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Veganes Schmorgulasch mit Kartoffel-Wedges

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Heute möchte ich Euch ein ganz klassisches und deftiges Gericht zeigen, das wunderbar zur kalten Jahreszeit passt: Veganes Schmorgulasch aus dem Ofen mit aromatischen Rosmarin-Kartoffel-Wedges. Ich liebe dieses Gericht und es ist genau das Richtige, wenn Ihr Besuch habt oder einfach mit Eurer Familie oder mit Feunden richtig herzhaft, viel und gut essen wollt. Auch als Weihnachtsgericht eignet es sich optimal, da ihr es schon am Tag vorher vorbereiten könnt. Die Basis dieses veganen Gulasch sind texturierte Sojastücke (Soja-Würfel), welche Ihr im Reformhaus und sogar in gut sortierten Supermärkten erhaltet (ich habe diese hier verwendet, aber es gibt sie in vielen Variationen und Größen von verschiedenen Anbietern). Texturiertes Soja sieht erstmal nicht besonders lecker aus. Ehrlich gesagt, erinnert es mich an Hunde-Trockenfutter. Aber Ihr glaubt nicht, wie herrlich es mit der richtigen Zubereitung schmecken kann. Das Rezept zu diesem fabelhaften Gulasch habe ich mir von meinem Arbeitskollegen Marc abgeschaut. Marc ist kein Veganer, aber ein super Koch, der immer viel Neues ausprobiert, frische saisonale Zutaten verwendet und oft auch vegane Gerichte zubereitet. Eines Tages hatte er im Büro (ich arbeite ja vier Tage die Woche in einer Kreuzberger Filmproduktion) eine riesige Portion Gulasch für alle Kollegen gekocht. Ich hatte das schon gerochen und weil ich dachte, dass in der Gemeinschaftsküche gerade Unmengen an Fleisch im Ofen schmoren, innerlich schon die Augen gerollt. Doch Marc kam ganz begeistert zu mir und meinte, er hätte es extra vegan zubereitet. Echt!? Das fand’ ich natürlich mega interessant, dass mir ein Nicht-Veganer ein veganes Gulasch zubereitet. Ich hab’s ein wenig misstrauisch probiert und konnte es einfach nicht glauben: Es schmeckte absolut fantastisch und auch alle nicht-veganen Kollegen im Büro waren völlig begeistert (Seitdem “muss” Marc das immer wieder für die ganze Firma zubereiten). Das Geheimnis des Gulasch liegt sowohl an den vielen frischen Zutaten, die verwendet werden, der langen Schmorzeit im Ofen, aber vor allem am Schwarzbier, welches bei der Zubereitung verwendet wird. Ihr solltet das unbedingt ausprobieren. Dies ist das beste vegane Gulasch-Rezept, das ich kenne. Ganz ehrlich! Damit überzeugt Ihr garantiert JEDEN Nicht-Veganer. Wetten?! Ich habe zu diesem Rezept Rosmarin-Kartoffelspalten gemacht, aber ihr könnt das Gulasch natürlich auch mit Nudeln, Kartoffeln, Reis, Spätzle, Semmelknödel, Polenta oder anderen Beilagen servieren. Ganz viel Spaß bei diesem Rezept – hier freue ich mich schon ganz besonders auf Euer Feedback. Ich sag’ nur: Danke Marc, Du Fuchs! Das Rezept ist genial. Von Dir kann selbst ich noch viel lernen, Deine und Eure Lea.

Zutaten für 4 Portionen

Für das Soja-Gulasch

  • 150 g texturierte Sojastücke
  • 800 ml Gemüsebrühe (Ihr könnt einfach eine Instant-Brühe anrühren)
  • 100 g Zwiebel(n)
  • 500 g Suppengemüse (fertig abgepackt im Supermarkt oder einzeln gekauft: 150 g Karotte(n), 100 g Lauch, 150 g Knollensellerie, eine Hand voll frische Petersilie)
  • 150 g Steinchampignons
  • 1 rote Paprika
  • 2-3 EL Pflanzenöl (eventuell ein klein wenig mehr)
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 1 halber TL geräuchertes Paprikapulver (Paprika de la Vera) oder etwas rosenscharfes Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Harissa (optional)
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 1 EL Sojasoße
  • 200 g Tomatenmark (bzw. 1 Tube)
  • 500 ml Schwarzbier (Tipp einer Veggies-Leserin: Auch mit Malzbier schmeckt das Gulasch köstlich!)

