Maronen-Rosenkohl-Pasta mit Thymian

Rosenkohl wird unterschätzt. Bähm, so isses! Ja, die Welt teilt sich nicht nur in Hunde- und Katzenliebhaber, sondern auch in Menschen, die Rosenkohl hassen oder ihn lieben. Ich gehöre zur letzteren Kategorie. Allerdings auch noch gar nicht so lange, denn leider habe ich Rosenkohl schon ganz eklig fettig, verkocht und „kohlig-mehlig“ serviert bekommen. Schade, dass das so häufig passiert, denn kurz gebraten oder blanchiert ist Rosenkohl ein Genuss. Auch roh in Salaten schmeckt er vorzüglich. Man muss ihn nur zu würzen und kombinieren wissen. In der Kombination mit Sellerie, dem nussigen Geschmack von Maronen und dem intensiven Aroma von frischem Thymian, ist er einfach herrlich und sehr bekömmlich. Außerdem punktet er in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden mit reichlich Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen, Vitamin C, Zink, Kalium und Kalzium und hilft uns so, fit durch den nass-grauen Winter zu kommen. Worauf wartet Ihr also noch?

Zutaten für 2 Portionen

  • 220-250 Gramm Pasta | vegane Linguini, Spaghetti oder Tagliatelle passen zum Beispiel prima! Auch Vollkorn-Nudeln schmecken super und passen gut zu Rosenkohl & Maronen!
  • 2 Schalotten oder eine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 Gramm gekochte Maronen | eingeschweißt oder aus der Dose
  • 200 Gramm frischer Rosenkohl
  • 100 Gramm Knollensellerie 
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Soja Cuisine 
  • Wer mag: Ein Schuss Weißwein | kann durch Brühe ersetzt werden
  • 1-2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Hefeflocken
  • Salz, weißer Pfeffer, Muskatnuss frisch aufgerieben
  • 4-5 Zweige Thymian 
  • Wahlweiße: Trüffelöl zum Beträufeln

Zubereitung

Rosenkohl putzen, Strunk der Röschen einkürzen und kreuzweise einritzen. Kohlröschen in heißem Salzwasser ca. 8-10 Minuten gar kochen, kalt abbrausen und bereit stellen.

Parallel dazu: Pasta in Salzwasser mit einem kleinen Schuss Olivenöl 10-12 Minuten bissfest kochen. Dafür Kochanweisung auf der jeweiligen Packung beachten, da die Kochzeit bei verschiedenen Pastasorten variieren kann.

Schalotten und Knoblauchzehe würfeln und in heißem Öl andünsten. Sellerie in Stücke schneiden und die Hälfte der Maronen fein zerbröseln. Beides mit den Schalotten anbraten, mit Agavendicksaft karamellisieren lassen und mit Weißwein ablöschen. 200ml Gemüsebrühe und zwei Drittel der Thymianblättchen hinzugehen und bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis die Brühe stark verdampft ist. Dann 150ml Soja Cuisine aufgießen, 2 EL Hefeflocken einrühren und etwa 50-70 ml Wasser hinzugeben. Das Ganze mit dem Schneidstab pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Vorgegarten Rosenkohl zum Teil halbieren und zusammen mit den restlichen Maronen in einer Pfanne mit 1 EL Agavendicksaft kurz karamellisieren lassen und salzen. Pasta mit Soße sowie dem Rosenkohl und den Maronen anrichten, mit Thymianblättchen bestreuen und je nach Geschmack mit Trüffelöl beträufeln.

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14 Gedanken zu „Maronen-Rosenkohl-Pasta mit Thymian

  1. Ursula

    Liebe Lea,

    Rosenkohl war bei mir im Biomarkt im Angebot, also habe ich in zwei Wochen quasi alle deine Rosenkohlrezepte ausprobiert. Und das ist einer meiner Favoriten. Die Maronen und der Rosenkohl harmonieren sehr gut, die Selleriesoße ist schön würzig und Pasta mag ich sehr gerne 🙂 Das Rezept werde ich auch an meine Familie zum Nachkochen weitergeben, da sie immer auf der Suche nach guten Rosenkohlrezepten sind 🙂

    LG,
    Ursula

  2. Elke

    Hallo liebe Lea,

    bevor die leckere Rosenkohl-Saison zu Ende geht muss ich dieses Gericht unbedingt ausprobieren.
    Und da ich noch genug Kastanien eingefroren habe, gab es das sehr leckere Gericht heute zum Mittagessen. Bei uns in der Pfalz gibt es total viele Kastanienbäume und im Herbst gehen wir immer in den Wald Kastanien suchen. Was immer sehr viel Spaß bereitet 🙂
    Auch zu dem Essen wieder ein dickes Lob von meiner Seite. Kastanien und Rosenkohl, eine traumhafte Kombination. Man könnte sich regelrecht reinlegen.

