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Die Zubereitung von Goldener Milch – einem warm-zimtigen Kurkuma-Getränk mit Ingwer, Muskat und Pfeffer, gehört zu den beliebtesten Rezepten auf meinem Blog. Kein Wunder, denn Goldene Milch schmeckt einfach fantastisch. Darüber hinaus ist die heilende Wirkung von Kurkuma unbestritten. Kurkuma, bei uns auch Gelbwurz genannt, boostet unser Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ. Warum dieses wunderbare Getränk nicht auch im Sommer als cremiges, aromatisches Eis genießen? Nun habe ich schon oft mit Hilfe von Nüssen und Eiswürfeln leckeres Eis hergestellt, doch leider hatte es bislang immer einen Haken: frisch zubereitet schmeckte es toll, doch nach dem Einfrieren war die Konsistenz zu hart. Eiskristalle hatten sich gebildet und es war einfach nicht mehr cremig. Bei diesem herrlichen Kurkuma-Eis jedoch ist es mir gelungen, dass es nach dem Einfrieren und später leichtem Antauen wieder extrem cremig-sahnig ist.

Super cremig, super lecker – “Goldene Milch Eiscreme”

Der Trick liegt in der Verwendung von Kokoscreme in Verbindung mit Xanthan. Dieses erhaltet Ihr in Biomärkten oder ganz einfach online. Xanthan sorgt für eine tolle Bindung und die richtige Elastizität der Eismasse. Im Gegensatz zu manch anderen Bindemitteln, wie z.B. Pfeilwurzelstärke, muss es auch nicht erhitzt werden. Prima, so braucht Ihr keine Eismaschine und das Eis ist im Handumdrehen fertig. Friert es nach der Herstellung einmal im Tiefkühler richtig durch. Angetaut wird es dann ein sahnig-aromatischer Hochgenuss sein. Goldene Milch als Eis – Superfood-Genuss für heiße Sommertage. Happy Sunshine, Eure Lea

Zutaten für ca. 10-12 Kugeln Eis

Kurkuma ist eines der bedeutendsten und vielseitigsten Heilmittel in der indischen und chinesischen Medizin.Es wirkt stark entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem und regt die Leberfunktion an.

  • 1,5 EL Kurkuma
  • 120 ml Wasser
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer | etwa 20 Gramm
  • Eine große Prise frisch aufgeriebene Muskatnuss
  • 200 Gramm Cashewnüsse (nicht einweichen!)
  • 1 gekühlte(!) Dose Kokosmilch (keine entfettete/fettreduzierte Kokosmilch verwenden)
  • 100 ml Pflanzendrink (z.B. ungesüßter Mandeldrink)
  • 5 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • Eine Prise grober schwarzer Pfeffer | etwa 1/4-1/2 TL
  • Eine Prise Zimt
  • 1 kl. TL Xanthan
  • optional: 1 TL geschälte Hanfsamen oder eine Prise Chiasamen als Topping pro Portion

Außerdem: vegane Eiswaffeln (ich habe meine im veganen Eisladen gekauft) oder man serviert das Eis einfach im Glas oder in einem Schälchen

Zubereitung (20 Minuten)

Beginnt damit, zuerst eine Kurkuma-Paste herzustellen: Dafür 20 Gramm Ingwer schälen und eine Ingwerreibe bereit legen. 1,5 gehäufte EL Kurkuma mit 120 ml Wasser in einem Topf unter Rühren erhitzen. Ingwer in die sich andickende Paste reiben. Sobald die Flüssigkeit etwas Festigkeit gewinnt, beständig mit einem Schneebesen rühren. Eine große Prise Muskatnuss dazu reiben. Die Paste unter Rühren eindicken lassen. Das dauert etwa 5-8 Minuten. Paste in ein kleines Schälchen geben.

Zuerst eine Kurkuma-Paste anrühren und einköcheln lassen

Wichtig: Die Kokosmilch, die Ihr gleich verwendet, solltet Ihr zuvor einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Ziel ist es, dass sich der Fettanteil der Kokosmilch – der “Kokosrahm” vom Kokoswasser trennt. Das geschieht, wenn Ihr die Kokosmilch kühlt. Dann werdet Ihr beim Öffnen der Dose oben den festen, Pasten-artigen-Kokosanteil haben, den Ihr verwendet, darunter dann das klare Kokoswasser. Dieses könnt Ihr dann z.B. für Smoothies nutzen. Das Kokoswasser aber bitte nicht in die Eismasse geben.

Los geht es mit dem Eis machen: Die Cashewnüsse uneingeweicht in einen Mixer geben. Die Dose Kokosmilch öffnen. Nur den festen, fettigen Kokosmilchteil obenauf verwenden. 5 EL Agavendicksaft, 1 halber TL schwarzer Pfeffer, 1-2 TL Zimt, 1 kl. TL Xanthan (bindet auch Kaltes), Pflanzendrink sowie einen großen EL Kurkuma-Paste dazu geben und cremig mixen (Ihr braucht einen leistungsstarken Mixer). Goldene Milch-Creme in eine Schale füllen und verschließen(!).

Das Eis im Tiefkühler über Nacht oder mindestens 8 Stunden einmal richtig gut durchfrieren lassen. Dann das Eis vor dem Verzehr leicht antauen lassen und cremige Eiskugeln formen. Das Eis mit etwas Agavendicksaft oder Ahornsirup beträufeln und mit geschälten Hanf- oder Chiasamen bestreut vernaschen.

Tipp: Mit der restlichen Kurkuma-Paste könnt Ihr Euch wunderbar Goldene Milch zubereiten. Hier geht es zu diesem Rezept.

Goldene Milch als Eis – Kurkuma-Genuss pur

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