Tipp: Wenn Ihr kein Schwarzbier habt oder verwenden möchtet, könnt Ihr das Gulasch auch mit einer Mischung aus 300 ml Gemüsebrühe und 200 ml Rotwein aufgießen oder nur Gemüsebrühe verwenden. Ganz wie Ihr mögt. Aber glaubt mir: Das Schwarzbier ist das absolute i-Tüpfelchen bei diesem Rezept. Das solltet ihr unbedingt probieren, auch wenn Ihr da vielleicht anfangs skeptisch seid!

Für die Rosmarin-Kartoffel-Wedges (4 Personen/ optional)

  • 1 kg Drilinge (kleine Kartoffeln)
  • 2-3 EL Olivenöl oder ein anderes Pflanzenöl
  • 1 TL süßes Paprikapulver
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • Eine große Prise Meersalz
  • Optional: 1 kl. TL Harissa
  • Zwei Zweige Rosmarin (ebenfalls optional)

Zubereitung (30 Minuten Arbeitszeit + 60-75 Minuten Schmorzeit im Ofen)

Zuerst bereiten wir die texturierten Sojastücke vor. Diese müssen vor der weiteren Verarbeitung kurz gekocht werden. Dafür 800 ml Gemüsebrühe (bzw. Wasser mit 1 EL Instant-Gemüsebrühe verrührt) aufkochen lassen. 150 g Sojastücke hinzufügen und 10-12 Minuten köcheln lassen. Achtung: Die kochenden Sojastücke sollte man im Auge behalten, denn diese schäumen gerne über (ähnlich wie Pasta beim Kochen). Die Brühe nach dem Kochen abgießen, die Sojastücke kalt abbrausen und in einem sauberen Küchenhandtuch gründlich trocken pressen.

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Eigentlich ist dieses Ofen-Gulasch-Rezept sehr einfach. Man muss aber Einiges an Gemüse klein schnippeln. Diese Schnippel-Arbeit erledige ich, während die Sojastücke in der Gemüsebrühe köcheln. Aber danach kocht sich das Gulasch “quasi von alleine”.

Schnippelarbeit: 100 g Zwiebel abziehen und würfeln. 150 g Karotte(n) waschen, halbieren und würfeln. 100 g Lauch waschen, habieren und klein schneiden. 150 g Knollensellerie-Stück entrinden und klein schneiden. 150 g Champignons mit Küchenkrepp putzen und klein schneiden. 1 rote Paprika entkernen und klein schneiden. Eine Hand voll Petersilie waschen, trocken schütten und hacken.

Wenn das Gemüse klein geschnitten und die Sojastücke vorgekocht und trocken gepresst sind, können wir fortfahren:

In einer tiefen Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Die Sojastücke kräftig/scharf anbraten. Sie sollten rundum Farbe annehmen. Das dauert einige Minuten. Habt etwas Geduld.

1 EL süßes Paprikapulver sowie 1 kl. TL geräuchertes (oder rosenscharfes) Paprikapulver, 1 kl. TL Kreuzkümmel, eine große Prise Harissa (optional), sowie kräftig Salz und Pfeffer dazu geben. Gewürze unterrühren und mit anbraten.

Das texturierte Soja mit 1 EL Sojasoße ablöschen. Dann das gesamte klein geschnittene Gemüse und die Pilzstücke dazu geben und weiter anbraten (nochmal ca. 5 Minuten). Bei Bedarf 2 EL Pflanzenöl zusätzlich dazu geben, damit die Zutaten besser braten.

Gemüse zum gebratenen texturierten Soja in die Pfanne geben und ebenfalls scharf anbraten.

200 g Tomatenmark und eine Hand voll gehackte Petersilie untermengen und mit anbraten. Dann den gesamten Pfanneninhalt in eine große feuerfeste Auflaufform  geben. 300 ml Schwarzbier anschütten, kurz durchrühren und das Gulasch bei 200 Grad Umluft für eine Stunde oder etwas mehr in den vorgeheizten Ofen geben. Ca. alle 15 Minuten einmal umrühren und nach und nach des restliche Schwarzbier aufgießen. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr zusätzlich auch noch etwas Gemüsebrühe oder einfach Wasser angießen – je nachdem wie viel Flüssigkeit/Soße Ihr zum Gulasch haben wollt.

