge bzw. dem Ersatz durch Xucker, den Du hinzugefügt hast. Das ist immer gut zu wissen, wie man das Rezept variieren und anpassen kann!
      Voll schön, dass es so gut geklappt und geschmeckt hat. Freut mich riesig!
      Hab’ noch ein wunderschönes Wochenende und viele liebe Grüße, Lea

  • Reply
    Sabine Nogues
    24. Oktober 2018 at 20:31

    Vielen lieben dank für dieses Meega leckere Rezept!Habe mich anfangs sehr mit den Quitten rumgeplagt,da sie soo schwer zu teilen waren,aber es hat sich sehr gelohnt!
    Das sojamehl mit Banane ist ein toller Ei- Ersatz und der ganzen Kuchen ist sehr locker.. Die Nüsse passen auch sehr gut hinein…wir werden ihn morgen zu unserem Familienkaffee servieren und ich bin mir sicher,dass niemand vermerken würde,das er Vegan ist.
    Herzlichst Sabine

    • Reply
      Lea
      24. Oktober 2018 at 22:48

      Hallo Sabine,
      lieben Dank für Dein tolles Feedback. Freut mich, dass der Kuchen so gut gelungen ist und ich wünsche Dir viel Spaß morgen mit Deinen Gästen. Es ist doch immer wieder super, nicht vegane Gäste so richtig verwöhnen zu können und hinterher in verdutzte Gesichter zu blicken, dass das nun doch alles tatsächlich vegan war… lach! Liebe Grüße Deine Lea

  • Reply
    Margie
    22. Oktober 2018 at 15:43

    Liebe Lea,
    der Kuchen ist mit dem geschroteten Leinsamen statt Sojamehl köstlich geworden! Für andere vielleicht auch noch interessant, dass ich Alsan komplett durch Kokosöl ersetzt habe.
    Vielen Dank für dieses und andere tolle Rezepte, die ich schon ausprobiert habe (z.B. die Schokomuffins mit Rote Beete, einfach genial).
    Herzliche Grüße, Margie

    • Reply
      Lea
      24. Oktober 2018 at 22:26

      Liebe Margie,
      herzlichen Dank für Dein Feedback und die tolle Rezepterweiterung. Es ist immer super hilfreich und interessant, zu wissen, wie Variationen gelingen und was man womit ersetzen kann. Sehr cool!
      Liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    Nina
    20. Oktober 2018 at 21:23

    Hi Lea,

    Bin dank der wunderschönen Bilder über dieses Rezept „gestolpert“ und zum Glück ist gerade Quittenzeit 🙂 Meine Mutter hatte noch Quitten am Baum und so gab es diesen leckeren Kuchen heute. Besonders lecker war tatsächlich den eingekochten Quittensud noch über den Kuchen zu geben.

    Vielen Dank für das tolle Rezept – hat auch meinen eher vegan-kritischen Eltern sehr gut geschmeckt 🙂

    Herzlichste Grüße
    Nina

    • Reply
      Lea
      21. Oktober 2018 at 10:50

      Hallo Nina,
      vielen lieben Dank für Dein Feedback zu diesem Rezept, das ich selbst auch ganz besonders mag. Super, dass es so gut gelungen ist!
      Hab’ noch ein schönes Wochenende,
      herzlichst Lea

  • Reply
    Margie
    19. Oktober 2018 at 18:50

    Liebe Lea, womit könnte ich das Sojamehl ersetzen?

    • Reply
      Lea
      20. Oktober 2018 at 10:03

      Hallo Magie,
      ich habe eben Leserin Mona bereits geschrieben, dass ich diesen Kuchen bislang immer mit Sojamehl gemacht habe und daher keine Erfahrungswerte mit einem Ersatz bei diesem Kuchen habe (sie hatte die gleiche Nachfrage). Da der Kuchenteig aber sehr unkompliziert ist, denke ich, dass man das Sojamehl einfach durch 3 EL geschrotete Leinsamen vermischt und gequollen mit 4-5 EL Wasser ersetzen kann. das sollte klappen. Auch eine halbe zerdrückte Banane kann ich mir hier als Bindung gut vorstellen.Hab’ ein schönes Wochenende,
      liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    Mona
    19. Oktober 2018 at 10:26

    Liebe Lea,
    ich möchte diesen Kuchen sehr gerne backen, will aber kein Soyamehl verwenden. Was funktioniert sonst?

