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Warmes, aromatisches Kürbis-Hirse-Porridge

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Dieses leckere Kürbis-Hirse-Porridge ist ein wunderbarer, warmer Tagesstart für kühle Herbst- und kalte Wintertage. Hirse ist außerdem glutenfrei und liefert dem Körper wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe, wie Eisen, Silizium und Magnesium. Vor allem der Gehalt an Eisen ist hoch. Daher rühre ich in diesem Rezept zusätzlich einen Esslöffel Zitronensaft in das Porridge ein. So kann der Körper das Eisen noch besser aufnehmen und verwerten. Ihr könnt aber auch ein wenig Orangensaft dazu geben oder Orangensaft zusätzlich zu diesem köstlichen Frühstück trinken. Der insgesamt hohe Mineralstoffgehalt von Hirse, die zusätzlich Kieselsäure enthält, wirkt sich bei häufigem Verzehr besonders positiv auf Haare, Haut und Nägel aus. Dies ist ein wunderbarere Nebeneffekt, den ich selbst schon ganz deutlich wahrgenommen habe. Passend zum Herbst habe ich die Hirse in diesem Rezept mit zimtig-aromatischem Kürbis kombiniert. Das passt perfekt! Aber Ihr könnt Hirse-Porridge natürlich statt dessen auch mit geriebenem Apfel oder Birnenstücken verfeinern, wenn Ihr möchtet. Lasst es Euch schmecken und bleibt gesund, Eure Lea

Zutaten für 2 Portionen

  • 450 Gramm Hokkaido Kürbis (Gewicht mit Schale und ohne Kerne gewogen)
  • 1 EL Kokosöl
  • 400 ml Pflanzendrink (z.B. z.B. Cashewdrink, Mandeldrink oder Haferdrink)
  • 3 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft oder ein alternatives Süßungsmittel)
  • 150 Gramm Kleinkorn-Hirse (auch als “Schnellkoch-Hirse” bezeichnet)
  • Optional: 15 Gramm frischer Ingwer
  • 1 TL Zimt + Zimt zum Garnieren
  • Eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • 1 EL Zitronensaft
  • 25 Gramm Pekannüsse oder Walnüsse
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 1 Banane
  • Wer mag: 1 TL Chia-Samen

Zubereitung (20 Minuten Arbeitszeit + 15 Minuten Backen des Kürbis im Ofen)

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Kürbis waschen, entkernen und 450 Gramm Kürbis mit Schale in Würfel schneiden. Hokkaido-Würfel mit 1 EL flüssigem Kokosöl vermengen und auf das Backpapier geben.

Kürbiswürfel bei 200 Grad Umluft ca. 15 Minuten garen, bis die Würfel ganz weich sind. Die Garzeit kann je nach Ofenart und -alter ein wenig variieren.

3 EL weiche Kürbiswürfel zur Seite stellen. Sie kommen zum Schluss als Topping auf das Porridge. Restliche weiche Kürbisstücke zusammen mit 3 EL Ahornsirup und 150 ml Pflanzendrink im Mixer pürieren.

Dann die Hirse zubereiten.

Tipp: Es gibt bei uns zwei unterschiedliche Arten Hirse zu kaufen: Großkörnige und feinkörnige Hirse. Letztere verwende ich, da sie besonders schnell gar ist. Sie wird auch als “Schnellkoch-Hirse” verkauft. Großkörnige Hirse benötigt eine deutliche längere Kochzeit und bedarf mehr Flüssigkeit. Feine Hirse ist hingegen schon nach etwa 10 Minuten Kochzeit angenehm bissfest bzw. weich.

Hirse in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser gründlich spülen und in einen Topf geben. 300ml Pflanzendrink aufgießen und erhitzen. Hitze anschließend reduzieren und Hirse nach Packungsanleitung gar köcheln. Wer mag und möchte kann die Hirse zusätzlich mit 15 Gramm geschältem, aufgeriebenem Ingwer würzen. Bei der klassischen “Schnellkoch-Hirse” (kleine Hirsekörner) beträgt die Kochzeit ca. 10-12 Minuten.

Wenn die Hirse fertig gekocht ist, 1 EL Zitronensaft, das Kürbispüree und 1 EL Zimt  einrühren. Etwas frische Muskatnuss dazu reiben und umrühren. Bei Bedarf etwas Pflanzendrink nachgießen – je nachdem, wie flüssig Ihr das Porridge haben möchtet.

Eine Banane schälen und in Scheiben schneiden. Hirseporridge auf zwei vertiefte Teller aufteilen. Hirse mit Bananenscheiben, Pekannüssen (oder Walnüssen) sowie den zuvor zur Seite gelegten Kürbisstückchen und Kürbiskernen garnieren. Wer möchte gibt noch Chia-Samen über das Porridge.