Nehmt das Gulasch nach rund einer Stunde Schmorzeit aus dem Ofen. Es ist jetzt servierfertig! Ihr könnt es mit gekochten Kartoffeln, Polenta, Nudeln oder Reis servieren. Ganz wie Ihr mögt! Ihr könnt es aber auch später oder am Folgetag nochmals erhitzen.

Das Ofen-Gulasch sollte rund eine Stunde bis 75 Minuten im Ofen schmoren.

Ich habe Kartoffel-Wedges mit Rosmarin zu diesem Gulasch gemacht.

Herstellung der Rosmarin-Kartoffel-Wedges (10 Minuten Arbeitszeit + 20-25 Minuten Backzeit)

Ofen-Gulasch aus dem Ofen nehmen, den Ofen auf 200 Grad Umluft weiter laufen lassen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Die Kartoffeln waschen, etwas abtrocknen und ungeschält vierteln oder achteln. Die Kartoffelspalten mit 2-3 EL Olivenöl, 1 TL süßem Paprikapulver, 0,5 TL Kreuzkümmel, einer kräftigen Prise Salz sowie optional 1 kl. TL Harissa vermischen. Die Nadeln von einem Zweig Rosmarin vom Stiel streifen, hacken und über die Kartoffelstücke streuen. Den zweiten Rosmarinzweig im Ganzen dazu legen.

Die Kartoffel-Wedges ca. 20-25 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen bräunen lassen. Ich stelle den Ofen in den letzten 5-10 Minuten immer auf Grillstufe, damit die Kartoffelspalten besonders knusprig werden. Kartoffelspalten aus dem Ofen holen, kräftig salzen und das Gulasch im Ofen nochmals erwärmen.

Das Ofen-Gulasch mit etwas gehackter Petersilie bestreut, heiß zusammen mit den Rosmarin-Kartoffel-Wedges servieren.

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23 Kommentare

  • Reply
    Julia
    21. November 2017 at 22:02

    Das Rezept hörte sich so toll an, dass ich es direkt ausprobieren musste. Leider ist Schwarzbier ja sehr herb/bitter (habe Köstritzer genommen) und dementsprechend hat man auch einen deutlichen bitteren Geschmack im Gulasch gehabt, das hat mir nicht gefallen. Bei nächsten mal nehme ich entweder deutlich weniger Schwarzbier und viel mehr Gemüsebrühe oder ich nehme gleich Malzbier, weil es süßlicher ist. Ansonsten finde ich das Rezept aber gut, ich mag es nur mit mehr Sauce, deswegen kam zu den 500 ml Bier noch 500 ml Gemüsebrühe dazu.
    Die Sojawürfel 12 Minuten zu kochen finde ich überflüssig, in heißem Wasser einweichen und ausspülen und ausdrücken reicht völlig und spart Energie. Auch das Anbraten der Sojawürfel hat für mich keinen Mehrwert, sie saugen sich ja später eh wieder mit Flüssigkeit voll und erzeugen auch keine großartigen Röstaromen. Aber ich werde es auf meine Art sicher noch mal nachkochen, danke für die Inspiration!

  • Reply
    Caroline
    12. November 2017 at 21:15

    Liebe Lea, heute habe ich endlich das Schmorgulasch gekocht, auf das ich mich schon seit Tagen gefreut habe. Und was soll ich sagen; es war soo lecker!! Ich habe Semmelknödel dazu gemacht und hatte ein wunderbares Sonntagsessen. Und für morgen reicht es auch noch 😊 Vielen Dank für das tolle Rezept!
    LG Caroline