    Danke und herzliche Grüße,
    Mona

    • Reply
      Lea
      20. Oktober 2018 at 09:58

      Hallo Mona,
      ich habe speziell diesen Kuchen noch nicht ohne Sojamehl ausprobiert. Aber es ist ein Teig, der wenig kompliziert ist und eigentlich keine Zicken mach. daher denke ich, dass es kein Problem sein sollte, die 2 EL Sojamehl durch 3 EL geschrotete Leinsamen zu ersetzen. Vermische die geschroteten Leinsamen mit 4-5 EL Wasser, lasse sie 5 Minuten quellen und gebe sie statt des Sojamehls zum Teig dazu.

      Gutes Gelingen und herzliche Grüße
      Lea

  • Reply
    Edyta
    8. Oktober 2018 at 10:16

    Hallo Lea,
    kann man die Nüsse eigentlich weglassen oder was andere nehmen? Ich würde den Kuchen gern ohne Nüsse backen wegen Nussallergikern im Bekanntenkreis. Hast du einen Tipp?

    • Reply
      Lea
      8. Oktober 2018 at 19:24

      Hallo Edyta,
      lieben Dank für Deine Nachfrage. Nur zu gerne würde ich jetzt sofort die passende “ohne-Nuss-Alternative” präsentieren. Die Wahrheit ist jedoch, dass ich mir da nicht ganz sicher bin. Ich habe das Rezept ohne Nüsse einfach noch nicht probiert und die Nüsse machen den Teig etwas locker und eben schön nussig vom Geschmack. Könnte man eventuell Kokosraspel verwenden, oder lösen die bei Deinem gast auch eine Allergie aus? Das würde sicherlich klappen. Ansonsten würde ich Mal ganz gewagt sagen: ersetze de 150 g Nüsse einfach durch entsprechend mehr Mehl. Sollte klappen, 100prozentig garantieren kann ich es aber leider nicht.
      Schicke Dir viele liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Vanessa
    31. August 2018 at 11:34

    Liebe Lea,
    Dieser Kuchen ist einfach nur genial. Ich habe ihn zwar (in Ermangelung von Quitten) mit Äpfeln gebacken, mich aber ansonsten an dein Rezept gehalten. Nun habe ich eine Frage zum absolut leckeren Sirup: Warum muss denn da Margarine rein oder kann sie auch weggelassen werden?
    Vanessa

    • Reply
      Lea
      10. September 2018 at 09:04

      Hi Vanessa,
      sorry, dass ich erst so spät antworte, aber ich war viel unterwegs 🙂 Lieben Dank für Dein Feedback. Ich bin mir nicht sicher, ob man die Margarine weglassen kann, denn sie sorgt dafür, dass sich die Fruchtschicht optimal mit dem Kuchen verbindet, also regelrecht in den Teig “hinein backt”. Du könntest es natürlich ohne Fett versuchen, jedoch könnte es dann sein, dass die Fruchtschicht flüssig über den Kuchen läuft, wenn Du ihn stürzt – so als hätte man ein Kompott darüber gegeben. Genau weiß ich das allerdings nicht, da ich es nicht versucht habe. Hoffe, dir mit meiner Antwort trotzdem geholfen zu haben.
      Viele liebe Grüße Lea