    Liebe Grüße
    Elke

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Elke,
      wow, Du bist ja eine super-fleißige Köchin!! Da muss ich mich ja ranhalten, dass Dir nicht die Rezepte ausgehen (lach) – freue mich sehr, dass Du so viel ausprobierst. Ich glaube, wir Beide sind geschmacklich ganz auf einer Wellenlänge! Liebe Grüße & ein schönes Wochenende, Lea

  3. Andrea

    Hallo Silke,

    Habe dieses Rezept am Sonntag ausprobiert, es war einfach genial.
    Ich liebe Rosenkohl und Maronen, aber das ganze mit Pasta zu servieren, die Kombination ist verdient einen Oscar.
    Vielen Dank für die leckeren Inspirationen auf Deinem Blog.

    Liebe Grüße Andrea

  4. Silke

    Liebe Lea,

    danke für dieses fantastische Rezept!!!! Rosenkohl und Maronen sind eine tolle Kombination, dazu die köstliche Creme. Lecker!!! Heute morgen gab’s die Goldene Milch. Der Neujahrs-Tag war also geprägt von deinen kulinarischen Köstlichkeiten :-).

    Wünsche dir einen glücklichen Start in ein erfülltes neues Jahr.

    Liebe Grüße
    Silke

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Silke, wow – da bist Du ja extrem köstlich und gesund ins Neue Jahr gestartet! Die Goldene Milch gab‘ es hier heute auch, dazu viel Rohkost und Kokoswasser, um frisch und klar für alle anstehenden Aufgaben zu sein. Wie Du vielleicht weißt, arbeite ich gerade mit Hochdruck an meinem ersten Kochbuch, das im Mai erscheinen wird. Dir auch ein tolles veganes 2015! Alles Liebe Lea

  5. Heike

    Hallo Lea!
    Ich liebe ja Maronen! Und besonders cremige Maronensauce zu Pasta! War mir also vorher klar, dass das ein Volltreffer wird! Lecker, lecker!
    Übrigens fehlt im Text die Knoblauchzehe, die in der Zutatenliste steht 😉
    LG Heike

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Heike, das hatte ich gehofft 😉 Vielen Dank für den Hinweis mit der Knobi-Zehe – das habe ich gleich nachgetragen. Sag‘ mir immer gerne Bescheid, wenn Dir sowas auffällt. Das hilft mir, damit auch alle Rezepte richtig sind 🙂 zuwink Lea

  6. Petra

    Rosenkohl? Maroni? Wer hätte gedacht dass die beiden so gut zusammen passen. Hab’s drei Mal hintereinander gekocht, und immer noch nicht genug. Vielen Dank für das Rezept!

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Petra, ja, Rosenkohl und Maroni sind eine extrem leckere Kombination! Vielleicht magst Du ja auch Mal das Rosenkohl-Risotto ausprobieren, das ich gerade erst veröffentlicht habe? Da kombiniere ich Rosenkohl mit Haselnüssen und Trüffelöl – das ist auch richtig, richtig lecker! Viel Spaß & bis bald – ich freue mich, wieder von Dir zu hören, yours Lea

  7. Kirschbiene

    Hallo Lea, das stimmt, ein Blog ist ein gutes Stück Arbeit, doch der Spaß am Bloggen überwiegt einfach – da geht die „Arbeit“ doch irgendwie leicht von der Hand, nicht wahr :-)?
    Oh, du kennst meinen Blog? Das freut mich ja total. Als Nächstes werde ich übrigens mal deine Couscous-Pfanne mit Jogurttopping nachkochen. Bis sicherlich bald mal wieder!
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

  8. Kirschbiene

    Liebe Lea,
    ich habe deine Seite erst vor Kurzem entdeckt – und bin total begeistert, wie liebevoll die Aufmachung und Präsentation deiner Rezepte ist. Großes Kompliment!
    Gestern habe ich gleich mal dieses Gericht nachgekocht, weil wir große Rosenkohlfans sind. Die Kombination der süßlichen Maronen mit dem herben Rosenkohl ist wirklich klasse und hat uns gut geschmeckt. Nächstes Mal werde ich noch ein paar Rosenkohlröschen mehr kochen. Danke für diese wundervolle Rezeptidee!
    Liebe Grüße
    die Kirschbiene

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Kirschbiene, ich freue mich natürlich immer ganz besonders so nette Kommentare von Bloggerkolleginnen zu erhalten. Vielen Dank! Ich kenne natürlich Deinen schönen Blog & Du weißt wie viel Arbeit in so einem Blog steckt. Aber macht halt auch wahnsinnig viel Spaß 🙂 Freue mich, dass es Dir geschmeckt hat… Alles Liebe, Lea

  9. Karla

    Hi! Ich bin eine treue Leserin aus Frankfurt und muss sagen, ich habe schon mehrere Rezepte von dir nachgekocht und bin jedesmal total begeistert! Vielen Dank dafür!
    Ich liebe Rosenkohl und werde am Wochenende das Rezept auf alle Fälle ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Karla