    • Reply
      Lea
      13. November 2017 at 10:34

      Liebe Caroline,
      vielen dank für Dein tolles Feedback. es freut mich riesig, dass es so gut geschmeckt hat. das ist ja ein Rezept, das man immer wieder machen kann – vor allem bei Familienfeiern oder wenn man mit Freunden essen möchte. ich denke, damit kann man sogar nicht-Veganer überzeugen! So ist es vielleicht auch ein schönes Gericht für Weihnachten und/oder die Weihnachtsfeiertage 🙂 Kann mir auch ein leckeres Rotkraut gut dazu vorstellen und mit Semmelknödel ist’s natürlich der Knaller. Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Peggy
    12. November 2017 at 18:44

    Liebe Lea! Dein veganes Gulasch hat mir und meiner Familie sehr leeeeecker geschmeckt!! Ich habe große Sojastücken bis jetzt auch noch nicht benutzt- nur die feinen Schnetzel. Ich habe statt Schwarzbier ( wegen der Kinder ) Malzbier benutzt- übrigens sehr köstlich. Ich bin ein großer Fan von Malzbier in Soßen- gibt so einen leckeren leicht süßlichen Geschmack. Und statt der Pilze habe ich Kürbis genommen. Dazu gab es Naturreis bei uns. Tollerweise ist noch etwas übrig, so dass ich morgen noch leckeres Gulasch für meine Mittagspause habe. Vielen Dank für ein weiteres tolles Rezept von dir! Peggy

    • Reply
      Lea
      13. November 2017 at 10:31

      Liebe Peggy,
      ich freue mich riesig, dass Dir das Rezept so gut gelungen ist und es allen so gut geschmeckt hat 🙂 Ich finde das eine tolle Idee mit dem Malzbier. Das werde ich als Option noch mit dazu schreiben. Vielen Dank und ganz liebe Grüße, Deine Lea

  • Reply
    Manuela
    11. November 2017 at 22:26

    Hallo Lea 😊
    So, jetzt das zweite Kompliment heute 👍
    Heute Nachmittag gab es die Kürbis Brownies, die so lecker waren und nun das vegane Schmorgulasch.
    Ich habe noch nie mit Sojastücken gekocht, weil sie nicht so appetitlich aussehen und ich eigentlich auch nicht unbedingt Soja essen möchte. Aber an Deinem Rezept kam ich nicht vorbei.
    Es war unglaublich lecker!
    Mein Freund mochte noch nie Gulasch aus Fleisch.
    Als er die Sojastücken sah wurde das Gesicht lang. Als er hörte, dass das Gulasch wird, wurde es noch länger. Das Bier als Zutat hat ihn beruhigt.😂
    Aber ich habe es mit Wein und Brühe gemacht. Ich darf keinen Zucker zu mir nehmen und da war ich mir nicht sicher mit dem Bier.
    Es ist mir etwas scharf geraten, war zu großzügig mit dem Chili. Dennoch war es sehr, sehr lecker. Auch von meinem Freund ein großes Lob 👍
    Vielen Dank für die tollen Rezepte.
    Morgen gibt es nochmal die Brownies und das Gulasch reicht auch nochmal.
    Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende 😊
    Liebe Grüße
    Manuela

    • Reply
      Lea
      13. November 2017 at 10:25

      Liebe Manuela,
      das ist super schön zu hören! Vielen Dank für Dein tolles Feedback. Ja, ich weiß, die texturierten Sojastücke sehen wenig einladend aus. Das geht mir auch so und das habe ich deshalb auch in der Einleitung zum Rezept geschrieben. Aber es ist doch unglaublich, wie toll sie werden, wenn man sie richtig zubereitet, nicht wahr? Weißt Du, ich esse schon soooo lange kein Fleisch mehr (ich war lange vegetarisch, bevor ich vegan wurde…) und vermisse es nie, aber hin und wieder mag’ ich die Konsistenz von den Sojastücken. Denn da hat man richtig was zum “Draufbeißen”! Das finde ich schon schön, auch wenn ich sonst so gut wie nie Ersatzprodukte esse. Mit dem Soja sehe ich es ebenso wie Du: ich versuche es in Maßen zu essen, wobei ich denke, dass ein mäßiger Konsum keinesfalls schädlich ist. Die Menge macht’s. Freue mich schon, wieder von Dir zu hören, liebe Grüße Lea

  • Reply
    Carmen
    11. November 2017 at 19:39

    …auch das, liebe Lea, ein wunderbares Rezept, danke! Es war so fein! Habe es unterdessen schon 2x gemacht!

