Pfifferling-Pasta mit cremiger Cannellini-Alfredo-Soße

Pfifferlingrahm mit frischer Petersilie auf heißer Pasta – Himmel, wer kann da schon widerstehen? Doch jetzt kommt der eigentliche WOW-Effekt: Die Soße ist „low fat“! Sie wird nämlich dank Cannellini-Bohnen so sahnig-cremig und schmeckt einfach fantastisch. So kann man den Herbst ganz ohne Reue genießen. Diese herrliche Pasta mit cremiger Pfifferlingsoße gelingt Euch mit Sicherheit. Das Rezept ist einfach und wird auch hartnäckige Nicht-Veganer überzeugen.

Eine unschlagbare Kombi: Pfifferlinge & Petersilie

Pfifferlinge und Petersilie sind eine großartige Kombi, oder? Diese Zutaten gehören einfach zusammen. Natürlich auch in diesem Rezept. Ihr könnt die cremige Pilzsoße natürlich auch mit veganen Semmelknödeln, Polenta oder Kartoffeln servieren. Ganz wie Ihr mögt. Ihr werdet sehen, mit nur wenigen Zutaten und Gewürzen gelingt Euch ein unfassbar leckeres Herbstgericht – kalorienarm und aromatisch. Viel Spaß beim Schlemmen – ich freue mich schon auf euer Feedback!

Zutaten für 2 Portionen

  • 250 Gramm Hartweizen-Pasta (125 Gramm pro Person) | für eine glutenfreie Pasta Reis-Nudeln oder eine andere Art glutenfreie Pasta-Art wählen
  • Meersalz (für das Kochwasser ca. 2 TL, mehr zum Würzen)
  • 500 Gramm Pfifferlinge (Gewicht vor dem Verlesen/es fällt noch Gewicht weg)
  • 1 (rote) Zwiebel (ca. 60-75 Gramm)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 100 Gramm Räuchertofu
  • Eine Hand voll frische Petersilie + Petersilie zum Garnieren
  • 1 Dose Cannillini-Bohnen oder klassische „weiße Bohnen“ (240 Gramm Abtropfgewicht)
  • 200 ml Gemüsebrühe (einfach eine Instant-Brühe anrühren)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL Olivenöl
  • Grober, schwarzer oder bunter Pfeffer aus der Mühe
  • 2 EL Pflanzenöl zum Braten
  • 1 EL Sojasoße (ich benutze gerne glutenfreie Tamari Sojasoße)
  • Eine Prise frisch aufgerieben Muskatnuss

Zubereitung (ca. 40-50 Minuten)

Ich beginne bei diesem Rezept mit der Zubereitung der Soße. Dann erst koche ich die Pasta. Denn das Gericht schmeckt besonders gut, wenn die Nudeln frisch & heiß sind. Die Soße lässt sich hingegen zum Schluss einfach nochmals erwärmen.

Für die Cremesoße: Pfifferlinge verlesen, putzen, harte Stielteile einkürzen, große Pilze etwas zerkleinern, Pilze mit Wasser abbrausen und vorsichtig in einem Küchentuch trocknen. Denn die Pfifferlinge stecken voller Erde und Sand. Nichts ist unangenehmer, als beim Essen plötzlich ein „Knirschen“ zwischen den Zähnen zu haben. Also: Pfifferlinge waschen und gut trocken tupfen!

Pfifferlinge vorsichtig mit Wasser abbrausen und gut trocken tupfen!

Eine Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe schälen. Räuchertofu abwiegen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Die weißen Bohnen aus der Dose, z.B. Cannellini-Bohnen oder einfach „weiße Bohnen“, in ein Sieb geben und gut abspülen.

Weiße Bohnen machen die Pfifferlingrahmsoße sahnig-cremig & kalorienarm zugleich!

Die weißen Bohnen zusammen mit 100 ml Gemüsebrühe, der Knoblauchzehe, 3 EL Hefeflocken, 2 EL Olivenöl, einer Prise Salz und Pfeffer in den Mixer geben und pürieren.

Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel- und Räuchertofuwürfel 3 Minuten im heißen Öl anbraten. Pfifferlinge hinzu geben und braten.

Pfifferlinge mit Zwiebelstückchen, Knoblauchwürfeln und aufgeschnittenem Räuchertofu anbraten.

1 EL glutenfreie Tamiri Sojasoße hinzu geben. Das gemixte Bohnenpüree einrühren und das Ganze kurz etwas einköcheln lassen. Eine große Prise frisch geriebene Muskatnuss dazu geben. Eine Hand voll frische gehackte Petersilie untermengen und die Pilzrahmsoße mit Gemüsebrühe oder Wasser beliebig in der Konsistenz strecken (ich habe nochmals ca. 100 ml Gemüsebrühe eingerührt). Aber das könnt Ihr individuell dosieren.

Anschließend die Pasta kochen.

Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser erhitzen. Vegane Pasta nach Packungsanleitung im Salzwasser bissfest kochen.

Pfifferling-Rahmsoße nochmals erwärmen, mit der Pasta vermengen und auf vertieften Tellern anrichten. Pfifferling-Pasta mit gehackter Petersilie und mit grobem Pfeffer bestreut servieren.

Ganz ohne Sahne erzielt Ihr eine cremig-aromatische Soße, die wenig Kalorien hat und doch nach richtigem „Pfifferligrahm“ schmeckt!

