Snacks/ Sojafrei

Herzhafter Kürbisaufstrich mit Chili

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Ich bin bekennender Kürbis-Fan. Ich liebe die knallige Farbe, den aromatischen Geschmack und die vielfältigen Variationsmöglichkeiten dieses “Obstes”. Ja, richtig gelesen: Der Kürbis gehört zur Familie der Gurken und Melonen und wird botanisch dem Obst zugeordnet. Obst hin, Gemüse her – dieses Rezept zeigt, wie man aus Kürbis einen Brotaufstrich zaubert, der die Geschmacksknopsen explodieren lässt.

Zutaten für zwei Personen

  • Ein Stück Hokkaidokürbis mit Schale | ca. 200-250 Gramm
  • 1 kleine oder eine halbe rote Zwiebel | ca. 30-50 Gramm
  • 1 großer Schuss Olivenöl | ca. 50 ml
  • Meersalz, frisch gemahlener bunter Pfeffer, Paprikapulver süß
  • Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 2-3 EL Kokosmilch
  • 1 Stück Ingwer | ca. 15-20 Gramm
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Etwa eine halbe frische Chilischote | je nach individuellem Schärfe-Empfinden
  • Eine Hand voll Kürbiskerne geröstet
  • Ein paar Tropfen Kürbiskernöl

Zubereitung:

Ofen auf 230 Grad vorheizen

Kürbis gut waschen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden.

Eine Marinade anrühren: Olivenöl mit viel Salz, grobem bunten Pfeffer und süßem Paprikapulver sowie etwa einer halben in feine Röllchen geschnittenen Chilischote vermischen. Die Kürbisstücke und Zwiebelstreifen darin marinieren. Wer mag: weitere Chilistücke untermischen.

Kürbis und Zwiebel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben bei 230 Grad ca. 15 Minuten im Ofen lassen. Die Ofenzeit kann je nach Backofenmodell etwas variieren. Der Kürbis sollte durch sein, aber keine verbrannten Stellen bekommen.

Kürbis-Zwiebel-Gemisch in den Mixer geben. Kokosmilch, fein geriebenen Ingwer und Agavendicksaft hinzufügen. Gut durchmixen und den Zitronensaft hinzufügen. Nochmals ganz cremig mixen.

Den Kürbisaufstrich mit gerösteten Kürbiskernen, bunten Chilis und einigen Tropen Kürbiskernöl zu rustikalem Brot reichen. Der Aufstrich ist auch wunderbar als Dipp für Rohkost oder Kräcker!

Tipp:
Ich empfehle allen, die gerne Ingwer verwenden, sich eine professionelle Ingewerreibe aus Porzellan zu kaufen. Erst dann kommt man in den Genuss des vollen Ingwergeschmacks. Bis ich mir eine (japanische) Ingwer-Reibe zugelegt hatte, war mir nie klar gewesen, wie ich den faserigen Ingwer bändigen, geschweige denn “entsaften” sollte. Mit einer kleinen Porzellan-Ingwerreibe geschieht dies problemlos binnen Sekunden. Solche Ingewer-Reiben sind in Asiashops, in gut sortierte Bioläden und natürlich über das Internet erhältlich.

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19 Kommentare

  • Reply
    Ursula
    4. Januar 2018 at 11:30

    Mein Kürbis ist gerade im Ofen, bin gespannt. Ich nehme allerdings Cocosöl da es bis 234 Grad erhitzbar ist. Olivenöl bis max. 190 Grad. Danke für die vielen super Rezept. LG

    • Reply
      Lea
      7. Januar 2018 at 05:45

      Freut mich Ursula!! Ganz liebe Grüße Lea

  • Reply
    Tina Nistal
    21. Oktober 2017 at 20:26

    Liebe Lea,
    vielen Dank für diesen leckeren Aufstrich, der uns nun schon seit ein paar Jahren begleitet. Er ist so lecker!!! Heute habe ich die doppelte Menge gemacht und einen Teil davon mit Hafer Cuisine und etwas Wasser gestreckt und als Sauce zu Spaghetti genutzt. So geil! Hmmm.
    Danke für das Rezept.
    Lieben Gruss vom Bodensee
    Tina