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17 Kommentare

  • Reply
    Doroline
    24. Oktober 2018 at 12:02

    Hallo Lea, vielen Dank für das tolle Rezept ich werde es morgen zum Frühstück ausprobieren!! ich habe da mal eine Frage zur Hirse:warum muss man Hirse eigentlich abspülen vor dem Kochen? Ich finde es total fisselig, die kleinen Körnchen danach aus dem Sieb raus zu puhlen:-)

    • Reply
      Lea
      24. Oktober 2018 at 22:41

      Hallo Doroline,
      Hirse sollte vor dem Verzehr gewaschen werden, weil a) Hirse durchaus etwas “staubig”, ja “schmutzig” ist. Du siehst das, wenn Du die Hirse wäschst, dass das Wasser am Anfang richtig trüb ist, nicht wahr?! Das sind Staub und überschüssige Särke – das will man ja nicht mitessen, selbst wenn es vielleicht nicht gesundheitsschädlich ist und b) außerdem kann Hirse je nach Art und Herkunft ungewaschen leicht bitter schmecken. Durch das Spülen kann man dem Vorbeugen. Kaufe Dir dafür einfach ein gaanz gaaaanz feines Sieb. Ein ganz einfaches feinmaschiges sieb genügt. Es kostet ganz wenig und man findet es fast in jedem Kaufhof oder sogar im Supermarkt. Dann ist das gar kein Problem mehr und es bleibt nichts hängen. Ich gebe die Hirse in mein feinmaschiges Sieb, spüle sie gründlich, lasse sie kurz abtropfen und kippe die vom Sieb direkt in den Topf. Dann klopfe ich das Sieb noch über dem Topf kräftig aus, damit nichts hängen bleibt. Fertig!
      Ganz liebe Grüße
      Lea

      • Reply
        Doroline
        26. Oktober 2018 at 19:02

        Hi Lea vielen Dank für deine ausführliche Antwort!! dann probiere es mal mit einem feinmaschigen Sieb 🙂

        • Reply
          Lea
          26. Oktober 2018 at 19:59

          Hi Doroline,
          ja, das kann ich nur empfehlen. Man kann es dann auch für Quinoa, Reis und alle anderen Getreide und Pseudogetreide verwenden. Man sollte alle Hülsenfrüchte ja grundsätzlich spülen. Bei Reis mache ich das häufig auch!
          Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
          Lea

  • Reply
    Daria
    16. August 2018 at 15:12

    Liebe Lea,

    Ich möchte sehr gerne auch dieses Rezept nachlockend, wie du siehst, ich bin sehr fleissig auf deinem Blog unterwegs 😉
    Ich habe allerdings eine Frage die mich bei vielen Rezepten begleitet, und zwar: kann ich die pflanzenmilch durch normale Milch und Margarine gegen Butter umtauschen? Bleiben dann die mengenangaben gleich?

    Ganz liebe Grüße aus Hofheim am Taunus

    • Reply
      Lea
      18. August 2018 at 12:12

      Hallo Daria,
      freut mich, dass du so fleißig am Nachkochen bist 🙂 Es ist immer super schön, zu hören, dass ich Leser mit meinen Rezepten inspiriere!! Klar, Du kannst Pflanzendrink und Margarine jeweils 1:1 ersetzen. Das ändert nichts an der Konsistenz. Aber genau das finde ich ja so genial an der veganen Küche – man benötigt einfach keine tierischen Produkte und die Gerichte werden ganz wunderbar. Cool, oder?!
      Viele liebe Grüße
      Deine Lea

  • Reply
    Rebecca
    18. September 2017 at 09:35

    Hallo.
    Ich finde das Rezept klingt super aber ich frage mich wie ich das vorbereiten könnte um es in meinen Berufsalltag besser zu integrieren. Könnte ich z.B. das Kürbismus für die Woche vorkochen? Hält sich das für 5 Tage im Kühlschrank?

    Lieben Gruß

    Rebecca

    • Reply
      Lea
      18. September 2017 at 13:13

      Hi Rebekka,
      vielen dank für die Nachfrage! klar, das ist gar kein Problem. Du kannst Kürbispüree mehrere Tage problemlos im Kühlschrank aufheben. Du kannst es außerdem auch einfrieren. das funktioniert ganz prima! PS: Und bitte nicht vergessen/übersehen, “feinkörnige” Hirse zu kaufen. Denn diese ist sehr sehr viel schneller gar, als die klassische, grobkörnige Hirse. Die Hirse, die ich meine ist als “feinkörnig” gekennzeichnet (z.B. von Alnatura) oder wird auch als “Schnellkoch-Hirse” verkauft. Natürlich kannst du auch ganz “normale” Hirse benutzen, die köchelt aber um Einiges länger… die Feinkörnige ist nach 8-10 Minuten max. fertig! Lass’ es Dir gutgehen & liebe Grüße Lea

  • Reply
    Gaby
    17. September 2017 at 20:04

    Heute beim Green Market bei deiner netten Kochshow eine Kostprobe gegessen, das war sehr lecker! Und auch so hübsch angerichtet. Werde ich auf jeden Fall mal nachkochen! Kürbis liebe ich sowieso im Herbst sehr. Vielen Dank für das schöne Rezept.

