Herbst/ Schnell und einfach

Kartoffel-Pastinaken Süppchen mit Majoran & krossem Räuchertofu

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Der zart würzig-süße Geschmack von Pastinaken und die aromatisch-ätherische Note des Majorans verwandeln die klassische Kartoffelsuppe in einen wahren Gaumenschmeichler. Nachdem sie von Kartoffeln und Möhren lange Zeit in den Hintergrund gedrängt waren, haben Pastinaken in den vergangenen Jahren eine wahre Renaissance in unseren westlichen Breitengraden erlebt und das zu Recht. Denn sie schmecken interessant süßlich, haben eine tolle eigene Würze und sind obendrein auch noch gesund. Ab dem Herbst bis tief in den Winter hinein sollte man dieses regionale Gemüse reichlich nutzen. Das klassische Wintergemüse enthält jede Menge B-Vitamine, vor allem aber Vitamin C. Auch reichlich Eisen & Kalium haben Pastinaken im Gepäck. Wenn es draußen nass, kalt und ungemütlich wird, ist genau die richtige Zeit gekommen, um sich mit diesem saisonalen und äußerst delikaten Kartoffel-Pastinaken Süppchen aufzuwärmen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 100 g Zwiebeln
  • 350 g Kartoffeln | mehligkochend
  • 2-3 Pastinaken-Knollen | ca. 150-200 g
  • 1 Scheibe Knollensellerie | ca. 60 g
  • Etwas Pflanzenöl zum Anbraten
  • Ein klein wenig Agavendicksaft | je nach Geschmack – ich nehme etwa 0,5 TL
  • 1 Bund frischer Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • Ein Schuss Weißwein | für den Geschmack. Kann durch Brühe oder Wasser ersetzt werden.
  • 5-6 EL Soja Cuisine | oder eine andere Pflanzen Cuisine
  • Salz & (weißer) Pfeffer
  • Muskatnuss frisch aufgerieben
  • 50 g Räuchertofu

Zubereitung

Zwiebeln abziehen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln und Pastinaken gründlich waschen und bei Bedarf mit einer Gemüsebürste abschrubben. Beides mit Schale in grobe Würfel schneiden. Das Sellerie-Stück entrinden und ebenfalls grob klein schneiden.

2-3 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstücke darin anschwitzen. Kartoffel-, Sellerie- und Pastinakenwürfel hinzugeben und 3-4 Minuten scharf anbraten. Mit einem halben TL Agavendicksaft karamellisieren lassen und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Wer mag, ersetzt den Weißwein durch Brühe. Anschließend die Blättchen von etwa einem halben Bund Majoran sowie zwei Lorbeerblätter hinzu geben und mit insgesamt 600 ml Gemüsebrühe aufgießen. Hitze vom Herd etwas reduzieren und die Suppe 12-15 Minuten köcheln lassen. Ab und an umrühren.

In der Zwischenzeit kann das krosse Räuchertofu-Topping zubereitet werden. Dafür 50-60 g Räuchertofu in ganz kleine Würfel schneiden bzw. zerbröseln und mit ein paar klein gehackten Majoranblättchen in einer Pfanne mit heißem Fett dunkelbraun anrösten. Der Röstvorgang dauert etwa 5 Minuten. Vorsicht, dass der Tofu kross wird, aber nicht verbrennt. Den krossen Räuchertofu in einem Schüsselchen bereit stellen.

Nach etwa 12-15 Minuten Kochzeit die Lorbeerblätter aus der Suppe entfernenn und diese mit einem Schneidstab pürieren. Danach die Suppe zusätzlich durch ein Sieb in einen zweiten Topf streichen und mit weiteren 300 ml Gemüsebrühe strecken.

Tipp: Ich gieße einen Teil der zusätzlichen Brühe mit der pürierten Suppe durch das Sieb, dann lässt sich diese leichter mit dem Löffel durch das Sieb passieren.

Süppchen nochmals aufkochen und mit einem Schneebesen 5-6 EL Soja Cuisine unterrühren. Die Suppe nun individuell mit Salz, (weißem) Pfeffer, dem restlichen Majoran sowie viel frisch aufgeriebener Muskatnuss abschmecken. Eventuell nochmals einen kleinen Schuss Weißwein dazugeben.

Suppe heiß mit Soja Cuisine, einigen Majoranblättchen und dem krossen Räuchertofu garniert servieren.

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1 Kommentar

  • Reply
    Ursula
    18. Dezember 2015 at 19:48

    Mh, ich rätsel noch woran es lag, aber die Suppe war für mich nicht das Non-Plus-Ultra. Ich vermute, dass es an der Pastinake lag, da diese was süßlich schmecken kann und auch nicht so einen intensiven Geschmack hat, dass mir deswegen das richtig herzhafte in der Suppe gefehlt hat.
    Aber das gilt nur für mich: Meinen Vater und meien Mutter als auch meinen Patenonkel habe ich mit der Suppe sehr glücklich gemacht. 🙂