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14 Gedanken zu „Pfifferling-Pasta mit cremiger Cannellini-Alfredo-Soße

  1. Sina

    Wow! Tolle Idee weiße Bohnen für die Sauce zu nehmen – werde ich auch bald mal ausprobieren. Die Bilder gefallen mir auch richtig gut. Sieht richtig lecker aus 🙂
    Viele Grüße
    Sina

    1. Lea Beitragsautor

      Hi Sina,
      lieben Dank! Aber in Deinem „Vegan Heaven“ geht es ja auch kulinarisch Himmlich zu 🙂 Einen wunderschönen veganen Blog baust Du Dir da auf. Sehr leckere Rezepte und wunderschöne Fotos! Ganz liebe Grüße & hab‘ ein schönes Wochenende, Lea <3

  2. Heike

    Köstlich! Ich hab 200 gr. Pfifferlinge und 200 gr. braune Champignons verwendet. Und den Tofu hab ich weg gelassen, weil mir die Menge für 2 Personen so schon sehr viel erschien. Definitiv ein Rezept der Kategorie „Soulfood“!
    Ich mache ja oft Aufstrich auf der Grundlage von weißen Bohnen, aber als Basis für Sauce machen sie sich auch perfekt!
    Vielen Dank fürs Rezept! LG Heike

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Heike,
      ja, weiße Bohnen sind einfach super – ob als Aufstrich oder für cremige Soßen oder auch für Suppen! Ich mag‘ total, dass die Konsistenz dann so sahnig wird und man trotzdem nicht so viele leere Kalorien wie bei (veganer) Sahne in sich rein schaufelt, sondern statt dessen hochwertige, lang kettige Kohlenhydrate und viel Protein!
      Lass‘ es Dir schmecken Süße! Tolle Fotos machst Du – Gratuliere! Bin immer am Staunen auf Facebook 🙂
      Herzlichst Lea

  3. Kathrin

    Super Idee und sehr leckere Idee, weiße Bohnen zu verwenden. Hat gut geschmeckt mit Tagliatelle! Mach ich jetzt öfter.

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Kathrin,
      freut mich! Ja, die Bohnen sind wirklich eine super Alternative zu veganen sahne-Sorten. Das kannst Du bei ganz vielen Gerichten anwenden – bei allen Rahm- und Sahnesoßen – gelingt immer und ist seehr lecker! ganz liebe Grüße Lea

  4. Juliane

    Ich nutze ungern Fertigprodukte und habe bisher keine andere Idee für Sahnesaucen gehabt als Soja- oder Hafer-Cousine. Auf weiße Bohnen bin ich noch gar nicht gekommen 😀 Soo cool! Das Gericht wird heute nachgekocht 🙂

  5. Andrea Böttler

    Das ist ja ein sehr interessantes Rezept als Alternative zu den mächtigen Sahnesaucen. Werde ich jetzt im Herbst unbedingt probieren, wahrscheinlich mit Semmelknödeln (diese dann allerdings nicht vegan). Und wie immer wunderschön fotografiert. Danke für dieses schöne Rezept und Grüße von Andrea

  6. Sonja

    Das Rezept klingt super, muss es denn glutenfreie Tamiri Sojasoße sein, oder darf es auch „normale“ sein?

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Sonja,
      Du kannst natürlich jede beliebige Sojasoße verwenden. Ich werde das im Rezept auch noch kenntlich machen. Ich verwende einfach gerne die glutenfreie Tamari. Aber Hartweizenpasta hat ja ohnehin Gluten. Man müsste sonst „Reispasta“ oder eine andere glutenfreie Pasta-Art wählen. Danke für den Hinweis. Ich trage das jetzt im Rezept nach 🙂 Herzlichst, Lea

  7. Mimi

    Oha, das muss ich mit Champignons testen 🙂 Das sind leider die einzigen Pilze, die ich mag. Ich stelle mir das Rezept aber dennoch fantastisch vor. Weiße Bohnen sind sowieso ein echter Geheimtipp <3 "Aioli!" Auch nach zwei Jahren bin ich immer noch über die Vielfältigkeit der veganen Küche überrascht. Es ist einfach nur mehr Kreativität gefragt 🙂 Vielen Dank, dass Du immer neue Impulse gibst, liebe Lea! Du warst mein erster veganer Blog und ich freue mich über jedes neue Rezept von Dir!
    Samstag gibt es erneut Dein Auberginen-Involtini – dieses Mal für Gäste 🙂
    Alles Liebe!
    Mimi

    1. Lea Beitragsautor

      Hallo Mimi,
      ach, ist das schön zu hören! Vielen lieben Dank <3 Ja, mit weißen Bohnen kann man Suppen und Soßen so richtig schön cremig bekommen. Ich liebe die auch so. Du kannst das Rezept ganz problemlos mit Champignons machen. Da musst Du auch sonst gar nichts ändern, nur eben die Pfifferlinge durch Champignons ersetzen. Ich empfehle Steinchampignons - also die braunen Champignons, geht aber auch mit weißen. Die dunkleren Champignons schmecken etwas würziger 🙂 Das harmoniert gut mit der Pasta :-)) Wünsche Dir gutes Gelingen & alles Liebe, bis bald, Deine Lea
      PS: danke für Deine "Blog-Treue" <3