    • Reply
      Lea
      18. September 2017 at 09:21

      Hey Gaby,
      voll schön, dass Du dabei warst. danke Dir! Die Kochshow hat mir mega viel Spaß gemacht – es war sowieso eine tolle Stimmung gestern. Hoffe, du hattest auch einen schönen Tag! Du kannst auch mal schauen – bei meinem Blog findest Du oben unter dem “Reiter Rezepte” auch eine Auswahl für saisonale Gerichte. Da kannst Du dann in Herbstgerichten stöbern bzw. “filtern” – und unter “special interest” findest Du eine eigene Kategorie für tolle Kürbisrezepte! Also ganz viel Spaß beim ausprobieren, lass’ es Dir gutgehen, Deine Lea

  • Reply
    Carla
    22. Oktober 2016 at 13:21

    Liebe Lea,
    gestern extra ein Stückchen Kürbis zur Seite gelegt und mich heute morgen an dein leckeres Rezept gemacht. Durch dieses Kürbispüree wird die Hirse so supercremig und die ganzen Aromen spielen super zusammen! Ich habe noch ein bisschen Apfel und Rosinen reingemacht, ich liebe es einfach, da noch so etwas “zum Kauen” zu haben und die Süße der Rosinen + das Säuerliche vom Apfel.
    Super Idee, auch, dass du den Nährstoffgehalt der Hirse betonst, den finde ich auch spitze 🙂
    Ganz liebe Grüße und noch ein wunderbares Wochenende!
    Carla

    • Reply
      Lea
      28. Oktober 2016 at 08:17

      Hallo Carla,
      wie schön, dass Du dieses Rezept ausprobiert hast und Du es so mochtest. Äpfel und Rosinen passen natürlich ganz toll dazu. Auch getrocknete Cranberries könnte ich mir vorstellen. Hoffe, Du findest noch viele weitere schöne Inspirationen für Dich auf VEGGIES, ganz herzliche Herbstgrüße Deine Lea

  • Reply
    Cookies&Style
    20. Oktober 2016 at 09:16

    Wie toll! Ich habe erst vor Kurzem angefangen zu frühstücken und dabei Hirse ganz stark für mich entdeckt. Sieht super lecker aus was du da gezaubert hast. Kürbis ist sowieso ein absolutes Muss im Herbst!

    Liebst,
    Ulrike

    • Reply
      Lea
      21. Oktober 2016 at 12:03

      Hallo Ulrike,
      oh, schön, dass ich Dich inspirieren durfte 😉 Kürbis zum Frühstück schmeckt einfach toll! Du kannst das Porridge natürlich auch mit Haferflocken oder Quinoa statt Hirse oder als Kombination machen – ganz wie es Dir gefällt. Herzlichst, Lea <3

      • Reply
        caro
        22. September 2017 at 01:26

        hi, ich hab deinen blog gerade entdeckt und freue mich schon auf kreative kochsessions 🙂
        kleiner tip von mir: probier(t) mal andere kürbissorten aus! ich habe letztes jahr muskatkürbis für süßspeisen entdeckt und dieses jahr den “gelben zentner”, der bisher immer an mir vorbeigegangen ist.. bis vor einem jahr habe ich mich überhaupt nicht für kürbis interessiert, nun freu ich mich schon richtig auf den herbst 😉 aber hokkaido finde ich nach wie vor am langweiligsten von allen…
        ich finde die idee toll, kürbis nun sogar ins frühstück einzubauen! habe noch eingefrorenes püree, muss ich gleich mal aus dem froster holen *GG*
        vegan love
        caro

        • Reply
          Lea
          22. September 2017 at 11:00

          Hi Caro,
          auf jeden Fall – ich werde meine Augen offen halten und Mal ein paar neue Sorten ausprobieren. Da hast Du völlig Recht. Gerne greift man aus Gewohnheit zum altbekannten Hokkaido oder Butternut-Kürbis. Dabei gibt es so viele spannende Sorten. Danke für Deinen kleinen Denkanstoß 🙂 Hoffe, das Kürbisporridge war ganz nach Deinem Geschmack.
          Liebe Grüße Lea

          • caro
            25. September 2017 at 22:16

            hi lea,
            ich hab es zwar etwas abwandeln müssen, aber mein sohn (7) hat es begeistert aufgefuttert und heute schon wieder danach verlangt 🙂 jetzt muss ich es noch schnell vorbereiten: ich gebe gern noch über nacht eingeweichte rosinen dazu (und kürbispüree hab ich gott sei dank immer portionsweise eingefroren). und evtl diesmal mit (neuentdeckten) zimtblüten statt zimtpulver.
            dazu passt übrigens wunderbar ein becher heiße “goldene milch”, die wir mit reis-kokosmilch zubereiten. harmoniert herrlich und gibt einen tollen kick in den tag 😉

            als besonderen kürbistip kann ich dir übrigens ans herz legen, die augen nach einem feigenblattkürbis (NICHT spaghettikürbis!) offen zu halten. die sind schwer zu finden in unseren breiten (aber ich hatte das glück, eine händlerin auf dem markt zu finden) – daraus kann man eine spanische köstlichkeit namens “cabello de angel” machen. da fällt man vor begeisterung in ohnmacht 😉
            liebgrüßt
            caro