    • Reply
      Lea
      21. Oktober 2017 at 21:04

      Liebe Tina,
      voll schön, dass Du mir dazu schreibst. Das freut mich ganz besonders, dass Dir dieses Rezept so gut schmeckt. Es gehört nämlich zu den ersten Rezepten auf meinem Blog überhaupt 🙂 Heute habe ich ein weiteres, leckeres Kürbisrezept veröffentlicht: Kürbis-Apfel-Chutney. Vielleicht magst Du das auch probieren? Das Chutney schmeckt großartig – süß-säuerlich-pikant und passt prima zu Ofengemüse, Bowls, zu Bratlingen und Reisgerichten, aber man kann es auch wunderbar als Aufstrich nutzen. Ich würde es dann ein klein wenig mehr mit dem Schneidstab pürieren. Probier’es doch Mal aus 🙂 Ganz liebe Grüße aus Berlin in den schönen Süden, Deine Lea

  • Reply
    Hannes Röger
    6. Februar 2017 at 12:01

    Den Aufstrich werde ich auf jeden Fall Mal probieren! Nehmt ihr einen normalen Standmixer oder muss ich da irgendeinen anderen nehmen?
    LG 🙂

    • Reply
      Lea
      7. Februar 2017 at 10:26

      Hallo Hannes, da die Kürbisstücke im Ofen sehr weich werden, braucht man für dieses Rezept keinen speziellen Mixer. Ein ganz normaler Standmixer tut hier seine Pflicht. Ich benutze dafür aber am Liebsten den Mixbehälter des Schneidstabs. Hast Du so einen? Damit funktioniert es sehr gut!
      Liebe Grüße
      Lea

  • Reply
    SarahV
    30. Januar 2017 at 10:18

    Liebe Lea,

    ich bin auf der Suche nach einem Rezept für einen gesunden Kürbisaufstrich auf deinen Vorschlag gestoßen. Ich mag Kokosmilch nicht so gerne, aber die Idee des marinierten Kürbis-Zwiebel-Gemischs fand ich so interessant, dass ich das Rezept bis zu dieser Stelle nachgekocht habe. Anschließend habe ich das Ganze allerdings nicht mit Kokosmilch und Agavendicksaft, sondern mit ein bisschen Tomatenmark vermengt. Lecker! Das trifft nun genau meinen Geschmack. Danke für die Idee mit dem Kürbis-Zwiebel-Gemisch! Das wird nun sicher häufiger die Basis für meinen Brotaufstrich bilden! 😉

    • Reply
      Lea
      31. Januar 2017 at 10:57

      Hallo Sarah,
      sehr gerne, das freut mich 😉
      Herzlichst Lea

  • Reply
    Heike
    8. Februar 2015 at 19:41

    Hallo Lea, ich hab wieder Kürbiswochenende! Kürbisrisotto, Kürbissuppe und dieser Kürbisaufstrich!
    Hätte nicht gedacht, dass der soo lecker wird! Hab grad schon den Löffel abschleckt und die letzten Reste aus dem Thermomix! Freu mich schon morgen früh aufs Frühstück!

    • Reply
      Lea
      9. Februar 2015 at 21:16

      Schön, dass Du auch so ein Kürbisfreak bist 🙂 Da haben sich ja zwei gefunden – in jeder Hinsicht 🙂 ganz liebe Grüße, Deine Lea

      • Reply
        Anja
        31. August 2016 at 08:11

        Hallo Lea,

        Ich muss jetzt auch endlich mal einen Kommentar schreiben.Ich lese immer nur die anderen und vergesse es selber immer.Ich habe schon sooo viele Rezepte von dir ausprobiert und bislang war erst ein einziges dabei was mir nicht geschmeckt hat…alle anderen sind einfach genial.
        Am Wochenende haben wir Stockbrot mit den Nachbarn gemacht und unter anderem gab es den super leckeren Kürbisaufstrich .Was soll ich sagen,alle waren total begeistert.
        Mach bitte weiter so!!