  • Reply
    Maja
    29. Oktober 2017 at 15:50

    Liebe Lea, den köstlichen Quittenkuchen habe ich probiert. Dank Deiner step-by-step-Anleitung kann sogar ich (bin ungeübt im Backen!) sehr gut zurechtkommen. Der Kuchen ist super gelungen und hat wunderbar geschmeckt. DANKE!
    Dennoch zwei Anmerkungen:
    1. Du schreibst: … Quittenstücke in die Flüssigkeit geben und köcheln lassen…. Diese Ansage finde ich etwas ungenau. Bei mir waren nämlich die unteren Stücke ganz schnell weich, die oberen noch hart. Dann geht auch “umrühren” sehr schwer. Daher ist es besser, die Quittenstücke portionsweise zu köcheln.
    2. In der Zutatenliste für das Quittentopping steht: 130 g Zucker, später im Text ist die Rede von 150 g Zucker für das Topping. Bitte korrigieren! Übrigens waren für meinen Geschmack 100 g völlig ausreichend.
    Ich wünsche Dir einen schönen, bunten Herbst. Liebe Grüße von Maja

    • Reply
      Lea
      29. Oktober 2017 at 17:57

      Liebe Maja,
      vielen Dank für Dein Feedback. Freue mich sehr, dass der Kuchen so gut gelungen ist. Kurz zu Deinen Anmerkungen – ich habe einen sehr großen Topf benutzt, daher war das bei mir nicht so der Fall, dass die unteren Stücke im Saft garen und die oberen noch hart sind. Mein Tipp daher: Einen großen/breiten Topf benutzen und immer wieder umrühren. Auch das Schließen des Topfs mit einem Deckel hilft, da dann Stücke weiter oben im Topf Dampf-Garen. Die Angabe des Zuckers habe ich korrigiert. Lieben Dank, da hatte ich ich einmal verschrieben 😉 herzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag, Deine Lea

  • Reply
    We love it vegan
    27. November 2016 at 23:57

    Wow, das sieht ja richtig lecker aus! Aus irgendeinem Grund haben sich Quitten bisher noch nie in meinen Backofen verlaufen , aber ich glaube das ändert sich jetzt 🙂

  • Reply
    BillasWelt
    26. November 2016 at 19:01

    Schade, das ich keine Quitten mehr habe, denn die Früchte von unserem Baum sind schon längst geerntet, verkocht und verbacken. Aber vielleicht lässt sich der Kuchen auch mit Äpfeln machen? Da hätte ich noch einen ganzen Sack : )
    Es grüßt die Billa

    • Reply
      Lea
      27. November 2016 at 18:53

      Hi Billa,
      ja klaro! Das stimmt natürlich, dass die Quitten schon geerntet sind, aber da sie sich ganz gut lagern lassen, werden sie derzeit ja noch sehr häufig auf dem Markt angeboten. Aber es ist überhaupt kein Problem, die Quitten durch Äpfel zu ersetzen. Allerdings musst Du sie nicht so lange köcheln lassen, wie die Quitten. Nur ganz kurz, denn die Äpfel werden ja viel schneller weich 😉 ganz liebe Grüße & einen schönen ersten Advent, Deine Lea

  • Reply
    Carla
    25. November 2016 at 17:32

    Wow! Was ein Kuchen!!! Sieht ganz toll aus und wird schnellstmöglich nachgebacken – obwohl ich bisher auch noch nie etwas mit Quitten gebacken habe. Danke für das Rezept. 🙂 Noch eine Frage: Gibt es etwa unterschiedliche Sorten Sojamehl? Das ist mir nie aufgefallen…

    • Reply
      Lea
      27. November 2016 at 18:56

      Hallo Carla,
      voll schön, von Dir zu hören 😉 Du, ich habe das auch erst jetzt gesehen, dass es “Sojamehl” und “vollfettes Sojamehl” gibt. Ich benutze immer die “vollfette” Variante. Ich denke, sie ist als Ei-Ersatz besonders gut geeignet, da etwas öliger von der Konsistenz. Aber bei diesem Kuchen ist die Bindung ohnehin sehr gut, so dass Du auch ganz normales Sojamehl verwenden kannst. Ganz liebe Grüße Lea

      • Reply
        Carla
        28. November 2016 at 15:40

        Super, Danke, Lea! Nun weiß ich Bescheid, was Sojamehl angeht! 😉 Lieben Gruß!