    • Reply
      Lea
      11. November 2017 at 20:21

      Super Carmen, noch ein neuer Fan von meinem veganen Schmorgulasch 🙂 Super! Habe schon so viel tolles Feedback zu diesem Rezept, dass ich ganz überwältigt bin!
      Liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    annette
    11. November 2017 at 09:57

    Hallo Lea! Das hat uns sehr gut geschmeckt. Wir haben es an zwei Tagen gegessen einmal mit Nudeln und einmal mit Reis und es schmeckt wirklich super gut. Es ist schon sehr lange her, dass ich Gulasch gegessen habe aber es hat mich tatsächlich an sehr zartes Gulasch erinnert. Es gibt nicht viele Rezepte, die mein Mann auch wirklich mag (er ist nicht vegan) aber das ist so eins. Nächste Woche haben wir unser Großfamilienessen, das auch immer vegan ist und da werde ich das auch machen. Also vielen Dank! LG Annette

    • Reply
      Lea
      15. November 2017 at 09:46

      Hallo Annette,
      Du glaubst gar nicht, wie mich Deine Nachricht freut! Denn genau das hatte ich gehofft: Dass viele das Rezept ausprobieren und gerade auch nicht-Veganer es gerne mögen. Super! Eine tolle Idee, es auch zu Deinem Großfamilienessen zu machen. Du kannst ja auch zwei Portionen machen und das Gulasch kannst Du locker 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Es wird dadurch sogar noch besser, weil die Zutaten richtig gut “durchziehen” – es lässt sich also wunderbar vorbereiten und Du hast dann keinen Stress, wenn Deine Gäste kommen 😉 viel Spaß & ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    attrip
    7. November 2017 at 13:56

    Das Gericht ist der Hammer. Sofort Zutaten besorgt, am nächsten Tag nachgekocht und meiner Tochter zu ihrem 20jährigen Geburtstag kredenzt. Kam super an. Und schmeckt auch noch Tage später – sogar fast noch besser – wenn so lange so viel übrig bleibt;) Ich hab es übrigens mangels Sojastückchen mit Pulled Soja gemacht. Da wird es super zart. Vielen Dank.

    • Reply
      Lea
      7. November 2017 at 14:02

      Vielen herzlichen Dank für das tolle Feedback! Es freut mich ganz besonders, dass mein Rezept so gut angekommen ist. “Pulled Soja” ist natürlich auch eine wunderbare Alternative. Auch Seitanstücke könnte man in diesem Rezept verarbeiten 🙂 Hoffe, Du findest noch viele weitere Kochinspirationen hier auf Veggies <3 Herzlichst Lea

  • Reply
    Gaby
    6. November 2017 at 16:06

    Das Rezept kam mit dem NL am Samstag, und abends stand es schon, wunderbar duftend, bei mir auf dem Tisch… Ein ganz tolles Rezept.
    Hier gab es Kartoffelbrei dazu und 1 Glas Schwarzbier, (hatte gleich 2 Flaschen gekauft) Das Gulasch hat sehr gut geschmeckt, am Sonntag gab es Semmelklöße dazu. Fantastisch
    Liebe Grüße … Gaby

    • Reply
      Lea
      6. November 2017 at 16:40

      Liebe Gaby,
      vielen herzlichen Dank für das tolle Feedback. Ich freue mich riesig, dass es Euch so gut geschmeckt hat. Hoffe, Du findest noch viele weitere schöne Rezept-Inspirationen hier auf Veggies für Dich <3 Herzlichst Lea

  • Reply
    Annette
    6. November 2017 at 13:48

    Hallo Lea! Kann ich den Kreuzkümmel auch weglassen? Mein Mann ist kein Freund exotischer Gewürze… LG Annette

    • Reply
      Lea
      6. November 2017 at 15:28

      Hallo Annette,
      Du, das ist überhaupt kein Problem. Zwar ist Kreuzkümmel ein typisches “Gulasch-Gewürz”, aber du kannst es bei Nicht-Gefallen natürlich ersatzlos streichen. Nimm’ einfach etwas mehr süßes und/oder scharfes Paprikapulver 🙂
      Guten Appetit, die Lea