        Liebe Grüße Anja

        • Reply
          Lea
          1. September 2016 at 20:05

          Liebe Anja,
          ach wie schön, das zu hören. Sehr lieb, dass Du mir schreibst. ich kenne das gut – ich gehöre nämlich leider auch zu denjenigen, die viele Blogs lesen, aber ich kommentiere viel zu wenig – oups! Umso mehr freue ich mich über Dein tolles Feedback, herzlichen dank & ganz liebe Grüße aus Berlin, Lea

  • Reply
    grit
    3. November 2014 at 20:51

    Hallöchen,
    Aufstrich ist fertig…. er ist relativ “dünn” … Ist das richtig so?
    Auf alle Fälle schmeckt er aber. 🙂

    • Reply
      Lea
      6. November 2014 at 22:47

      Oh Gott, irgendwie “nein” – hmm, kann am Kürbis liegen, oder an der Garzeit/am Ofen…hmm…ach, doof…ich hoffe, der Aufstrich schmeckt Dir trotzdem! Das nächste Mal mit zusätzlicher Flüssigkeit ganz vorsichtig umgehen und lieber weniger davon, als im Rezept angegeben 🙂 ganz liebe Grüße, Deine Lea 🙂

  • Reply
    Ines
    6. September 2014 at 22:52

    Hallo Lea,

    Dein aufstrich hört sich großartig an!
    Ich würde ihn gerne verschenken, wenn ich ihn in luftdichte Gläser fülle, wie lange hält er sich dann ungefähr?
    Danke!

    Ines

    • Reply
      Lea
      7. September 2014 at 20:17

      Hallo Ines, eine schöne Idee so einen leckeren Herbst-Aufstrich zu verschenken. Ich kann dir nicht genau sagen, wie lang er hält. Luftdicht verschlossen aber sicherlich 10 Tage und mehr im Kühlschrank. Wenn man ihn geöffnet und angebraucht hat, in etwa 5 Tage. Vielleicht auch länger, aber konservativ gerechnet bist Du da auf der sicheren Seite. Ansonsten würde ich mich über Erfahrungswerte von Dir freuen. Liebe Grüße Lea

      • Reply
        ines
        30. September 2014 at 16:23

        Hallo Lea,

        einen Teil des Aufstrichs habe ich behalten, einen Teil habe ich verschenkt. Leider hat es bei beiden nicht gereicht, um Aussagen über die Haltbarkeit zu sagen, weil er einfach so gut war, dass er innerhalb von 2 Tagen aufgegessen war! 🙂
        Falls es nächstes Mal zum aufbewahren reicht, werde ich über meine Erfahrungen erzählen.

        Liebe Grüße
        Ines

  • Reply
    Petra
    25. Januar 2014 at 21:18

    Hallo Lea,

    ein ganz tolles Rezept! Ich habe es mit Butternusskürbis zubereitet und auch noch reichlich abgeriebene Zitronenschale untergemischt. Die ganze Familie war begeistert.

    Allein schon wegen dieses leckeren Rezeptes werde ich in diesem Jahr wieder Butternusskürbisse im Garten anbauen.

    Herzlichen Dank für die tollen Rezepte auf Deinem Blog – Petra

    • Reply
      Lea
      25. Januar 2014 at 21:25

      Hallo Petra, ich bin natürlich begeistert, dass es Dir und Deiner Familie geschmeckt hat 😉 Ich hoffe, Du findest für Dich und Deine Lieben noch viele weitere Rezepte, die Ihr mögt. Ich bin ja ein richtiger Kürbis-Fan, weil Kürbisse so vielfältig verwendet werden können – daher auch das “Kürbis Spezial” auf meinem Blog 🙂 Ich hoffe, wieder von Dir zu hören, alles Liebe Lea