      • Reply
        annette
        6. November 2017 at 20:29

        Liebe Lea! Danke für deine schnelle Antwort. Mittwoch sollen die Sojawürfel da sein, dann gehts los. Liebe Grüße, Annette

        • Reply
          Lea
          7. November 2017 at 09:03

          Hallo Annette,
          ach super, klasse! Dann hast Du texturiertes Soja vorher noch nie gegessen? Du, das wird eine Überraschung für Dich – ich bin sehr gespannt – denn die Konsistenz und der Geschmack sind toll, wenn Du das Rezept machst. Schreibe mir auf jeden Fall, wie Du es fandest. Gutes Gelingen und alles Liebe, Lea

  • Reply
    Heike Zapfe
    5. November 2017 at 12:19

    Liebe Lea,
    ich hätte eine Frage zu den Rezept-Zutaten: Was sind “texturierte” Sojastückchen? Ich würde jetzt Tofu von “Taifun” im
    Bioladen kaufen und kleinschneiden,-ist das vergleichbar, identisch , egal …. oder ? ! ? …Für eine Antwort wäre ich
    dankbar, denn das Rezept wirkt ( wie alle Deine Ideen) sehr originell, sehr kreativ und wie immer…lecker!
    Aber bei der Quelle für “texturierte Soajstückchen ” müsste ich passen , das habe ich im Bioladen auch noch nicht
    gesehen…und ich weiß auch nicht genau, was man sich darunter vorstellen soll….- kannst Du mir da etwas zu sagen?

    Danke & herzliche Grüße- Heike

    • Reply
      Lea
      5. November 2017 at 13:00

      Hallo Heike,
      lieben Dank für Deine Nachfrage. Also “texturiertes Soja” und Tofu sind zwar beide aus Soja hergestellt, von der Konsistenz jedoch komplett unterschiedlich. Wenn Du Naturtofu für dieses Rezept verwendest, wirst Du mit dem Ergebnis leider nicht zufrieden sein. Denn texturiertes Soja (acuh Sojaschnetzel, Sojamedaillons, Sojawürfel oder Sojastücke genannt – je nach Größe) ist ein industriell hergestellter Fleischersatz, der aus entfettetem Sojamehl, einem Nebenprodukt der Sojaöl­produktion, hergestellt wird. Hier kannst du mehr darüber nachlesen. Du kannst Dir texturiertes Soja auch online bestellen – zum Beispiel hier bei “Alles Vegetarisch” oder einfach bei amazon.
      Kurz gesagt, ist texturiertes Soja ein Spezialprodukt, dessen Konsistenz bei der richtigen Zubereitung der von Fleisch sehr sehr ähnlich wird. Also texturiertes Soja hat, anders als Tofu, richtig “Biss” und man kann es scharf anbraten. Wenn Du das Rezept ausprobieren möchtest, dann verwende bitte texturierte Soja- oder Seitan-Stücke. Das klappt dann wunderbar. Mit Tofu würde es leider nicht klappen. Die Tofustücke wären zu weich und wabbelig für diese Art der Zubereitung. Ich erhalte Sojawürfel bei uns im Reformhaus oder auch bei Edeka. Die haben bei uns eine Ecke mit “Veganz-Produkten”.
      Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Antwort helfen.
      Herzlichst Lea

  • Reply
    Mark
    4. November 2017 at 15:48

    Ganz tolles Essen Lea. Für alle die, die wir in früheren Leben mal Fleischesser waren ist dieses Gulasch wie eine nostalgische Reise zurück in unsere Kindheit. Ich hab’s original nachgekocht und am Ende lediglich mit etwas Hafersahne die Kalorienzahl hochgeschraubt. Das Schwarzbier so cool… und meiner Meinung nach ein Muss. Als Beilage hab ich mich für dein Semmelknödelrezept entschieden – bin ich ein Riesenfan von. Meine katalanischen Freunde hier sind ausgeflippt.
    Besos,
    Mark

    • Reply
      Lea
      4. November 2017 at 15:52

      Hallo Mark,
      Du glaubst gar nicht, wie mich das freut! Danke Dir. Ja, das Schwarzbier macht’s. Das sehe ich auch so. Super, dass es so gut geklappt und geschmeckt hat. Bis bald & liebe Grüße Lea